Der Winter auf Peloponnes nähert sich dem Ende…

Am Strand, bei unserem „Wasserhausplätzchen“ bleiben wir paar Tage, gehen dann in Ermioni Vollkorn/Dinkelbrot einkaufen und dann nur paar km weiter an „unsere“ Silvesterbucht.

 

Wir wandern endlich mal zur Klosterruine und Kapelle hoch, obwohl wir schon so oft dort waren, haben wir den Marsch noch nie geschafft. Von oben belohnt uns eine prächtige Aussicht. Am nächsten Tag besuchen uns Gabi und Fred, schön die Beiden nochmals zu sehen bevor wir Peloponnes verlassen. Nach drei Nächten und oft schlechtem Wetter fällt unser Strom wieder mal aus, also fahren wir weiter. Wir fahren über Drepano, auch da hat es ein super Dinkelbrot…     tja wenn frau genug früh kommt ☹️das Regal war leider schon leer. Aber wir besuchten noch kurz Barbara und Hans, um uns bis zum nächsten Winter zu verabschieden und die zwei Welpen Sunny und Luna nochmals zu sehen… nächstes Mal werden sie ausgewachsene Hunde sein.

Unser weiterer Weg führte uns durch die Berge Richtung Tripolis, auf einem Schotterbergsträsschen hofften wir, ein schönes Übernachtungsplätzchen zu finden, jedoch war der Weg zu schmal und hatte keine Ausbuchtung zum Parkieren…  schade, eine wundervolle Aussicht bis zum Meer bot sich unseren Blicken an, inkl. kitschig rotem Sonnenuntergang. Nicht mehr allzuweit sollte die Kapelle, abseits der Hauptstrasse kommen, die wir letztes Mal gesehen haben. Es wird wieder mal dunkel und zu allem Überfluss verwandelt sich das Nass vom Himmel in Weiss.

 

Zum Glück können wir uns hinter der Kapelle etwas in den Windschatten stellen, es ist bissig kalt draussen. Am andern Morgen verzichten wir auf die Strecke zum Limni Ladonos, dem Stausee, wo wir letzten Winter eine Nacht waren, und fahren wieder an die Westküste. 

In Tripolis versuchten wir unser Glück, eine Wasserpumpe zu finden, in jedem Geschäft waren sie sehr nett und hilfsbereit, schickten uns kreuz und quer durch die Stadt, von Geschäft zu Geschäft, doch an Lager war nirgend eines. Zwar konnten sie uns das im Katalog zeigen und würden sie bestellen… falls diese von Athen auch lieferbar wäre. Nun haben wir 120 lt Frischwasser im Tank und nichts kommt raus🥵, die zwei Kanister für Hunde und Reserve reichen halt nicht so weit, so müssen wir schön sparsam mit dem kostbaren Nass umgehen!

Inzwischen haben wir aber von Klaus und Tina gehört, sie werden uns noch besuchen, sie haben zum Glück bei ZAMPÉTAS in Thessloniki zwei Pumpen für uns eingekauft und wenn wir uns in den nächsten Tagen treffen… irgendwo auf der Route, ist das Teil schnell eingebaut. Wir freuen uns unsere Freunde nochmals zu sehen… bis zum nächsten Winter ist es noch lange! Bis dahin steht neben dem Herd der Wasserkanister, auf dem Waschbecken im Bad Wasserflaschen, Geschirr und Besteck wird sparsam gebraucht und geduscht haben wir heute bei der verwaisten Strandtaverne, nach unserer 2km Strandwanderung von unserem so idyllischen Dünenplatz, mit Tamarisken für meinen Hängesessel und für Castello, der rasend einen Baum nach dem andern erklimmt und dauernd mit Mäusen herum rennt 😏🤣. Wir stehen nach dem Parkplatz auf grüner Wiese, es riecht so herrlich süss und frisch nach Frühling. Leider müssen wir morgen weiter, das Wasser geht zur Neige!

Auf dem Platz vorher, bei Kakovatos, hatten wir eine schöne Begegnung mit einer netten Frau, mit zwei winzigen Welpen. Ich befürchtete schon, dass sie diese bei uns aussetzen möchte. Nachdem Sigi und die Frau erst auf Englisch sich zu verständigen versuchten fragte Sigi  vorausahnend … sprechen sie Deutsch? Tja und so war ein Gespräch doch gleich einfacher. Andrea ist Deutsche und wohnt in der Nähe, über die Welpen waren wir dann natürlich schnell im Gespräch, die kleinen hilflosen Geschöpfe wurden ihr in Abständen, in Müllsäcken verknotet, über den Zaun geworfen… und das bei Dauerregen und Kälte. Nun Glück im Unglück für die Süssen… sie haben ein liebevolles Zuhause gefunden!

Gestern haben wir Andrea noch in ihrem Paradieschen besucht, sie hat da ein hübsches Haus gemietet. Wir konnten sogar ihre Leiter ausleihen und somit das Schlafzimmerfenster wieder in Ordnung montieren, welches mir der Sturm beim kurz lüften abgerissen und verweht hatte. 

Morgen gehts weiter nach Cap Araxos und dann nach Patras, unser Wäscheberg ist wieder mal riesig und wir hatten doch da eine sehr günstige, gute Wäscherei gefunden.

Heute war der ganze Tag wunderbar sonnig und blauer Himmel, die Sonne hat richtig gebrannt!

Bis demnächst…😘

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