Dies und Das.. wie die Zeit vergeht..

Gestern Morgen erwachte ich mit starken Schmerzen im rechten Handgelenk, die sich bis zur Schulter hoch zogen. Mein erster Gedanke.. werd blöd drauf gelegen haben und bald wieder weg sein. Dem war aber leider nicht so, vermute eher eine Sehnenentzündung. Jetzt sehne ich meinen Automaten zurück, kann kaum Schalten und das Steuerrad halten.

Genau das braucht eine Alleinfahrerin nicht!!

Dann hatte ich die glorreiche Idee heute mal Autobahn zu fahren, in der Hoffnung lange ohne zu Schalten und gleicher Geschwindigkeit zu fahren.

… und dann war eine Baustelle nach der Anden, Geschwindigkeitsbeschränkungen dauernd wechselnd und noch Lichtsignale😡für eine nicht gerade lange Strecke gleich mal 112 Kuna abgeladen. Ich verliess die Autobahn und fuhr weiter über Bergstrassen, durch hübsche Dörfer um in meinem Zwischenübernachtungsstopp Kuterevo anzukommen. Ein süsses Dörfchen, von den vielen Volonterer originel, hübsch, farbig gestalteten Bärenrefugium. Es hat sich gelohnt diesen Umweg zu fahren ! Beim rumspazieren dürfte ich einige Bären entdecken und beobachten. Es waren nur wenige Besucher da, alle schön ruhig und mit Zeichensprache am verständigen. Die Braunbären , in „Fast Freiheit“ leben in verschiedenen Gruppen/Gehegen, grosszügig und wild angelegt und mit genügend Versteckmöglichkeiten, man musste schon geduldig und ruhig abwarten um die Tiere zu erspähen. Betreut werden sie durch Freiwillige Helfer, finanziert mit Spenden und Verkauf diverser selbstgemachten Souveniers.

Castello war auch glücklich über den Übernachtungsplatz, hatte er wieder mal einen Kumpel gefunden 👍🤗🐯.

Eine herrlich ruhige Nacht, ein schöner Morgen, herbstlich mit Nebelschwaden.

Meiner Hand gehts etwas besser, dank Salben, Medis und Schiene.

Ich fahre durch verträumte Bergbauerndörfchen, an Schafherden und fröhlich winkenden Hirten vorbei, eine reizende, märchenhafte Gegend.

Nachdem ich hier in Kroatien schon auf dem Camping  Polari in Rovjni FB Bekannte besuchte und endlich mal real kennen lernte, bin ich nun auf dem Weg nach Split wo ich nochmals Freunde besuchen will.

Nach der Schweizer Besuchstour wo ich so viele liebe Freunde und Bekannte und natürlich meine Familie wieder gesehen habe, wunderschöne Gegenden, die ich schon Jahrzehntelang nicht mehr besuchte und mich aufs Neue faszinierten. ..Lumneins, Schlans, Alp da Schlans und Prada, Trun… Lukmanier 😍, dann Tessin Maggia Tal, Lago Maggiore, Mergozzo wo ich nochmals Manon traf.

Bitte entschuldigt, dass ich nicht Alle aufzähle, bin langsam leicht überfordert mit dem Blog Schreiben, so alleine auf sich gestellt unterwegs zu sein fordert mich manchmal schon sehr. Navigieren, Kartenlesen und Routen finden war noch nie so mein Ding.. es klappt aber schon besser, obschon ich mich zwischendurch mit Tante Garmin recht streite und mich auch mal weigere ihre Befehle anzunehmen.

Bald fängt mein neues Abenteuer an, ich werde noch einen Besuchstopp in Blagaj machen um die Freunde vom Autocamp zu besuchen und dann soll es zum Lake Koman gehen.

schwermütige Gedanken … ich vermisse Janosch

Ja auch wenn ich das schon mit so vielen lieben Tieren mit gemacht habe, ist es trotzdem jedesmal so schwer und Janosch hinterlässt eine besonders grosse Lücke, hat er mit mir doch so viele Hoch‘s und Tief‘s mitgemacht und mich in so vielen neuen Lebensabschnitten begleitet!

Die Monschterburg fühlt sich so schrecklich Leer an! Kein vertrauensvoller Blick, wenn ich mich barfuss an Janosch vorbei taste um ihn nicht zu treten.

Kein Kopf der sich an mein Knie schmiegt während der Fahrt, kein Weiches Fell, das meine Hand berühren und kraulen kann wenn sie beim Fahren zwischen die Sitze greift.

Ich freue mich wenn ich mich wieder „begleitet“🤗

Liebi Grüessli Lisi mit Andra und Castello

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