Wie im Paradies… nur viel schöner!

Der Paralia Gianiskari ist wirklich die ultimativste Bucht aller peloponnesischer Traumstrände, wir können uns fast nicht erholen und sattsehen an soviel Schönheit. Ausser paar Flugzeugen, die mal drüber fliegen, die absolute Stille.

Zwischendurch gleiten Boote und grosse Schiffe in der Ferne vorbei. Das Paar, welches gestern Abend mit einem

als Expeditionsfahrzeug ausgebauten Toyota Landcruiser ankam, ist heute schon wieder weiter gefahren. Ein tolles Fahrzeug und der Clou… was ja immer mein Traum wäre… er hatte einen Mini Holzofen eingebaut 🤗👍. Die Sandbleche sahen benutzt aus…also fragte ich, ob sie die hier in den Dünen gebraucht hätten. Ich hab Ihnen gestern nämlich ganz fasziniert nachgeschaut, wie die vom festen Strandsand über die Dünen zum hintersten Teil der Bucht kletterten.. und ja, hinter den Sandhügeln, ausser unserem Blickfeld, hatten sie sich tief eingebuddelt und schafften es gerade mal knapp und ohne Seilwinde raus!

Über den Strand erblickten wir gestern schon einen Trampelweg mit Klauenspuren von Ziegen. Auf dem Rückweg unseres Spaziergangs zur hintersten Ecke, wo wir im, zwar kalten, aber traumhaft klaren, Wasser mit angenehmem Sandgrund… ohne Steine, keine Seeigel, kein Müll, nur die natürlichen trockenen Algen, ein herrlich erfrischendes Bad genossen, entdeckten wir oben über der Steilküste, im Gestrüpp, die Ziegen. Die kletterten da munter rum, man hörte zwischendurch ein Gebimmel und Meckern. Wir machten uns auf den Weg zurück zum Womo, um vor der Ziegenherde mit unseren Vierbeinern zuhause zu sein. Castello hatte sich auf halber Strecke bei einer Schutzhütte, einer vorne zugemauerten Höhle, abgesetzt. Auf mein Rufen reagierte er erst mal nicht, er hatte was viel spannenderes entdeckt und fand das neue „Spielzeug“ toll. Mir blieb vor Schreck fast das Herz stehen. Spielte der Kater doch mit einem Krabbeltier mit hinten und vorne Skorpionartigen Stacheln und ganz vielen Beinen, ca. 12 cm lang und Sack schnell. Ich mit der einen Hand mit Stock bewaffnet das Vieh fort geschleudert und mit der andern Castello am Geschirr gepackt und fluchtartig das Weite gesucht… ja noch schnell ein Foto schiessen musste ich natürlich schon noch!

Wie mir die Googlesuche dann bestätigte, handelt es sich dabei um ein sehr giftiges Tausendfüsslertier.. mit nur 100 Beinen!

Und dann kam die Herde … mit drei Hunden begleitet kletterten die Ziegen über die Felsen durchs Gestrüpp runter zum Strand, wo sie vom Hirten und seiner Frau empfangen wurden. Bis die letzte der ca. 200-300 Tiere unten war durften sie am Strand Leckereien naschen, wir nehmen an Salz, Muschelkalk und Algen. Dann zogen sie an uns vorbei, der Hirte geleitete sie zum Aufstieg auf der anderen Buchtseite, wo sie begleitet von den tollen Hütehunden auf den nächsten Hügel verschwanden. Hirt und Frau setzten sich in ihren Pickup und fuhren davon. Einfach toll und für mich immer wieder ein super Schauspiel!

Schade müssen wir morgen weiter, nun haben wir dank der strahlenden Sonne genügend Strom, dafür keine funktionierende Wasserpumpe.

Könnt ihr die paradiesische Stille dieses Wunderplätzchens von den Fotos „hören“?

Morgen werden wir mit Sehnsucht zurück denken… in Patras hat aber dringend unser überfüllter Wäschesack ein Rendezvous mit der Laundry!🤣😉

Bis bald wieder… eure Monschterburgerli 

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