Unsere nächsten Abenteuer…

Hab es doch wirklich eine ganze Woche bei Kakovatos ausgehalten … na ja ich wurde ja auch verwöhnt… immer wieder nette Menschen zum Plaudern, einige kannte ich ja schon von Jahren zuvor.

Von einer lieben Frau, die mit ihrem Mann und Hunden täglich mehrmals zum Strand kommt, wurde ich mit leckerem Pflaumenkuchen verwöhnt, auch mit allerbesten Trauben aus ihrem Garten und Saft davon.  Täglich paar mal Schwimmen, traumhaft warmes, klares Wasser, kleine farbige Fische kommen und knabbern an den Füssen und Beinen, Krebse solls auch haben, einige Griechen kommen auch täglich um diese zu fangen und zu fischen.

Dyna entwickelt sich zur Wassernixe und hat ihren Spass … während Akina immer noch ihre Angst vor dem Meer hat, ob sie mal ersäuft werden sollte… keine Ahnung, aber einmal Streunerin immer Streunerin, zwischendurch wenns spiegelglattes Meer hat, geniesst sie dann doch mal die Erfrischung im Wasser, aber sie zieht sich dann gerne schnell zurück zu ihrer sicheren Burg 😁👍.

Übers Wochenende fahren wir weg. Erst mal bei Tolo zu Tibor und Ulis Museum, welches ich ja schon paar mal besichtigen wollte jedoch nicht offen war. Es hat sich gelohnt…  

Danach fahre Ich suchend eine Weile rum um dann bei Filiatra, hinter dem alten Hafen und Badeplatz ein Übernachtungsplätzchen zu finden.  Das Ufer ist hier sehr steinig und scharfkantig, nicht geeignet zum baden.So gehe ich zur Badestelle vor, wo sich hauptsächlich griechische Familien aufhalten, es geht fröhlich zu und alle sind sehr nett.  Da kann ich dann auch gleich mit Süsswasser duschen.

Abends in der Taverne habe ich einen leckeren Octopus mit Salat gegessen.

Am Montag Morgen früh, sah ich vorne direkt neben der Badestelle einen Laster, der hatte irgendwelche Fässer und Gebinde geladen und auch auf der Kabine was mit Plane abgedeckt. Bei der Dusche war eine Riesen Wäscheleine gespannt und bunte Wäsche flatterte zum trocknen. Hmmm sieht ja ganz nach Romas aus . Wird sicher Markttag sein. Ja da möcht ich eigentlich gerne hin, mach schnell mal die Monschterburg fahrbereit und will mit den Hundis noch Gassi gehen.Kaum paar Schritte gegangen, sah ich eine Frau kommen, nahm  die Hunde schnell an die Hand… und dann.. das darf doch dann nicht wahr sein… hebt die Frau.. eine der Romas, ihr Gewand, nesselt an ihren Slips und hockt sich direkt vor die Schnauze meiner Monschterburg. Ich steh paar Meter vor ihr, gebe ihr mit Gesten zu verstehen, sie soll sich doch ins Gestrüpp und Schilf verziehen.

Ungeniert, mir ins Gesicht guckend  zuckt sie mit den Schultern und kackt mir vor die Bude. Natürlich lässt sie auch ihren Haufen mit WC Papier dort liegen und stolziert wieder zurück zu ihrem Laster. Ich war so geschockt, entsetzt und nicht fähig zu reagieren, hätte ja ein Foto machen können oder ihr die Wasserschüssel der Hunde über den Kopt giessen.

Na ja vielleicht wars ja besser so,wie mir in einem FB Kommentar erklärt wurde, hätte sonst blöder ausgehen können, wenn ich die ganze Sippe auf dem Hals hätte.

Die Lust auf Markt war mir vergangen, meine  unsicheren, unguten Gefühle den Romas gegenüber wieder mal verstärkt. So keine Schamgefühle und Achtungslosigkeit dem Land gegenüber wo sie leben bleibt mir unverständlich. Jeder Hund versucht nach Möglichkeit,sein Geschäft diskret zu verrichten… und hinterlässt kein Toilettenpapier!

So steigender schnell ins Womo  und ziehen weiter, dieser nette Ort hat leider seine Anziehungskraft verloren und ich einen schönen Stehplatz .

Ich fahre so viel es geht, versteckte,kleine Küstensträsschen, teils Schotter und Sandpiste,dann wieder Asphaltwege, mit vielen Löcher und vom Wassermonster angefressenen Uferstücken. Teils war der Belag so schmal, dass ich gerade so mit den Rädern drüber kam, links das Meer und rechts eine „Mauer“ aus hohem Schilf. Dann war Schluss.. ich komm nicht mehr weiter und alles imRetourgang??  War mir zu gefährlich. Zum Glück war gerade eine Lücke im Schilf,eine Einfahrt zu einem abgeernteten Melonenfeld, so konnte ich da rein und vorwärts wieder raus. Ausschnaufen…wieder mal gut gegangen!!

Und wieder mal bei Elea durch den Pinienwald, das riesige so tolle Gelände wo die vielen Womos, Expeditionsfahrzeuge, Laster und Büsschen sich so verteilen und kein Kuscheln entsteht. Wo es viele Schattenplätze und genug Wasserstellen gibt und Frau auch nette Begegnungen und Bekanntschaften machen könnte… Tja wenn.. wenn die Angst von den klitze kleinen Viecher nicht wäre.🌳🐛

Dann komm ich bei alten grossen Olivenbäumen vorbei.. so schön hier und wär ja toll zum zwei drei Tage bleiben… aber ungefragt trau ich mich das dann doch nicht, ist ja bewirtschaftetes Land. Ich stell mich kurz hin und geh mit den  Hunden laufen, vielleicht seh ich ja irgendwen.

Dem war leider nicht so und dann steh ich auch bald wieder am ersten Kakovatos Strand,  wir laufen dem Strand nach, ein bisschen Schwimmen, treffe Sofia, die nette junge Griechin, sie liebt die Hunde und spielt mit ihnen.

 

Ich laufe zurück, will noch schnell duschen, bei der abgebauten Strandbar läuft das Wasser noch.  Dann oh Schreck… hab ich Verfolgungswahn?? Seh ich zwei Frauen mit paar Kinder und Jugendlichen… die Strandkackerin! Schnell zur Monschterburg ist noch alles in Ordnung?  Und ja wirklich es ist diese Frau, der Laster mit Mann steht ganz vorne am Parkplatz.

Die Familie gräbt irgendwas aus auf dem gepflegten Rasenstück der abgebauten Strandbar und zerfledert Abfallsäcke. Nix wie weg … wieder ein Platz weniger, Dienstag ist Markttag in Zacharo.

Bin dann etwas zu schnell abgefahren, merkte auf der Strasse nach Samiko, dass das Küchenfenster nur angelehnt ist und aufschnappt. Also fahre ich schön langsam dass nichts passiert, nur dadurch überholte mich ein grosser Laster mit Termpo und ganz nah, es schepperte und das Fenster war weg.

Am Paralia Samiko traf ich mich mit einer FB Bekannten, dort war es aber noch heisser und drückender als in Kakovatos und noch viel Strandbetrieb… nicht so mein Ding.

Also wieder zurück zum Akinastrand. Kreuzte unterwegs gerade nochmals den Romalaster und später am Abend kurvte ein Jugendlicher mit seinem Fahrrad ums Womo. Mitten in der Nacht fuhren zwei Autos zu, löschten sofort ihre Scheinwerfer, ich konnte nichts erkennen.

Eigentlich kenne ich keine Angst mehr, nehm’s einfach gelassen und fühl mich recht sicher in diesem wunderschönen Land mit den freundlichen Menschen. Diese Nacht hatte ich aber einen sehr kurzen, unruhigen Schlaf.

Bei Andrea durfte ich noch meine Wäsche waschen, die Hunde konnten sich im Garten vergnügen und es war süss zu beobachten, wie sie sich den winzigen Katzenbabys annäherten, welche Andrea adoptierte.

Vom Vielwarenhändler im Eisenwaren,Gartensachen, Tierfutter und und und Geschäft, der leider keine Plexiglasscheibe hatte, bekam ich eine grosses Stück Plastikfolie, womit ich mein Küchenfenster vorsichtshalber, wegen dem bevorstehenden Sturmwetter  verklebte. Wiederwahl … PANZERTAPE !

Dann zog es uns nach Kyllini, ob Akina den Strand ihrer ersten Tage in der Monschterburg erkannte?

Leider war mein Lieblingsplätzchen beim Schilf und mit “Rasenteppich” vor der Haustür schon besetzt und der daneben auch. So entwickelte ich mich auch mal zur Kuschelcamperin und stellte mich noch daneben. Und Glück gehabt, heute Morgen während dem Frühstück fuhren das Womo von “meinem” Platz weiter. Wir sind froh und geniessen es.

Nun kommt der angesagte Sturm doch an.  der leichte Wind und Regen entwickelt sich heftiger, der Himmel ist grau, die Windböen rauschen durch die Tamarisken und durchs Schilf , aber die Monschterburg steht bis jetzt gut und ruhig. Das Schlafzimmerfenster hab ich geöffnet und mit einem Gummizugseil gegen das Bett gesichert, die “Wohnungstüre” auch angebunden und noch geöffnet, so kann es durch ziehen. Die Temperatur ist so wenigstens erträglich. Zwischendurch wenn der Regen heftiger wird muss ich doch zu machen sonst stehen wir auch drinnen unter Wasser.  Es donnert und rummpelt auch gelegentlich hält sich bis jetz aber alles im Rahmen.

Langsam bekommen wir “Seesicht und Wasseranstoss” 🤣

Die Monschterburg lässt grüssen, bis demnächst!

An allen Ecken.. kann man neue Strecken entdecken…

Kurz vor der Griechischen Grenze fand ich ein nettes Plätzchen an einem Fluss, ausser ab und zu ein Angler war niemand hier.Sogar ein Bisschen Schatten von einem Baum konnte ich nutzen.

 

Für den COVID 19 Test war ich zu spät beim Krankenhaus es war nur 8 -11Uhr für Test offen. So verbrachten wir einen ruhigen Nachmittag und Nacht am Fluss und waren am andern Morgen schon um 7 30 Uhr beim Krankenhaus…oh Schreck auf dem Platz vor dem Eingang zum Labor ( Innenhof) war schon eine Menschenmenge am Warten.

Ich machte mal das, wo ich sonst nie wagen würde, aber ich hatte ja die Tiere in der Monschterburg und es war sehr heiss…ich drängelte mich nach vorne, ergatterte ein Formular und füllte es so gut es ging aus, fragte dann den Mann der als zweiter dran gekommen wäre, ganz hilflos und brav ob er mich vielleicht vor lassen würde wegen den Tieren im Auto und ich sei ganz alleine und niemand der mir helfen könnte. Ich hatte Glück.. zwar wollte mich die Krankenschwester in die Schranken weisen und zeigte nach hinten, die nette junge Ärztin aber winkte mich zu ihr und ich war dran, schnauf 👍🍀 . Nächste Hürde, auf die Frage : haben sie bulgarische Lei? Nein nur Euro oder mit Karte, zum Glück willigte sie ein, hab dann auch aufgerundet auf 60 Euro da ich nur ein 10er und Fünfziger hatte, aber ich glaube in diesem Moment hätte ich jeden Betrag bezahlt, wenn ich nur rechtzeitig zur Grenze kann!!

dann warten bis Drei Uhr , wieder am Fluss, um halb Drei war ich schon wieder im Spital, diesmal gähnende Leere nur zwei Personen am Warten. Dann kommt die Ärztin mit strahlendem Lächeln und winkte mit dem, nun Negativ Test, Amtlicher Stempel  und Unterschrift, versehenen Formular.

Nun noch ein letzter Schlafplatz in Bulgarien 2 km vor der Grenze. Da ich kein freies Plätzchen Natur gefunden hatte ging ich halt auf den Stellplatz, na ja  er war auf deren Art mit Liebe gemacht, jeder Platz hatte ein Wasserhahn (das einzige wo ich ausser Parkplatz und doch auch Dusche  nutzte. Die Dusche war tiptop sauber, sehr geräumig mit Dusche von oben und Brause am Schlauch. Der Stellplatz auf sauberem Kies und dazwischen immer ein gepflegtes Rasenstück. Schöne blühende Sträucher und Blumen, alles gut eingezäunt… eher ein Hochsicherheitstrakt🤣😜, uneinsichtlich (auch aussichtlich) eingepackt. Sehr nette Betreiber und ich durfte meine drei Monschterli einfach frei laufen lassen, da ich die einzige Camperin war. Wie angekündigt nach 24 Uhr kam der QR Code auf mein iPhone… nun stand nur noch die Grenzkontrolle dazwischen.

Dann am Morgen, bezeitig weg damit ich nicht in den Stau komme…. hoffte ich🤪bin dann durchs Dorf Richtung Zoll gefahren aber bei der Kreuzung von der Polizei aufgehalten und statt links abzweigen zum Zoll, mussten alle nach rechts paar km zurück fahren um auf der Autobahn wieder zur Grenze zu rollen… in stockenden Etappen.

Endlich am Zoll, der Beamte wollte nur schnell ins Fahrzeug gucken, ein kurzer Blick auf die Papiere und schon war ich in Griechenland Jassas Hellas 😍👍🍀🥰

Endlich Griechenland, Prosotsani… ein bekanntes Plätzchen mit herrlichen Schattenplätzen und kühlendem Flüsschen zum Baden war mein Ziel. Zwei Nächte blieben wir da, es war Wochenende und somit etwas mehr Betrieb. Die älteren Männer die täglich zum Apero her kommen waren schon da und Abend kamen dann noch einige Familien zum Picknick, ich bekam auch gleich ein Bier und einen gut gefüllten Teller mit Grillfleisch gereicht. Natürlich hatte ich erst mal “meinen tollen Uferplatz”, bewaffnet mit Gummihandschuh und 60 lt Abfallsack, aufgeräumt. Diese Aktion konnte ich am andern Morgen auch gleich wiederholen, denn nachdem die andern alle nach Hause fuhren kamen die weniger angenehmen, laute Musik, Geschrei und Motorengeheul und am Morgen die Hinterlassenschaften verstreut.

Mit Sicht auf Berg Arthos , bei Ornos Paganias konnte ich mich zuhinterst schön alleine hinstellen, war ganz angenehm aber irgendwie zieht mich Peloponnes wie ein Magnet an und ich fahre am nächsten Morgen weiter, durch die Stadt Saloniki, oh welch ein Gewühl ! Fahre dann immer weiter der Küste nach, ab und zu merke ich… ah da waren wir ja vor zwei Jahren auch schon mal durch gefahren, nur jetzt bin ich einfach einen Monat zu früh.. nicht nur ist es viel zu heiss,nein es hat auch noch viel zu viele Touristen, auch die Griechen haben noch Ferien und sind bis Anfang September noch überall am Meer.

Auf Park4Nigth finde ich eine kleine Bucht, als nur mit kleinem 4×4 Fahrzeug erreichbar markiert, na ja versuchen wir es mal! Über ein holperiges Sand/Kies Strässchen kam ich COR dem Strand auf einem wirklich kleinen Platz mit sehr begrenzter Stellfläche an. ein paar Autos standen da, also stellte ich mich an den Wegrand aber ganz steil, in der Hoffnung dass das alles Tagesgäste sind. Der eine ist dann auch abgefahren und als der andere meine Rangierversuche mit bekam, eilte er her und parkte netterweise sein Auto weiter oben an den Rand. so konnte ich am untersten Teil quer gegen den Sandstrand noch auf dem kleine festen Grund stehn…. Eine wunderbare Nacht, bis auf Mond und Sterne rabenschwarz und alleine das Wellenrauschen war zu hören.

 

Nach dem Frühstück und Castello Einfangen, wagte ich mich dann auf die Fahrt nach oben… und meine brave Monschterburg hat es auch diesmal wieder geschafft, zum Glück kam kein Gegenverkehr, ob ich mit Anhalten wieder hätte anfahren können??

In dieser Hitze kann man eigentlich nur Fahren… mit der Klima der Fahrkabine ist es wenigsten einigermassen erträglich, ich fahr sogar ein Stück griechische Autobahn, die zwar wohl die teuerste in den Balkanländern ist und ich wieder mehr mit Schlafattaken genervt wurde.  In der Hitze eine kurze Rast machen ist recht schwierig, den Motor laufen lassen(eben Klimaanlage)  traue ich mich nicht um mich kurz hin zu legen, Schattenparkplätze zu finden ist eine Rarität! Irgendwann seh ich einen Wegweiser Thermopylen,  kurzentschlossen mach ich den Abstecher, kann ja auch gleich den Frischwassertank beim Monument auffüllen.  Beim grossen Becken waren gerade mal paar Griechen und einige Autos, auch beim Thermen Hotel… heutigen Asylantenheim, war überhaupt nichts los. Der grosse Platz unten auf der Fläche leer, keine Menschenseele, kein Womo auch auf der Strasse war niemand und…. es war HEISS !!! Nein da tue ich mir kein Thermalbad von 38 Grad an und fahre schnell weiter.

Bei Akti finde ich einen angenehmen Strand mit Strandduschen und Tavernen hat nur 2 andere Womo und ein Wohnwagen. Mein Kühlschrank gibt sowieso nichts mehr her, so spaziere ich mit den Hundis zu den Tavernen, ist zwar nicht Essenszeit und alle Plätze frei, aber ja ,ich bekomme Essen, ein Muschel Saganaki mit Schafskäse… sehr lecker wars!

An der Bar vorne steht auf der Tafel Mojito, oh jaa hab ich soo lange nicht mehr gehabt, da geh ich späte noch mal hin!

Die Nachbarsfrau wo ich ins Gespräch kam wollte mich begleiten, doch welch Endtäuschung, die Bar wurde gerade geschlossen. Wir haben uns dann vor dem Womo mit Wasser und Bier unterhalten.

So und dies war die letzte Festland Übernachtung… endlich Peloponnes ..Isthmus/Kanal von Korinth, Andras Grab. So lange habe ich immer gehofft und mich gefragt ob auch noch alles gut ist und kein Tier dort gegraben hat.

Bei der kleinen Einfahrt zum Kanalufer standen neu zwei Tafeln, natürlich bis auf das eine Wort(aber ich versteh ja auch kein Engllisch … DANGER) konnte ich die griechischen Worte ja nicht entziffern und es war auch kein Bildliches Verbot dort.  Und schliesslich war das ja schon immer eine meiner obligatorischen Übernachtungsplätzchen!

Jaaa die Grabstelle war noch in Ordnung, das Mobile lag zwar teilweise auf der Erde, einige Steine waren versträut und weggeschwemmt aber sonst intakt.

Wieder mal Schiffe gucken macht Spass!

Nun muss ich mich entscheiden wohin ich fahre, entschliesse mich nach Kakovatos/Zacharo zu fahren, Andrea zu besuchen, eine FB (unbekannte)Bekannte zu treffen und später durch den Pinienwald bei Elea zu fahren um eventuell einige „alte“ Bekannte an zu treffen. Lasse Frau Garmin mal entscheiden welche Route sie wählen will und ich glaube wir kommen uns endlich etwas näher 😜🤣, sie hat mir doch tatsächlich eine sehr Lisi taugliche, angegeben. Durch Olivenhaine, Rebberge, kleine Strassen…. es macht wieder  so Spass. Und ich staune… haben die stolzen Griechen meine FB Beiträge und Blogs gelesen…? So manche Ortschaft; Strassen und Plätze sind plötzlich sauber. Neben den ordentlich stehenden Abfallkontainern liegt kein Müll verstreut, auf den Strassen sieht man ganz wenige überfahrene Tier, keine Streunerhunde und Katzen sind zu sehen. Letzteres wohl eher aus traurigem Grund, es werden wohl immer mehr “Aufräumaktionen” durch geführt.

Manchmal wenn ich denke eine neue Strasse entdeckt zu haben, merke ich plötzlich.. ach nein, hier waren wir schon mal und wirklich als ich zu dem Stausee in den Bergen fahre merke ich, dass wir da auch schon waren. Nur sieht es jetzt wo noch Sommer ist ganz anders aus… so lange Zeit ohne einen Tropfen Regen.. alles ist braun verbrannt nur die Felder die bewässert werden können leuchten noch grün. Doch das Plätzchen wo ich am See gestanden bin war so schön, wohl mal ein Terassenplatz der oberhalb stehenden Tavernen Ruine, aber noch blühende hübsche gepflanzte Sträucher und Schattenspendende Bäume..das Ufer war sehr breit steinig und schlecht zum laufen aber immerhin hatte der See noch genug Wasser.

Auch die Flüsse in den Bergen haben noch gesprudelt,  hat mir sehr Spass gemacht die Fahrt und bei den kleinen, Bergstrassen, wo frau richtig aufpassen muss, da es auch mal Löcher und Abrisse gibt und eben soo viel Wunderschönes zu sehen… und fast alleine gehörte mir die Strasse 😁! In Kakovatos musste ich nun dringend etwas zu Futtern einkaufen, bevor ich an den Strand fahre, aber nur das nötigste wegen der Hitze, obwohl es ja im Womo kühler ist als draussen!

Dann fahre ich ein Strandplätzchen nach dem andern ab, nirgends etwas Schatten. Fahre dann später zu Andrea , die Hunde freuen sich mächtig, Mickimaus, Andreas griechische Streunerin und Akina sind gleich wieder ein Herz und eine Seele, immer wieder schön zu sehen wie sich Griechen (Hunde) untereinander verstehen!

Abends dann in die Taverne am Strand, ich nehm den nächsten Strandparkplatz für die Nacht und gehe zu Fuss zur Taverne, die Sonne ist ja weg und so können die Hunde im Womo bleiben, Castello ist natürlich schon wieder auf Piste, er kennt ja schliesslich alles vom letzten Mal.

Na ja, irgendwie merkt man dass noch nicht Winterzeit ist, die Preise sind noch auf Hochsaison eingestellt, dafür die Menüe Qualität und Quantität noch nicht auf wirklich Griechisch geschaltet.  Ungewöhnlich für mich und ich bin etwas (unangenehm) überrascht.Hoffe das bessert sich wieder, ist eine Auswirkung der Coronazeit und nicht eine Verdorbenheit durch Tourissmus, so wie in Spanien etc.

Im Pinienwald, den ich am nächsten Tag aufsuchte traf ich zwar auf, für mich Überwinterer, sehr viele Camper, aber auf keine Bekannten oder Freunde, wie ich erhoffte.

Auf meine Message antwortete mir aber Bernd und er hole mich ab, er hat mit seiner Partnerin ein Haus und Grundstück gemietet, für seinen Laster ist es noch viel zu heiss um zu reisen.  Ich durfte gleich mit ihnen Mittag essen und die Hunde konnt ich im Olivenhain in den Schatten binden.  Später zeigte mir Bernd noch einen mir unbekannten Strand mit Schatten… nur leider wieder alles Pinien, in dieser Gegend gibts halt fast nur Pinien und meine Angst ist viel zu gross, wegen den Prozessionsspinnerraupen!

Auch Patrick haben wir kurz besucht, auch er hat ein lauschiges Stellplätzchen gefunden auf einem gemieteten Grundstück.

Ich bin dann wieder zum “Akina” Strand zurück gefahren, inzwischen ist es leer geworden an den Stränden, es war das letzte Ferienwochenende der Griechen.

Zwar steh ich immer noch ohne Schatten hier, aber mit Kühldecke über die Front gezogen und Tuch über Eingangstüre und geöffnete Fenster gehängt lässt es sich gerade so aushalten. am Morgen sitzen wir auf der Schattenseite der Monschterburg und Mittags wird gewechselt, dazwischen immer mal wieder ein Sprung ins Meer, wobei man sich fast die Füsse verbrennt bis zum nassen Ufer.

Abends verschwindet die Sonne schon bald hinter dem Meer und es wird angenehm draussen zu sitzen. Ich freue mich auf kühlere Zeiten, wobei das Meer die Temperatur gerne noch ein Weilchen behalten darf😊.

Bis zum nächsten Mal.. liebi Grüessli in die Heimat… eure Monschterli

Doch ich schaffe es vor September an die griechische Grenze…

Gestern bin ich  von Àcs abgefahren, vorher noch schnell beim dortigen Tierarzt vorbei um Castellos Impfung auf zu frischen.

Dann begeb ich mich mal auf die Autobahn, die nächsten gut 1000 km werde ich gegen meine Gewohnheiten mal auf der Autobahn abfahren. Denn ich will noch im August über den Grenzübergang Promachonas, der einzig erlaubte über den Landweg, für Touristen.

Die Fahrt ging erstaunlich gut, mit einer halben Std. Pause, erreichte ich am Nachmittag Balàstya, einen Übernachtungsplatz bei einem Hindu Tempel. Auf der Wiese ein blaues P und paar Gebetsfähnchen.. auf der andern Seite hielt ich auf dem Wiesenweg an, unschlüssig ob ich hier bleiben sollte. Da kam ein Mann mit Fahrrad auf mich zu und fragte ob ich hier übernachten möchte. Er überraschte mich mich mit gutem Deutsch und erzählte mir dann, dass er eigentlich Österreicher sei aber schon lange hier in der Hindu Gemeinschaft lebt.  Hab mich dann auf die Wiese gestellt und bin etwas über das Gelände gelaufen, der Mann meinte ich soll die Hunde gerne frei laufen lassen und auch im Teich baden dürfen sie… da schwamm aber eine weisse Ente. Dyna  die zwar Wasser mag aber noch nie so richtig schwamm, stürzte sich in den Teich .. die Ente floh kreuz und quer durch das Wasser und Dyna hinterher. Ich rief und rief, hab schon Schuhe ausgezogen, Handy und Autoschlüssel ins Gras geworfen und wollte hinter her schwimmen, da kam sie zum Glück … ohne Beute zu mir.  Die arme Ente konnte nicht fliegen!!

Eine ruhige Nacht.. ein wunderschöner Sonnenaufgang und schon war ich wieder auf der Autobahn.

Immer gerade aus, fast konstant 100-115kmh, ein erstaunlich entspanntes Fahren, nein .. nicht wie in Deutschland, die LKW fuhren richtig gesittet, keine Elefantenrennen, schön gleichmässig und auch keine Fahrspurrillen!

Wenn ich in Ost DE die flachen Felder als riesig empfand, erlebte ich hier was gigantisch ist… in alle Himmelsrichtungen nur Felder/Äcker zu sehen, von einem Horizont zum andern und das während vielen Kilometern, kein Haus, kein Dorf!

Und dann regnete es.. und wie!

Neben der Strasse sah ich Störche… soo viel Störche auf einem Feld, da musste ich dich gleich wenden und die Strecke nochmals fahren und knipsen. Es müssen Hunderte g

 

An der Rumänischen Grenzstelle,  trotz Autoschlange in 15 Min. durch und fröhlich, nette Zöllner.


Am frühen Nachmittag wurde ich aber doch müde und suchte ab der Autobahn ein angenehmes Übernachtungsplätzchen. Erst fand ich nichts passendes, gerade recht um Vierbeiner Pippirunde zu machen. Es war zwar ein hübscher(aber voll vermüllter) Platz am Ufer eines grossen See‘s mit einigen Fischer und alten (Rentner) Männer die stolz ihre entblössten Bierbäuche spazieren führten und lauter Musik hörten.

Der See und die umrandeten Berge gefielen mir so, dass ich mich entschloss der Uferstrasse weiter zu fahren… und es hat sich gelohnt.. erst war’s recht touristisch, aber einheimische Feriengäste, auf dem See viele Ausflugs Motorboote , die nebst Rundfahrt auch zu einer grossen Höhle fuhren.

Und dann fand ich den tollen Platz, eine rumänische Familie mit Womo und ein paar Mönner mit Auto waren da, der Olatz aber sehr gross. Ich stellte die Monschterburg an den Bach, ich freute mich aufs gurgelnde Bachrauschen unterm Sternenhimmel in der Nacht und die Hunde konnten Pflotschen!

Castello war bis ich ins Bett ging unterwegs.

Heute bin ich dann  um 6Uhr aufgestanden… und oh nein.. mir wurde eine Stunde gestohlen 😜, erst als ich Radio DRS Zentralschweiz hörte, merkte ich dass es erst fünf Uhr wäre.

So nun will ich mich beeilen um bald los zu fahren… noch gut 500 km .. und der Covid-19 Test, trennen mich vor Griechenland!

Letzte Besuchsstation… morgen gehts nun langsam weiter gegen Griechenland…

Nachdem ich gestern über zwei Stunden meinen fälligen Blogbeitrag geschrieben habe und er dann plötzlich im Nirgendwo verschwunden war, mag ich nun gerade mal nicht mehr….

so bekomm ihr mal eine Kurzfassung mit Fotos…

 

An riesigen ÄCKER und Felder vorbei. An Potsdam und Berlin… wenig Menschen auf den Strassen, dafür vor einem Schwimmbad massenweise Autos der Strasse nach geparkt und vor dem Eingang unverantwortliche Schlangen von Menschen, dicht an dicht und oft ohne „Schnutenpulli“!

Vor dem Teltow Fläming Ring, mein SP während meines Besuchs bei Tina und Klaus.

Endlich wieder Berge ! 👍😍

in Rottenmann und Umgebung, mit Uschi und John, schöne Ausflüge und Wanderungen!

 

In Kärnten bei Simone und Valentina….idyllischer Stellplatz im Garten..

 

Und wieder einmal mehr… Pannendienst, Abschleppwagen, Getriebeschaden…. Danke an Garage Käfer, Fürstenfeld für den super schnellen, guten Service!

Bei Maria und Koardel ( KOMA.LAND )  in Acs Ungarn,  wunderschön, gemütlich, Hunde und Katz auch glücklich und wir alle entspannt,

Danke euch ! Hoffe euch bald wieder in Griechenland zu treffen!

Nun wünsch ich euch eine gute Nacht. Werde nochmal den herrlichen Sternenhimmel geniessen und morgen frisch und erholt weiter ziehen.

Jaaa und ich werde mich wieder bessern und  regelmässig von meinen frischen… hoffentlich nun wieder positiven Abenteuer berichten.

Liebi Grüessli us de Monschterburg.. Lisi und die drei Fellnasen Monschterli

on the Road again…..

Ausflüge, Einkaufstouren, gemütliches Beisammensein am tollen Lagerfeuer, gute Gespräche, saubere Wäsche 😁 und und … und in Logabirum

Für Mensch und Tier ein entspannender, ruhiger Stellplatz mit lieben Freunden und Bekannten… inzwischen kennen die Leute im Quartier die Monschterburg und ihre Besatzung ja! Auch die Hunde und Castello haben Freunde gefunden.

Eine schöne Woche bei lieben Freunden.. ich wurde ja so verwöhnt und auch für die Vierpfoter ein Paradies! Nachdem ich mich mehrmals verabschiedet hatte und dann doch noch einen.. zwei.. dreiTage anhängte, sind wir nun wieder unterwegs.

 

Habe mich noch für zwei Stündchen mit Jan Marius getroffen und einen gemütlichen Hundespaziergang zu der Schweineweide gemacht.

und dann mal einfach so losgefahren. Das Navi führte mich über kleine, nette Strassen… holperig fast wie in den Südländer, aber schön. Idyllische Dörfer mit traumhaften Bauernhöfen, romantischen Häuschen.. alles in rotem Ziegelstein, farbige Holzfenster und Rahmen, teilweise verwunschene Gärten. Und genau so kleine, süsse Hexen Häuschen wie ich gerne eins möchte. Irgendwann🧙‍♀️

Riesige Felder mit goldenem Korn, gewaltige Traktoren, Mähdreschen und Pressen … kaum vorstellbar diese bis zum Horizont reichenden Felder zu bewirtschaften… da wäre Landwirtschaft nichts für mich… unendliche Dimensionen, zu gross! Da hätte mir der nahe Kontakt, Arbeit  und Umgang mit dem Vieh und Land gefehlt!

Auch kann ich mich nicht orientieren, keine Hügel, keine Berge..keine Übersicht! Ich habe das Gefühl es sieht alles gleich aus, die Strassen, die Häuser.. alle rotes Backsteinhäusser,  alles schön gepflegt und sauber.

Eine Nacht hab ich auf einem Stellplatz bei einem Freibad gestanden, genug abseits der Strasse, sehr ruhig und schön im Grünen… und ganz alleine. . Die Hunde waren froh spazieren zu können und Castello hatte wieder mal langen Ausgang.

Früh sind wir aufgestanden und nach dem Frühstücklosgegfahren . So in ungefährer Richtung Berlin… der Elbe nach.. da ist doch ein schöner Platz wo ich schon dreimal war !?  Ja im etwas verwüsteten Fahrtenbuch (kleiner Ausrutscher von Akina im Welpenalter) fand ich auch die Koordinaten wieder und liess mich dort hin leiten… dumm nur dass die Fähre nicht mehr existiert.. aber ein Grund eine Nacht an zuhängen, so schön ist es hier, auch auf der nun halt falschen Seite der Elbe. Eine himmlische Ruhe, ab und zu paar Velofahrer bis zum Fähranleger radelnd und dann enttäuscht wieder zum Damm rauf tretend um weiter zur nächsten Fähre oder Brücke zu gelangen. Tja… wer lesen kann ist im Vorteil. Bei der Abzweigung vor 6 km steht ein Sackgassschild und es ist geschrieben bis zum Anleger Durchfahrt erlaubt.

Die Hunde haben spannendes Kino… die Wildgänse, welche die Bucht erobert haben und sich der menschenleeren Natur erfreuen, machen ein Riesen Konzert.

Das Klima ist angenehm, blauer Himmel, ein Windchen das die Hitze erträglich macht und wir sitzen im Schatten vom Womo.

Morgen gehts weiter…

Moin…Moin..😂

Inzwischen hab ich, bei meiner Deutschlandtournee, schon einige Freunde besucht oder getroffen.

Erstmal führte mich mein Weg in den Schwarzwald, wo ich Tina besuchte, wir spazierten mit den Hunden, hatten viel zu erzählen und assen später fein zNacht in einem Restaurant. Später fand ich dann einen schönen Übernachtungsplatz, schön abgelegen an einem Skilift, zwei Womos standen schon da, doch weit auseinander. Ideal mit den  Tieren die ja auch gerne wieder mal frei rumspringen wollten.

Am nächsten Morgen fuhr ich dann weiter durch den schönen Schwarzwald, fand einen praktischen Stellplatz zum Ent/Versorgen und fuhr dann weiter an mein obligatorischen Halteplatz beim Rhein. Neuburgweier, einer meiner ersten Plätze die ich kannte.

Hauptsächlich fahre ich den Platz ja auch an um Mary zu treffen, wenn sie nicht selber auf Tour ist, kommt sie mich ja immer auf dem PP beim Zollhaus besuchen. Sie hatte mir schon das schönste/beste Plätzchen reserviert , schön am Rande  gegen den Wald.  Mary’s Lottchen konnte neue Freunde  (Akina und Dyna) kennen lernen, sie verstanden sich schnell gut! Oliver kam uns auch noch mit seiner Lotte besuchen.  Und wie immer gab es viele tolle Schiffe zu bewundern …. nur die Kreuzfahrtschiffe fehlen, die haben noch immer Coronapause .

Als nächstes erwartete mich Daniel Eichhorn und Familie in ihrem neuen Heim in Freimersheim in der Pfalz.  Hinter dem Haus eine grosse, schöne, eingezäunte Wiese… ein super Stellplatz und nettem… wohlbekannten Nachbarn 🙂  Ueli war auch schon da. Natürlich gab es erst mal eine Haus-, Hof- Werkplatz  und Gartenbesichtigung.  Gemütliches Zusammensein am lauschigen Sitzplatz und leckeres Essen. Sabine und Marco überraschten mich noch mit ihrem lieben Besuch, war schön sie alle wieder zu sehen!

Auf Ebay entdeckte ich ein Grundstück mit kleinem Häuschen, im Elsass, das mich reizte. Na ja mit dem richtigen Auge hinter der Kameralinse  werden wohl alle Objekte idyllisch, positiv und verlockend dargestellt.Wenn ich es aber nicht anschauen gegangen wäre, hätte es mich aber sicher die ganze Zeit nicht losgelassen und ich hätte dran rumstudiert. Also fuhr ich, nachdem ich eine Nachricht gesandt hatte los. Bekam dann aber nur eine Nachricht, dass das Haus dem Opa gehöre und ich dorthin schreiben müsse. So fuhr ich ohne die Antwort abzuwarten an den angegebenen Ort, fuhr dann neugierig in der hübschen Gegend rum, fuhr durch ein kleines Tal mit Bachlauf. Neugierig guckte ich mich um, das könnte hier sein, vielleicht erkenne ich das Häuschen von den Fotos ? An der Strasse waren einige Briefkästen aufgestellt… und ich entdeckte dabei den Namen (hatte mir die Enkelin mit der TEL.Nr. des Opa‘s geschickt) .  Leider hatte er mich nicht zurück gerufen, also entschloss ich mich zu parkieren und zu Fuss vom Weg aus eine Besichtigungstour zu machen.

Tja dann die Enttäuschung… mein Handy hatte Null Empfang, also kein Telefon und kein Internet, das geht natürlich gar nicht, schliesslich ist das DIE Verbindung mit Familie und Freunden und der Schock… über das Grundstück und Häuschen erstreckte sich einer riesige Hochspannungsleitung!Die Gegend, das paradiesische Grundstück und das süsse Häuschen wäre sonst schon mein Geschmack gewesen, die Preisvorstellung jedoch schon etwas zu hoch mit den Nachteilen.

Na ja… ich hab ja hoffentlich noch paar schöne Jährchen on the Road bevor ich mich aufs „Altenteil“ zurück ziehen muss ;-)).  Vielleicht entdecke ich ja per Zufall mal genau das Richtige. … Wildes, verwunschenes Grundstück mit Wasser, etwas ebener Fläche für 2-3 Womos (Besuche) und für „meinen Bau- oder Zirkuswagen“ oder/und ein kleines süsses Häuschen/Hütte.  Und halt nicht all zu weit von der Schweiz entfernt…. möchte euch alle doch auch ab und zu sehen 🙂 !

Am Kanal bei der Schleuse Mittersheim FR haben wir zwei Nächte verbracht.

Ü

Dann nachdem ich lang gesucht hatte und bei Luxemburg und DE langsam nicht mehr checkte in welchem Land ich bin, weil sich die Nebenstrassen immer mal wieder über unsichtbare Grenzen schlichen und ich keinen idealen Übernachtungsplatz fand, entschied ich mich doch bis in die Vulkaneifel weiter zu fahren.  Todmüde kam ich auf einem Park4Night Parkplatz an, der nun leider nicht mehr ein freier sondern ein grosser „Joghurtbecher“ Stellplatz war, in Schalkenmeer, Vulkaneifel …Top modern mit Computer Anmeldung und Bezahlterminal das wahrscheinlich manch Rentner Mühe bereitet, besonders wenn Frau schon k.o.  ankommt!

Schade, kaum hatte ich eingecheckt bekam ich von Mary die Nachricht, dass sie ganz in der Nähe, auf einem traumhaften Wanderparkplatz stehen. So blieb ich halt für eine Nacht auf dem Stellplatz, flüchtete dann am Morgen früh, holte beim Bäcker frische Brötchen und fuhr zum Frühstück zu Mary und Astrid.

Nach zwei gemütlichen Tagen mit den zwei Lieben bin ich dann weiter, mit noch zwei Zwischenübernachtungen und dem schon erwähnten „Ausrutscher“ in die Wiese, wo mich der ADAC im Auftrag der „Zürich Versicherungen“ gut und sicher und ohne echten Schaden,mit der Seilwinde rauszog, nach Hammelburg gefahren.

Dort auf dem SP Forellenhof, hatte ich mich mit Susi und Mike verabredet. Mit ihren Hunden Nelly und Nero und Lissy, der Welpe die uns in den griechischen Bergen gefunden hatte und dann von Susi und Mike adoptiert wurde. Akina und Lissy.. die Griechinnen verstanden sich auf Anhieb!

 

Am Baggersee bei Kustrena,Beesedau, am gleichen schönen Plätzchen, wie ich schon mal war, besuchten mich dann Silvia und Helmut. Auch sie kenne ich nun schon paar Jahre.

Am 8.7.20 war ich zwei Nächte in Wolfenbüttel, ein angenehmer SP beim Schwimmbad.. wegen Coronamassnahmen nur beschränkt besucht und somit herrlich ruhig. Eigentlich mitten in der Stadt aber durch viel Gewässer, Grünflächen und Fusswege, bequem um mit den Hunden zu spazieren. Auch hier bekam ich lieben Besuch von Rosi, einer FB Bekannten.

Bei Wustrow durfte ich bei Nadja auf dem Hofplatz vom Regenbogenhof übernachten. Sie hat dort einen riesigen, alten, schönen Hof mit 1000 Ecken und Winkeln, Frau braucht fast ein Navi um sich zurecht zu finden. Ein Teil ist schon aus/umgebaut. Zu vermietende WG Zimmer, geräumige Wohnküche, Bäder.. ihre eigene Wohnung, Party/Discoraum,  ein Flohmarkt im mächtigen Stallgebäude, ein romantischer Garten mit vielen Blumen,Sträucher, Obstbäumen und  idyllischen Sitzgelegenheiten bietet sich zum Verweilen an. Schon vieles ist mit Rampen rollstuhlgängig gebaut. Auch Stellplätze für Womo stehen zur Verfügung !

Nun will ich noch Margret, eine „alte“ Freundin die ich nun schon 45 Jahre kenne, in Neumünster überraschen. Hab sie dann angerufen und fragte ob sie Besuch möchte, was sie freudig überrascht bejahte und mich zum Frühstück am nächsten Morgen einlud. Beim Tierpark im Wald finde ich einen geeigneten Schlafplatz, hier können die Hunde und Katerchen schön laufen, es hat sogar eine grosse eingezäunte Hundewiese. die Hündeler haben uns auch gleich freundlich eingeladen rein zu kommen und die Hunde tollten glücklich rum. Auch die Nacht war entspannend ruhig und schön unbeleuchtet.

Sabine von der Womofrauen Gruppe war auch in der Gegend… wollte sie in den nächsten Tagen auch aufsuchen. Überall am NOK war es voller Womos,schwierig ein nettes Plätzchen zu finden, welches auch Tiergerecht, abseits der Strasse war. So landete ich nach langer Suchfahrt wieder bei Fockbek/Rendsburg auf einem von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellten SP beim Schwimmbad, sehr ruhig und nett… und was seh ich da.. das Womo kenn ich doch!! Sabine stand da. So verbrachten wir paar nette, gemeinsame Tage, zogen dann um an den NOK (Nord/Ost Kanal)wo wir ein nicht überfülltes tolles Plätzchen hatten. So viele mega grosse Lastkähne kreuzten vorbei, direkt vor uns, fast zum Angreifen nah. Ach ich liebe das! Auch für unsere Fitness leisteten wir was… marschierten die über 5 km zur Fähre und dem gegenüberliegenden Lokal mit Markt(war leider zu) aber im Restaurant kriegten wir leckeres Essen. Tja .. und zurück mussten wir ja auch laufen ,-)

auch zur alten Schleuse war ein schöner Spaziergang, so viele niedliche Häuser und schöne Landschaft… wenn es nur nicht so flach wäre!

Eine Übernachtung auf grossem Parkplatz/Wiese in Itzehoe,schön ruhig und toll zum spazieren… fand Castello auch und so streikte er wieder mal mit nicht heimkommen, dafür durfte ich zwei geschwärzte  stinkende Hunde an der Ver/Entsorgungsstation abspritzen😜 und nachher um 16 Uhr mit dem wieder heimgekehrten, verlorenen Kater konnten wir doch weiter fahren.

Bis nach Ostfriesland fand ich nochmals drei gute, ruhige Orte zum Übernachten und bin nun nach einer abwechslungsreichen Fahrt über Land, an Riesen Feldern, saftigen Weiden mit glücklichen Ostfriesischen schwarz/weiss Bunten Kühen und märchenhaft herzigen Häuser, gut in Leer angekommen.
Bin oft mit den Fähren gefahren, die aber hier ganz schön ins Geld gehen.. im Gegensatz zu den Kanalfähren , die kostenlos sind.

Seit Dienstag bin ich nun bei Petra, Ralf und Leila in Leer, wie immer lieb empfangen worden, Castello hat den netten Ort gleich glücklich wieder erkannt und streunt durchs Quartier. Die Hunde haben sich inzwischen mit der etwas älteren Hundedame Leila angefreundet und die Drei spielen und toben durch den romantischen Garten. Ralf hat mir den Baggersee gezeigt wo die Hunde baden konnten. Gestern kamen auch Eva und Torsten und Else . Ralf machte ein schönes Lagerfeuer im Feuerkorb. Ein schöner, feucht fröhlicher Abend👍😂🍻.
Heute waren Ralf und ich auf dem Wochenmarkt und sonst noch Einkaufen… heute Abend gibts Grill 😄. Hoffentlich ist das Wetter gnädig und wird wieder trocken.. es tropft immer wieder zwischen durch.  Mit den Hunden waren wir noch die Schweineweide Runde laufen.. immer wieder so süss die Ferkel und Muttertiere zu sehen. Fröhlich und ohne Scheu spielen die Kleinen Glücksbringer und rennen durch saftige Gras, kreuz und quer durcheinander und finden immer wieder den Weg nach Hause, zu den Mütter und ihren Hütten. So friedlich und schön und dazu riecht es von den verschiedenen Feldern angenehm blumig frisch. Schweine stinken nämlich nicht… wenn sie naturgerecht gehalten werden, es sind intelligente und reinlicheTiere!

Grosse Schwärme von Möven und Krähen kreisen über die Weiden, auch für sie bleibt einiges an Futter übrig.

Bei Camping Berger sind wir noch vorbei gefahren, hab endlich einen Siphon  fürs Abwaschbecken in der Küche gekauft, es gleich gewechselt… und es ist dicht👍😄.
In Deutschland ist immer noch strenge Maskenpflicht in der Öffentlichkeit, hab zum Glück endlich gescheitere kaufen können.. eine Nachbarin fertig diese in vielen Variationen an und verkauft sie auf dem Markt und zu Hause👍🤗

wo es nächste Woche weiter geht..? Steht noch in den Sternen.
Liebi Grüessli us de Monschterburg…bliebed Gsund !🍀  Lisi und Fellnasen

 

Auch auf Deutschlands Strassen erlebt Frau ( zwar unerwünschte) Abenteuer😢

Ist ja toll, seit bald zwei Stunden war ich nun dran zu suchen wie und ob ich alleine wieder aus der Wiese komm.

Nein geht nicht und dann bemühte ich mich dem Pannennotdienst von der Versicherung zu erklären wo ich bin, trotz Koordinaten. Lag wohl am lauten Strassenverkehr und Sprachschwierigkeiten!

Massenhaft Autos sind vorbei gefahren, sogar zwei Womo’s , Arbeiter der Firma gegenüber guckten nur blöd beim vorbei Laufen und keiner fragte ob ich vielleicht Hilfe brauche.

Nun sitzen wir im Schatten hinter der Monschterburg und warten auf den Pannendienst.

Wie es dazu kam?

Hab ein Teller mit Kuchen auf dem Kühlschrank vergessen, der fiel runter und zerschellte, Akina war hinten angebunden und ich wollte schnell schauen ob sie in Ordnung ist. Natürlich weit und breit kein Parkplatz, da kam gerade eine Ausfahrt, schnell raus, war aber eine Werkseinfahrt so drehte ich gleich um und hielt am Rand an. dummerweise ohne Handbremse! Während ich nach hinten eilte und mich runter bückte, rumpelte es plötzlich heftig, erstaunt stand ich auf und sah nur noch grün… grünes Hochgras und Gestrüpp!

Die Monschterburg hat selbstständig die Bundesstrasse überquert und ist übers Bord runter gerollt.

Bin dann mal ausgestiegen, hab auskundschaftet ob der Boden fahrbar ist und fuhr dann auf die gemähte Wiese rein . Leider mit schlechten Aussichten  zum ohne Hilfe auf die Strasse zurück

zu kommen. Erstens muss Strasse abgesichert werden und zweitens braucht’s da eine Seilwinde.

Hmmm eigentlich hat der Tag so schön begonnen und für den Rest hab ich mir auch ein gemütlicheres Plätzchen vorgestellt!

Fortsetzung folgt!….

 

Neue Freunde…

Tour de Visite…

Bei strahlendem Wetter genossen wir drei schöne Tage in Moutier.

Mein neues Monschterburgteam wurde vorgestellt und genoss die vielen Streicheleinheiten, tolle Spaziergänge aber auch als Premiere zwei Lektionen auf dem Cyno Gelände, mit Instruktionen von Alain. Meine zwei machten sich ganz gut und überwanden die Hindernisse furchtlos!

Beim Besuch von Richard kam ich an „meinem“ ehemaligen Haus vorbei, einsam und verlassen und leer sieht es aus.. gerade wieder Besitzerwechsel. Wieder eine Ära vorbei, vorher war es immer ein vertrauter, freudiger Anblick.. ein Bisschen wie Besuch „zu Hause“ im alten Paradiesli, weil noch so viele Dinge mich anheimelten.

Abends Besuch bei Régine und Barthélémy zum feinen Nachtessen  mit Noun.

Zu Hause bei Noun genossen meine Fellnasen den Garten und Terasse und ich den Stellplatz vor dem Haus. Castello kannte das alles ja schon und machte gleich das Quartier unsicher.

Zu meinem Vorteil war, bei den ausgiebigen Hundewanderungen, meine „verlorenen“ Kilos (die ich hoffentlich nicht wieder finde!!)

Die Strecke zum Pavillon rauf kam mir viel kürzer vor als in vergangenen Zeiten!

Auf die Benutzung des Teleskops, bei den Dinosaurierspuren, verzichtete ich aber vorsichtshalber… hatte ja kein Desinfektionsmittel dabei! So genoss ich einfach die tolle Aussicht über Moutier und Schlucht mit Sicht auf das Dinosaurier Spuren Feld.   

Am Donnerstag sassen wir dann in der Pizzeria… zu fünft im sonst leeren Lokal   ! Ein Tisch für Régine und Noun und im vorgeschriebenen Abstand Annette, Alain und ich, war schon irgendwie komisch.

Gestern bin ich weiter gezogen, stehen nun am Baggersee neben der Aare, ein altbekannter Platz der mir sehr gut gefällt, in dieser Zeit aber auch überlaufen ist. „Das nette Plätzchen zum grillen war noch frei und ich schleppte erst mal das Zeugs hin, Tisch und Stühle aufgestellt, mein Hängesessel dazu und Brennholz gesammelt. Schon bald kamen Susanna und Veronique mit ihren Velos angebraust und wir verbrachten eine gemütliche Zeit am Lagerfeuer.

Sonntags traf ich mich mit Liz beim Flugplatz Restaurant bei Grenchen zu einem leckeren Mittagessen und Montag Nachmittag verbrachte ich bei Gabi auf der Terrasse , da gab es gluschtigi Salate, Chnoblibrot und Uwe grillte dazu… muss langsam aufpassen um nicht meine „Pirellis“ wieder aufzubauen 😂😩! Castello hatte es vorgezogen am Baggersee zu bleiben.. was er ja gerne darf.. wenn ich im Sinn habe an den Ort für eine weitere Nacht zurück zu kehren.

Heute aber könnt ich das Kleine Miststück, wieder mal erwürgen!! Ist er nach einem friedlichen Spaziergang, mit allen Dreien angeleint, auf dem Rückweg aus dem Gschierrli geschlüpft und in die spannend, verlockenden Büsche verschwunden. Was mir heute ja gar nicht passt!!

Nach dem schönen, für uns alle Erlebnissreichen Tag muss ich nämlich zur Homebasis zurück.. morgen früh Arzttermin! Na ja .. kann ich so wieder mal meinen Beitrag für den Blog fertig stellen während der Wartezeit!

Ich stehe nämlich auf einem grossen netten Parkplatz am Ufer der Emme, hatte eine super ruhige Nacht und oh Glück.. auch ohne künstliche Beleuchtung .. nur der „bald“ Vollmond leuchtete durchs Laub der Bäume. Jetzt am Morgen ist viel mehr los hier, Schüler haben Turnstunde, Jogger kommen vorbei und Gemeindefahrzeuge und Arbeiter. Der Strassenverkehr ist erwacht und der Lärm dröhnt her. Hoffentlich lassen sich keine Mäuse fangen damit der Ausreisser bald heim kommt!

Gestern hatten wir dafür einen tollen Tag.. vor allem Dyna und ich. Nach vielen Jahren FB Freundschaft durfte ich endlich mal Hélène, ihren Mann und die zwei tollen Bullmastiff Lord und Tango kennen lernen. Ein spontaner Besuch hat prima geklappt, ich konnte das Womo mit Castello und Akina, im Schatten, offener Tür(Gittertür geschlossen) und offenen Fester und Dachluken, auf dem Parkplatz zurücklassen, wurde von Hélène abgeholt . Max hatte derweilen schon ein prima Mittagessen gekocht. Es war schön zu plaudern, die Zeit verflog im Fluge.


Aber auch unsere zwei Baby‘s  (Tango 5 Monate)hatten ihren vollen Spass.. zwei Plattnasen haben sich gefunden, es war so süss und wunderbar wie die zwei miteinander gespielt haben und lieb miteinander umgegangen sind. Dyna war unbeschreiblich glücklich und ich hab fest gestellt, dass Hunde sich auch „rassistisch“ verhalten. Das Spiel der Beiden war ganz anders als mit Akina oder anderen Hunden! Ich hoffe meiner Kleinen öfters wieder mal Rassen Verwandte Freunde bieten zu können. Akina wartete ganz lieb mit Castello in der Monschterburg … sie ist halt nun schon meine Grosse
😍👍!

Max fuhr uns später wieder zum PP zurück, wo wir unsere Unterhaltung in „meinem“ Garten weiter führten. Dyna fand es ganz toll, dann .. plötzlich war sie verschwunden.. und oh Schreck .. im Wasser unter dem Steilufer plantsche es.. Max und ich kletterten runter, zum Glück hatte es wenig Wasser und das Wehr war weiter entfernt. Dyna sprang übermütig rauf und runter und überwand auch problemlos tiefere Stellen, kam dann auch brav zurück und verstand meine Aufregung überhaupt nicht!

Nachtruhe war heute schnell.. ich hatte drei müde Fellnasen die gerne auf Bespassung verzichteten und nur noch schlafen wollten💤😴🐶🐯!

Nun .. wir Drei wären bereit zum Fahren, werde nun erst mal mit Akina losziehen und schauen ob ich den Kater rauslocken kann oder meinen Aufenthalt in Bätterkinden verlängern muss😜🤣🐯

Tour de Suisse

Nun bin ich schon wieder über drei Wochen in Altwis auf Home Basis🤗.

 

Ein riesen Stein ist mir vom Herz gefallen… meine brave Monschterburg darf wieder etwa drei Jahre weiterrollen, sie hat die MFK und Gasprüfung gut bestanden, Service und Bremsen sind wieder neu gemacht.

Ich bin so froh! Auch dass mir Tom den Termin bei der LKW Garage Lang AG, Ligschwil gemacht hat und zur „Voruntersuchung“ mitgekommen ist. Ein sehr sympathischer Dreigenerationenbetrieb… eben noch echte „Schrauber“, wo frau sich gut bedient fühlt.

Auch bei Caravans Zimmermann AG in Emmen, konnten sie mir die obligatorische Gasprüfung kurzfristig abnehmen, da die Gasprüfung von Deutschland von der Schweizer MFK nicht angenommen wird. 😒

Die von mir abgeänderte Eintrittstufe, von elektrisch betrieben( war dauernd kaputt, weil nicht für Dauerbetrieb ausgelegt!) auf manuell gemacht und damit ohne Alarm für ausgefahrene Stufe, konnte ich selber anschliessen und wieder zum funktionieren bringen. War natürlich riesig stolz. Natürlich mit Hilfe von Dyna, die mir wacker assistierte😂👍

Die Zeit wo die Monschterburg zum Vorführen war, nutzte ich für eine Wanderung zu einer Freundin in ein benachbartes Dorf, wo wir die Zeit im gemütlichen, schönen Garten mit Plaudern verbrachten und meine zwei Fellnasen freuten sich am Spielen mit Sämi.

Nun bin ich wieder frei.. die Monschterburg rollt! Wir haben in Obfelden nochmals Mägi und ihr Rudel besucht. Meine Zwei konnten sich vor Freude fast nicht erholen und diesmal spielte auch Akina mit Vergnügen mit👍😍!

Die Badi in Obfelden hatte zwar leider noch geschlossen aber das Badibeizli war schon in Betrieb .. so konnten wir, Edith mit Familie und ich, gemütlich das Mittagessen geniessen und danach einen angenehmen Waldspaziergang machen. Die Kinder führten abwechselnd die Hunde an der Leine und hatten ihren Spass!

 

Nun hab ich für ein paar Tage die Umgebung gewechselt, bin in Moutier stationiert. Nachdem ich wieder mal eine weniger Womo taugliche Passstrasse gefahren bin… auf der Seite von Gänsbrunnen, den Weissenstein runter, kam mir ein kleiner Suzuki entgegen. Kreuzen unmöglich! So stoppte ich mal, in der Hoffnung das kleine Auto fährt die ca. 100 Meter zur Ausweichstele zurück, dort warteten nämlich schon zwei Fahrzeuge. Der Fahrer des Suzukis machte keine Anstalten zurück zu fahren, auf mein winken reagierte er nicht.  Nun auch ich kann stur sein, obwohl er zwar bergauf fuhr… aber er hatte nur wenig Strecke zurück und ich das viel grössere Fahrzeug und keine Ausweichstelle in Sicht! Hab ihm dann zugerufen er soll zurück bis zu den anderen wartenden Autos. Es war eine Geduldsprobe zuzuschauen wie der, mit viel Mühe und langer Zeit, es schaffte die paar Meter runter zu fahren und sich vor den andern ein zu reihen. Kopfschütteln und staunen bei allen !

Bin nun wieder mal auf den „Monschterberg“ rauf. „Mein“ ehemaliges Paradiesli, La Garde sah gestern unbewohnt, leer und kalt aus und lud mich nicht zum Verweilen ein. Nach wiederum knapp fünf Jahren, bekommt es wieder neue Besitzer.

Dafür freute ich mich über ein Wiedersehen mit Richard bei seinem süssen, kleinen Häuschen!

Danach sind wir mit Noun zum Übungsplatz der Cyno. Da war gerade die erste, Corona reduzierte Übung angesagt. Hab mich mit Akina eingegliedert und gestaunt wie gut und freudig sie sich dabei anstellte! Braves Streunermädchen 😍

Derweilen zeigte Dyna an Noun, wie mutig sie ist und kletterte neugierig über die Rampe.

Da mit dem sonst üblichen gemeinsamen Nachtessen in der Klubhütte nichts war (Corona), kochte Régine zu Hause ein leckeres Mahl, danke das war sehr schön bei euch und hat prima geschmeckt!

Meinen drei „Monschterlis“ gefällts hier sehr gut, logisch sie werden überall verwöhnt, geknudelt und dürfen überall rumtollen. Am Morgen bin ich mit den Wauzis zum Pavillon, hoch über Moutier rauf gelaufen. Hab leider das Handy zu Hause vergessen, somit kein Foto!

Nachdem die Bande im Garten wild gespielt haben, pennen sie gemeinsam zu meinen Füssen, unter dem Terassentisch.

Morgen geht meine Tour weiter… Ziel ? ungewiss🤣!

Bis demnächst auf diesem Blog….

Langsam normalisiert sich das (Reise) Leben

Auf Lavrius habe ich noch zwei mal am Wochenende ganz lieben Besuch gekriegt. Erst machten Denise und Tom einen Ausflug mit ihrem BMW Opa, Manon kam auch noch hoch und wir hatten einen netten Nachmittag zusammen.. zwar immer noch auf Distanz aber es war wunderschön!

Eine Woche später einen spontan Besuch von Manuela, die sogar eine unbequeme Nacht im Zelt in Kauf nahm.

Diese Abwechslungen hatten mir sehr gut getan!

Am ersten Tag wanderten wir über unser ehemaliges Land, ich erzählte dabei einige Anekdoten unserer Landwirtschaftszeit und zeigte ihr den schönen Wasserfall in der Schlucht.

Am Samstag, bei feuchtem, wechselhaften Wetter fuhren wir Richtung Alp Schlans, nach Prada (Maiensässen) mussten wir das Auto stehen lassen und den Rest hochlaufen, Schneereste verhinderten die Weiterfahrt, was aber ganz schön war und uns und den Hunden auch gut tat.

Ach war das ein Seelenfutter, die Erinnerungen an die längst vergangene Zeit und wieder einmal mehr empfand ich mit einem Rest Wehmut… wir haben zur richtigen Zeit aufgehört mit der geliebten Bergbauernarbeit, dann wenn es am schönsten ist sollte( oder eben mussten wir aus familiären Gründen) man aufhören! Die heutigen dauernd wechselnden, neuen, kostspieligen Auflagen und Vorschriften, machen es den Bauern nicht gerade leicht.  Und dabei ist genau diese Arbeit für unser Land und Naturlandschaft und Sicherheit sehr wichtig!

Wir machten tolle Wanderungen auf altbekannten Strecken, mit viel Erinnerungen.
Auch sehr erfreulich… Dank meinem Gewichtsverlust bin ich wieder viel besser zu Fuss unterwegs.. macht Spass!!

 

Am29.4. sind wir zu Bucher Caravan AG in Hauptwil gefahren, die bestellten Solarpanel sind eingetroffen und werden montiert und auch die Heizung wurde gereinigt und gewartet.

Bin gespannt wie mein Strom sich nun wieder bewährt… im Moment hänge ich bei Tom und Denise am Land/Hausstrom.

Vorher hab ich auch Mischa, Gaby und Janice besucht, durfte dass neue Geschäft von Mischa besichtigen, foto-huwi.ch

Auch das Wetter spielte mit und wir konnten gemütlich draussen essen.

Drei ruhige Nächte verbrachte ich auf dem Hunde/Wanderparkplatz bei Sommeri wo ich schon öfters mal stand und inzwischen auch einige nette Hündeler/innen kenne, hab sogar Kaffe und Kuchen zum Znüni gekriegt 🤗.

Bei der Tierärztin in Amriswil musste meine süsse „Kleine“ Blut lassen.. der Tollwut Antikörper Titer Nachweis  war angesagt.. wir wollen ja alles perfekt in Ordnung haben und bereit für die nächsten Reisen sein, wenn dann die Grenzen wieder geöffnet werden!

Auf der Durchfahrt ins Luzerner Seeland eine Mittagsrast/Besuch bei meiner Cousine Rägi und Ernst.. inzwischen ein „obligatorischer“ schöner Halt.. wie immer lecker bekocht und es gibt auch jedes Mal viel zu berichten.

Ach es ist herrlich, endlich wieder zu Fahren und spontan zu entscheiden wohin.

Nächster Halt in Obfelden, ehemalige Nachbarin Mägi besucht. Draussen im Garten unterhielten wir uns, während meine zwei Knutschkugeln sich langsam und vorsichtig mit Mägi‘s  „riesigen, langschnauzigen“ Barsois bekannt machten. Dyna liess sich bald von der einen freundlichen Hündin zu Erkundungstour-und „Raubzügen“ ins Haus verleiten, wobei sie jedesmal mit „Beute“ aus dem Leckerlikorb rauskam. Die Kauknochen hatten es ihr angetan😂🦴. Tja und meine zwei Happydogs durften auch gleich zwei Eimer Leckereien mitnehmen… danke Mägi🐾🐶🐾!

Ja und nun sind wir schon über eine Woche auf Home Basis, mit Auszeit ( infolge Besucherbeschränkung Corona 5 Personen.!😉) bei Tom und Denise.

Sie hatten Besuch und ich durfte Manuela und Marino besuchen. Da ist es auch jedesmal so toll, wir laufen mit Hunden, bringen Isi‘s auf die Weide, wobei meine zwei Fellnasen ersten Kontakt mit den Pferden erleben durften. Ich schlafe in der Monschterburg, direkt neben dem Pferdestall geparkt, ach ich liebe es die Pferde zu hören, beim Fressen und Schnauben, die Vögel zwitschern, Rehe laufen in den angrenzenden Wald und ein Igel kommt, während wir im Wintergarten essen, am Froschteich, Wasser trinken. Castello fühlt sich hier schon fast zuhause und wohl!

Dyna genoss ihren ersten Tiefwasser Schwimmversuch, zwar zu ihrem und meinem Schreck, jedoch ohne Schaden und super Erfolg.

Manuela zeigte mir das Kinderlagerhaus und Gelände, mit Naturschwimmbad inkl. Molchen und anderen Amphibien, der schräge Bassinrand war glitschig und so fiel Dyna beim Versuch zu trinken pflatsch rein. Ich hörte nur das Pflotschen, griff nach meinem IPhone im Hosensack und wollte reinspringen, Manuela war schneller und konnte  das strampelnde Tierchen am Geschirr fassen und gemeinsam zogen wir sie an Land. Sie war auch leicht erschrocken und erstaunt… aber sie kann schwimmen und das auf Anhieb, erstaunlich für eine Dogge, Andra kippte immer wie ein Schiff ohne Kiel und mochte es nicht, kein Grund unter den Pfoten zu haben.

Tom hat die Monschtetburg bei der Garage Lang zur Inspektion angemeldet, am Dienstag alles nachgeschaut und heute morgen Früh hab ich mich für die zwei Tage Wartungsarbeiten, von ihr getrennt. Komisches Gefühl, ich hab mich im alten Bauwagen (Winterlager für Garten/Liegestühle etc.) provisorisch eingerichtet, dauernd fehlt mir was, hab ja sonst immer Alles dabei🤪.. hab Essen eingekauft.. ähmm aber kein Teller und Besteck dabei, Sackmesser hängt am Schlüsselbund .. ich werd’s überleben🤗👍.

Morgen Abend darf ich den Toyota wieder gegen mein Zuhause eintauschen und nächsten Mittwoch bekommt die Monschterburg hoffentlich den „Segen“ von dem Strassenverkehrsamt und darf wieder fröhlich weiter Rollen und wir währen somit gewappnet für einen weiteren Winter in Griechenland 🇬🇷!

Vorerst aber erst noch der Sommer… weitere Besuche bei Freunden in CH und später DE !

Nun heisst es halt weiter abwarten und hoffen!

Gestern seit ewigen Zeiten erster Restaurantbesuch… für alle Gäste und   Wirt/Koch und Bedienung eine ungewohnte Situation. Nur 4 Tische à 4 Gäste,  dazwischen  durchsichtige Plastikvorhänge . Die Cordonbleu aber wie gewohnt super lecker!!

Eben hab ich einen erfreulichen Anruf der Tierarztpraxis bekommen, der Titer von Dyna ist i.O… super!

Hebt euch Sorg und bleibt gesund… bis bald!

Liebi Grüessli aus der Monschterburg

Unwirklich… ?

.. Träume ich das Alles nur und erwache bald aus diesem Albtraum?

Nun bin ich schon vier Wochen in meinem Corona/Fast Isolations Domizil. LAVRIUS

Ich bin froh für meine Tiere und mich einen so schönen Rückzugsort zu haben, bin froh Manon alle paar Tage zu sehen, zu sprechen und dass sie mir oft hilft. Mir Sachen wie Gas, Trinkwasser, Benzin und was so nötig ist hoch fährt, mich zum Posten mit nimmt.

Gestern Samstag hatten wir einen netten Nachmittag im Garten , ein feines Fondue mit „gesundem“ selbstgebackenen Urdinkel Ciabatta… mhhh schon soo lange hab ich kein Fondue mehr gegessen! Danke Manon.. es war gemütlich und lecker! Auch meine zwei Fellnasen freuen sich immer sehr wenn sie Doxey treffen.. auch wenn sich der „ältere Herr „zwischendurch über die übermütigen Mädels ärgert und sich unter die Büsche verzieht😉.

Ich habe auch wieder genug Gas zum Kochen, Heizen und Kühlschrank. Die leeren Flaschen vom Stall, aus unserer Bergbauernzeit bei der Tankstelle in Trun gegen volle getauscht, Benzinkanister aufgefüllt.  Mit dem alten Stromagregat vom Stall (20 Jahre gut gelagert!) hab ich  auch wieder Strom bis die Solaranlage wieder funktioniert. Tja so einiges wäre an der Monschterburg zu reparieren gewesen, aber Corona hat mich da überrollt. Zum Glück hab ich für die Solaranlage von einem guten Bekannten von früher Hilfe, er hat das defekte Solarpanel mit genommen und wird es reparieren und mit etwas Glück wird die Monschterburg auch wieder genug Solarstrom liefern. Wenigstens ist das Wetter gnädig gestimmt und bringt fast täglich strahlende Sonne und es wird immer wärmer. So muss ich nur noch nachts etwas heizen… den auch meine Trumaheizung meckert rum und wünscht eine reinigende Wartung.  Heiko von Caravan Bucher AG hat mich zwar beruhigt, was den Poltergeist der Heizung angeht . Ich war ja am Anfang schon schön erschrocken als es irgendwo donnerte, wie jemand mit der Faust aufs Womo schlägt. Anscheinend ein bekanntes Übel der Truma.

Früher sass ich liebend gerne auf dem Bänkli am Specksteinofen… hier hat Dyna  ihr Plätzchen gefunden um ihr kaltes Bäuchlein zu wärmen 👍🤗(Warmluftöffnung der Heizung)!

Zu allem Überfluss wurde Akina noch zum erstenMal läufig und muss fast immer an der Leine sein. Die Zwei Süssen.. Akina und Dyna haben sich „gefunden“ .. ein Herz und eine Seele, Dyna darf sich alles erlauben und kann ein schöner Wildfang sein, an Akinas Fell und Ohren rumbeissen und zerren aber auch schmusen und kuscheln.

Ja und so vergeht die Zeit… meine Stimmung und Ansicht der Corona Massnahmen und Isolation gegenüber schwankt, teils auch positive Seiten und Erfahrungen…

Es lässt mich zum Teil gelassener, ruhiger werden… so lange „sesshaft“ war ich in meiner ganzen Womonomadenzeit nie und auch nicht so lange ohne Kontakte zu anderen Menschen. Ja es zieht mich schon , endlich weiter zu fahren und vor allem endlich die ersehnten Besuche bei Familie und Freunden zu machen!

Ausser diesen vielen Besuchen mache ich noch keine weiteren Reisepläne und nehm jeden Tag wie er kommt und wäre schon zufrieden und froh, bis im nächsten Winter wieder nach Griechenland/Peloponnes fahren zu können!

Nun bestehen meine Tage aus ausgiebigen Hundespaziergängen, wobei so viele schöne Erinnerungen zum Vorschein kommen.

Da haben wir für die Ziegen gezäunt.. hier mit dem Transporter und Ladegerät gekippt, diesen Baum haben wir gefällt.. hier Morcheln gefunden, auf dieser Weide bekam Jrene ( meine Lieblingskuh) ihre Zwillinge, in der Stallkammer, die wir uns aus einem Kuhstall gebaut hatten, über dem Holzherd Geissenkäse gemacht… später hatten wir uns eine fahrbare Käserei in einem alten Bauwagen eingerichtet. Ja es war eine glückliche, schöne Zeit und wir hatten es auch gut mit den Menschen hier in der traumhaften Surselva!

Wir haben viel erlebt und gelernt. Es war auch oft streng, aber befriedigend.. erfüllend und Abends wussten wir warum wir müde waren! Da gäbe es Stundenlang zu erzählen!

Und wenn ich zwischendurch bald den Koller kriege, besonders Abends wenns dunkel wird, meine Fellnasen zufrieden schnarchend schlafen, ja da merk ich die Einsamkeit dann schon.

Zum Glück leben wir in dieser Zeit mit Internet, FB, WhatsApp, Mail und Handy doch eine Verbindung und Kommunikation mit den Lieben gewährleistet und ich bin auch froh über die Onlineshops!

Der Frühling wird immer farbiger, die Wiesen leuchten grün und gelb, die wilden Chriesibäume blühen weiss  und langsam grünen die Bäume und Sträucher.

Die Vögel zwitschern um die Wette.

Bald werden die Tiere wieder weiden und die Glocken bimmeln, darauf freue ich mich fest!

…. und ja, natürlich hoffe ich auch auf die Lockerung der Corona Massnahmen.. wieder Reisen zu dürfen und meine Lieben zu sehen.

Bis bald, bleibt gesund und hebt euch Sorg!

Eine traurig.. neue Erfahrung.. Corona Virus…habe meinen Heimaturlaub anders vorgestellt!

Bei Maria und Koradel, bei Àcs in Ungarn, blieb ich eine Woche… es war wunderschön! Das ganze Grundstück war eingezäunt, Akina uns Castello genossen die Freiheit und Akina hatte gleich drei tolle Plattnasen Freundinnen zum rum tollen. Eine ruhige schöne Gegend, nur paar Meter zur Donau, genau richtig um mit Akina zu laufen.

Abends genossen wir ein herrlich heisses Schwefelbad im Holzfass-Hotpot.. super. Ein Abend genossen wir am Lagerfeuer mit leckerem Grillzeug.

Bin noch mal schnell über die Brücke in die Slowakei zum einkaufen, Corona Virus war noch kein grosses Thema, wir waren noch ziemlich unbekümmert.

Als nächstes war mein Ziel Österreich, da traf ich mich nochmal mit Uschi. John ist dort für eine Zeit im Pflegeheim. Wir hatten ein nettes Plätzchen im Wald an der Mur.. ein gemütlicher Spaziergang zur alten Schiffmühle und wie sich später rausstellte, für lange die letzte leckere Mahlzeit einem Restaurant! Am anderen Morgen nach dem Frühstück, trennten sich unsere Wege.. mein Ziel Ebenthal Österreich, wo mich der Routenplaner über Pässe und Grenzen (Slowenien) führte, war aber überhaupt nichts zu spüren, kein Problem.

Ja und dann war ich endlich da.. bei meiner langersehnten, kleinen, süssen Plattnasenmaus. DYNA  Caramba Continental Bulldogs!❤️🐾🐶🐾😍

Am 17.11.2019 geboren. Der Züchter Daniel Hammermann und seine Frau erklärten mir einiges, übergaben mir die Papiere und eine grosse Erstlings Ausstattung  mit Spielsachen, Zubehör,Futter, Zusätzen und Fleisch und eine „Gebrauchsanleitung“ für Bulliwelpen🤗👍🤣. Sie ist sogar schon „Womostubensauber“ , bis auf zwei kleine Missgeschicke blieb die Monsterburg trocken!  Sie ist ein sehr liebes, interessiertes Energiebündel, hat sich von Anfang an super mit Akina verstanden, die zwei spielen herrlich zusammen. Auch Castello mag ihre neue Kuschelfreundin sehr, auch wenn er manchmal auf Bäume flüchtet. Womofahren findet sie auch schon toll, nur leider nicht in der Kiste, die mir Maria mit einer so tollen Verschlusskonstruktion bestückte. Nein sie bestand drauf Andras Platz ein zu nehmen und nachdem ich ein Sicherheitsgeschirr im Fressnapf kaufen konnte, darf sie nun auch während der Fahrt, angeschnallt, auf der Sitzbank liegen, den Platz hat sie sofort erobert!

Auch kann sie sich gut selber beschäftigen, im Moment kämpft sie mit der Natur, reisst Grasbüschel und Moosstücke aus, zerkaut Wurzeln und Holz und scharrt , Mineralstoffe bekommt sie nun wirklich genug, da sie es auch vorzieht, ihr Trockenfutter vom Erdboden zu fressen, aus dem Chromstahlnapf schmeckts nicht so lecker😜.

Eigentlich wollte ich ab da einige Besuche in Deutschland machen, immer noch war mir die ganze Tragik, Gefahr und Auswirkungen der Pandemie nicht richtig bewusst.

Meine Söhne meinten dann aber beide, dass meine Besuche vorläufig alle gestrichen sind und auf ungewisse Zeit verschoben werden müssen. Dass ich aber unbedingt in die Schweiz zurück kehren soll.

Tja und da geht es mir nun so, wie noch ganz viel anderen, im Womolebenden. Wie kommen wir raus aus unseren Reiseländern und wie in die Heimat?!

Ich wünsche allen meinen Womofreunden und Bekannten, dass sie entweder gut in ihre Heimatländer gereist sind oder/und ein schönes, angenehmes Plätzchen gefunden haben um diese Zeit zu überstehen. Wir sehen uns bestimmt wieder… irgendwann.. irgendwo.. die Welt ist ein Dorf!🤗👍😍

Ich hatte Glück, bis auf den Schweizerzoll überhaupt keine Kontrollen, richtig gespengstisch waren die Grenzübergänge, so leer und keine Grenzwächter zu sehen.

Der Schweizerzöllner wunderte sich lachend über meine Multikulti, tierischen Mitfahrer, welche jeder einen Heimtierpass von einer anderen Nationalität besitzt. (D,GR,A) und ich natürlich 🇨🇭! Meine zwei Hundchen musste ich noch verzollen, wobei der nette Beamte sehr gnädig entschied.

Nun Schweiz ja.. aber wohin? Normal steh ich ja fast immer bei Familie und Freunden die ich besuche, also ständig unterwegs. Nun sollte das plötzlich für länger sein und ohne Besuche. Natürlich wäre ich bei Tom schon willkommen, doch so lange in einem Dorf, an einer Hauptstrasse, mit meinen tierischen Freunden und stark eingeschränkten Bewegungsmöglichkeit?! Ich überlegte hin und her und fand dann die beste Möglichkeit, die lange Isolationszeit alleine mit meinen Fellnasen durch zu stehen.

LAVRIUS die Heimat von einer schönen Zeit.. der Bergbauernbetrieb mit unseren Ziegen, Schafen, Kühen, Isi’s und Schweinchen.. natürlich auch Hunde und Katzen UND Schaggeli unserer Krähe.

Manon wanderte am anderen Tag zu unserem kleinen Restland und Stall, super der Weg war Schneefrei und trocken, somit für die Monschterburg befahrbar.

Tja und je näher ich den Bündnerbergen kam, tat sich mein Herz auf, ich freute mich auf meinen Platz. Es war ein Bisschen .. heimkommen!

Schwieriger wars ein einigermassen flaches Flecklein zu finden, aber nach einer Nacht bei der Strasse, half mir Manon ein Platz zu graben und pickeln und ich steh jetzt fast ganz gerade am Rande des Abgrunds, mit einer Traumsicht, Ruhe, guter Luft, Vögel Gezwitscher, Bachrauschen und glitzerndem Sternenhimmel in der stockfinsteren Nacht. Die Tiere geniessen ihre „Fastfreiheit“  bleiben gut ums Womo, Akina muss ich anbinden… musste sie doch nun ausgerechnet läufig werden☹️! Und sie üben sich tüchtig in… guter Wachhund werden, haben beide Sperberaugen und hören Flöhe husten und sie bewachen mich schon mit grollendem Knurren und tiefem, warnenden Gebell🤗👍.

Wir machen fleissig Kleine Wanderungen, über unser ehemaliges Eigen- und Pachtland, freue mich über viele Erinnerungen und entdecke Neues. Zwischendurch kommt Manon beim Hundespaziergang den Berg hoch und bringt mir was mit. Gestern musste ich wegfahren, es war kalt am Morgen, nicht nur draussen wo es -6 Grad war auch drinnen wo die Heizung ausgestiegen war, wieder mal kein Strom!

Tja das und noch so einiges wollte ich ja in der Schweiz beheben, zwei neue Solarpanel aufs Dach! Tja und auch Gas brauche ich ja.. nächste LPG Tankstelle bei Thusis Raststätte☹️60 km. Etwas Abwechslung schadet auch nicht, konnte grad auch noch Einkaufen und den Heimweg durch die wilde Versamer Schlucht geniessen.

In der Zwischenzeit machte mir Manon meine Wäsche.. DANKE!

Nachdem es die ersten Tage recht warm war, hatten wir aber auch Frost und paar Flocken Schnee, heute wieder Sonne doch mit kühlem Wind.. Winterjacken Wetter😂.

Auf dem angrenzenden Land ist zeitweise eine Familie am Holzen, die Mutter brachte mir ein feines, selbst gebackenes  Stück Kuchen mit. Eine nette Aufmunterung in der „Einsamkeit“.  Ja und so sehe ich doch zwischen durch mal Menschen und kann auf Distanz doch paar Worte wechseln.

Bei den Nachbarn im Tal konnte ich mich endlich wieder mal  mit einem herzhaft guten Alpkäse, Ziegenkäse und Eier eindecken und beim Sohn Yvo, der eine tolle Metzgerei und Schlachthaus betreibt, Fleisch für mich und die Hunde.

Wasser konnte ich mit einigen alten Schlauchstücken vom Bergbach zum Womo leiten.

Ihr seht… es geht mir gut hier oben und es fehlt mir an FAST nichts… ein Bisschen Gesellschaft oder gar Zweisamkeit wär halt schon schön! Heute hab ich kein einziger Mensch gesehen. Hatte mich ja auch sehr auf Besuche bei euch gefreut!Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.. in der Hoffnung auf wieder gute Zeiten grüsse ich euch herzlich und bis hoffentlich bald!

Hebt euch Sorg und bleibt gesund.

D’Monschterburger😘

Der Heimat entgegen…

Am 25.2. geht nun endgültig die Heimfahrt los, mit erstem Halt bei Nafpaktos, wo ich vorher schon eine Nacht war. Wir schlenderten dem Strand nach zur Stadt und machten einen gemütlichen Bummel durch den fröhlichen Betrieb auf den Gassen, setzten uns auf die Terrasse in die Sonne.

Am 26.2. eine schöne Fahrt an herrlich  blühenden Mandelbäumen, prächtig gelb-grünen, kugeligen Büschen, leuchtend gelben Blumenwiesen, weissen Margareten Felder vorbei, aber leider auch an stark befallenen Pinien… vollbehangen mit den grauseligen Prozessionsspinner Raupen Nester! Im Hintergrund leuchtende Schneeberge.

Diese Küste auf dem Festland kam uns total anders vor als auf Peloponnes, die Häuser, Gärten, Orte und Strände und Strassenborde sind viel gepflegter, sauberer tja geschleckter, hier haben sie anscheinend auch schon gelernt was Abfall Entsorgung bedeutet!

Aber kein Übernachtungsplatz der uns zusagte.. also doch weiter nach Thermophylos. Am lustigen Imbisswagen mit günstigem, frischen und super leckerem Grillangebot, legten wir eine Pause ein, gemütlich auf einem Bänklein und Tisch mit wunderschönem Pnorama.

Bald erreichten wir die ersehnten heissen Quellen. Oh tut das gut..unseren verspannten Muskeln und den geplagten Gelenken.

Der Super Platz mit „privatem Thermal Badeplatz“ wird gerade frei und wir parken als Mini Wagenburg direkt vor dem Einstieg. So kann ich am frühen Morgen, alleine ein Nacktbadgeniessen!

Das alte Seil hängt seit Jahren immer noch über das Flüsschen und bietet gute Gelegenheit, sich dran zu hängen und Gymnastikübungen zu machen.

Wir kriegen noch nette Nachbarn. Cornelia und Beat, D&CH, gesellen sich zu uns. 3-4 mal am Tag sind wir im heissen Wasser. Auch Akina ist glücklich.. sie hat einen Freund gefunden, etwa in ihrem Alter und die zwei spielen und balgen rum, einfach süss ! Dann fahren wir noch zum paar km weiter gelegenen Thermal Bassin, ein grösseres wo man auch schwimmen kann, rege besucht, hauptsächlich von Griechen, einige kommen auch mit Wowa oder Womo übers Wochenende her. Auch der Eisvogel, der vor 3 Jahren schon,vom Einstieggeländer aus, auf Mini Fischchenjagd sitzt,  ist noch da!

 

Noch eine letzte Nacht in Hellas am Strand, dann gehts weiter über Nordmazedonien.

Ab jetzt wurde es schwierig Übernachtungsplätze zu finden, vor allem halt auch, dass ich mit meinen Tieren aber auch für mich andere Prioritäten habe, bevorzuge halt abgelegene, einsame, idyllische Plätzchen in der Natur und das wird nun schwer. Nach erfolglosem Suchen, es wurde schon dunkel, Tante Garmin schickte uns wieder einmal mehr, so einfach mal zum Vergnügen, einige km durch die Stadt , um danach wieder am selben, grässlichen Ort zu landen, der Park4Night vorgeschlagen hat… es hielten zwei Männer an und fragten ob wir Hilfe brauchen, meinten dann freistehen sei hier schlecht, hätte viele Flüchtlinge, wir sollen besser auf den nahen Industrieplatz von Iceco und verschiedenen Betrieben, der ist bewacht von Nachtwächtern … und einer Meute halb streunender, laut kläffender Hunde, teils frei auf dem grossen Areal, andere in eingezäunten Teilen. Wir fragten beim Nachtwächter und durften uns auf den einen Platz stellen. Es war dann sogar eine erstaunlich ruhige Nacht, die Hunde beruhigten sich und hatten auch keinen Grund mehr zu bellen. Nur Pippirunde war Spiessrutenlaufen, für Akina aufregend und lustig, für Castello der Horror.. an der Leine, kein rettender Baum aber jede Menge verfolgende Hunde.

Am Morgen weiter, wir ziehen durch bis Serbien.. auf Autobahn, tja wieder mal keine Lisi Strassen und auch keine Lisi Plätze. Auch hier werden wir nicht wirklich fündig. Eine Therme wär jetzt schön, wir suchen und suchen, doch ohne Internet geht so ziemlich gar nix! Wir können nicht googlen , Park4Night gibt nichts her und den Wegweiser und Werbeschilder folgen wir vergeblich. Landen am Schluss in einem „Thermal Touri Ort“, ziemlich düster, nicht einladend doch immerhin einen Kiesplatz am Rande vor einem Park, da hat es wohl in der Saison ein Jahrmarkt drauf…Jetzt paar schmudelige, alte Wohnwagen, paar rostige, halbpatzig abgedeckte Spielautomaten und Geräte drauf. An der „Promenadenmeile“ haben sogar noch paar Verkaufsstände offen und wir erstehen wieder mal paar warme Schafswollsocken.. ideale Finken für im Womo!

Auch spazieren geht nicht schlecht, Akina erfreut sich wieder mal einiger Streuner und tollt mit dem Einen glücklich durch den Bach. Castello begibt sich auf Alleingang/Entdeckungstour um dann nicht mehr zur Abfahrtzeit zu erscheinen und uns eine Zusatznacht damit ein zu räumen 😡. Auch hier war mangelndes Internet nicht förderlich bei der Suche nach dem Ausreisser, der GPS Tracker braucht für die Übermittlung ja Internet! Und wieder mal verfluche ich das Satelliten Internet, welches ich für teures Geld installieren liess und seit Jahren Abo Gebühren bezahle um mich dann wieder zu ärgern. Nämlich genau dann, für Notfälle, tut es seine Dienste auch nicht und wenn’s mal tut so langsam und schlecht wie zu den Zeiten, vor ca. 20 Jahren, wo wir das noch über die Telefonleitung kriegten😡!

Ich befürchtete schon, dass Castello sich irgendwo im halb zerfallenen Häuschen nebenan verfangen, eingeklemmt oder in ein Loch runtergefallen sei. Ich konnte sich nicht auf den Dachboden, die Einsturzgefahr war zu gross.

So verweilten wir halt noch etwas im Städtchen, schlenderten durch die Gassen, an Läden und Verkaufsständen vorbei, ich erstand zwei günstige schöne Schaffelle, auf den Markt paar Früchte, Nüsse … UND die so lange in Griechenland gesuchten und heiss geliebten Kumquat. Tja so hatte ich meinen Notvorrat an Reiseproviant🤗.

Sogar die ausgeschilderte Mineral Springs fanden wir.. in zwei Kapellen.. wohl gesegnetes Wasser zum in Flaschen ab zu füllen!🤣 Thermalbäder seien nur in Hotels vorhanden, wir guckten uns auch eins von aussen an.. auch nicht unser Ding.. dafür war Akina hell begeistert und wollte freudig mit ihrer „Zwillingsschwester“ spielen… die sie in der verspiegelten, ebenerdigen Fensterfront am Hotelgebäude erblickte🤣🐶! Total entgeistert, verständnislos!

Gestern bretterten wir dann Serbische Autobahnen und oh Wunder meine Augen/Schlafattacken liessen es zu, wie erreichten Ungarn. Durch die schöne Stadt Szeged.. uiii jetzt heisst es wieder nach Vorschrift zu fahren.. wir merken das wir wieder in der Zivilisation gelandet sind! Die Eindrücke überwältigen, DM, Aldi,Deichmann und wie sie alle heissen.. Einkaufszentren, Strassenführungen, Bauten, alles sauber und gepflegt.. wir werden „überschwemmt“!

Ja leider auch überschwemmt und matschig die Uferparkplätze am Fluss und die Nebensträsschen und Felder.. keine Chance auf idyllisches Plätzchen wie P4N und Google verspricht. Ein mega Sonnenuntergang, eine riesige rote Kugel die sich prächtig verabschiedet, ohne das ich sie fotografieren kann, Anhalten auf der Strasse keine gute Idee! Dann wieder mal dunkel in die Nacht.. notfallmässig stellen wir uns in einem kleinen Städtchen in einer ruhigen, braven Wohnstrasse auf einen PP neben der bimmelnden Kirche, zum Glück verstummte sie dann aber und schlief bis 6 Uhr🤗 ich dafür nicht nach 4 Uhr musste ich 3x raus, Akina meldete sich brav, die musste dringend, nur wo?? Für sie war es viel zu sauber und gepflegt, sie ist schliesslich ein braves Mädchen, erst beim dritten Besuch fand sie ein geeignetes Plätzchen in einem Strassengraben👍😉.

Hoffentlich die letzte Übernachtung fern der Natur!

Ich hoffe sehr, es bis zu den lieben Freunden Maria und Koardel zu schaffen.. besonders wird sich Akina auf ein Wiedersehen, Spielen und Spaziergänge mit deren Hundis freuen!

Ich hab wieder Internet, kann wieder übers Handy SRF1 hören und befürchte bald falsch zu handeln, vom friedlichen Peloponnes in die Heimat zu fahren… heute höre ich nur Schreckens Meldungen wegen Corona Virus!

Freue mich aber, mit gemischten Gefühlen, auf Wiedersehen mit Familie❤️, Freunden und Bekannten🤗👍🍀

Bis bald😘

Tschüss Peloponnes.. wir kommen wieder!

Und Tschüss Peloponnes…

Gestern hab ich Peloponnes verlassen, eigentlich wollt ich noch 1 bis 2 Nächte beim Gianiskari verbringen. Nachdem ich die Monschterburg bis zur Taverne rauf gequält habe war es mir dann doch zu riskant an den Strand runter zu fahren. Die unbefestigte Strasse ist stark ausgewaschen und hat tiefe Rinnen mit Felsbrocken bestückt, ein Stück bin ich runter gelaufen, es sah nass aus und hatte tiefere Reifenspuren. Und dann alleine unten festsitzen nö das brauchte ich nicht.  Irgendwie war mir das Suchglück nicht hold, kein Plätzchen fand meine Gnade.

 

So rollte und rollte ich weiter, durch Patras , mit der Fähre rüber und entschloss mich mal nach rechts zu fahren, das liegt auf der geplanten Route und kenne ich noch nicht.

Durch das reizende Städtchen Nafpaktos war ein totales Chaos, war ja ausgerechnet der TSIKNOPEMPTI (Grilldonnerstag)😜 somit war das Städtchen überfüllt. Da ich nebst dem stockenden Verkehr auch noch die engsten Gässchen erwischte wo natürlich die Autos ausgerechnet vor Kreuzungen in zweiter Reihe parkierten und gerade aus Sackgasse oder Einbahnstrasse war , hatte ich schön zu kämpfen. Den grossen, leeren Platz ausserhalb, liess mich zwar keine Purtzelbäume schlagen vor Begeisterung, im Anbetracht dessen, das es bald ein dunkelt, nahm ich das als kleineres Übel und blieb.  Ausser einer Nachtruhestörung um 01 30 Uhr, wo paar Besoffene nach dem Grillfest noch rum lärmten auf dem Platz, war es herrlich ruhig, zwar nicht ganz dunkel, etwas weiter weg war eine Schiffswerft ausgeleuchtet und über den Golf von Korinth flimmerten die Beleuchtungen der gegenüberliegenden Orte.

Am nächsten Morgen war mehr Betrieb, anscheinend ist der grosse geteerte Platz ein beliebter Ersatz für eine Aschenbahn, kaum hat der eine seine x.. wievielte Runde beendet, kam der nächste, wacker maschierten sie und immer einen kleinen Bogen um die Monschterburg 🤣 und dann kam noch ein traditionell schwarz gekleidetes Grossmütterchen… geschätzt uralt jedoch wahrscheinlich nicht unbedingt älter als ich.. sie stapfte ihre Runden tapfer zur Musik vom Handy.

Nach dem Frühstück wollt ich los, das Castell besichtigen. Castello hatte das wahrscheinlich nicht recht verstanden und zog den Strandplatz vor, versteckte sich wieder mal und lachte sich ins Pfötchen, dass ich nicht ins Schilf/Gestrüpp konnte. Zweimal drohte ich ihm, aus ihm einen Streuner zu machen, fuhr paar Meter vor und zurück, verfluchte ihn zum X. Mal und liess ihn dann wirklich zurück. … natürlich mit der Absicht ihn später zu holen.

Also rauf auf die Burg, eine tolle Aussicht gab’s erst mal kostenlos und auch für Hund.. dann kam das Kassenhäuschen, ich züchte schon den angeschriebenen Zweier€ , doch konnte ich diese Ausgabe sparen.. Hunde dürfen nicht in die alten Gemäuer, dabei ist ja Akina ein Mädchen und hebt nicht ihr Bein an jeder Ecke!

Also runter, die Altstadt hat ja auch einiges zu bieten. Nochmals ein Kampf durch die Gassen, ich ergattere einen PP vor einer Taverne und laufe los. Die nächsten alten Mauern erwiesen sich als Stadt-und Hafengemäuer. Bald hatte ich genug gesehen und entschloss mich nochmals in die gegen gesetzte Richtung zu fahren, einen alten Lieblingsplatz zu besuchen und vielleicht auch 2-3 Tage stehen zu bleiben. Zuvor holte ich natürlich unseren „verwaisten“ Lumpenstrick, Castello ab.  Wer weiss was mich danach erwartet, diese Strecke ist für mich neu, wir wollen ja zu den Thermen bei Thermophylos/Lamia . Vielleicht stösst Rosmarie ja noch dazu, sie ist immer noch auf Peloponnes und Uschi fährt ab Kalamata direkt zu den Thermen. Kann auch sein dass es keine schönen Plätzchen unterwegs hat, dann fahr ich halt durch.. mal sehen.

Meine zwei Fellnasen sind vom Platz begeistert , konnten sie doch so richtig rumtoben… bis.. mein unbelehrbares Streunerchen (und Streuner bleibt Streuner, das ist in den Genen!) einen alten Ziegenkopf gefunden hat. Natürlich stolz als Notvorrat nach Hause geschleppt. Tja und ich musste es dann wieder entsorgen, grrrrrr … 🤢 eklig, konnte ich zu unseren Bergbauernzeiten, in der Surselva, schon nicht, und musste das immer Manon überlassen, der Geruch von Kadaver drehte mir den Magen um.

Die Sonne hat sich hinter den gewaltigen, steilen Felswänden verabschiedet, es ist empfindlich kühl geworden und wir haben uns ins warme Womo verzogen.

Gute Nacht.. ich werde diese Nacht nochmal total geniessen. So traumhaft, Ruhe (Der Wind ist auch schlafen gegangen, das Meer plätschert sanft ), Dunkelheit, Natur, mächtige Felsen und eine prächtige Skylines!

Nun sind wir nur noch DREI …

 

Die einen werden es schon von FB wissen…

R.I.P. Andra Amica de Paltinis

Korinthos/Isthmus am Ufer vom Kanal von Korinth

Am 7.2.20 um 13 Uhr 08 hat Andra den letzten Atemzug, in meinen Armen, gemacht, sie hat den Kampf aufgegeben.
Ich bin traurig und vermisse sie, bin aber dankbar für die intensive, innige Zeit mit ihr. Sie war so sehr tapfer, vertrauensvoll und geduldig.
Nun ist sie über die Regenbogenbrücke, an einem schönen Ort, mit ihren voraus gegangenen Freunden und ohne Schmerzen. In meinem Herzen wird sie ewig bleiben ❤️.

Paralia Chrysi Akti,  Andravida, Killini
Schon 10 Tage ohne Andra, die Monschterburg ist viel zu gross und leer und Akina vermisst ihre grosse Freundin und ich meine Knutschkugel.
Das letzte Mal als ich an dem Traumstrand war spazierte sie noch mit!

Nun mache ich mit Akina lange Strandspaziergänge, gestern 4km,  zur Platte und zurück und heute in die andere Richtung 3,5 km. Traurige Funde: ein halb verwestes Schaf und zwei Überreste von Riesen Wasserschildkröten, die armen Tiere kommen oft in SchiffsschraubenAnsonsten ist der Sand platt und hart somit angenehm zum laufen und ungewöhnlich sauber. Gestern hatte ich eine nette Überraschung… zwei Womo‘s und zwei Paare waren auf der Platte..ich ging Hallo sagen und wiedermal war Peloponnes ein „Dorf“.

Das eine Paar, Eva und Martin empfingen mich mit: Hallo Lisi  wir kennen dich und verfolgen deinen Blog. Hildtrud und Ingold hatten Kaffe und Kuchen aufgetischt und so verbrachte ich einen netten Plaudernachmittag mit den Vieren. Es gab ja so viele Anekdoten zu erzählen, wobei Eva und Martin, als aufmerksame Leser das meiste schon wussten. Sie waren sogar noch die FB Gruppenmitglieder, welche mir mit einem Ersatzrad aushelfen wollten als ich Plattfuss hatte.

Die Nacht war wieder ganz nach meinem Sinn…erholsam ruhig,  schwarz wie der Kaffe .. nur ein prächtiger Sternenhimmel und der Mond leuchteten🤗👍

Vorher war ich vier Tage bei Uschi zu Besuch, auch Rosmarie war noch da, wir haben bei einer  Taverne, „über die Gasse“ leckere Speisen geholt, Kaffe und Kuchen genossen und Rummikub gespielt. Mit Sam und Akina spazieren, die Kleine war überglücklich und ich hielt es sage und schreibe vier Nächte aus, bevor ich die „Flucht“ aus dem lauten, hell beleuchteten Kuschelcamp ergriff!

Wenn Alles klappt, werden wir drei Frauen den Heimweg gemeinsam, im Dreierkonvoi, unter die Räder nehmen, nebst den heiss ersehnten heissen Quellen einige andere schöne Plätze und Sehenswürdigkeiten entdecken und über Serbien in Ungarn Maria und Koardel besuchen. Danach werden sich auch beste Wege trennen, Uschi bleibt an der Österreichisch/Slowenischen Grenze  und Rosmarie  ins Nürnbergische, die Monschterburg wird gemütlich dem Bodensee entgegen tuckerln .. wo mein Heimat/Familie und Freunde Besuchsurlaub beginnt. Natürlich freue ich mich schon sehr euch Alle wieder zu sehen!

Weniger erfreulich … der Monschterburg steht das Vorführen beim Strassenverkehrsamt bevor.

Ja dann.. bis bald!

 

 

 

 

 

 

Abschied Zeit..

Nach einer Woche Paralia Astros Paliochano, am 27.1.20 fahren wir weiter, zum Kondyli Strand, ein wunderbarer Strand… im Winter wenn er menschenleer ist.. alle Strandbars, Sonnenschirme, Liegestühle weggeräumt sind und der traumhafte, lange, jetzt sehr saubere Strand fast für uns alleine ist!

 

Hier kann es Andra auch schön haben, das Wetter ist fantastisch, frühlingshaft und in der Sonne angenehm warm.

Akina kann mit den zwei quirrligen Freunden rumbalgen und wir Frauen schwimmen. Während Fred unermüdlich mit den Fischerruten am Ufer sitzt und Würmer badet. Zum Glück sind wir keine gestrandeten Schiffsbrüchigen, sonst müssten wir kläglich verhungern.

Einmal hat er ein grässliches „Monster“ aus den Tiefen des Meeres gezogen, zum Glück befinden diese sich nur am Grund… (wie mir Fred und Gabi beruhigend versichern) ein bläuliches-rotes, stachliges Riesenwurmding, giftig, schmerzhaft und eklig! Beinahe hätte ich auf mein herrliches Bad verzichtet!   Link Wikipedia

Gaby, ich und das 12 beinige, weisse Hundetrio machten einen Spaziergang ans Strandende, ich bis zur Kapelle. Dabei musste ich das letzte Stück durchs Wasser waten, Gaby blieb mit den Hunden zurück… falsches Schuhwerk und wasserscheuer Theo 😜🐶! Andra blieb derweilen als schlafender Wachhund auf ihremLager vor dem Womo, natürlich im Blickwinkel vom angelnden Fred.

Am nächsten Tag wollteAndra nicht raus, sie war zu müde,erschöpft und murrte wenn ich sie aufheben wollte, jedoch wollte sie auch nicht drinnen Pippi machen.

Der andere Morgen brachte mir dafür eine Putzorgie ein. Morgens.. es war noch düster, bin ich mit den Haussocken in eine üble Pfütze getreten. Die armeAndra war „ausgelaufen“.. natürlich über die Betteinlagen raus. Es war ihr so gar nicht recht und ich redete ihr tröstend zu, dass sie nicht traurig sein muss und das kranken Menschen auch passiert.

Ja es ist eine traurige, anstrengende Zeit, aber auch eine intensive und tiefgehende! Auch zu beobachten wie die junge Akina es gelernt hat zu begreifen, dass sie nun nicht mehr mit Andra spielen kann, oft kuschelt sie sich an ihre Seite oder leckt sie lieb über das Gesicht, sie weiss inzwischen, dass unter den Decken am Boden Andra liegt und passt auf nicht auf sie zu treten. Andra kann nicht mehr auf ihrem gewohnten Bett( Sitzbank) schlafen. da sie zweimal nachts runter gefallen ist.

Und trotzdem zeigtAndra immer noch Lebenswille und -Freude, kann noch nicht loslassen… oder wollte sie wirklich bis zum Salantistrand, will bei Janosch(Asche) und Mickys Grab, ihre letzte Ruhe finden?! Es sind noch 3 Nächte bis zu Micky’s Sterbetag vor einem Jahr?! Zweimal hab ich schon ein Grab an schönen Stellen gegraben und dann doch weiter gefahren, jetzt werde ich warten bis es soweit ist… unglaublich  wie lange ein Hund ohne Fressen und nur wenig Wasser leben kann, erschreckend wie so ein kräftiges Wesen abmagert, aber ihre treuen Augen noch interessiert beobachten und ihr Fell noch samt und glänzend ist. Auch verrückt wie eine träge Masse von ca.35 kg so viel schwerer zu tragen ist, als ein gleich schwerer starrer Stein!

Nun diese Phase des Abschied nehmen hat mich gelernt(gezwungen) ruhiger, gelassener zu werden und es auch paar Tage länger an einem Ort aus zu halten!

Ich geniesse den weiten, idyllischen, wunderschönen Strand mit Salzwiesen und Tamarisken… eine herrliche Ruhe.. nur in der Ferne das anheimelnde Gebimmel der Schaf-und Ziegenherden und das sanfte Rauschen des Meeres.

Das Wetter ist wunderbar, die Tage werden endlich wieder länger und heller, die Tage geniesse ich, entdecke überall mehr bunter Frühling, farbig leuchtende Blumen, Gräser in allen Variationen und spriessende Büsche in vielen verschiedenen Grüntönen.

Nur die dunklen, stillen Abende, wenn meine tierischen Freunde schlafen und mich nur das Plappern des TV berieselt, dann überkommt mich manchmal ein Gefühl der Einsamkeit.

So jetzt geh ich Schwimmen.. euch wünsch ich einen schönen Sonntag!

Sonnige Grüsse Lisi und Vierpfoter

Winter?? .. manchmal pfeift der eisige Wind recht bissig.. aber dann können die Sonnenstrahlen auch ganz schön auf die Haut brennen!

Diesmal machte ich nur einen kurzen Stopp in Monemvasia, beim Schlachter Fleisch für Akina gekauft und die Schweden nochmal kurz getroffen. Dann noch ca. 20 km und ich war an einem Paradiesischen Strand, unvorstellbar sauber und sowas von idyllisch!! Akina und Castello genossen die Freiheit, wir sahen zwei Tage kein Mensch. Mit Akina wanderte ich zu dem Steinhäuschen hoch, kleine Mäuerchen grenzten Felder und Äcker ein, Gras, Hafer und zwei Parzellen mit wilden Anemonen. Dabei entdeckte ich noch paar schöne Nischen zum Parken.

Schade hatte ich nicht genug Vorräte dabei und das Gas wurde auch knapp, ist halt Nachts schon kühler, so heize ich eben mehr!Hier wär ich direkt gerne noch länger geblieben.

Hab mich dann entschlossen bis Astros zu fahren , das Navi sorgte irgendwie für Abwechslung und schickte mich teilweise über eine andere Strecke, na ja ich liess mich bedingungslos leiten, die Strecke war auch ganz schön.  Eine Nacht verbrachte ich am vorderen Astrosstrand, Fred und Gaby mit ihren zwei weissen Kleinen waren hier. Akina erkannte das Womo und ihre Freunde sofort und war nicht zu bremsen.
Dann wollte ich aber zum June‘s Strand und stehe nun wieder mal am Eukalyptusstrand.  Es ist hier einfach  wunderschön,  … ein flacher, sauberer Kiesplatz am Strand, eingerandet von Schilf und Gebüsch und toller Aussicht auf das beleuchtete Städtchen und Burgberg von Astros. Die absolute Ruhe… ausser das gefürchtete Schakalengeheul in der Dunkelheit!

Ich bin hier her gefahren weil ich dachte es wäre schön wenn Andra ihre letzte Ruhe an June‘s und Janosch‘s Gedenkstätte bekommen würde. Bin mit Akina gleich hin gegangen, es ist ein schönes Plätzchen und noch alles unberührt und in Ordnung, auch der Boden wäre glaub ich nicht allzu hart und steinig um zu graben. Leider fühle ich mich aber immer noch nicht wieder wohl hier, jetzt wenn’s dunkel wird und wir alle gemütlich in unserer Monschterburg geborgen sind ist es schön. Aber am Tag fühlte ich mich mit meinen Tieren unsicher, ja sogar Akina und Castello reagierten seltsam. Akina knurrte öfter und schaute sich dauernd um (entwickelt sich langsam immer mehr zum Wachhund!🤗👍)und Castello wich beim Spazieren nicht von unserer Seite und machte es sich ohne Widerspruch im Womo gemütlich.. keine Anstalten schnell mal zu entwischen.  Es waren auch viele aufgescharrte Löcher und Spuren im Sand zu sehen, wo die Goldschakale wohl nach Käfern und sonstigem Getier gesucht haben.
Ob Castello und Akina die hier drohende Gefahr spüren?!Ich werde wohl doch wieder an den vorderen Astros Strand ziehen, da haben die zwei Fellnasen ihren Freilauf herrlich genossen und Akina war überglücklich mit ihren zwei kleinen Womohunden Freunden, Pacco und Teo, von Gaby und Fred, zu spielen.

 

JA… und da bin ich denn nun auch.. die Begrüssung unter den Hunden war die helle Freude, die drei stürzten aufeinander los und wir mussten aufpassen nicht dauernd überrannt zu werden. Castello brachte sich schnell auf den Bäumen in Sicherheit  und findet es auch wieder toll. Das Wetter meint es gut mit uns, der bissige Wind hat nach gelassen und ich hänge entspannt in meinem Lieblingssessel.
JA.. und Andra, ihr gefällt es bei uns immer noch, obwohl ihr Körper fast nicht mehr kann und sie furchtbar mager ist, ihre Äuglein können noch funkeln und interessiert uns und die Umgebung beobachten, freut sich über Streicheleinheiten, rafft sich sogar zwischendurch mal auf, läuft paar Schritte weg um Pippi zu machen und liegt dann erschöpft wieder hin, aber sie lässt sich klaglos  helfen. Ich bin froh, entweder hat sie wirklich keine Schmerzen oder erträgt es nach Molosserart tapfer.
Das Meer ist wieder fast ruhig, wenn’s morgen noch ganz windstill wird werden wir versuchen mehr als die grosse Zeh ins Wasser zu setzen und paar Runden zu schwimmen.

Bis bald, Liebi Grüessli Lisi und Vierpfoter

 

Frühling im Anmarsch?!

Ich glaube es wird Frühling… die Wildgänse ? schnattern an der Küste unten und hier oben in den Sträucher zwitschern und trällern die Vögel fröhlich, schon lange nicht mehr sooo viel Natur gehört! Akina geniesst die Morgensonne im weichen Grasbett.


Andra liegt noch unter der warmen Kuscheldecke und ich „ muss Haushalten“
😉🤣

Gestern hab ich mich endlich aufgerafft und Faden und Nadel in die Hand genommen. Von Willi hab ich ein schönes indisches Tuch geschenkt bekommen, genau die richtige Grösse um meine Steppdecke „einzukleiden“, hab riesig Freude daran.  Nächstens will ich noch Uni grün dazu kaufen und die Unterseite und Kissenbezug nähen.  Hab jetzt so lange gesucht, hier kann frau aber keine nette Bettwäsche kaufen, fade Farben, falsche Grössen und unangenehmes Material.

Nun bin ich schon wieder 5 Tage an dem schönen Platz, geniesse den menschenleeren, einsamen Platz mit Sicht auf Natur pur und dennoch so nah an Menschen 👍🤗( Fischerhafen/Taverne/Strom und Wasser) einfach ideal für meine Fellnasen! Akina hat zwei Freunde gefunden und tollt mit den zwei rum und Andra kann draussen in der Sonne liegen, das Geschehen um sie beobachten und zwischendurch paar Schritte gehen. Meine Vorräte werden knapp, ich werde heute weiter ziehen und das nächste „Paradies“ suchen… hier war ich bestimmt nicht das letzte Mal! Hab den Platz diese Saison mit Anderen Augen gesehen, wir hatten den Hafen zwar auch schon angefahren aber nie als gut befunden. So ändert sich das Empfinden, Ansicht oder Einstellung😂

Rosmarie ist schon abgefahren und sucht sich ein Plätzchen, ich muss noch Wasser tanken und paar Sachen einkaufen gehen, dann mach ich mich auch auf den Weg.
Heute ist Rosmrie schneller fündig und schickt mir ihren Standort, der Ort sagt mir was.. aber ich lass mich überraschen. Bin schon paar „alte“Plätze angefahren doch ohne Begeisterung weiter.

Plitra, da war ich schon durchgefahren, aber am andern Buchtende.. dort ist schon Schatten. Auf dieser Seite ist es herrlich sonnig und wir geniessen es draussen zu sitzen. Das Dorf sieht ziemlich leer aus, inzwischen ist es dunkel und es brennen auch nur wenige Lichter in den Häuser.
Und wieder strahlt ein wunderbarer Sternenhimmel.

Neues Jahr.. neue Abenteuer-Reisen und Glück!?🍀

Das Neue Jahr hat begonnen!

Allen die es noch nicht über Facebook mitbekommen haben…

Die Monschterburg mit ihrem Team wünscht euch ein glückliches, gesundes, erfolgreiches, erfüllendes, abenteuerlich, romantisches, tolles und wunderschönes Jahr 2020 🍀

Für Silvester war ich wieder in der Marina Kalamata. Mit Rosmarie, Uschi und John sind wir in unserer Stamm Taverne essen, wir hatten nicht reserviert und der letzte Platz war ausgebucht. Da wir aber sehr früh für griechische Verhältnisse dort waren und das Lokal noch leer, erbarmte sich der Wirt, liess uns bis 21 Uhr bleiben und tischte uns wieder Leckeres auf.

Die letzte Zeit des Jahres verbrachten wir anschliessend mit Spielen in Uschis Womo… ich konnte mich kaum wach halten bis wir dann endlich Schlag 24 Uhr auf ein Neues anstossen konnten.. tja.. und wir waren euch ja auch eine Stunde zuvor im neuen Jahr 🤣👍🍀. (Zeitunterschied)

Ein ruhiges Silvester/Neujahr kein Böllern und Raketenkrachen.. nur in der Ferne ein kleines Feuerwerk um Mitternacht, ein paar Himmelslaternen schwebten rasch und lautlos, in bunten Farben vorbei übers Meer . ( diese sind ja bei uns verboten und zu Recht, man denke an den schrecklichen Brand kürzlich im Zoo Krefeld DE).

 

Am 3.01.2020 wollte ich dann wieder weiterziehen, hab die Monschterburg fahrtauglich gemacht und mich verabschiedet… tja und dann.. Zündschlüssel gedreht und nichts geht mehr. Hanspeter holte sein Ladegerät und mass die Batterie, dann überbrückten wir mit Rosmarie’s Fahrzeug, suchten eine Batterie/Autoelektrowerkstatt auf, Rosmarie kam mit, hüpfte jedesmal zur Monschterburg raus um zu fragen ob sie uns helfen können. Ich musste mich recht konzentrieren um nicht wie von der Jahrzehnte langer Gewohnheit, Zündschlüssel drehen, Gang rein, den Motor abstellte.

Zum Glück fanden wir bald die richtige Werkstatt, wo uns in kürzester Zeit geholfen wurde. Nun tuckert meine Monschterburg wieder, mit neuer Batterie, zufrieden. Die Weiterreise verzögerte sich damit um einen Tag, was ganz gut war… Maria und Koradel kamen nämlich eben an und wir genossen nochmals alle zusammen die excellente Griechische Küche in der Stammtaverne.

Am Samstag noch einen Einkaufsbummel über den Wochenmarkt und Lidl … dann rollte die Monschterburg gegen die Mani zu.

 

Leider war diesmal meine Suche nach neuem Plätzchen erfolglos und so fuhr ich zum X. Mal zum geliebten Sauriereierstrand.

Der schöne Strand war vom Weihnachtssturm böse zugerichtet, die grossen Sauriereier ( grosse, weisse, eierförmige Steine) und viel Schwemmgut hatte es bis weit in die Strasse und Platz rein geschleudert und geschwemmt. Da hätte ich auch nicht zu der Zeit stehen wollen! 

Aber die Überraschungsfreude war gross.. waren doch Gabi & Fred und die Schweden Nicole und ihr Mann mit ihrer pflegebedürftigen Mutter schon hier, ausserdem noch zwei schon bekannte Womos.
Die Kälte kam schon mal heftig und die Bergspitzen waren kurz Schnee bedeckt. Mit Schaffell auf dem Stuhl und Isländerpulli konnte man es auch an zwei Nächten gut am Lagerfeuer aushalten. Gestern servierte uns Gaby einen mega guten, wärmenden Glühwein. Und bei so vielen interessanten Lebensgeschichten, Schicksalen, Erfahrungen und Erlebnissen ging uns ein reger Gesprächsstoff bis spät in die Nacht nicht aus. Wir waren eine gemütliche Runde mit gut drei Generationen Menschen in der Runde… eine grosse, freundliche Womofamilie im „Dorf“ Peloponnes! Auch Willi mit seiner angereisten Freundin Noemi und Jonas kamen dazu.

Andra, meine so liebe, zufriedene und geduldige Patientin will noch ein Weilchen bei uns bleiben. Ein Tag frisst sie gar nichts, den andern Tag mag sie Wienerli, dann lieber Poulettflügeli, Hühnerherzen… dann zieht sie Katzennassfutter Beutelchen vor oder mein Rindersteak. Heute hat sie den Kaustengel/Leckerli/Katzenstengel Tag, bei allem Andern schaut sie angewidert weg und legt sich von der Schüssel weg. Wasser trinken aus der Schüssel mag sie auch nicht, in Kalamata hatte sie ja das Flüsschen aber hier…beim ersten Spaziergang (ca. 100 Meter😢zog sie, nach einer kurzen Verschnauf/Liegepause, in einen Graben rein, wo sich nach 10 Meter, in einem kleinen Felsenbett Regenwasser angesammelt hatte. Das Süsswasser hat sie gerochen und trank es gierig.

Nun, wie mir auch der Tierarzt sagte und ich auch der gleichen Meinung bin… Andra darf Alles, muss nichts! Mein Kühlschrank ist überwiegend mit Hundeleckereien gefüllt! Ihr Spaziergang beschränkt sich auf 2-3 Mal à 100 m, wenn die Sonne warm scheint liegt sie draussen auf ihrem Bett, wenns kühl wird liegt sie im kuschelig warmen Zuhause auf der Sitzbank und beobachtet mich. Der Gedanke sie bald zu verlieren tut verdammt weh!😥

Heute hab ich mit Akina 3,5 km Spaziergang gemacht, beim 2.Teil kam Gaby mit ihren zwei Fellnasen mit und Akina freute sich unbändig über die zwei Spielkameraden. Sie versteht wohl nicht so recht warum Andra nicht mehr will/mag!

Heute wird es schon die 5. Nacht wo wir hier sind.. es gefällt mir sehr gut, was ja auch das nette Grüppchen Gleichgesinnter ausmacht. Der Frischwassertank wird leer, leider… Trinkwasserflaschen hab ich noch genug.. mal sehen ob ich morgen doch weiter ziehe oder Wasser bunkern fahre.?!?

Liebi Grüessli aus der Monschterburg… 😘

Lisi und co.🐾🐾🐾

Die Zeit vergeht wie im Flug… bald ist ein neues Jahr!

Schon wieder eine Ewigkeit nicht berichtet!

Es war ja auch immer was los.

Mein Aufenthalt bei Korinth, mit Pannendienst Transport, viele Hilfen durch Zürich Versicherung, FB Freunden, Stellplatzbesitzern und netten Campern. Der Reifenwechsel war in kurzer Zeit erfolgt und die Monschterburg wieder fahrtüchtig!

Auf dem Camperstopp nette Womoleute kennengelernt!

Am 4.12. fuhr ich wieder nach Kato Kylini zu einem meiner Lieblingsplätzen.. und juppieee „mein“ Plätzchen war frei. Nur ein Womo stand noch hier, ein mürrischer Mann davor im Sessel. Wollte ihn fröhlich begrüssen, doch wurde ich zurückgewiesen mit den Worten: ich gebe keinem Menschen die Hand. Hab das Paar dann ignoriert und mir die gute Laune nicht verderben lassen.

Weitere Etappen.. Tholobeach, Kopanaki Bauernmarkt, Kalamata Marina.

Bei Starkregen und Sturm such ich eine neu entdeckte Bucht auf, wird dunkel und ich mag nicht mehr weiter fahren. Die Winzlingbucht ist zwar schon besetzt, doch fordert der nette juge Mann im Hippibus mich nett auf , neben ihnen zu parken🤗

Danach wieder Sauriereierstrand. Andra gehts schlecht, wird immer dünner und frisst nicht.

Kranidi Tierarzt, eine Nacht Ermioni Hafen ( Medis für Andra aus Apotheke) .

Ich fahre zum Salantistrand, es tut gut hier zu sein und ich werde von Andrea und Raimund ( Big20 ) zum leckeren Nachtessen am Lagerfeuer eingeladen. Mmhhh selbstgefangener, grillierter Oktopus 🐙 auf exotischem Gemüsebouquet.. fantastisch! Danke für den wunderschönen Abend!

Andras Leiden lässt mich nicht in Ruhe, ich muss weiter, will unbedingt nochmals den Veterinär in Messini aufsuchen, ich befürchte schlimmeres. Er untersucht Andra nochmals, nimmt Blut. Leishmaniose, Schilddrüsen oder Bauchspeicheldrüsen sind ausgeschlossen, leider fällt der Befund aber traurig aus, ich hab das ja schon befürchtet und erahnt, es ist Krebs ( Lymphdrüsen). Hab ich doch bei meinem Vater und anderen Krebspatienten schon erfahren, dass sie fast nichts mehr essen mögen und fast angeekelt sich vom Essen abwenden.

Der nette Tierarzt sagte mir, wir sollen uns noch eine schöne gemeinsame Zeit machen, Andra wird es mir zeigen wenn es soweit ist und sie nicht mehr mag, im Moment hat sie noch öfters frohe, interessierte Momente, auch wenn sie oft schläft. Sie geniesst gekuschelt zu werden, mag ins Wasser stehen und frisst ein mal pro Tag irgend was gesundes oder weniger gesundes. Darauf muss ich nicht mehr achten, sie darf haben was sie will, von Poulettflügeli über Hühnerherzen, Lyonerwurst, Pouletbrustfilet, Rindsfleischstückchen, Katzen Nassfutter und Katzenleckerli/Stengeli oder auch Wienerli 😂 Mein Kühlschrank ist überwiegend mit Andrafutter belegt und ich lese ihr jeden Wunsch von den Augen ab! Bin glücklich wenn sie was runter kriegt!

Drei Nächte am Fischerhafen von Petadilli mit Rosmarie. Andra hatte eine Krise, befürchtete schon das Schlimmste.

Weiter über Kakovatos (Besuch Andrea und Uli) und Pinienwald/Elea  (Besuch Wagenburg ..Wüstenmaus, Big20, den🇨🇭Willi und viele mehr) toll so viele coole Fahrzeuge! Ein Fest für Akina.. so viele Hunde hier zum spielen, dabei ein Wurf süsser Welpen vom gleichen Strandplatz, Kakovatos, wo ich Akina her hatte. .. und NEIN .. ich bin vernünftig, es kommt kein dritter Hund in die Monschterburg, auch wenn die Versuchung bei so süssen Baby Hundis gross ist! Übernachtet haben wir dann am Rande des Waldes auf einem Pinien freien Platz, da traf ich auf Maria und Koardel von koma.land und ihren zwei süssen Bulli’s. Am Morgen hatten wir einen schönen Hundewalk gemacht, über 3 km (natürlich ohne Andra!) An einem gekenterten, gestrandeten, grossen Fischerboot vorbei, das das Unwetter letzthin an den Strand schwemmte.  Schön die zwei wieder zu sehen, vor einem Jahr haben wir sie bei Uschi kennen gelernt. Einfach schön… Peloponnes ist „so klein“ das frau immer wieder auf Womofreunde stösst und die Womofamilie stetig wächst🤗👍.

Gestern bin ich wieder alleine weiter gefahren.. diesmal ganz langsam, fast alles am Strand nach, die weissen und schwarzen Strässchen.. ja eben Lisi Routen! Und wie könnte es anders sein, das vom Unwetter, mit Schwemmgut überspülte und teilweise ausgeschwemmte Strässchen wurde zum Feldweg und immer schmaler, führte zu Gewächshäuser und Feldern hin und wurde matschig und nass, voll rotbrauner Erde. Zu Fuss bin ich dann bis zum Wäldchen gelaufen, wo der Verbindungsweg zur nächsten Strasse sich in ein eingewachsener Trampelpfad verwandelte. Schei… das hiess alles zurück und vor allem retour durch den Matsch und engem Gebüsch.

Aber dank einer Gummimatte und mehreren Versuchen brachte ich die Monschterburg zum Glück wieder auf den richtigen Weg🤣. Per Zufall landete ich auch noch beim Märchenschloss, welches ich bis jetzt noch nie von Nahem gesehen habe. Hat sich aber gelohnt, eine wunderschöne Strecke… teilweise irre Felsenküste, irgendwie wie Lavagestein.

Bei Gargaloanoi fand ich ein angenehmer Übernachtungsplatz, herrlich .. wiedermal ohne Laternen. Nur den Sternenhimmel und zwei Fischer mit Stirnlampen am Strand leuchteten in die dunkle Nacht.

Akina fand auch gleich einen Kumpel zum rumtollen.

Heute war mein Plan bis zur Kalamaki Bucht, dort zwei Nächte zu bleibe. Bei Pylos schaute ich mir dann mal den Hafen näher an, war mir aber zu viel Rummel in dem Städtchen.. und dann kam eine Whattsapp Nachricht.. ich hatte auf der Strecke Freunde gekreuzt, wohl etwas geträumt und nicht beachtet. Tja und so drehte ich dann um und steh nun neben Gaby und Fred am Navarinostrand.

Übrigens Weihnachten hab ich hier gemütlich und ohne Stress gut überstanden, fast nichts vom Rummel mitbekommen. Es ist nur spärlich dekoriert, die Griechen vergeuden zum Glück nicht so viel teuren Strom für die nervige Weihnachtsbeleuchtung! Bin nur mit Rosmarie in die nette Taverne und Abends haben wir Karten gespielt. Das geplante „Gespräch“ um Mitternacht mit meinen Vierbeinern verpennte ich dann auch gleich… na ja die letzten Jahre wollten sie sich ja auch nicht mit mir unterhalten. Obwohl ich diese alte Mär von Theodosi, dem alten Bergbauer von Lumneins überliefert bekam😂! ( an Heilig Abend um Mitternacht kann man mit Tieren reden )😉

Ich hänge euch mal eine Fotogalerie an…

Und zu guter Letzt für dieses Jahr…

Liebe Familie, Verwandte, Freunde und Bekannte… und auch Unbekannte..

Ich wünsche euch von Herzen alles Liebe, Gute, Gesundheit und Glück 🍀!

Einen guten Rutsch ins neue Jahr und feiert schön!

Liebi Grüessli aus der Monschterburg

Lisi und die Vierbeiner Monschterli😘

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