Rumänien -Bulgarien… auch hier ist es fast unerträglich heiss

Wir sind wieder in den Bergen, da lässt es sich aushalten, es ist nicht so drückend heiss und nachts kühlt es erfrischend ab.
Heute ist Faulenzen angesagt. Der nette Platz im lichten Wäldchen, direkt am rauschenden Bach und ganz alleine, lädt wirklich zum Verweilen ein. (Eftimie Murgu)


Wir hatten gestern schon einen schönen Nachmittag hier, abends herrlich gegrillt, draussen Karten gespielt und vor dem zu Bett gehen im Bach gebadet.
Die Hunde und Castello haben das Paradies hier und können (sogar Andra) frei rumlaufen.
Bei der Hinfahrt die Schlucht hinauf besichtigten wir alte Wassermühlen, welche teilweise noch betrieben werden. Bei der Einen war ein Mann am Mahlen und das Mehl ab sieben. Für 10 Lei kauften wir 2 kg …Mehl, Sigi war ganz happy, Naturkostmehl direkt aus der Mühle zu kaufen, zum Nachtessen und gleich noch zum zMorge hat sie uns feine Brötchen gebacken.
Ein Fehler muss so ein Traumplatz ja haben… es ist zum verrück werden… kein Internet, kein Netzwerk , manchmal kommt schnell ein „Funke“ durch… ein Whattsapp ohne Foto!? Und da merkt frau dann was alles ohne Internet so nicht läuft. Jetzt hätt ich mal Zeit endlich einen Blogbeitrag zu schreiben, doch auch das harzt, denn ich kann ja nichts nachschlagen… Google, GoogleMaps und Konsorte schweigt😡.
So geniessen wir mal die herrliche Ruhe, ich hänge in meinem Sessel am Baum und blicke durch die Blätter zum blauen Himmel hoch, lausche dem Gurgeln und Plätschern des Baches zu.
Sogar der Platz ist aussergewöhnlich sauber, es hängen einige Abfallkübel an Bäumen und ein grosser Kontainer steht auf der Wiese.
Auf der Fahrt kommen wir an unendlich scheinenden Feldern vorbei, mit „traurigen“ Sonnenblumen die ganz dunkel sind und ihre schwarzen, dörren, Sonne verbrannten Köpfe in eine Richtung hängen lassen. … ein trauriges Leben und zum Schluss werden sie gedroschen und ihre Kernen grausam zerquetscht und gepresst. Ja und auch so geht es den zwar glücklich heran reifenden Oliven in Griechenland und Co. … ein schreckliches Ende.

Tja liebe Veganer… das musste mal raus🤣
Wir fahren durch km lange Dörfer,beidseits der Strasse, ein Haus ans andere ohne Abstand gebaut, von der Strasse über eine Einfahrt/Brücke vom
Abwasserkanal. Immer wieder Pferdefuhrwerke, oft in rasantem Tempo oder mit Fohlen bei Fuss.

Es istSamstag, viele Paare heiraten merken wir, links und rechts der Strasse sitzen die Einwohner auf den Bänken vor dem Haus/Garten und beobachten plaudernd das Geschehen, abwartend auf das Brautpaar. Ein Brautzug, begleitet von Hochzeitsgästen und Dorfmusik kreuzen unseren Weg.


Wir fahren weiter, Richtung Donau, da wo die vielen kleinen und grösseren Flüsse von den Bergen in die Donau fliessen. Die Donau ist da riesig breit… wie ein See. Nach paar Fehlversuchen ( überfüllte Plätze, „Müllhaldenplätzchen“ ) haben wir Glück, zwar ist hier auch noch Betrieb, Fischer und hinten am Sandstrand Badelustige, aber wir erwischten eine frei Einbuchtung
direkt am Ufer der Donau.

Nur wahnsinnig heiss wars, und wieder einmal mehr sind wir um die Kühldecke für über das Fahrzeug froh. (Cetate,Port Cultural)
Abends leerte sich der Platz und wir verbrachten eine super ruhige Nacht. Leider waren die Mücken so aufdringlich und angriffig, alle Spray und Räucherspiralen nutzten nichts, sodass wir uns ins Womo verzogen.
Heute nach dem Frühstück, Mückenfrei hinter Insektenrollos 😡 fuhren wir los, nicht weit und wir haben die Grenze zu Bulgarien erreicht. Trotz EU Grenzkontrolle, dann Geldwechsel und Vignettenkauf, für 15 Euro können wir nun 1Monat die Bulgarischen Strassen benützen, dies gilt nicht nur für Autobahnen, nein auf den bald folgenden gut 20 km total gewellten, löchrigen, Gras bewachsenen Holperstrassen waren auch Schilder für Vignettenzwang angebracht. Auf der ganzen Strasse begegneten wir 1 Pferdefuhrwerk, 1 kreuzendes Auto, dessen Fahrer uns ganz entgeistert zu lachte, und 2 geparkte Autos, sonst keine Menschenseele. 1 Schlange und eine Echse huschten über die Strasse.
Durch paar Dörfer, ganz anders als in Rumänien, die Häuser wieder einzeln stehend, in Gärten hinter Büschen versteckt und menschenleer, haben sich wohl alle in die kühlen Häuser versteckt.

(Magura Lake Rabisha:)
Und dann die Spannung… der See auf Googlemaps ist ganz in der Nähe, wir müssen ihn nächstens erblicken… was wird uns erwarten??
Einfach super und traumhaft, das ideale lauschige Plätzchen hat Sigi auf Googlemaps gefunden und es übertrifft unsere Erwartungen/Hoffnungen. Ein einsamer See umgeben mit ziemlich trockenen Weiden, paar Büschen und einige schattenspendende Bäume. Nur paar Autos und 1 Womo mit fröhlichen, Badenden Erholungssuchenden verteilen sich locker um den See. Wir finden das ultimative Plätzchen für uns, einer kleinen Baumgruppe die für uns und die Hunde Schatten spendet, ein angenehmes Lüftchen vom See macht die Hitze erträglicher und sogar ein passender Ast bot sich für meinen Hängesessel an. Geht’s uns gut!!
Nun genug geschrieben, wir haben eben einen leckeren Sigi‘s Brotsalat gegessen und prüfen nun mal die Wassertemperaturen.

Bis demnächst… in diesem Blog

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