Tag 6 Lockdown ROBINSONA CRUSOE sucht FREI DIA…

Es ist fast gespenstig… seit 7 Uhr auf, über 3km Strandspaziergang mit Hundis, „mein Hausgärtchen“ (umgefahrenes Baumstämmchen) mit Steinen umkreist und noch etwas begrünt, damit das Ästchen nicht so einsam ist😂) wenn es während der Lockdownzeit nicht spriesst werd ich es durch meinen Oleander von der Sizilienreise ersetzen.
Nun ist schon 11Uhr 30 und ich habe noch keine Menschenseele gesehen.. nicht mal ein Streuner zeigt sich heut. Kein Fischer, nicht mal ein Boot! Gut hab ich Radio SRF1 so weiss ich das die Welt draussen noch existiert!🤣🍀👍

Aus meinem Corona Domizil…

Liebe Grüsse von meinem Corona Lockdown Domizil!

So, nun hab ich mich einigermassen eingerichtet und „ meine“ paar Quadratmeter Platz entmüllt, Hunde gefüttert und mich vom Stress/Schreck erholt. Esse mein restliches Beefsteaki von gestern Abend mit etwas Vitamine Beilage. Dyna muss natürlich auch gleich auf meine Bank😂. ( hab ich aus dem Müllhaufen gerettet und provisorisch zusammen gesetzt) Momentan sind wir nur noch zu dritt.. Castello hat es vorgezogen bei Andrea zu bleiben, genauer in Nachbars Garten. Wenn ihn der Hunger treibt wird er schon den Weg zurück zu Andrea finden.

Ich bin am Strand.. verlassener Dauer-oder Sommercamper Platz, sehr schön riesig mit Sand und schönem Steinchenstrand und Tamarisken👍🤗😄… keine Pinien in der Nähe🍀👍!

Jetzt muss ich mir mal Zeit nehmen und mich durchs Internet wälzen um die genauen Vorschriften zu erfahren, was ich tun muss ums „Haus“ zu verlassen. Ob das vom CH Handy über SMS geht, oder ich das Formular selber schreiben kann. Tja wird komplizierter als beim letzten Lockdown in der Schweiz 🇨🇭… dafür wärmer… falls mich niemand vertreibt👍🍀

Schön wärs jetzt noch nicht alleine hier zu sitzen ( die Hundis können leider immer noch nicht die Menschensprache), dann könnte frau fast die widrigen  Umstände der Isolation vergessen. Heute hab ich ja doch schon drei Spaziergänger und nun drei Fischer gesehen.. nimmt mich Wunder ob die ab morgen auch kommen.. sind alle ganz freundlich👍😍.

Jedenfalls hätt ich hier genug Sonne für Strom, Bäume für Schatten und HÄNGESESSEL💚

Traumstrand, Meer und Flüsschen, Ruhe, Spaziermöglichkeit und wenn denn meine Schulter/Rückenprobleme wieder weg sind kann ich endlich wieder Schwimmen!

Liebi Grüessli us de Monschterburg.. bleibt gesund und hebt euch Sorg 🍀👍😷🍀😘

Schöne Begegnungen…

Mein Kleiderschrank ist wieder voll und auch die Bettwäsche frisch gewaschen, der Service der Laundry in Korinth wie immer super und günstig. Nun zog’s mich wieder weiter, tja und wo landete ich?? .. am Karathonastrand, ich wollte endlich mal zur Kapelle an der Küste nach dem Strand wandern, hat sich gelohnt und auch der Spaziergang den Hügel rauf durchs alte „Neubau“Strassennetz war erfreulich, entdeckte ich doch einen wilden Feigenbaum der noch schönen Ertrag abwarf, zwar kleine Feigen aber herrlich reife, süsse🤗😁.

Gestern bin ich dann schon wieder weiter.. und bin schliesslich an June‘s Strand gelandet. Wir haben das Gedenkplätzchen besucht, Castello hatte vorläufig Leinenzwang, ich wollte auch nicht hier bleiben, auch wenn der Platz immer noch fantastisch ist, aber nein , ich will nichts herausfordern!

Also fuhr ich doch wieder mal zum Hafen Agious Andrea, wo ich noch nie stehen wollte.. und diesmal gefiel’s mir plötzlich gut, es war eine sympathische Stimmung, die obere Fisch Taverne mit Terrasse direkt über dem Meer war offen, mit sehr leckerem Essen verwöhnt und aussergewöhnlich, netter Bedienung und Köchin. Da werde ich nun öfters mal sein!

 

Tja und dann durfte ich noch was schönes erleben.. Eve Barmettler hat mir von einem Gangpferdegestüt Gestüt geschrieben, wo sie öfters ist.( www.ktimakourmpelis.gr ) Sie hatte auf meinen Fotos gesehen das ich ganz in der Nähe war. Also versuchte ich das mal zu finden, hat sich recht schwierig herausgestellt, obwohl mir schon einige Wegweisungen erteilt wurden. Tja halt griechisch mit Hand und Fuss und so ich landete paar mal in kleinsten Feldwegen in Olivenhainen. Ich fragte dann einen Bauern, ich musste ganz in der Nähe sein, nur wie komm ich da hin? Erdwälle, Zäune und Tore versperrten mir den Weg. Ein Netter Mann fuhr mir dann mit dem Moped vor und bis zum verschlossenen Tor, rief den Gestütbesitzer an.  Er erklärte sich bereit , .. dank „Vitamin B“, mir den Betrieb und seine Pferde  zu zeigen. Obwohl viel beschäftig, nahm sich Konstantin die Zeit, zeigte mir seine Pferde und Hof und ritt mir sein neues Pferd vor. Toll wie es ruhig und sicher unter dem Sattel ging und taktklar seine Gänge zeigte… tja nicht nur Isi‘s können tölten und Pass! … werden aber trotzdem immer meine Herzenspferde bleiben!

 

Diese griechischen Gangpferde sind zwar auch klein, aber elegant und zierlich .. aber rassig, kräftig und SCHNELL!

Aber tja… nicht knuddelig

Bild.png

Es war sehr lieb dass ich diesen Besuch machen durfte, denn Konstantinos war auf dem Sprung.. erst gerade von Kreta heimgekommen musste er auch gleich los in die Schweiz, wo er zeitweise arbeitet. Er ist Tierarzt, spezialisiert auf Reproduktionsmedizin beim Pferd.

Freundlicher weise hat er mir angeboten jederzeit auf seinem Gelände zu stehen und mich an ihn zu wenden falls ich mal Hilfe brauche. Schön zu wissen! Danke Konstantinos!

Ja , so verliess ich die Gegend mit offenem Ziel, genoss die traumhafte Küstengegend und bald war mir klar wohin es mich zog.. brauchte ja schliesslich Wasser und gegen eine leckere Mahlzeit vom netten Wirt bei Fokiano hatte ich auch nichts einzuwenden😉.

Das hat sich in den Jahren wohl rum gesprochen, war direkt schwer noch ein nettes Plätzchen zu ergattern!

Nach dem Hundemarsch zum Fischerhafen, sass ich dann in der Taverne, endlich… die besten Calemaris vom Peloponnes!

Und plötzlich hörte ich .. hallo Lisi! Wie schon oft gesagt.. Peloponnes ist ein Dorf und man sieht sich immer wieder! Habe ein nettes Paar wieder getroffen, die ich noch auf dem Festland kennen lernte.

In der Nacht schrien auch hier die Goldschakale, Castello hat nun Nacht -Ausgangssperre!

Nun liege ich zuhinterst, ganz alleine mit Hunden an dem einsamen Buchtende, geniesse die Ruhe, Sonne und sanfte Plätschern der Wellen.

Schreibe den Blog Bericht mit der Hoffnung, dass das Wifi der Taverne genug „Saft“ bietet um ihn ins „All“ zu schicken, denn ein Wermuthstropfen muss ja jedes Traumplätzchen haben… hier versagt jegliche Verbindung mit der Aussenwelt 🤣😉!

Ich glaube fast… auch ohne Internet.. werd ich noch eine Nacht bleiben. Hunde müssen sich mit Trockenfutter begnügen und kriegen dann bald vom Metzger in Monemvasia die guten Fleischwürste für Hunde!

inzwischen paar Stunden später, hab ich meinen Magen gefüllt 😁 und den Beitrag schliesslich doch fertig gekriegt… das Internet harkt hier halt doch recht stark und brauch Geduld und Nerven!

Die meissten Camper sind weg gefahren, dafür sind mehrere Tagesgäste hier… und es wird laut bei der Taverne, im Hintergrund das BlaBla …Bla einer deutschen Tourisgruppe .. ich zieh mich an mein gemütliches Strandplätzchen und meinen Hunde zurück.

 

Liebi Grüessli😘

… und wieder mal mehr Meer Korinthos…

Uff… erhole mich mit den Hundis und Kater ausserhalb des Stadtgewühls, am Strand. Castello sicherheitshalber an der langen Leine, will nicht hier übernachten!🥵😸🤣  Nachdem die Hunde gebadet hatten, geniessen wir den Schatten einer Tamariske und den angenehmen Wind vom Meer.

 

Eigentlich hatte ich nur die Schmutzwäsche in die Laundry

gebracht und danach wollte ich ein Eisenwarengeschäft suchen, da ich dringend paar Sachen brauche, haben sich paar Reparaturen angehäuft🤣.

Abends fahr ich wohl zur Burg rauf für die Nacht, die Wäsche kann ich erst morgen abholen und dann ziehst mich wieder weiter.

Ja und so hab ich mich doch saublöd in das Parkingareal beim Hafengebiet reinmanövriert, dass ich erst mal ein Spiegel abrasierte (der Besitzer des Wagens kam nach einer Weile, blieb cool und wollte nur 30€, sehr gnädig!) und dann hoffnungslos zwischen den parkierten Autos verkeilt war, aus der ersten misslichen Lage dirigierte mich dann ein netter Grieche raus, zurück war unmöglich und so musste er mich weiter lotsen. Er machte es gut und geduldig.. ich war auf ihn konzentriert, gleichzeitig mit Blick in Rückspiegel und Kamera.  Wo keine Autos im Weg waren , steckten Eisenpfosten und Absperrungen im Asphalt. Milimeterarbeit war angesagt, der Mann schwitzte wie verrückt und dann wurdens immer mehr, jeder wusste besser wie, ein Gezetter wie bei Waschweibern, ich versuchte mich nur auf „meinen“  Helfer zu konzentrieren,  der eine ältere Herr meinte ich soll ihn fahren lassen, da hatte ich aber gar kein Vertrauen und er war sauer. Sogar eine alte Frau kam an mein Fenster und redete auf mich ein… tja ich kann ja fliessend griechisch😜🤣🥺!?Dann hoben zwei Männer das in der Kurve parkierte Auto mit paar mal hohruck mit dem „Arsch“ zur Seite.

Schade , aber zum noch Fotos schiessen war es zu stressig, hatte die Hände mit Lenken und Schalten voll ausgelastet! Man stelle sich dies in der Schweiz oder DE mal vor!

Ausschnauf.. und ich war befreit… nie wieder werde ich diesen Teil Korinths befahren!!

Hier am Strand  hab ich Riesenameisen beobachtet, wie sie mega Brotkrümel von A nach B transportierten… da hat sie es doch schon einen Meter geschafft und dann liegt ein fast unüberwindbares, oranges Monsterteil von Leine im Weg, mir wurde geholfen… also bin ich auch hilfsbereit 😇☺️

Für die wo kein FB lesen.. letzte  Nacht haben wir wieder mal „Andra“ besucht, ihre Ruhestätte ist in Ordnung! Ich hab wohl nich nie so häufig Gräber auf Friedhöfen besucht,  wie hier die von unseren Hunden.
Der Schlafplatz dort am Isthmus ist immer wieder schön, mit seinen vorbei gezogenen Schiffe.
Auch die Streunerhunde haben uns kurz aufgesucht und zogen nach einer grossen Portion Trockenfutter zufrieden ab.

 

 

Bis zum nächsten Mal.. Grüessli us de Monschterburg 😘

Gestern haben mir, das nette Nachbarn Päärchen vom Feuerwehrwomo ein tolles Erlebnis geschenkt.

Schon so viele Male war ich jetzt schon in dieser idyllischen Bucht, jedesmal fasziniert von der kleinen Frogg Island. So gerne wäre ich dort mal drauf. Schwimmen traute ich mich nie, schon gar nicht alleine. Ein Schlauchboot, Kanu oder Luftmatratze besitze ich nicht.

Nun durfte ich mit den jungen Leuten mitfahren… Danke ihr Zwei, damit habt ihr mir eine Riesenfreude und ein unvergessliches Erlebnis geschenkt.

Wie Robinson kam ich mir vor… na ja … Robinson im „Rentenalter“ Hab mich oft gefragt ob man da einfach drauf kann und wie es da aussieht. Ein paar Mauernreste  und rumfliegende Vögel konnte ich mit dem Feldstecher schon beobachten.

Ja und so paddelten sie wacker mit mir rüber, wir kletterten die glitschigen Uferfelsen hoch und streiften durch die Büsche. Der Boden war über und über mit Löchern… was da wohl hausen wird? Ratten, Mäuse ? Keine Ahnung, ausser paar Vögel in den Klippen war kein Lebewesen zu sehen. Wieder an Bord umpaddelten sie noch die Insel, damit ich sie rundum bewundern konnte.

Heute ist reger Betrieb in „unserer“ Bucht, grosse Charter Motorsegler, Segelboote und Motor Jachten  kommen und gehen, ankern für eine Badepause und einige gehen auch mit Gummiboot oder SUF aufs Inselchen. Ausflugsschiffe und grosse Katamarane und protzige Motorjachten flitzen vorbei und hinterlassen ein aufgewühltes Meer.

Meine anderen Nachbarn machen einen Ausflug nach Hydra, sie haben ein Motorboot dabei. Bin gespannt was sie Abends zu erzählen haben, ob sich das lohnt..? war ich auch noch nie rüber.

Nun bin ich schon wieder 4 Tage hier, werde ja fast sesshaft, lerne es geniessen, nichts oder fast nichts zu tun, im Hängesessel abzuhängen und einfach zu geniessen. Natürlich auch immer wieder schwimmen zu gehen!

Tja und mit dem ungewohnten längeren Stehen an abgelegenen Traumbuchten lernt frau dann hoffentlich auch mal Wasser sparen und vernünftig einkaufen… denn wieder mal wird das Wasser knapp und die Futtervorräte mickrig! Habe nun in Küche und Bad je eine Flasche mit Meerwasser hingestellt zum Händewaschen, beim Abwasch erst auch mit Meerwasser und dann Klarspülen mit heissem Wasser aus dem Kocher, Meerwasser zum Hundeschüsseln ausspülen, das Wasser aus dem Tank sparen für Hundetrinkwasser.. Vikos Flaschenwasser hab ich zum Glück immer genug auf Vorrat.

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch und schick Liebi Grüessli…😘😎☀️

Die Zeit vergeht im Fluge…

Montags kam zwar der fahrende Verkäufer, hupte wild und hielt bei mir am… jedoch mit leeren Händen, obwohl er meine Bestellung grossartig im Buch notiert hatte, anscheinend ist das üblich bei ihm. Pech Mittwochs bin ich dann weiter!

Bei Kranidi kurz eingekauft und der Küste nach weiter, kurz vor dem Ziel durfte ich bei der Taverne am Hafen, beim Schiff für nach Hydra , den Frischwassertank befüllen und dann war ich schon am nächsten Lieblingsstrand. Gegenüber vonHydra, der Insel ohne Autos.

Hier bin ich schon so oft gestanden und geniesse es immer wieder so sehr. Es stehen noch zwei Womos hier, wir haben nette Nachbarn… auch die Hunde freuen sich über die zwei Nachbarhunde.

Das kleine Froschinselchen, mitten in der Bucht reizt mich immer wieder, ob man da drauf kann? Zum Schwimmen ist es mir alleine doch zu weit und unsicher. Gestern gabs aber neue Nachbarn, ein Bimobil.. schon wieder weg und ein junges Paar mit cooler Feuerwehr … und Kanu.. vielleicht darf ich da mal mit zur Insel!?

Viele Segelboote kommen für einen Halt in diese Bucht  zum Schwimmen, das Wasser ist noch angenehme 26 Grad.

 

Hier ist es ideal zum Wandern und vor allem fast keine Pinien. Heute bin ich weit den Berg rauf, dummerweise ist uns Castello wieder mal gefolgt und wie so oft , hat er sich unterwegs wieder mal abgesetzt und sich bei den hübschen einsamen Häuschen, in den Schatten im Garten verkrochen.. Nun hoff ich, er findet den Heimweg, sonst kann ich morgen nochmals den ganzen Weg hoch. Der Frechdachs ist unverbesserlich  und ich immer wieder zu wenig konsequent und zu weich und lasse ihn dann wieder mit wandern. Aber ich geniesse es sehr, das Wandern macht wieder Spass, seit meine Pfunde geschmolzen sind und sich meine Gesundheit und Fitness gebessert hat.

Es ist halb Acht, dunkelt schon ein und ich muss bald rein zum weiter Schreiben, obwohl es noch angenehm warm draussen ist.

Mischa hat mir gestern die Einstellungen des Blogs wieder repariert, danke lieber Sohnemann! Nun kann ich wieder Fotos dazu einstellen.

Später hörte ich plötzlich das Schreien von Goldschakalen, hab doch gemeint hier hat es keine, oh Schhreck und Castello ist noch auf dem Berg im Ausgang. Ich habe keine Chance in der Dunkelheit da rauf zu gehen und durch dicke, stachelige Gestrüppt nach ihm zu suchen, blöderweise ist hier unten mein Internetempfang sehr schlecht und oben Castellos Tractive Satelitverbindung auch sehr schwach, da er ja unter dem dichten Gebüsch ist. So hatte ich eine unruhige Nacht mit flauem Gefühl… nicht nochmal möchte ich ein Tier so verlieren!!

 

Früh bin ich auf gestanden, kurz gefrühstückt und dann sind wir drei losmaschiert, oben bei den hübschen Häuser und eingezäunten Grundstücken war mein Internet wieder voll da, Castellos Tracker aber immer noch unter dem Blätterdach. Der Piepser hatte wohl auch keine Verbindung, ich hörte ihn nicht.  Die Ortung ungenau, versuchte ich doch  den Komposthaufen mit Kaktusresten zu klettern.. und dann hörte ich den Signalton vom Tracker. Auf mein Rufen reagierte Castello nicht, mit gemischten Gefühlen versuchte ich dem Ton näher zu kommen.. hörte ich da nicht ein Miau?? Und dann sah ich den Kerl, aufschnaufend, beruhigt stellte ich fest, dass er unverletzt ist und es ihm anscheinend hier ganz gut gefällt, wird auch genug Mäuse und sonstiges Gekrabbeltier rum haben. Jedenfalls war er gar nicht hungrig und zierte sich in meine Nähe zu kommen. Locken mit Leckerli brachte nichts.  Nach einer vergeblichen Warterei und Bitten hatte ich die Schnauze voll, schimpfte mit dem kleinen Biest und versprach ihm drohen, ihn nun doch aus zusetzen und sicher nicht mehr den Berg rauf zu kommen. Blöd war halt, dass die Batterien des Senders auch nicht mehr ewig halten würden.

Also stampfte ich wütend den Weg Richtung Bucht runter….tja und bevor derWeg um dieKurve ging.. was sah ich aus den Augenwinkeln.. ein stummelschwänziger Kater der uns mauzend folgte 🤣👍😜😸..

Nun hänge ich im Halbschatten, in meinem Hängesessel,nach dem ich mich beim Schwimmen im warmen, klaren Meer erfrischt habe und brav meine Runden zog. Ab und brummelt ein Schiffsmotorenbau vorbei und die Wellen schlagen plätschernd an Ufer. Die Grillen zirpen ihr Konzert, ansonsten ist hier absolute Stille.

Liebi Grüessli  😘

Am ersten, östlichen Finger…

Den Sturm bei Kyllini haben wir recht gut überstanden. Der Platz war doch recht ideal und sicher.

Am Strand entstanden etwas Schäden, hielt sich aber im Normalen und war dann nach 3 Tagen schon fast vergessen. Mein Lieblingsplatz direkt hinter dem Schilf hatte ich aber in der Nacht doch gewechselt auf den grossen Parkplatz, war zwar dort den Böen stärker ausgesetzt aber ich hatte Angst dass mir die 3-4 Meter hohen Schilfstangen , welche mir der Wind flach aufs Womodach und somit auf die neuen Solarpanels runter donnerten, zerschlagen könnten.

 

Habe mit den Hunden einige km lange Strandspaziergänge auf beide Seiten gemacht gemacht, dann waren die Hundewege aber auch schon vorbei und es hatte noch recht viele Hoteltouristen amStrand, der Strandbarbetrieb, Shuttlebus, Liegestühle etc. nach dem Sturm auch wieder in Betrieb… also zogs mich weiter.  Richtung Patras hab ich mir wieder so manche Plätze, Strände und Buchten angeschaut wenige neue und paar schon mehrmals besichtigte… und immer wieder komme ich wieder an diese Plätze, erinnere mich diese letztes Mal schon nicht als gut empfunden zu haben, hauptsächlich halt immer wieder das selbe Thema… Pinien! Oder zu nahe an einer stark befahrenen Strasse oder einer noch funktionierenden Bahnlinie.. das auch wegen der Gefahr für meine Fellnasen!

Sehe letzter Zeit immer mehr LKW Wohnmobile, alte Traumtrucks und coole Pickups mit Wohnkabinen…wohl ein richtiger Boom bei den Womofahrenden! na ja.. träumen und staunen darf frau doch und sich am Anblick erfreuen 🥰😍!

 

Schlussendlich hab ich mich an einen Strand gestellt, ziemlich schmutzig aber ruhig und fast menschenleer, so konnte ich wenigstens noch mit den Hunden am Strand spazieren und am Morgen dann wieder weiter.

Bei Pefka am BoraBora Strand blieb ich auch nur eine Nacht im Eukalyptuswäldchen, die Taverne bot keine tolle Speiseauswahl an dafür sind die Preise immer noch auf Hochsaison eingestellt. So entschliesse ich mich nach Nafplio zum Paralia Karathona zu fahren, der ist einfach immer wieder schön und wenn’s auch hier recht viele Badegäste (am mittleren Strandabschnitt mit Liegestühlen undBar)hatte und auch noch einige Womos,  „mein“Platz ist zum Glück fast immer frei… ist halt etwas stark uneben mit hohen aus dem Boden ragenden Wurzeln dafür mit grossem Schattenspender, Eukaliptusbaum für meinen Hängesessel 😎😄

Nach zwei Nächten …bei Drepano ein Besuchshalt bei Barbara und Hans und den beiden.. Sunny und Luna, die kleinen Welpen wo wir vor zwei Jahren ausgesetzt bekamen. Akina verstand sich wieder sofort gut mit den Griechen und freute sich mit ihnen im Garten zu spielen.  Dyna hätte auch gerne, wurde aber wie schon oft, eben als Plattnase, von den Griechen abgelehnt. Dabei kann sie sich ja so bittend und unterwürfig vor ihnen auf den Rücken schmeissen.

Unterwegs stelle ich immer wieder fest, Griechenland… vor allem aber Peleponnes liegt mir sehr stark am Herzen und ich denke immer wieder an meine Eltern und verstehe warum es sie jedes Jahr wieder nach Griechenland und seinen wunderbaren Inseln zog. Leider hatten sie mich da nie mitgenommen! Nun hole ich dies halt nach! Ich liebe die Wildheit der Natur, die so vielfältige Abwechslung des Geländes und Strassen, die Berge und Felsen, Schluchten, Die Olivenhaine mit ihren oft uralten knorrig, verdrehten Baumbeständen, den gut duftenden Eukalyptusbäumen und Tamarisken.

Den noch fast unberührten, unverbauten,natürlichen aber auch oft unbegehbaren Gebiete

Tja und wieder mal machte ich den selben Fehler, anstatt sofort bei der ersten Gelegenheit unterwegs ein zu kaufen und den Wassertank zu füllen, verschob ich’s auf später und somit auf zu Spät…. der kleine Gemüsestand auf dem Weg hatte eine bescheidene Auswahl, der  Mini Supermarkt in Didima war geschlossen und die Tankstelle mit dem so netten Besitzer, der hatte schon letztes Mal kein Diesel und Gas mehr aber noch die kleine Werkstatt und er bot seinen Wasseranschluss mit immer bereitem Schlauch immer wieder gerne und so nett an Womofahrer an. Tja da hatte anscheinend der Besitzer gewechselt, die Tanksäulen waren abgebaut und als ich an den Wasseranschluss fuhr kam ein mürrischer Typ aus dem Gebäude und herrschte mich an… Station closed!! Ich bat höflich  um: Nerò parakolò  (Wasser bitte) wurde aber unwirsch abgewiesen…obwohl der blaue Wasserschlauch noch am selben Ort lag wie die Jahre zuvor.

Zum Glück bekam ich dann von einer anderen Tankstelle, ausserhalb des Ortes Wasser.
Von weit oberhalb sieht man auf die grosse, ach so wunderschöne Bucht runter, mein Plätzchen liegt versteckt und die Spannung wächst.. ist ES noch frei??
Ja ist es.. Akina und Castello freuen sich, erkennen es. Micky’s Grab ist auch noch in Ordnung, etwas verwittert , einige Steine und Muscheln fehlen und die Asche von Janosch hat sich mit der Erde vermischt.. meine Gedanken sind bei den Beiden… Janosch du fehlst!😢

Super! Mein Aufenthalt am Salantion Beach ist gerettet!… soeben ist der „fahrende Supermarkt“ auf dem Strandplatz vorbei gekommen und hat mich mit seinem Angebot positiv überrascht! Gestern wollte ich ja noch bei Didima in den Supermarkt, leider war er geschlossen. Ob das der gleiche Mann ist, der letztes Mal Honig und Öl verkaufen wollte weiss ich nicht, hab ihn nie gesehen nur von ihm gehört. Jedenfalls war der heute ein sehr netter älterer Herr der auch gut Englisch konnte und zudem auch Gesten, Fuss und Handsprache beherrschte🤣👍.

Montag kommt er wieder und bringt mir noch fehlende Sachen, solange muss sich Katerchen mit Nassf utter und Hundekroketten begnügen… auch Mäuse stehen im SelbstbedienungsAngebot 😸.

Ich hab gerade wieder mal gesündigt und mein gesundes Mittagessen durch ein verlockendes, frisch knuspriges Süssgebäck, das ich kaufen „musste“😜 und Kaffe ersetzt.

Kann die überschüssigen Kalorien aber hier gut abbauen,  gehe ja täglich einige Male im Tag Schwimmen und das recht zügig und auch Strandwalking steht auf dem Stundenplan😉. Ist ja hier auch  eine Traumbucht, uhh langer sauberer Kieselstrand und kristallklares türkisblaues Meer.

Ich habe mein Lieblingsplätzchen mit den Tamarisken, ein angenehmer warmer Wind lässt die Hitze ertragen  und obwohl sicher 10 – 13 Womos hier stehen verteilen sich diesen über den riesigen Platz, der nächste ist mindestens 200 Meter entfernt.

Gestern Abend kam wie von früher gewohnt der Hirte mit seiner grossen Schafherde… eine gute Lehre für meine jungen Hunde,denen ich am Beibringen bin, wann Bellen und Knurren angesagt ist und wann unerwünscht. Ich erkläre ihnen dann immer, dass wir hier nur zu Besuch sind und Herden, Hirten und ander Leute hier vorbei gehen dürfen. Das ihre Bewachung im Radius von 10 Meter ums Womo jedoch prima und gut ist.

Alle, bis auf ein Franzosenpaar, halten sich an das ungeschriebene Gesetz und stehen mit ihren Camper am Rande, weg vom Strand , dieser ist den Badenden und hauptsächlich den Einheimischen, am Wochenende vorbehalten. Schade dass das nicht Alle respektieren können!

Liebi Grüessli.. ich schick euch etwas Sonnenschein und Wärme…😘😎☀️

Nachtrag:  keine Ahnung was mit dem App vom Blog los ist, nach stundenlangen Versuchen kann ich keine Fotos mehr laden😢

zudem Wermuthstropfen am frühen Morgen… hab ich doch in der Nacht plötzlich ein Womo neben mir gesehen… der Franzose.. wurde ihm wahrscheinlich zu stürmisch am Strand vorne. Jetzt haben die sich doch wirklich wieder genau an den Kiesrand vorne gestellt und so richtig toll in meine Sichtlinie😡. Unglaublich, mal sehen ob ich die richtigen Worte auf französisch finde um ihn darauf aufmerksam zu machen!

Unsere nächsten Abenteuer…

Hab es doch wirklich eine ganze Woche bei Kakovatos ausgehalten … na ja ich wurde ja auch verwöhnt… immer wieder nette Menschen zum Plaudern, einige kannte ich ja schon von Jahren zuvor.

Von einer lieben Frau, die mit ihrem Mann und Hunden täglich mehrmals zum Strand kommt, wurde ich mit leckerem Pflaumenkuchen verwöhnt, auch mit allerbesten Trauben aus ihrem Garten und Saft davon.  Täglich paar mal Schwimmen, traumhaft warmes, klares Wasser, kleine farbige Fische kommen und knabbern an den Füssen und Beinen, Krebse solls auch haben, einige Griechen kommen auch täglich um diese zu fangen und zu fischen.

Dyna entwickelt sich zur Wassernixe und hat ihren Spass … während Akina immer noch ihre Angst vor dem Meer hat, ob sie mal ersäuft werden sollte… keine Ahnung, aber einmal Streunerin immer Streunerin, zwischendurch wenns spiegelglattes Meer hat, geniesst sie dann doch mal die Erfrischung im Wasser, aber sie zieht sich dann gerne schnell zurück zu ihrer sicheren Burg 😁👍.

Übers Wochenende fahren wir weg. Erst mal bei Tolo zu Tibor und Ulis Museum, welches ich ja schon paar mal besichtigen wollte jedoch nicht offen war. Es hat sich gelohnt…  

Danach fahre Ich suchend eine Weile rum um dann bei Filiatra, hinter dem alten Hafen und Badeplatz ein Übernachtungsplätzchen zu finden.  Das Ufer ist hier sehr steinig und scharfkantig, nicht geeignet zum baden.So gehe ich zur Badestelle vor, wo sich hauptsächlich griechische Familien aufhalten, es geht fröhlich zu und alle sind sehr nett.  Da kann ich dann auch gleich mit Süsswasser duschen.

Abends in der Taverne habe ich einen leckeren Octopus mit Salat gegessen.

Am Montag Morgen früh, sah ich vorne direkt neben der Badestelle einen Laster, der hatte irgendwelche Fässer und Gebinde geladen und auch auf der Kabine was mit Plane abgedeckt. Bei der Dusche war eine Riesen Wäscheleine gespannt und bunte Wäsche flatterte zum trocknen. Hmmm sieht ja ganz nach Romas aus . Wird sicher Markttag sein. Ja da möcht ich eigentlich gerne hin, mach schnell mal die Monschterburg fahrbereit und will mit den Hundis noch Gassi gehen.Kaum paar Schritte gegangen, sah ich eine Frau kommen, nahm  die Hunde schnell an die Hand… und dann.. das darf doch dann nicht wahr sein… hebt die Frau.. eine der Romas, ihr Gewand, nesselt an ihren Slips und hockt sich direkt vor die Schnauze meiner Monschterburg. Ich steh paar Meter vor ihr, gebe ihr mit Gesten zu verstehen, sie soll sich doch ins Gestrüpp und Schilf verziehen.

Ungeniert, mir ins Gesicht guckend  zuckt sie mit den Schultern und kackt mir vor die Bude. Natürlich lässt sie auch ihren Haufen mit WC Papier dort liegen und stolziert wieder zurück zu ihrem Laster. Ich war so geschockt, entsetzt und nicht fähig zu reagieren, hätte ja ein Foto machen können oder ihr die Wasserschüssel der Hunde über den Kopt giessen.

Na ja vielleicht wars ja besser so,wie mir in einem FB Kommentar erklärt wurde, hätte sonst blöder ausgehen können, wenn ich die ganze Sippe auf dem Hals hätte.

Die Lust auf Markt war mir vergangen, meine  unsicheren, unguten Gefühle den Romas gegenüber wieder mal verstärkt. So keine Schamgefühle und Achtungslosigkeit dem Land gegenüber wo sie leben bleibt mir unverständlich. Jeder Hund versucht nach Möglichkeit,sein Geschäft diskret zu verrichten… und hinterlässt kein Toilettenpapier!

So steigender schnell ins Womo  und ziehen weiter, dieser nette Ort hat leider seine Anziehungskraft verloren und ich einen schönen Stehplatz .

Ich fahre so viel es geht, versteckte,kleine Küstensträsschen, teils Schotter und Sandpiste,dann wieder Asphaltwege, mit vielen Löcher und vom Wassermonster angefressenen Uferstücken. Teils war der Belag so schmal, dass ich gerade so mit den Rädern drüber kam, links das Meer und rechts eine „Mauer“ aus hohem Schilf. Dann war Schluss.. ich komm nicht mehr weiter und alles imRetourgang??  War mir zu gefährlich. Zum Glück war gerade eine Lücke im Schilf,eine Einfahrt zu einem abgeernteten Melonenfeld, so konnte ich da rein und vorwärts wieder raus. Ausschnaufen…wieder mal gut gegangen!!

Und wieder mal bei Elea durch den Pinienwald, das riesige so tolle Gelände wo die vielen Womos, Expeditionsfahrzeuge, Laster und Büsschen sich so verteilen und kein Kuscheln entsteht. Wo es viele Schattenplätze und genug Wasserstellen gibt und Frau auch nette Begegnungen und Bekanntschaften machen könnte… Tja wenn.. wenn die Angst von den klitze kleinen Viecher nicht wäre.🌳🐛

Dann komm ich bei alten grossen Olivenbäumen vorbei.. so schön hier und wär ja toll zum zwei drei Tage bleiben… aber ungefragt trau ich mich das dann doch nicht, ist ja bewirtschaftetes Land. Ich stell mich kurz hin und geh mit den  Hunden laufen, vielleicht seh ich ja irgendwen.

Dem war leider nicht so und dann steh ich auch bald wieder am ersten Kakovatos Strand,  wir laufen dem Strand nach, ein bisschen Schwimmen, treffe Sofia, die nette junge Griechin, sie liebt die Hunde und spielt mit ihnen.

 

Ich laufe zurück, will noch schnell duschen, bei der abgebauten Strandbar läuft das Wasser noch.  Dann oh Schreck… hab ich Verfolgungswahn?? Seh ich zwei Frauen mit paar Kinder und Jugendlichen… die Strandkackerin! Schnell zur Monschterburg ist noch alles in Ordnung?  Und ja wirklich es ist diese Frau, der Laster mit Mann steht ganz vorne am Parkplatz.

Die Familie gräbt irgendwas aus auf dem gepflegten Rasenstück der abgebauten Strandbar und zerfledert Abfallsäcke. Nix wie weg … wieder ein Platz weniger, Dienstag ist Markttag in Zacharo.

Bin dann etwas zu schnell abgefahren, merkte auf der Strasse nach Samiko, dass das Küchenfenster nur angelehnt ist und aufschnappt. Also fahre ich schön langsam dass nichts passiert, nur dadurch überholte mich ein grosser Laster mit Termpo und ganz nah, es schepperte und das Fenster war weg.

Am Paralia Samiko traf ich mich mit einer FB Bekannten, dort war es aber noch heisser und drückender als in Kakovatos und noch viel Strandbetrieb… nicht so mein Ding.

Also wieder zurück zum Akinastrand. Kreuzte unterwegs gerade nochmals den Romalaster und später am Abend kurvte ein Jugendlicher mit seinem Fahrrad ums Womo. Mitten in der Nacht fuhren zwei Autos zu, löschten sofort ihre Scheinwerfer, ich konnte nichts erkennen.

Eigentlich kenne ich keine Angst mehr, nehm’s einfach gelassen und fühl mich recht sicher in diesem wunderschönen Land mit den freundlichen Menschen. Diese Nacht hatte ich aber einen sehr kurzen, unruhigen Schlaf.

Bei Andrea durfte ich noch meine Wäsche waschen, die Hunde konnten sich im Garten vergnügen und es war süss zu beobachten, wie sie sich den winzigen Katzenbabys annäherten, welche Andrea adoptierte.

Vom Vielwarenhändler im Eisenwaren,Gartensachen, Tierfutter und und und Geschäft, der leider keine Plexiglasscheibe hatte, bekam ich eine grosses Stück Plastikfolie, womit ich mein Küchenfenster vorsichtshalber, wegen dem bevorstehenden Sturmwetter  verklebte. Wiederwahl … PANZERTAPE !

Dann zog es uns nach Kyllini, ob Akina den Strand ihrer ersten Tage in der Monschterburg erkannte?

Leider war mein Lieblingsplätzchen beim Schilf und mit “Rasenteppich” vor der Haustür schon besetzt und der daneben auch. So entwickelte ich mich auch mal zur Kuschelcamperin und stellte mich noch daneben. Und Glück gehabt, heute Morgen während dem Frühstück fuhren das Womo von “meinem” Platz weiter. Wir sind froh und geniessen es.

Nun kommt der angesagte Sturm doch an.  der leichte Wind und Regen entwickelt sich heftiger, der Himmel ist grau, die Windböen rauschen durch die Tamarisken und durchs Schilf , aber die Monschterburg steht bis jetzt gut und ruhig. Das Schlafzimmerfenster hab ich geöffnet und mit einem Gummizugseil gegen das Bett gesichert, die “Wohnungstüre” auch angebunden und noch geöffnet, so kann es durch ziehen. Die Temperatur ist so wenigstens erträglich. Zwischendurch wenn der Regen heftiger wird muss ich doch zu machen sonst stehen wir auch drinnen unter Wasser.  Es donnert und rummpelt auch gelegentlich hält sich bis jetz aber alles im Rahmen.

Langsam bekommen wir “Seesicht und Wasseranstoss” 🤣

Die Monschterburg lässt grüssen, bis demnächst!

An allen Ecken.. kann man neue Strecken entdecken…

Kurz vor der Griechischen Grenze fand ich ein nettes Plätzchen an einem Fluss, ausser ab und zu ein Angler war niemand hier.Sogar ein Bisschen Schatten von einem Baum konnte ich nutzen.

 

Für den COVID 19 Test war ich zu spät beim Krankenhaus es war nur 8 -11Uhr für Test offen. So verbrachten wir einen ruhigen Nachmittag und Nacht am Fluss und waren am andern Morgen schon um 7 30 Uhr beim Krankenhaus…oh Schreck auf dem Platz vor dem Eingang zum Labor ( Innenhof) war schon eine Menschenmenge am Warten.

Ich machte mal das, wo ich sonst nie wagen würde, aber ich hatte ja die Tiere in der Monschterburg und es war sehr heiss…ich drängelte mich nach vorne, ergatterte ein Formular und füllte es so gut es ging aus, fragte dann den Mann der als zweiter dran gekommen wäre, ganz hilflos und brav ob er mich vielleicht vor lassen würde wegen den Tieren im Auto und ich sei ganz alleine und niemand der mir helfen könnte. Ich hatte Glück.. zwar wollte mich die Krankenschwester in die Schranken weisen und zeigte nach hinten, die nette junge Ärztin aber winkte mich zu ihr und ich war dran, schnauf 👍🍀 . Nächste Hürde, auf die Frage : haben sie bulgarische Lei? Nein nur Euro oder mit Karte, zum Glück willigte sie ein, hab dann auch aufgerundet auf 60 Euro da ich nur ein 10er und Fünfziger hatte, aber ich glaube in diesem Moment hätte ich jeden Betrag bezahlt, wenn ich nur rechtzeitig zur Grenze kann!!

dann warten bis Drei Uhr , wieder am Fluss, um halb Drei war ich schon wieder im Spital, diesmal gähnende Leere nur zwei Personen am Warten. Dann kommt die Ärztin mit strahlendem Lächeln und winkte mit dem, nun Negativ Test, Amtlicher Stempel  und Unterschrift, versehenen Formular.

Nun noch ein letzter Schlafplatz in Bulgarien 2 km vor der Grenze. Da ich kein freies Plätzchen Natur gefunden hatte ging ich halt auf den Stellplatz, na ja  er war auf deren Art mit Liebe gemacht, jeder Platz hatte ein Wasserhahn (das einzige wo ich ausser Parkplatz und doch auch Dusche  nutzte. Die Dusche war tiptop sauber, sehr geräumig mit Dusche von oben und Brause am Schlauch. Der Stellplatz auf sauberem Kies und dazwischen immer ein gepflegtes Rasenstück. Schöne blühende Sträucher und Blumen, alles gut eingezäunt… eher ein Hochsicherheitstrakt🤣😜, uneinsichtlich (auch aussichtlich) eingepackt. Sehr nette Betreiber und ich durfte meine drei Monschterli einfach frei laufen lassen, da ich die einzige Camperin war. Wie angekündigt nach 24 Uhr kam der QR Code auf mein iPhone… nun stand nur noch die Grenzkontrolle dazwischen.

Dann am Morgen, bezeitig weg damit ich nicht in den Stau komme…. hoffte ich🤪bin dann durchs Dorf Richtung Zoll gefahren aber bei der Kreuzung von der Polizei aufgehalten und statt links abzweigen zum Zoll, mussten alle nach rechts paar km zurück fahren um auf der Autobahn wieder zur Grenze zu rollen… in stockenden Etappen.

Endlich am Zoll, der Beamte wollte nur schnell ins Fahrzeug gucken, ein kurzer Blick auf die Papiere und schon war ich in Griechenland Jassas Hellas 😍👍🍀🥰

Endlich Griechenland, Prosotsani… ein bekanntes Plätzchen mit herrlichen Schattenplätzen und kühlendem Flüsschen zum Baden war mein Ziel. Zwei Nächte blieben wir da, es war Wochenende und somit etwas mehr Betrieb. Die älteren Männer die täglich zum Apero her kommen waren schon da und Abend kamen dann noch einige Familien zum Picknick, ich bekam auch gleich ein Bier und einen gut gefüllten Teller mit Grillfleisch gereicht. Natürlich hatte ich erst mal “meinen tollen Uferplatz”, bewaffnet mit Gummihandschuh und 60 lt Abfallsack, aufgeräumt. Diese Aktion konnte ich am andern Morgen auch gleich wiederholen, denn nachdem die andern alle nach Hause fuhren kamen die weniger angenehmen, laute Musik, Geschrei und Motorengeheul und am Morgen die Hinterlassenschaften verstreut.

Mit Sicht auf Berg Arthos , bei Ornos Paganias konnte ich mich zuhinterst schön alleine hinstellen, war ganz angenehm aber irgendwie zieht mich Peloponnes wie ein Magnet an und ich fahre am nächsten Morgen weiter, durch die Stadt Saloniki, oh welch ein Gewühl ! Fahre dann immer weiter der Küste nach, ab und zu merke ich… ah da waren wir ja vor zwei Jahren auch schon mal durch gefahren, nur jetzt bin ich einfach einen Monat zu früh.. nicht nur ist es viel zu heiss,nein es hat auch noch viel zu viele Touristen, auch die Griechen haben noch Ferien und sind bis Anfang September noch überall am Meer.

Auf Park4Nigth finde ich eine kleine Bucht, als nur mit kleinem 4×4 Fahrzeug erreichbar markiert, na ja versuchen wir es mal! Über ein holperiges Sand/Kies Strässchen kam ich COR dem Strand auf einem wirklich kleinen Platz mit sehr begrenzter Stellfläche an. ein paar Autos standen da, also stellte ich mich an den Wegrand aber ganz steil, in der Hoffnung dass das alles Tagesgäste sind. Der eine ist dann auch abgefahren und als der andere meine Rangierversuche mit bekam, eilte er her und parkte netterweise sein Auto weiter oben an den Rand. so konnte ich am untersten Teil quer gegen den Sandstrand noch auf dem kleine festen Grund stehn…. Eine wunderbare Nacht, bis auf Mond und Sterne rabenschwarz und alleine das Wellenrauschen war zu hören.

 

Nach dem Frühstück und Castello Einfangen, wagte ich mich dann auf die Fahrt nach oben… und meine brave Monschterburg hat es auch diesmal wieder geschafft, zum Glück kam kein Gegenverkehr, ob ich mit Anhalten wieder hätte anfahren können??

In dieser Hitze kann man eigentlich nur Fahren… mit der Klima der Fahrkabine ist es wenigsten einigermassen erträglich, ich fahr sogar ein Stück griechische Autobahn, die zwar wohl die teuerste in den Balkanländern ist und ich wieder mehr mit Schlafattaken genervt wurde.  In der Hitze eine kurze Rast machen ist recht schwierig, den Motor laufen lassen(eben Klimaanlage)  traue ich mich nicht um mich kurz hin zu legen, Schattenparkplätze zu finden ist eine Rarität! Irgendwann seh ich einen Wegweiser Thermopylen,  kurzentschlossen mach ich den Abstecher, kann ja auch gleich den Frischwassertank beim Monument auffüllen.  Beim grossen Becken waren gerade mal paar Griechen und einige Autos, auch beim Thermen Hotel… heutigen Asylantenheim, war überhaupt nichts los. Der grosse Platz unten auf der Fläche leer, keine Menschenseele, kein Womo auch auf der Strasse war niemand und…. es war HEISS !!! Nein da tue ich mir kein Thermalbad von 38 Grad an und fahre schnell weiter.

Bei Akti finde ich einen angenehmen Strand mit Strandduschen und Tavernen hat nur 2 andere Womo und ein Wohnwagen. Mein Kühlschrank gibt sowieso nichts mehr her, so spaziere ich mit den Hundis zu den Tavernen, ist zwar nicht Essenszeit und alle Plätze frei, aber ja ,ich bekomme Essen, ein Muschel Saganaki mit Schafskäse… sehr lecker wars!

An der Bar vorne steht auf der Tafel Mojito, oh jaa hab ich soo lange nicht mehr gehabt, da geh ich späte noch mal hin!

Die Nachbarsfrau wo ich ins Gespräch kam wollte mich begleiten, doch welch Endtäuschung, die Bar wurde gerade geschlossen. Wir haben uns dann vor dem Womo mit Wasser und Bier unterhalten.

So und dies war die letzte Festland Übernachtung… endlich Peloponnes ..Isthmus/Kanal von Korinth, Andras Grab. So lange habe ich immer gehofft und mich gefragt ob auch noch alles gut ist und kein Tier dort gegraben hat.

Bei der kleinen Einfahrt zum Kanalufer standen neu zwei Tafeln, natürlich bis auf das eine Wort(aber ich versteh ja auch kein Engllisch … DANGER) konnte ich die griechischen Worte ja nicht entziffern und es war auch kein Bildliches Verbot dort.  Und schliesslich war das ja schon immer eine meiner obligatorischen Übernachtungsplätzchen!

Jaaa die Grabstelle war noch in Ordnung, das Mobile lag zwar teilweise auf der Erde, einige Steine waren versträut und weggeschwemmt aber sonst intakt.

Wieder mal Schiffe gucken macht Spass!

Nun muss ich mich entscheiden wohin ich fahre, entschliesse mich nach Kakovatos/Zacharo zu fahren, Andrea zu besuchen, eine FB (unbekannte)Bekannte zu treffen und später durch den Pinienwald bei Elea zu fahren um eventuell einige „alte“ Bekannte an zu treffen. Lasse Frau Garmin mal entscheiden welche Route sie wählen will und ich glaube wir kommen uns endlich etwas näher 😜🤣, sie hat mir doch tatsächlich eine sehr Lisi taugliche, angegeben. Durch Olivenhaine, Rebberge, kleine Strassen…. es macht wieder  so Spass. Und ich staune… haben die stolzen Griechen meine FB Beiträge und Blogs gelesen…? So manche Ortschaft; Strassen und Plätze sind plötzlich sauber. Neben den ordentlich stehenden Abfallkontainern liegt kein Müll verstreut, auf den Strassen sieht man ganz wenige überfahrene Tier, keine Streunerhunde und Katzen sind zu sehen. Letzteres wohl eher aus traurigem Grund, es werden wohl immer mehr “Aufräumaktionen” durch geführt.

Manchmal wenn ich denke eine neue Strasse entdeckt zu haben, merke ich plötzlich.. ach nein, hier waren wir schon mal und wirklich als ich zu dem Stausee in den Bergen fahre merke ich, dass wir da auch schon waren. Nur sieht es jetzt wo noch Sommer ist ganz anders aus… so lange Zeit ohne einen Tropfen Regen.. alles ist braun verbrannt nur die Felder die bewässert werden können leuchten noch grün. Doch das Plätzchen wo ich am See gestanden bin war so schön, wohl mal ein Terassenplatz der oberhalb stehenden Tavernen Ruine, aber noch blühende hübsche gepflanzte Sträucher und Schattenspendende Bäume..das Ufer war sehr breit steinig und schlecht zum laufen aber immerhin hatte der See noch genug Wasser.

Auch die Flüsse in den Bergen haben noch gesprudelt,  hat mir sehr Spass gemacht die Fahrt und bei den kleinen, Bergstrassen, wo frau richtig aufpassen muss, da es auch mal Löcher und Abrisse gibt und eben soo viel Wunderschönes zu sehen… und fast alleine gehörte mir die Strasse 😁! In Kakovatos musste ich nun dringend etwas zu Futtern einkaufen, bevor ich an den Strand fahre, aber nur das nötigste wegen der Hitze, obwohl es ja im Womo kühler ist als draussen!

Dann fahre ich ein Strandplätzchen nach dem andern ab, nirgends etwas Schatten. Fahre dann später zu Andrea , die Hunde freuen sich mächtig, Mickimaus, Andreas griechische Streunerin und Akina sind gleich wieder ein Herz und eine Seele, immer wieder schön zu sehen wie sich Griechen (Hunde) untereinander verstehen!

Abends dann in die Taverne am Strand, ich nehm den nächsten Strandparkplatz für die Nacht und gehe zu Fuss zur Taverne, die Sonne ist ja weg und so können die Hunde im Womo bleiben, Castello ist natürlich schon wieder auf Piste, er kennt ja schliesslich alles vom letzten Mal.

Na ja, irgendwie merkt man dass noch nicht Winterzeit ist, die Preise sind noch auf Hochsaison eingestellt, dafür die Menüe Qualität und Quantität noch nicht auf wirklich Griechisch geschaltet.  Ungewöhnlich für mich und ich bin etwas (unangenehm) überrascht.Hoffe das bessert sich wieder, ist eine Auswirkung der Coronazeit und nicht eine Verdorbenheit durch Tourissmus, so wie in Spanien etc.

Im Pinienwald, den ich am nächsten Tag aufsuchte traf ich zwar auf, für mich Überwinterer, sehr viele Camper, aber auf keine Bekannten oder Freunde, wie ich erhoffte.

Auf meine Message antwortete mir aber Bernd und er hole mich ab, er hat mit seiner Partnerin ein Haus und Grundstück gemietet, für seinen Laster ist es noch viel zu heiss um zu reisen.  Ich durfte gleich mit ihnen Mittag essen und die Hunde konnt ich im Olivenhain in den Schatten binden.  Später zeigte mir Bernd noch einen mir unbekannten Strand mit Schatten… nur leider wieder alles Pinien, in dieser Gegend gibts halt fast nur Pinien und meine Angst ist viel zu gross, wegen den Prozessionsspinnerraupen!

Auch Patrick haben wir kurz besucht, auch er hat ein lauschiges Stellplätzchen gefunden auf einem gemieteten Grundstück.

Ich bin dann wieder zum “Akina” Strand zurück gefahren, inzwischen ist es leer geworden an den Stränden, es war das letzte Ferienwochenende der Griechen.

Zwar steh ich immer noch ohne Schatten hier, aber mit Kühldecke über die Front gezogen und Tuch über Eingangstüre und geöffnete Fenster gehängt lässt es sich gerade so aushalten. am Morgen sitzen wir auf der Schattenseite der Monschterburg und Mittags wird gewechselt, dazwischen immer mal wieder ein Sprung ins Meer, wobei man sich fast die Füsse verbrennt bis zum nassen Ufer.

Abends verschwindet die Sonne schon bald hinter dem Meer und es wird angenehm draussen zu sitzen. Ich freue mich auf kühlere Zeiten, wobei das Meer die Temperatur gerne noch ein Weilchen behalten darf😊.

Bis zum nächsten Mal.. liebi Grüessli in die Heimat… eure Monschterli

Doch ich schaffe es vor September an die griechische Grenze…

Gestern bin ich  von Àcs abgefahren, vorher noch schnell beim dortigen Tierarzt vorbei um Castellos Impfung auf zu frischen.

Dann begeb ich mich mal auf die Autobahn, die nächsten gut 1000 km werde ich gegen meine Gewohnheiten mal auf der Autobahn abfahren. Denn ich will noch im August über den Grenzübergang Promachonas, der einzig erlaubte über den Landweg, für Touristen.

Die Fahrt ging erstaunlich gut, mit einer halben Std. Pause, erreichte ich am Nachmittag Balàstya, einen Übernachtungsplatz bei einem Hindu Tempel. Auf der Wiese ein blaues P und paar Gebetsfähnchen.. auf der andern Seite hielt ich auf dem Wiesenweg an, unschlüssig ob ich hier bleiben sollte. Da kam ein Mann mit Fahrrad auf mich zu und fragte ob ich hier übernachten möchte. Er überraschte mich mich mit gutem Deutsch und erzählte mir dann, dass er eigentlich Österreicher sei aber schon lange hier in der Hindu Gemeinschaft lebt.  Hab mich dann auf die Wiese gestellt und bin etwas über das Gelände gelaufen, der Mann meinte ich soll die Hunde gerne frei laufen lassen und auch im Teich baden dürfen sie… da schwamm aber eine weisse Ente. Dyna  die zwar Wasser mag aber noch nie so richtig schwamm, stürzte sich in den Teich .. die Ente floh kreuz und quer durch das Wasser und Dyna hinterher. Ich rief und rief, hab schon Schuhe ausgezogen, Handy und Autoschlüssel ins Gras geworfen und wollte hinter her schwimmen, da kam sie zum Glück … ohne Beute zu mir.  Die arme Ente konnte nicht fliegen!!

Eine ruhige Nacht.. ein wunderschöner Sonnenaufgang und schon war ich wieder auf der Autobahn.

Immer gerade aus, fast konstant 100-115kmh, ein erstaunlich entspanntes Fahren, nein .. nicht wie in Deutschland, die LKW fuhren richtig gesittet, keine Elefantenrennen, schön gleichmässig und auch keine Fahrspurrillen!

Wenn ich in Ost DE die flachen Felder als riesig empfand, erlebte ich hier was gigantisch ist… in alle Himmelsrichtungen nur Felder/Äcker zu sehen, von einem Horizont zum andern und das während vielen Kilometern, kein Haus, kein Dorf!

Und dann regnete es.. und wie!

Neben der Strasse sah ich Störche… soo viel Störche auf einem Feld, da musste ich dich gleich wenden und die Strecke nochmals fahren und knipsen. Es müssen Hunderte g

 

An der Rumänischen Grenzstelle,  trotz Autoschlange in 15 Min. durch und fröhlich, nette Zöllner.


Am frühen Nachmittag wurde ich aber doch müde und suchte ab der Autobahn ein angenehmes Übernachtungsplätzchen. Erst fand ich nichts passendes, gerade recht um Vierbeiner Pippirunde zu machen. Es war zwar ein hübscher(aber voll vermüllter) Platz am Ufer eines grossen See‘s mit einigen Fischer und alten (Rentner) Männer die stolz ihre entblössten Bierbäuche spazieren führten und lauter Musik hörten.

Der See und die umrandeten Berge gefielen mir so, dass ich mich entschloss der Uferstrasse weiter zu fahren… und es hat sich gelohnt.. erst war’s recht touristisch, aber einheimische Feriengäste, auf dem See viele Ausflugs Motorboote , die nebst Rundfahrt auch zu einer grossen Höhle fuhren.

Und dann fand ich den tollen Platz, eine rumänische Familie mit Womo und ein paar Mönner mit Auto waren da, der Olatz aber sehr gross. Ich stellte die Monschterburg an den Bach, ich freute mich aufs gurgelnde Bachrauschen unterm Sternenhimmel in der Nacht und die Hunde konnten Pflotschen!

Castello war bis ich ins Bett ging unterwegs.

Heute bin ich dann  um 6Uhr aufgestanden… und oh nein.. mir wurde eine Stunde gestohlen 😜, erst als ich Radio DRS Zentralschweiz hörte, merkte ich dass es erst fünf Uhr wäre.

So nun will ich mich beeilen um bald los zu fahren… noch gut 500 km .. und der Covid-19 Test, trennen mich vor Griechenland!

Letzte Besuchsstation… morgen gehts nun langsam weiter gegen Griechenland…

Nachdem ich gestern über zwei Stunden meinen fälligen Blogbeitrag geschrieben habe und er dann plötzlich im Nirgendwo verschwunden war, mag ich nun gerade mal nicht mehr….

so bekomm ihr mal eine Kurzfassung mit Fotos…

 

An riesigen ÄCKER und Felder vorbei. An Potsdam und Berlin… wenig Menschen auf den Strassen, dafür vor einem Schwimmbad massenweise Autos der Strasse nach geparkt und vor dem Eingang unverantwortliche Schlangen von Menschen, dicht an dicht und oft ohne „Schnutenpulli“!

Vor dem Teltow Fläming Ring, mein SP während meines Besuchs bei Tina und Klaus.

Endlich wieder Berge ! 👍😍

in Rottenmann und Umgebung, mit Uschi und John, schöne Ausflüge und Wanderungen!

 

In Kärnten bei Simone und Valentina….idyllischer Stellplatz im Garten..

 

Und wieder einmal mehr… Pannendienst, Abschleppwagen, Getriebeschaden…. Danke an Garage Käfer, Fürstenfeld für den super schnellen, guten Service!

Bei Maria und Koardel ( KOMA.LAND )  in Acs Ungarn,  wunderschön, gemütlich, Hunde und Katz auch glücklich und wir alle entspannt,

Danke euch ! Hoffe euch bald wieder in Griechenland zu treffen!

Nun wünsch ich euch eine gute Nacht. Werde nochmal den herrlichen Sternenhimmel geniessen und morgen frisch und erholt weiter ziehen.

Jaaa und ich werde mich wieder bessern und  regelmässig von meinen frischen… hoffentlich nun wieder positiven Abenteuer berichten.

Liebi Grüessli us de Monschterburg.. Lisi und die drei Fellnasen Monschterli

on the Road again…..

Ausflüge, Einkaufstouren, gemütliches Beisammensein am tollen Lagerfeuer, gute Gespräche, saubere Wäsche 😁 und und … und in Logabirum

Für Mensch und Tier ein entspannender, ruhiger Stellplatz mit lieben Freunden und Bekannten… inzwischen kennen die Leute im Quartier die Monschterburg und ihre Besatzung ja! Auch die Hunde und Castello haben Freunde gefunden.

Eine schöne Woche bei lieben Freunden.. ich wurde ja so verwöhnt und auch für die Vierpfoter ein Paradies! Nachdem ich mich mehrmals verabschiedet hatte und dann doch noch einen.. zwei.. dreiTage anhängte, sind wir nun wieder unterwegs.

 

Habe mich noch für zwei Stündchen mit Jan Marius getroffen und einen gemütlichen Hundespaziergang zu der Schweineweide gemacht.

und dann mal einfach so losgefahren. Das Navi führte mich über kleine, nette Strassen… holperig fast wie in den Südländer, aber schön. Idyllische Dörfer mit traumhaften Bauernhöfen, romantischen Häuschen.. alles in rotem Ziegelstein, farbige Holzfenster und Rahmen, teilweise verwunschene Gärten. Und genau so kleine, süsse Hexen Häuschen wie ich gerne eins möchte. Irgendwann🧙‍♀️

Riesige Felder mit goldenem Korn, gewaltige Traktoren, Mähdreschen und Pressen … kaum vorstellbar diese bis zum Horizont reichenden Felder zu bewirtschaften… da wäre Landwirtschaft nichts für mich… unendliche Dimensionen, zu gross! Da hätte mir der nahe Kontakt, Arbeit  und Umgang mit dem Vieh und Land gefehlt!

Auch kann ich mich nicht orientieren, keine Hügel, keine Berge..keine Übersicht! Ich habe das Gefühl es sieht alles gleich aus, die Strassen, die Häuser.. alle rotes Backsteinhäusser,  alles schön gepflegt und sauber.

Eine Nacht hab ich auf einem Stellplatz bei einem Freibad gestanden, genug abseits der Strasse, sehr ruhig und schön im Grünen… und ganz alleine. . Die Hunde waren froh spazieren zu können und Castello hatte wieder mal langen Ausgang.

Früh sind wir aufgestanden und nach dem Frühstücklosgegfahren . So in ungefährer Richtung Berlin… der Elbe nach.. da ist doch ein schöner Platz wo ich schon dreimal war !?  Ja im etwas verwüsteten Fahrtenbuch (kleiner Ausrutscher von Akina im Welpenalter) fand ich auch die Koordinaten wieder und liess mich dort hin leiten… dumm nur dass die Fähre nicht mehr existiert.. aber ein Grund eine Nacht an zuhängen, so schön ist es hier, auch auf der nun halt falschen Seite der Elbe. Eine himmlische Ruhe, ab und zu paar Velofahrer bis zum Fähranleger radelnd und dann enttäuscht wieder zum Damm rauf tretend um weiter zur nächsten Fähre oder Brücke zu gelangen. Tja… wer lesen kann ist im Vorteil. Bei der Abzweigung vor 6 km steht ein Sackgassschild und es ist geschrieben bis zum Anleger Durchfahrt erlaubt.

Die Hunde haben spannendes Kino… die Wildgänse, welche die Bucht erobert haben und sich der menschenleeren Natur erfreuen, machen ein Riesen Konzert.

Das Klima ist angenehm, blauer Himmel, ein Windchen das die Hitze erträglich macht und wir sitzen im Schatten vom Womo.

Morgen gehts weiter…

Moin…Moin..😂

Inzwischen hab ich, bei meiner Deutschlandtournee, schon einige Freunde besucht oder getroffen.

Erstmal führte mich mein Weg in den Schwarzwald, wo ich Tina besuchte, wir spazierten mit den Hunden, hatten viel zu erzählen und assen später fein zNacht in einem Restaurant. Später fand ich dann einen schönen Übernachtungsplatz, schön abgelegen an einem Skilift, zwei Womos standen schon da, doch weit auseinander. Ideal mit den  Tieren die ja auch gerne wieder mal frei rumspringen wollten.

Am nächsten Morgen fuhr ich dann weiter durch den schönen Schwarzwald, fand einen praktischen Stellplatz zum Ent/Versorgen und fuhr dann weiter an mein obligatorischen Halteplatz beim Rhein. Neuburgweier, einer meiner ersten Plätze die ich kannte.

Hauptsächlich fahre ich den Platz ja auch an um Mary zu treffen, wenn sie nicht selber auf Tour ist, kommt sie mich ja immer auf dem PP beim Zollhaus besuchen. Sie hatte mir schon das schönste/beste Plätzchen reserviert , schön am Rande  gegen den Wald.  Mary’s Lottchen konnte neue Freunde  (Akina und Dyna) kennen lernen, sie verstanden sich schnell gut! Oliver kam uns auch noch mit seiner Lotte besuchen.  Und wie immer gab es viele tolle Schiffe zu bewundern …. nur die Kreuzfahrtschiffe fehlen, die haben noch immer Coronapause .

Als nächstes erwartete mich Daniel Eichhorn und Familie in ihrem neuen Heim in Freimersheim in der Pfalz.  Hinter dem Haus eine grosse, schöne, eingezäunte Wiese… ein super Stellplatz und nettem… wohlbekannten Nachbarn 🙂  Ueli war auch schon da. Natürlich gab es erst mal eine Haus-, Hof- Werkplatz  und Gartenbesichtigung.  Gemütliches Zusammensein am lauschigen Sitzplatz und leckeres Essen. Sabine und Marco überraschten mich noch mit ihrem lieben Besuch, war schön sie alle wieder zu sehen!

Auf Ebay entdeckte ich ein Grundstück mit kleinem Häuschen, im Elsass, das mich reizte. Na ja mit dem richtigen Auge hinter der Kameralinse  werden wohl alle Objekte idyllisch, positiv und verlockend dargestellt.Wenn ich es aber nicht anschauen gegangen wäre, hätte es mich aber sicher die ganze Zeit nicht losgelassen und ich hätte dran rumstudiert. Also fuhr ich, nachdem ich eine Nachricht gesandt hatte los. Bekam dann aber nur eine Nachricht, dass das Haus dem Opa gehöre und ich dorthin schreiben müsse. So fuhr ich ohne die Antwort abzuwarten an den angegebenen Ort, fuhr dann neugierig in der hübschen Gegend rum, fuhr durch ein kleines Tal mit Bachlauf. Neugierig guckte ich mich um, das könnte hier sein, vielleicht erkenne ich das Häuschen von den Fotos ? An der Strasse waren einige Briefkästen aufgestellt… und ich entdeckte dabei den Namen (hatte mir die Enkelin mit der TEL.Nr. des Opa‘s geschickt) .  Leider hatte er mich nicht zurück gerufen, also entschloss ich mich zu parkieren und zu Fuss vom Weg aus eine Besichtigungstour zu machen.

Tja dann die Enttäuschung… mein Handy hatte Null Empfang, also kein Telefon und kein Internet, das geht natürlich gar nicht, schliesslich ist das DIE Verbindung mit Familie und Freunden und der Schock… über das Grundstück und Häuschen erstreckte sich einer riesige Hochspannungsleitung!Die Gegend, das paradiesische Grundstück und das süsse Häuschen wäre sonst schon mein Geschmack gewesen, die Preisvorstellung jedoch schon etwas zu hoch mit den Nachteilen.

Na ja… ich hab ja hoffentlich noch paar schöne Jährchen on the Road bevor ich mich aufs „Altenteil“ zurück ziehen muss ;-)).  Vielleicht entdecke ich ja per Zufall mal genau das Richtige. … Wildes, verwunschenes Grundstück mit Wasser, etwas ebener Fläche für 2-3 Womos (Besuche) und für „meinen Bau- oder Zirkuswagen“ oder/und ein kleines süsses Häuschen/Hütte.  Und halt nicht all zu weit von der Schweiz entfernt…. möchte euch alle doch auch ab und zu sehen 🙂 !

Am Kanal bei der Schleuse Mittersheim FR haben wir zwei Nächte verbracht.

Ü

Dann nachdem ich lang gesucht hatte und bei Luxemburg und DE langsam nicht mehr checkte in welchem Land ich bin, weil sich die Nebenstrassen immer mal wieder über unsichtbare Grenzen schlichen und ich keinen idealen Übernachtungsplatz fand, entschied ich mich doch bis in die Vulkaneifel weiter zu fahren.  Todmüde kam ich auf einem Park4Night Parkplatz an, der nun leider nicht mehr ein freier sondern ein grosser „Joghurtbecher“ Stellplatz war, in Schalkenmeer, Vulkaneifel …Top modern mit Computer Anmeldung und Bezahlterminal das wahrscheinlich manch Rentner Mühe bereitet, besonders wenn Frau schon k.o.  ankommt!

Schade, kaum hatte ich eingecheckt bekam ich von Mary die Nachricht, dass sie ganz in der Nähe, auf einem traumhaften Wanderparkplatz stehen. So blieb ich halt für eine Nacht auf dem Stellplatz, flüchtete dann am Morgen früh, holte beim Bäcker frische Brötchen und fuhr zum Frühstück zu Mary und Astrid.

Nach zwei gemütlichen Tagen mit den zwei Lieben bin ich dann weiter, mit noch zwei Zwischenübernachtungen und dem schon erwähnten „Ausrutscher“ in die Wiese, wo mich der ADAC im Auftrag der „Zürich Versicherungen“ gut und sicher und ohne echten Schaden,mit der Seilwinde rauszog, nach Hammelburg gefahren.

Dort auf dem SP Forellenhof, hatte ich mich mit Susi und Mike verabredet. Mit ihren Hunden Nelly und Nero und Lissy, der Welpe die uns in den griechischen Bergen gefunden hatte und dann von Susi und Mike adoptiert wurde. Akina und Lissy.. die Griechinnen verstanden sich auf Anhieb!

 

Am Baggersee bei Kustrena,Beesedau, am gleichen schönen Plätzchen, wie ich schon mal war, besuchten mich dann Silvia und Helmut. Auch sie kenne ich nun schon paar Jahre.

Am 8.7.20 war ich zwei Nächte in Wolfenbüttel, ein angenehmer SP beim Schwimmbad.. wegen Coronamassnahmen nur beschränkt besucht und somit herrlich ruhig. Eigentlich mitten in der Stadt aber durch viel Gewässer, Grünflächen und Fusswege, bequem um mit den Hunden zu spazieren. Auch hier bekam ich lieben Besuch von Rosi, einer FB Bekannten.

Bei Wustrow durfte ich bei Nadja auf dem Hofplatz vom Regenbogenhof übernachten. Sie hat dort einen riesigen, alten, schönen Hof mit 1000 Ecken und Winkeln, Frau braucht fast ein Navi um sich zurecht zu finden. Ein Teil ist schon aus/umgebaut. Zu vermietende WG Zimmer, geräumige Wohnküche, Bäder.. ihre eigene Wohnung, Party/Discoraum,  ein Flohmarkt im mächtigen Stallgebäude, ein romantischer Garten mit vielen Blumen,Sträucher, Obstbäumen und  idyllischen Sitzgelegenheiten bietet sich zum Verweilen an. Schon vieles ist mit Rampen rollstuhlgängig gebaut. Auch Stellplätze für Womo stehen zur Verfügung !

Nun will ich noch Margret, eine „alte“ Freundin die ich nun schon 45 Jahre kenne, in Neumünster überraschen. Hab sie dann angerufen und fragte ob sie Besuch möchte, was sie freudig überrascht bejahte und mich zum Frühstück am nächsten Morgen einlud. Beim Tierpark im Wald finde ich einen geeigneten Schlafplatz, hier können die Hunde und Katerchen schön laufen, es hat sogar eine grosse eingezäunte Hundewiese. die Hündeler haben uns auch gleich freundlich eingeladen rein zu kommen und die Hunde tollten glücklich rum. Auch die Nacht war entspannend ruhig und schön unbeleuchtet.

Sabine von der Womofrauen Gruppe war auch in der Gegend… wollte sie in den nächsten Tagen auch aufsuchen. Überall am NOK war es voller Womos,schwierig ein nettes Plätzchen zu finden, welches auch Tiergerecht, abseits der Strasse war. So landete ich nach langer Suchfahrt wieder bei Fockbek/Rendsburg auf einem von der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellten SP beim Schwimmbad, sehr ruhig und nett… und was seh ich da.. das Womo kenn ich doch!! Sabine stand da. So verbrachten wir paar nette, gemeinsame Tage, zogen dann um an den NOK (Nord/Ost Kanal)wo wir ein nicht überfülltes tolles Plätzchen hatten. So viele mega grosse Lastkähne kreuzten vorbei, direkt vor uns, fast zum Angreifen nah. Ach ich liebe das! Auch für unsere Fitness leisteten wir was… marschierten die über 5 km zur Fähre und dem gegenüberliegenden Lokal mit Markt(war leider zu) aber im Restaurant kriegten wir leckeres Essen. Tja .. und zurück mussten wir ja auch laufen ,-)

auch zur alten Schleuse war ein schöner Spaziergang, so viele niedliche Häuser und schöne Landschaft… wenn es nur nicht so flach wäre!

Eine Übernachtung auf grossem Parkplatz/Wiese in Itzehoe,schön ruhig und toll zum spazieren… fand Castello auch und so streikte er wieder mal mit nicht heimkommen, dafür durfte ich zwei geschwärzte  stinkende Hunde an der Ver/Entsorgungsstation abspritzen😜 und nachher um 16 Uhr mit dem wieder heimgekehrten, verlorenen Kater konnten wir doch weiter fahren.

Bis nach Ostfriesland fand ich nochmals drei gute, ruhige Orte zum Übernachten und bin nun nach einer abwechslungsreichen Fahrt über Land, an Riesen Feldern, saftigen Weiden mit glücklichen Ostfriesischen schwarz/weiss Bunten Kühen und märchenhaft herzigen Häuser, gut in Leer angekommen.
Bin oft mit den Fähren gefahren, die aber hier ganz schön ins Geld gehen.. im Gegensatz zu den Kanalfähren , die kostenlos sind.

Seit Dienstag bin ich nun bei Petra, Ralf und Leila in Leer, wie immer lieb empfangen worden, Castello hat den netten Ort gleich glücklich wieder erkannt und streunt durchs Quartier. Die Hunde haben sich inzwischen mit der etwas älteren Hundedame Leila angefreundet und die Drei spielen und toben durch den romantischen Garten. Ralf hat mir den Baggersee gezeigt wo die Hunde baden konnten. Gestern kamen auch Eva und Torsten und Else . Ralf machte ein schönes Lagerfeuer im Feuerkorb. Ein schöner, feucht fröhlicher Abend👍😂🍻.
Heute waren Ralf und ich auf dem Wochenmarkt und sonst noch Einkaufen… heute Abend gibts Grill 😄. Hoffentlich ist das Wetter gnädig und wird wieder trocken.. es tropft immer wieder zwischen durch.  Mit den Hunden waren wir noch die Schweineweide Runde laufen.. immer wieder so süss die Ferkel und Muttertiere zu sehen. Fröhlich und ohne Scheu spielen die Kleinen Glücksbringer und rennen durch saftige Gras, kreuz und quer durcheinander und finden immer wieder den Weg nach Hause, zu den Mütter und ihren Hütten. So friedlich und schön und dazu riecht es von den verschiedenen Feldern angenehm blumig frisch. Schweine stinken nämlich nicht… wenn sie naturgerecht gehalten werden, es sind intelligente und reinlicheTiere!

Grosse Schwärme von Möven und Krähen kreisen über die Weiden, auch für sie bleibt einiges an Futter übrig.

Bei Camping Berger sind wir noch vorbei gefahren, hab endlich einen Siphon  fürs Abwaschbecken in der Küche gekauft, es gleich gewechselt… und es ist dicht👍😄.
In Deutschland ist immer noch strenge Maskenpflicht in der Öffentlichkeit, hab zum Glück endlich gescheitere kaufen können.. eine Nachbarin fertig diese in vielen Variationen an und verkauft sie auf dem Markt und zu Hause👍🤗

wo es nächste Woche weiter geht..? Steht noch in den Sternen.
Liebi Grüessli us de Monschterburg…bliebed Gsund !🍀  Lisi und Fellnasen

 

Auch auf Deutschlands Strassen erlebt Frau ( zwar unerwünschte) Abenteuer😢

Ist ja toll, seit bald zwei Stunden war ich nun dran zu suchen wie und ob ich alleine wieder aus der Wiese komm.

Nein geht nicht und dann bemühte ich mich dem Pannennotdienst von der Versicherung zu erklären wo ich bin, trotz Koordinaten. Lag wohl am lauten Strassenverkehr und Sprachschwierigkeiten!

Massenhaft Autos sind vorbei gefahren, sogar zwei Womo’s , Arbeiter der Firma gegenüber guckten nur blöd beim vorbei Laufen und keiner fragte ob ich vielleicht Hilfe brauche.

Nun sitzen wir im Schatten hinter der Monschterburg und warten auf den Pannendienst.

Wie es dazu kam?

Hab ein Teller mit Kuchen auf dem Kühlschrank vergessen, der fiel runter und zerschellte, Akina war hinten angebunden und ich wollte schnell schauen ob sie in Ordnung ist. Natürlich weit und breit kein Parkplatz, da kam gerade eine Ausfahrt, schnell raus, war aber eine Werkseinfahrt so drehte ich gleich um und hielt am Rand an. dummerweise ohne Handbremse! Während ich nach hinten eilte und mich runter bückte, rumpelte es plötzlich heftig, erstaunt stand ich auf und sah nur noch grün… grünes Hochgras und Gestrüpp!

Die Monschterburg hat selbstständig die Bundesstrasse überquert und ist übers Bord runter gerollt.

Bin dann mal ausgestiegen, hab auskundschaftet ob der Boden fahrbar ist und fuhr dann auf die gemähte Wiese rein . Leider mit schlechten Aussichten  zum ohne Hilfe auf die Strasse zurück

zu kommen. Erstens muss Strasse abgesichert werden und zweitens braucht’s da eine Seilwinde.

Hmmm eigentlich hat der Tag so schön begonnen und für den Rest hab ich mir auch ein gemütlicheres Plätzchen vorgestellt!

Fortsetzung folgt!….

 

Neue Freunde…

Tour de Visite…

Bei strahlendem Wetter genossen wir drei schöne Tage in Moutier.

Mein neues Monschterburgteam wurde vorgestellt und genoss die vielen Streicheleinheiten, tolle Spaziergänge aber auch als Premiere zwei Lektionen auf dem Cyno Gelände, mit Instruktionen von Alain. Meine zwei machten sich ganz gut und überwanden die Hindernisse furchtlos!

Beim Besuch von Richard kam ich an „meinem“ ehemaligen Haus vorbei, einsam und verlassen und leer sieht es aus.. gerade wieder Besitzerwechsel. Wieder eine Ära vorbei, vorher war es immer ein vertrauter, freudiger Anblick.. ein Bisschen wie Besuch „zu Hause“ im alten Paradiesli, weil noch so viele Dinge mich anheimelten.

Abends Besuch bei Régine und Barthélémy zum feinen Nachtessen  mit Noun.

Zu Hause bei Noun genossen meine Fellnasen den Garten und Terasse und ich den Stellplatz vor dem Haus. Castello kannte das alles ja schon und machte gleich das Quartier unsicher.

Zu meinem Vorteil war, bei den ausgiebigen Hundewanderungen, meine „verlorenen“ Kilos (die ich hoffentlich nicht wieder finde!!)

Die Strecke zum Pavillon rauf kam mir viel kürzer vor als in vergangenen Zeiten!

Auf die Benutzung des Teleskops, bei den Dinosaurierspuren, verzichtete ich aber vorsichtshalber… hatte ja kein Desinfektionsmittel dabei! So genoss ich einfach die tolle Aussicht über Moutier und Schlucht mit Sicht auf das Dinosaurier Spuren Feld.   

Am Donnerstag sassen wir dann in der Pizzeria… zu fünft im sonst leeren Lokal   ! Ein Tisch für Régine und Noun und im vorgeschriebenen Abstand Annette, Alain und ich, war schon irgendwie komisch.

Gestern bin ich weiter gezogen, stehen nun am Baggersee neben der Aare, ein altbekannter Platz der mir sehr gut gefällt, in dieser Zeit aber auch überlaufen ist. „Das nette Plätzchen zum grillen war noch frei und ich schleppte erst mal das Zeugs hin, Tisch und Stühle aufgestellt, mein Hängesessel dazu und Brennholz gesammelt. Schon bald kamen Susanna und Veronique mit ihren Velos angebraust und wir verbrachten eine gemütliche Zeit am Lagerfeuer.

Sonntags traf ich mich mit Liz beim Flugplatz Restaurant bei Grenchen zu einem leckeren Mittagessen und Montag Nachmittag verbrachte ich bei Gabi auf der Terrasse , da gab es gluschtigi Salate, Chnoblibrot und Uwe grillte dazu… muss langsam aufpassen um nicht meine „Pirellis“ wieder aufzubauen 😂😩! Castello hatte es vorgezogen am Baggersee zu bleiben.. was er ja gerne darf.. wenn ich im Sinn habe an den Ort für eine weitere Nacht zurück zu kehren.

Heute aber könnt ich das Kleine Miststück, wieder mal erwürgen!! Ist er nach einem friedlichen Spaziergang, mit allen Dreien angeleint, auf dem Rückweg aus dem Gschierrli geschlüpft und in die spannend, verlockenden Büsche verschwunden. Was mir heute ja gar nicht passt!!

Nach dem schönen, für uns alle Erlebnissreichen Tag muss ich nämlich zur Homebasis zurück.. morgen früh Arzttermin! Na ja .. kann ich so wieder mal meinen Beitrag für den Blog fertig stellen während der Wartezeit!

Ich stehe nämlich auf einem grossen netten Parkplatz am Ufer der Emme, hatte eine super ruhige Nacht und oh Glück.. auch ohne künstliche Beleuchtung .. nur der „bald“ Vollmond leuchtete durchs Laub der Bäume. Jetzt am Morgen ist viel mehr los hier, Schüler haben Turnstunde, Jogger kommen vorbei und Gemeindefahrzeuge und Arbeiter. Der Strassenverkehr ist erwacht und der Lärm dröhnt her. Hoffentlich lassen sich keine Mäuse fangen damit der Ausreisser bald heim kommt!

Gestern hatten wir dafür einen tollen Tag.. vor allem Dyna und ich. Nach vielen Jahren FB Freundschaft durfte ich endlich mal Hélène, ihren Mann und die zwei tollen Bullmastiff Lord und Tango kennen lernen. Ein spontaner Besuch hat prima geklappt, ich konnte das Womo mit Castello und Akina, im Schatten, offener Tür(Gittertür geschlossen) und offenen Fester und Dachluken, auf dem Parkplatz zurücklassen, wurde von Hélène abgeholt . Max hatte derweilen schon ein prima Mittagessen gekocht. Es war schön zu plaudern, die Zeit verflog im Fluge.


Aber auch unsere zwei Baby‘s  (Tango 5 Monate)hatten ihren vollen Spass.. zwei Plattnasen haben sich gefunden, es war so süss und wunderbar wie die zwei miteinander gespielt haben und lieb miteinander umgegangen sind. Dyna war unbeschreiblich glücklich und ich hab fest gestellt, dass Hunde sich auch „rassistisch“ verhalten. Das Spiel der Beiden war ganz anders als mit Akina oder anderen Hunden! Ich hoffe meiner Kleinen öfters wieder mal Rassen Verwandte Freunde bieten zu können. Akina wartete ganz lieb mit Castello in der Monschterburg … sie ist halt nun schon meine Grosse
😍👍!

Max fuhr uns später wieder zum PP zurück, wo wir unsere Unterhaltung in „meinem“ Garten weiter führten. Dyna fand es ganz toll, dann .. plötzlich war sie verschwunden.. und oh Schreck .. im Wasser unter dem Steilufer plantsche es.. Max und ich kletterten runter, zum Glück hatte es wenig Wasser und das Wehr war weiter entfernt. Dyna sprang übermütig rauf und runter und überwand auch problemlos tiefere Stellen, kam dann auch brav zurück und verstand meine Aufregung überhaupt nicht!

Nachtruhe war heute schnell.. ich hatte drei müde Fellnasen die gerne auf Bespassung verzichteten und nur noch schlafen wollten💤😴🐶🐯!

Nun .. wir Drei wären bereit zum Fahren, werde nun erst mal mit Akina losziehen und schauen ob ich den Kater rauslocken kann oder meinen Aufenthalt in Bätterkinden verlängern muss😜🤣🐯

Tour de Suisse

Nun bin ich schon wieder über drei Wochen in Altwis auf Home Basis🤗.

 

Ein riesen Stein ist mir vom Herz gefallen… meine brave Monschterburg darf wieder etwa drei Jahre weiterrollen, sie hat die MFK und Gasprüfung gut bestanden, Service und Bremsen sind wieder neu gemacht.

Ich bin so froh! Auch dass mir Tom den Termin bei der LKW Garage Lang AG, Ligschwil gemacht hat und zur „Voruntersuchung“ mitgekommen ist. Ein sehr sympathischer Dreigenerationenbetrieb… eben noch echte „Schrauber“, wo frau sich gut bedient fühlt.

Auch bei Caravans Zimmermann AG in Emmen, konnten sie mir die obligatorische Gasprüfung kurzfristig abnehmen, da die Gasprüfung von Deutschland von der Schweizer MFK nicht angenommen wird. 😒

Die von mir abgeänderte Eintrittstufe, von elektrisch betrieben( war dauernd kaputt, weil nicht für Dauerbetrieb ausgelegt!) auf manuell gemacht und damit ohne Alarm für ausgefahrene Stufe, konnte ich selber anschliessen und wieder zum funktionieren bringen. War natürlich riesig stolz. Natürlich mit Hilfe von Dyna, die mir wacker assistierte😂👍

Die Zeit wo die Monschterburg zum Vorführen war, nutzte ich für eine Wanderung zu einer Freundin in ein benachbartes Dorf, wo wir die Zeit im gemütlichen, schönen Garten mit Plaudern verbrachten und meine zwei Fellnasen freuten sich am Spielen mit Sämi.

Nun bin ich wieder frei.. die Monschterburg rollt! Wir haben in Obfelden nochmals Mägi und ihr Rudel besucht. Meine Zwei konnten sich vor Freude fast nicht erholen und diesmal spielte auch Akina mit Vergnügen mit👍😍!

Die Badi in Obfelden hatte zwar leider noch geschlossen aber das Badibeizli war schon in Betrieb .. so konnten wir, Edith mit Familie und ich, gemütlich das Mittagessen geniessen und danach einen angenehmen Waldspaziergang machen. Die Kinder führten abwechselnd die Hunde an der Leine und hatten ihren Spass!

 

Nun hab ich für ein paar Tage die Umgebung gewechselt, bin in Moutier stationiert. Nachdem ich wieder mal eine weniger Womo taugliche Passstrasse gefahren bin… auf der Seite von Gänsbrunnen, den Weissenstein runter, kam mir ein kleiner Suzuki entgegen. Kreuzen unmöglich! So stoppte ich mal, in der Hoffnung das kleine Auto fährt die ca. 100 Meter zur Ausweichstele zurück, dort warteten nämlich schon zwei Fahrzeuge. Der Fahrer des Suzukis machte keine Anstalten zurück zu fahren, auf mein winken reagierte er nicht.  Nun auch ich kann stur sein, obwohl er zwar bergauf fuhr… aber er hatte nur wenig Strecke zurück und ich das viel grössere Fahrzeug und keine Ausweichstelle in Sicht! Hab ihm dann zugerufen er soll zurück bis zu den anderen wartenden Autos. Es war eine Geduldsprobe zuzuschauen wie der, mit viel Mühe und langer Zeit, es schaffte die paar Meter runter zu fahren und sich vor den andern ein zu reihen. Kopfschütteln und staunen bei allen !

Bin nun wieder mal auf den „Monschterberg“ rauf. „Mein“ ehemaliges Paradiesli, La Garde sah gestern unbewohnt, leer und kalt aus und lud mich nicht zum Verweilen ein. Nach wiederum knapp fünf Jahren, bekommt es wieder neue Besitzer.

Dafür freute ich mich über ein Wiedersehen mit Richard bei seinem süssen, kleinen Häuschen!

Danach sind wir mit Noun zum Übungsplatz der Cyno. Da war gerade die erste, Corona reduzierte Übung angesagt. Hab mich mit Akina eingegliedert und gestaunt wie gut und freudig sie sich dabei anstellte! Braves Streunermädchen 😍

Derweilen zeigte Dyna an Noun, wie mutig sie ist und kletterte neugierig über die Rampe.

Da mit dem sonst üblichen gemeinsamen Nachtessen in der Klubhütte nichts war (Corona), kochte Régine zu Hause ein leckeres Mahl, danke das war sehr schön bei euch und hat prima geschmeckt!

Meinen drei „Monschterlis“ gefällts hier sehr gut, logisch sie werden überall verwöhnt, geknudelt und dürfen überall rumtollen. Am Morgen bin ich mit den Wauzis zum Pavillon, hoch über Moutier rauf gelaufen. Hab leider das Handy zu Hause vergessen, somit kein Foto!

Nachdem die Bande im Garten wild gespielt haben, pennen sie gemeinsam zu meinen Füssen, unter dem Terassentisch.

Morgen geht meine Tour weiter… Ziel ? ungewiss🤣!

Bis demnächst auf diesem Blog….

Langsam normalisiert sich das (Reise) Leben

Auf Lavrius habe ich noch zwei mal am Wochenende ganz lieben Besuch gekriegt. Erst machten Denise und Tom einen Ausflug mit ihrem BMW Opa, Manon kam auch noch hoch und wir hatten einen netten Nachmittag zusammen.. zwar immer noch auf Distanz aber es war wunderschön!

Eine Woche später einen spontan Besuch von Manuela, die sogar eine unbequeme Nacht im Zelt in Kauf nahm.

Diese Abwechslungen hatten mir sehr gut getan!

Am ersten Tag wanderten wir über unser ehemaliges Land, ich erzählte dabei einige Anekdoten unserer Landwirtschaftszeit und zeigte ihr den schönen Wasserfall in der Schlucht.

Am Samstag, bei feuchtem, wechselhaften Wetter fuhren wir Richtung Alp Schlans, nach Prada (Maiensässen) mussten wir das Auto stehen lassen und den Rest hochlaufen, Schneereste verhinderten die Weiterfahrt, was aber ganz schön war und uns und den Hunden auch gut tat.

Ach war das ein Seelenfutter, die Erinnerungen an die längst vergangene Zeit und wieder einmal mehr empfand ich mit einem Rest Wehmut… wir haben zur richtigen Zeit aufgehört mit der geliebten Bergbauernarbeit, dann wenn es am schönsten ist sollte( oder eben mussten wir aus familiären Gründen) man aufhören! Die heutigen dauernd wechselnden, neuen, kostspieligen Auflagen und Vorschriften, machen es den Bauern nicht gerade leicht.  Und dabei ist genau diese Arbeit für unser Land und Naturlandschaft und Sicherheit sehr wichtig!

Wir machten tolle Wanderungen auf altbekannten Strecken, mit viel Erinnerungen.
Auch sehr erfreulich… Dank meinem Gewichtsverlust bin ich wieder viel besser zu Fuss unterwegs.. macht Spass!!

 

Am29.4. sind wir zu Bucher Caravan AG in Hauptwil gefahren, die bestellten Solarpanel sind eingetroffen und werden montiert und auch die Heizung wurde gereinigt und gewartet.

Bin gespannt wie mein Strom sich nun wieder bewährt… im Moment hänge ich bei Tom und Denise am Land/Hausstrom.

Vorher hab ich auch Mischa, Gaby und Janice besucht, durfte dass neue Geschäft von Mischa besichtigen, foto-huwi.ch

Auch das Wetter spielte mit und wir konnten gemütlich draussen essen.

Drei ruhige Nächte verbrachte ich auf dem Hunde/Wanderparkplatz bei Sommeri wo ich schon öfters mal stand und inzwischen auch einige nette Hündeler/innen kenne, hab sogar Kaffe und Kuchen zum Znüni gekriegt 🤗.

Bei der Tierärztin in Amriswil musste meine süsse „Kleine“ Blut lassen.. der Tollwut Antikörper Titer Nachweis  war angesagt.. wir wollen ja alles perfekt in Ordnung haben und bereit für die nächsten Reisen sein, wenn dann die Grenzen wieder geöffnet werden!

Auf der Durchfahrt ins Luzerner Seeland eine Mittagsrast/Besuch bei meiner Cousine Rägi und Ernst.. inzwischen ein „obligatorischer“ schöner Halt.. wie immer lecker bekocht und es gibt auch jedes Mal viel zu berichten.

Ach es ist herrlich, endlich wieder zu Fahren und spontan zu entscheiden wohin.

Nächster Halt in Obfelden, ehemalige Nachbarin Mägi besucht. Draussen im Garten unterhielten wir uns, während meine zwei Knutschkugeln sich langsam und vorsichtig mit Mägi‘s  „riesigen, langschnauzigen“ Barsois bekannt machten. Dyna liess sich bald von der einen freundlichen Hündin zu Erkundungstour-und „Raubzügen“ ins Haus verleiten, wobei sie jedesmal mit „Beute“ aus dem Leckerlikorb rauskam. Die Kauknochen hatten es ihr angetan😂🦴. Tja und meine zwei Happydogs durften auch gleich zwei Eimer Leckereien mitnehmen… danke Mägi🐾🐶🐾!

Ja und nun sind wir schon über eine Woche auf Home Basis, mit Auszeit ( infolge Besucherbeschränkung Corona 5 Personen.!😉) bei Tom und Denise.

Sie hatten Besuch und ich durfte Manuela und Marino besuchen. Da ist es auch jedesmal so toll, wir laufen mit Hunden, bringen Isi‘s auf die Weide, wobei meine zwei Fellnasen ersten Kontakt mit den Pferden erleben durften. Ich schlafe in der Monschterburg, direkt neben dem Pferdestall geparkt, ach ich liebe es die Pferde zu hören, beim Fressen und Schnauben, die Vögel zwitschern, Rehe laufen in den angrenzenden Wald und ein Igel kommt, während wir im Wintergarten essen, am Froschteich, Wasser trinken. Castello fühlt sich hier schon fast zuhause und wohl!

Dyna genoss ihren ersten Tiefwasser Schwimmversuch, zwar zu ihrem und meinem Schreck, jedoch ohne Schaden und super Erfolg.

Manuela zeigte mir das Kinderlagerhaus und Gelände, mit Naturschwimmbad inkl. Molchen und anderen Amphibien, der schräge Bassinrand war glitschig und so fiel Dyna beim Versuch zu trinken pflatsch rein. Ich hörte nur das Pflotschen, griff nach meinem IPhone im Hosensack und wollte reinspringen, Manuela war schneller und konnte  das strampelnde Tierchen am Geschirr fassen und gemeinsam zogen wir sie an Land. Sie war auch leicht erschrocken und erstaunt… aber sie kann schwimmen und das auf Anhieb, erstaunlich für eine Dogge, Andra kippte immer wie ein Schiff ohne Kiel und mochte es nicht, kein Grund unter den Pfoten zu haben.

Tom hat die Monschtetburg bei der Garage Lang zur Inspektion angemeldet, am Dienstag alles nachgeschaut und heute morgen Früh hab ich mich für die zwei Tage Wartungsarbeiten, von ihr getrennt. Komisches Gefühl, ich hab mich im alten Bauwagen (Winterlager für Garten/Liegestühle etc.) provisorisch eingerichtet, dauernd fehlt mir was, hab ja sonst immer Alles dabei🤪.. hab Essen eingekauft.. ähmm aber kein Teller und Besteck dabei, Sackmesser hängt am Schlüsselbund .. ich werd’s überleben🤗👍.

Morgen Abend darf ich den Toyota wieder gegen mein Zuhause eintauschen und nächsten Mittwoch bekommt die Monschterburg hoffentlich den „Segen“ von dem Strassenverkehrsamt und darf wieder fröhlich weiter Rollen und wir währen somit gewappnet für einen weiteren Winter in Griechenland 🇬🇷!

Vorerst aber erst noch der Sommer… weitere Besuche bei Freunden in CH und später DE !

Nun heisst es halt weiter abwarten und hoffen!

Gestern seit ewigen Zeiten erster Restaurantbesuch… für alle Gäste und   Wirt/Koch und Bedienung eine ungewohnte Situation. Nur 4 Tische à 4 Gäste,  dazwischen  durchsichtige Plastikvorhänge . Die Cordonbleu aber wie gewohnt super lecker!!

Eben hab ich einen erfreulichen Anruf der Tierarztpraxis bekommen, der Titer von Dyna ist i.O… super!

Hebt euch Sorg und bleibt gesund… bis bald!

Liebi Grüessli aus der Monschterburg

Unwirklich… ?

.. Träume ich das Alles nur und erwache bald aus diesem Albtraum?

Nun bin ich schon vier Wochen in meinem Corona/Fast Isolations Domizil. LAVRIUS

Ich bin froh für meine Tiere und mich einen so schönen Rückzugsort zu haben, bin froh Manon alle paar Tage zu sehen, zu sprechen und dass sie mir oft hilft. Mir Sachen wie Gas, Trinkwasser, Benzin und was so nötig ist hoch fährt, mich zum Posten mit nimmt.

Gestern Samstag hatten wir einen netten Nachmittag im Garten , ein feines Fondue mit „gesundem“ selbstgebackenen Urdinkel Ciabatta… mhhh schon soo lange hab ich kein Fondue mehr gegessen! Danke Manon.. es war gemütlich und lecker! Auch meine zwei Fellnasen freuen sich immer sehr wenn sie Doxey treffen.. auch wenn sich der „ältere Herr „zwischendurch über die übermütigen Mädels ärgert und sich unter die Büsche verzieht😉.

Ich habe auch wieder genug Gas zum Kochen, Heizen und Kühlschrank. Die leeren Flaschen vom Stall, aus unserer Bergbauernzeit bei der Tankstelle in Trun gegen volle getauscht, Benzinkanister aufgefüllt.  Mit dem alten Stromagregat vom Stall (20 Jahre gut gelagert!) hab ich  auch wieder Strom bis die Solaranlage wieder funktioniert. Tja so einiges wäre an der Monschterburg zu reparieren gewesen, aber Corona hat mich da überrollt. Zum Glück hab ich für die Solaranlage von einem guten Bekannten von früher Hilfe, er hat das defekte Solarpanel mit genommen und wird es reparieren und mit etwas Glück wird die Monschterburg auch wieder genug Solarstrom liefern. Wenigstens ist das Wetter gnädig gestimmt und bringt fast täglich strahlende Sonne und es wird immer wärmer. So muss ich nur noch nachts etwas heizen… den auch meine Trumaheizung meckert rum und wünscht eine reinigende Wartung.  Heiko von Caravan Bucher AG hat mich zwar beruhigt, was den Poltergeist der Heizung angeht . Ich war ja am Anfang schon schön erschrocken als es irgendwo donnerte, wie jemand mit der Faust aufs Womo schlägt. Anscheinend ein bekanntes Übel der Truma.

Früher sass ich liebend gerne auf dem Bänkli am Specksteinofen… hier hat Dyna  ihr Plätzchen gefunden um ihr kaltes Bäuchlein zu wärmen 👍🤗(Warmluftöffnung der Heizung)!

Zu allem Überfluss wurde Akina noch zum erstenMal läufig und muss fast immer an der Leine sein. Die Zwei Süssen.. Akina und Dyna haben sich „gefunden“ .. ein Herz und eine Seele, Dyna darf sich alles erlauben und kann ein schöner Wildfang sein, an Akinas Fell und Ohren rumbeissen und zerren aber auch schmusen und kuscheln.

Ja und so vergeht die Zeit… meine Stimmung und Ansicht der Corona Massnahmen und Isolation gegenüber schwankt, teils auch positive Seiten und Erfahrungen…

Es lässt mich zum Teil gelassener, ruhiger werden… so lange „sesshaft“ war ich in meiner ganzen Womonomadenzeit nie und auch nicht so lange ohne Kontakte zu anderen Menschen. Ja es zieht mich schon , endlich weiter zu fahren und vor allem endlich die ersehnten Besuche bei Familie und Freunden zu machen!

Ausser diesen vielen Besuchen mache ich noch keine weiteren Reisepläne und nehm jeden Tag wie er kommt und wäre schon zufrieden und froh, bis im nächsten Winter wieder nach Griechenland/Peloponnes fahren zu können!

Nun bestehen meine Tage aus ausgiebigen Hundespaziergängen, wobei so viele schöne Erinnerungen zum Vorschein kommen.

Da haben wir für die Ziegen gezäunt.. hier mit dem Transporter und Ladegerät gekippt, diesen Baum haben wir gefällt.. hier Morcheln gefunden, auf dieser Weide bekam Jrene ( meine Lieblingskuh) ihre Zwillinge, in der Stallkammer, die wir uns aus einem Kuhstall gebaut hatten, über dem Holzherd Geissenkäse gemacht… später hatten wir uns eine fahrbare Käserei in einem alten Bauwagen eingerichtet. Ja es war eine glückliche, schöne Zeit und wir hatten es auch gut mit den Menschen hier in der traumhaften Surselva!

Wir haben viel erlebt und gelernt. Es war auch oft streng, aber befriedigend.. erfüllend und Abends wussten wir warum wir müde waren! Da gäbe es Stundenlang zu erzählen!

Und wenn ich zwischendurch bald den Koller kriege, besonders Abends wenns dunkel wird, meine Fellnasen zufrieden schnarchend schlafen, ja da merk ich die Einsamkeit dann schon.

Zum Glück leben wir in dieser Zeit mit Internet, FB, WhatsApp, Mail und Handy doch eine Verbindung und Kommunikation mit den Lieben gewährleistet und ich bin auch froh über die Onlineshops!

Der Frühling wird immer farbiger, die Wiesen leuchten grün und gelb, die wilden Chriesibäume blühen weiss  und langsam grünen die Bäume und Sträucher.

Die Vögel zwitschern um die Wette.

Bald werden die Tiere wieder weiden und die Glocken bimmeln, darauf freue ich mich fest!

…. und ja, natürlich hoffe ich auch auf die Lockerung der Corona Massnahmen.. wieder Reisen zu dürfen und meine Lieben zu sehen.

Bis bald, bleibt gesund und hebt euch Sorg!

Eine traurig.. neue Erfahrung.. Corona Virus…habe meinen Heimaturlaub anders vorgestellt!

Bei Maria und Koradel, bei Àcs in Ungarn, blieb ich eine Woche… es war wunderschön! Das ganze Grundstück war eingezäunt, Akina uns Castello genossen die Freiheit und Akina hatte gleich drei tolle Plattnasen Freundinnen zum rum tollen. Eine ruhige schöne Gegend, nur paar Meter zur Donau, genau richtig um mit Akina zu laufen.

Abends genossen wir ein herrlich heisses Schwefelbad im Holzfass-Hotpot.. super. Ein Abend genossen wir am Lagerfeuer mit leckerem Grillzeug.

Bin noch mal schnell über die Brücke in die Slowakei zum einkaufen, Corona Virus war noch kein grosses Thema, wir waren noch ziemlich unbekümmert.

Als nächstes war mein Ziel Österreich, da traf ich mich nochmal mit Uschi. John ist dort für eine Zeit im Pflegeheim. Wir hatten ein nettes Plätzchen im Wald an der Mur.. ein gemütlicher Spaziergang zur alten Schiffmühle und wie sich später rausstellte, für lange die letzte leckere Mahlzeit einem Restaurant! Am anderen Morgen nach dem Frühstück, trennten sich unsere Wege.. mein Ziel Ebenthal Österreich, wo mich der Routenplaner über Pässe und Grenzen (Slowenien) führte, war aber überhaupt nichts zu spüren, kein Problem.

Ja und dann war ich endlich da.. bei meiner langersehnten, kleinen, süssen Plattnasenmaus. DYNA  Caramba Continental Bulldogs!❤️🐾🐶🐾😍

Am 17.11.2019 geboren. Der Züchter Daniel Hammermann und seine Frau erklärten mir einiges, übergaben mir die Papiere und eine grosse Erstlings Ausstattung  mit Spielsachen, Zubehör,Futter, Zusätzen und Fleisch und eine „Gebrauchsanleitung“ für Bulliwelpen🤗👍🤣. Sie ist sogar schon „Womostubensauber“ , bis auf zwei kleine Missgeschicke blieb die Monsterburg trocken!  Sie ist ein sehr liebes, interessiertes Energiebündel, hat sich von Anfang an super mit Akina verstanden, die zwei spielen herrlich zusammen. Auch Castello mag ihre neue Kuschelfreundin sehr, auch wenn er manchmal auf Bäume flüchtet. Womofahren findet sie auch schon toll, nur leider nicht in der Kiste, die mir Maria mit einer so tollen Verschlusskonstruktion bestückte. Nein sie bestand drauf Andras Platz ein zu nehmen und nachdem ich ein Sicherheitsgeschirr im Fressnapf kaufen konnte, darf sie nun auch während der Fahrt, angeschnallt, auf der Sitzbank liegen, den Platz hat sie sofort erobert!

Auch kann sie sich gut selber beschäftigen, im Moment kämpft sie mit der Natur, reisst Grasbüschel und Moosstücke aus, zerkaut Wurzeln und Holz und scharrt , Mineralstoffe bekommt sie nun wirklich genug, da sie es auch vorzieht, ihr Trockenfutter vom Erdboden zu fressen, aus dem Chromstahlnapf schmeckts nicht so lecker😜.

Eigentlich wollte ich ab da einige Besuche in Deutschland machen, immer noch war mir die ganze Tragik, Gefahr und Auswirkungen der Pandemie nicht richtig bewusst.

Meine Söhne meinten dann aber beide, dass meine Besuche vorläufig alle gestrichen sind und auf ungewisse Zeit verschoben werden müssen. Dass ich aber unbedingt in die Schweiz zurück kehren soll.

Tja und da geht es mir nun so, wie noch ganz viel anderen, im Womolebenden. Wie kommen wir raus aus unseren Reiseländern und wie in die Heimat?!

Ich wünsche allen meinen Womofreunden und Bekannten, dass sie entweder gut in ihre Heimatländer gereist sind oder/und ein schönes, angenehmes Plätzchen gefunden haben um diese Zeit zu überstehen. Wir sehen uns bestimmt wieder… irgendwann.. irgendwo.. die Welt ist ein Dorf!🤗👍😍

Ich hatte Glück, bis auf den Schweizerzoll überhaupt keine Kontrollen, richtig gespengstisch waren die Grenzübergänge, so leer und keine Grenzwächter zu sehen.

Der Schweizerzöllner wunderte sich lachend über meine Multikulti, tierischen Mitfahrer, welche jeder einen Heimtierpass von einer anderen Nationalität besitzt. (D,GR,A) und ich natürlich 🇨🇭! Meine zwei Hundchen musste ich noch verzollen, wobei der nette Beamte sehr gnädig entschied.

Nun Schweiz ja.. aber wohin? Normal steh ich ja fast immer bei Familie und Freunden die ich besuche, also ständig unterwegs. Nun sollte das plötzlich für länger sein und ohne Besuche. Natürlich wäre ich bei Tom schon willkommen, doch so lange in einem Dorf, an einer Hauptstrasse, mit meinen tierischen Freunden und stark eingeschränkten Bewegungsmöglichkeit?! Ich überlegte hin und her und fand dann die beste Möglichkeit, die lange Isolationszeit alleine mit meinen Fellnasen durch zu stehen.

LAVRIUS die Heimat von einer schönen Zeit.. der Bergbauernbetrieb mit unseren Ziegen, Schafen, Kühen, Isi’s und Schweinchen.. natürlich auch Hunde und Katzen UND Schaggeli unserer Krähe.

Manon wanderte am anderen Tag zu unserem kleinen Restland und Stall, super der Weg war Schneefrei und trocken, somit für die Monschterburg befahrbar.

Tja und je näher ich den Bündnerbergen kam, tat sich mein Herz auf, ich freute mich auf meinen Platz. Es war ein Bisschen .. heimkommen!

Schwieriger wars ein einigermassen flaches Flecklein zu finden, aber nach einer Nacht bei der Strasse, half mir Manon ein Platz zu graben und pickeln und ich steh jetzt fast ganz gerade am Rande des Abgrunds, mit einer Traumsicht, Ruhe, guter Luft, Vögel Gezwitscher, Bachrauschen und glitzerndem Sternenhimmel in der stockfinsteren Nacht. Die Tiere geniessen ihre „Fastfreiheit“  bleiben gut ums Womo, Akina muss ich anbinden… musste sie doch nun ausgerechnet läufig werden☹️! Und sie üben sich tüchtig in… guter Wachhund werden, haben beide Sperberaugen und hören Flöhe husten und sie bewachen mich schon mit grollendem Knurren und tiefem, warnenden Gebell🤗👍.

Wir machen fleissig Kleine Wanderungen, über unser ehemaliges Eigen- und Pachtland, freue mich über viele Erinnerungen und entdecke Neues. Zwischendurch kommt Manon beim Hundespaziergang den Berg hoch und bringt mir was mit. Gestern musste ich wegfahren, es war kalt am Morgen, nicht nur draussen wo es -6 Grad war auch drinnen wo die Heizung ausgestiegen war, wieder mal kein Strom!

Tja das und noch so einiges wollte ich ja in der Schweiz beheben, zwei neue Solarpanel aufs Dach! Tja und auch Gas brauche ich ja.. nächste LPG Tankstelle bei Thusis Raststätte☹️60 km. Etwas Abwechslung schadet auch nicht, konnte grad auch noch Einkaufen und den Heimweg durch die wilde Versamer Schlucht geniessen.

In der Zwischenzeit machte mir Manon meine Wäsche.. DANKE!

Nachdem es die ersten Tage recht warm war, hatten wir aber auch Frost und paar Flocken Schnee, heute wieder Sonne doch mit kühlem Wind.. Winterjacken Wetter😂.

Auf dem angrenzenden Land ist zeitweise eine Familie am Holzen, die Mutter brachte mir ein feines, selbst gebackenes  Stück Kuchen mit. Eine nette Aufmunterung in der „Einsamkeit“.  Ja und so sehe ich doch zwischen durch mal Menschen und kann auf Distanz doch paar Worte wechseln.

Bei den Nachbarn im Tal konnte ich mich endlich wieder mal  mit einem herzhaft guten Alpkäse, Ziegenkäse und Eier eindecken und beim Sohn Yvo, der eine tolle Metzgerei und Schlachthaus betreibt, Fleisch für mich und die Hunde.

Wasser konnte ich mit einigen alten Schlauchstücken vom Bergbach zum Womo leiten.

Ihr seht… es geht mir gut hier oben und es fehlt mir an FAST nichts… ein Bisschen Gesellschaft oder gar Zweisamkeit wär halt schon schön! Heute hab ich kein einziger Mensch gesehen. Hatte mich ja auch sehr auf Besuche bei euch gefreut!Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.. in der Hoffnung auf wieder gute Zeiten grüsse ich euch herzlich und bis hoffentlich bald!

Hebt euch Sorg und bleibt gesund.

D’Monschterburger😘

Der Heimat entgegen…

Am 25.2. geht nun endgültig die Heimfahrt los, mit erstem Halt bei Nafpaktos, wo ich vorher schon eine Nacht war. Wir schlenderten dem Strand nach zur Stadt und machten einen gemütlichen Bummel durch den fröhlichen Betrieb auf den Gassen, setzten uns auf die Terrasse in die Sonne.

Am 26.2. eine schöne Fahrt an herrlich  blühenden Mandelbäumen, prächtig gelb-grünen, kugeligen Büschen, leuchtend gelben Blumenwiesen, weissen Margareten Felder vorbei, aber leider auch an stark befallenen Pinien… vollbehangen mit den grauseligen Prozessionsspinner Raupen Nester! Im Hintergrund leuchtende Schneeberge.

Diese Küste auf dem Festland kam uns total anders vor als auf Peloponnes, die Häuser, Gärten, Orte und Strände und Strassenborde sind viel gepflegter, sauberer tja geschleckter, hier haben sie anscheinend auch schon gelernt was Abfall Entsorgung bedeutet!

Aber kein Übernachtungsplatz der uns zusagte.. also doch weiter nach Thermophylos. Am lustigen Imbisswagen mit günstigem, frischen und super leckerem Grillangebot, legten wir eine Pause ein, gemütlich auf einem Bänklein und Tisch mit wunderschönem Pnorama.

Bald erreichten wir die ersehnten heissen Quellen. Oh tut das gut..unseren verspannten Muskeln und den geplagten Gelenken.

Der Super Platz mit „privatem Thermal Badeplatz“ wird gerade frei und wir parken als Mini Wagenburg direkt vor dem Einstieg. So kann ich am frühen Morgen, alleine ein Nacktbadgeniessen!

Das alte Seil hängt seit Jahren immer noch über das Flüsschen und bietet gute Gelegenheit, sich dran zu hängen und Gymnastikübungen zu machen.

Wir kriegen noch nette Nachbarn. Cornelia und Beat, D&CH, gesellen sich zu uns. 3-4 mal am Tag sind wir im heissen Wasser. Auch Akina ist glücklich.. sie hat einen Freund gefunden, etwa in ihrem Alter und die zwei spielen und balgen rum, einfach süss ! Dann fahren wir noch zum paar km weiter gelegenen Thermal Bassin, ein grösseres wo man auch schwimmen kann, rege besucht, hauptsächlich von Griechen, einige kommen auch mit Wowa oder Womo übers Wochenende her. Auch der Eisvogel, der vor 3 Jahren schon,vom Einstieggeländer aus, auf Mini Fischchenjagd sitzt,  ist noch da!

 

Noch eine letzte Nacht in Hellas am Strand, dann gehts weiter über Nordmazedonien.

Ab jetzt wurde es schwierig Übernachtungsplätze zu finden, vor allem halt auch, dass ich mit meinen Tieren aber auch für mich andere Prioritäten habe, bevorzuge halt abgelegene, einsame, idyllische Plätzchen in der Natur und das wird nun schwer. Nach erfolglosem Suchen, es wurde schon dunkel, Tante Garmin schickte uns wieder einmal mehr, so einfach mal zum Vergnügen, einige km durch die Stadt , um danach wieder am selben, grässlichen Ort zu landen, der Park4Night vorgeschlagen hat… es hielten zwei Männer an und fragten ob wir Hilfe brauchen, meinten dann freistehen sei hier schlecht, hätte viele Flüchtlinge, wir sollen besser auf den nahen Industrieplatz von Iceco und verschiedenen Betrieben, der ist bewacht von Nachtwächtern … und einer Meute halb streunender, laut kläffender Hunde, teils frei auf dem grossen Areal, andere in eingezäunten Teilen. Wir fragten beim Nachtwächter und durften uns auf den einen Platz stellen. Es war dann sogar eine erstaunlich ruhige Nacht, die Hunde beruhigten sich und hatten auch keinen Grund mehr zu bellen. Nur Pippirunde war Spiessrutenlaufen, für Akina aufregend und lustig, für Castello der Horror.. an der Leine, kein rettender Baum aber jede Menge verfolgende Hunde.

Am Morgen weiter, wir ziehen durch bis Serbien.. auf Autobahn, tja wieder mal keine Lisi Strassen und auch keine Lisi Plätze. Auch hier werden wir nicht wirklich fündig. Eine Therme wär jetzt schön, wir suchen und suchen, doch ohne Internet geht so ziemlich gar nix! Wir können nicht googlen , Park4Night gibt nichts her und den Wegweiser und Werbeschilder folgen wir vergeblich. Landen am Schluss in einem „Thermal Touri Ort“, ziemlich düster, nicht einladend doch immerhin einen Kiesplatz am Rande vor einem Park, da hat es wohl in der Saison ein Jahrmarkt drauf…Jetzt paar schmudelige, alte Wohnwagen, paar rostige, halbpatzig abgedeckte Spielautomaten und Geräte drauf. An der „Promenadenmeile“ haben sogar noch paar Verkaufsstände offen und wir erstehen wieder mal paar warme Schafswollsocken.. ideale Finken für im Womo!

Auch spazieren geht nicht schlecht, Akina erfreut sich wieder mal einiger Streuner und tollt mit dem Einen glücklich durch den Bach. Castello begibt sich auf Alleingang/Entdeckungstour um dann nicht mehr zur Abfahrtzeit zu erscheinen und uns eine Zusatznacht damit ein zu räumen 😡. Auch hier war mangelndes Internet nicht förderlich bei der Suche nach dem Ausreisser, der GPS Tracker braucht für die Übermittlung ja Internet! Und wieder mal verfluche ich das Satelliten Internet, welches ich für teures Geld installieren liess und seit Jahren Abo Gebühren bezahle um mich dann wieder zu ärgern. Nämlich genau dann, für Notfälle, tut es seine Dienste auch nicht und wenn’s mal tut so langsam und schlecht wie zu den Zeiten, vor ca. 20 Jahren, wo wir das noch über die Telefonleitung kriegten😡!

Ich befürchtete schon, dass Castello sich irgendwo im halb zerfallenen Häuschen nebenan verfangen, eingeklemmt oder in ein Loch runtergefallen sei. Ich konnte sich nicht auf den Dachboden, die Einsturzgefahr war zu gross.

So verweilten wir halt noch etwas im Städtchen, schlenderten durch die Gassen, an Läden und Verkaufsständen vorbei, ich erstand zwei günstige schöne Schaffelle, auf den Markt paar Früchte, Nüsse … UND die so lange in Griechenland gesuchten und heiss geliebten Kumquat. Tja so hatte ich meinen Notvorrat an Reiseproviant🤗.

Sogar die ausgeschilderte Mineral Springs fanden wir.. in zwei Kapellen.. wohl gesegnetes Wasser zum in Flaschen ab zu füllen!🤣 Thermalbäder seien nur in Hotels vorhanden, wir guckten uns auch eins von aussen an.. auch nicht unser Ding.. dafür war Akina hell begeistert und wollte freudig mit ihrer „Zwillingsschwester“ spielen… die sie in der verspiegelten, ebenerdigen Fensterfront am Hotelgebäude erblickte🤣🐶! Total entgeistert, verständnislos!

Gestern bretterten wir dann Serbische Autobahnen und oh Wunder meine Augen/Schlafattacken liessen es zu, wie erreichten Ungarn. Durch die schöne Stadt Szeged.. uiii jetzt heisst es wieder nach Vorschrift zu fahren.. wir merken das wir wieder in der Zivilisation gelandet sind! Die Eindrücke überwältigen, DM, Aldi,Deichmann und wie sie alle heissen.. Einkaufszentren, Strassenführungen, Bauten, alles sauber und gepflegt.. wir werden „überschwemmt“!

Ja leider auch überschwemmt und matschig die Uferparkplätze am Fluss und die Nebensträsschen und Felder.. keine Chance auf idyllisches Plätzchen wie P4N und Google verspricht. Ein mega Sonnenuntergang, eine riesige rote Kugel die sich prächtig verabschiedet, ohne das ich sie fotografieren kann, Anhalten auf der Strasse keine gute Idee! Dann wieder mal dunkel in die Nacht.. notfallmässig stellen wir uns in einem kleinen Städtchen in einer ruhigen, braven Wohnstrasse auf einen PP neben der bimmelnden Kirche, zum Glück verstummte sie dann aber und schlief bis 6 Uhr🤗 ich dafür nicht nach 4 Uhr musste ich 3x raus, Akina meldete sich brav, die musste dringend, nur wo?? Für sie war es viel zu sauber und gepflegt, sie ist schliesslich ein braves Mädchen, erst beim dritten Besuch fand sie ein geeignetes Plätzchen in einem Strassengraben👍😉.

Hoffentlich die letzte Übernachtung fern der Natur!

Ich hoffe sehr, es bis zu den lieben Freunden Maria und Koardel zu schaffen.. besonders wird sich Akina auf ein Wiedersehen, Spielen und Spaziergänge mit deren Hundis freuen!

Ich hab wieder Internet, kann wieder übers Handy SRF1 hören und befürchte bald falsch zu handeln, vom friedlichen Peloponnes in die Heimat zu fahren… heute höre ich nur Schreckens Meldungen wegen Corona Virus!

Freue mich aber, mit gemischten Gefühlen, auf Wiedersehen mit Familie❤️, Freunden und Bekannten🤗👍🍀

Bis bald😘

%d Bloggern gefällt das: