Am Ende des dritten Fingers… Peloponnes🇬🇷❤️

Beim Tierarzt in Messine wurde Akina für gesund empfunden, ca. 4Monate ihr Alter und als Geburtstagsdatum der 1.Juni 2019 eingetragen. Sie ist nun medizinisch mit allen Impfungen und Vorsichtsmassnahmen behandelt, gechipt und hat ihren EU (GR) Heimtierpass und ist nun offiziell auf mich registriert.

Ein so lieber Welpe… ich glaub die hat mir Janosch geschickt, sie kann mich mit den gleichen, treuen Augen beobachten wie Janosch! Auch Andra gehts wieder viel besser, sie ist wieder fröhlicher und frisst besser und lässt immer mehr Nähe von Akina zu 🤗👍.

Wir sind bei Kalamata nur durch gefahren und beim Städtchen Agios Nikolaos am Quai/Hafenparkplatz übernachtet.

Nach einem gemütlichen Bummel durch den Ort, einem leckeren Nachtessen und einer total ruhigen Nacht, zogs uns weiter. Beim Sauriereierstrand, neben den Diros Höhlen erwartete mich eine ungewohnte Überraschung… wenn auch erst unerfreulich. ..Der bisher meist fast bis ganz leere Parkplatz war total überfüllt. Mein erster Gedanke, nur Flucht! Doch das Traumwetter, Wellen lose, kristallklare Meer reizte uns doch. Ja ok, dann halt eine Nacht… aus der dann doch drei wurden! Es war mit dem Sandboden im Meer so herrlich zum Schwimmen und die Hundespazierwege einfach fantastisch. Zumal ich immer fiter werde und mir so das Laufen auch viel mehr Spass macht. Sogar das Kuschelcampen nervte mich mal nicht😉.

Natürlich zogs mich aber dann schon weiter, ich möchte einfach alle liebgewonnenen Plätze wieder sehen und auch Rosmarie, die auch immer mehr Peloponnes verliebt wird, zeigen! So gings wieder bergauf,hügelab und durch reizende, enge Gässchen der hübschen Städtchen.

Wird die wunderschöne Peloponnes jedes Mal schöner, noch reizvoller?!

Hat sich mein Blick und Seele verändert

. Ja gelassener, ruhiger bin ich wohl zum Teil, freue mich an so vielen kleinen Details, an Natur, Geräuschen, Gerüchen… netten Begegnugen und ruhigen Stunden, Minuten in meinem geliebten Hängesessel.

Wir schlendern durchs alte, teilweise zerfallene und auch wieder erbaute Dörfchen Vatheia und fahren an unzähligen Manihäusern und Dörfer vorbei. Oft schwer zu erkennen ob neu oder alt, fantastisch wie hier auf Baustil geachtet wird und das ursprüngliche erhalten bleibt… keine Hotelburgen und Ferienüberbauungen!

Und auch auf den oft fast leeren Strassen kein Verkehr.. keine Hecktik, kein Gedrängel oder Gehupe!

Wir fahren noch bis zum Wrack von , beim Valtaki Beach. Auch da mehrere Camper. Zu meinem Übel parken paar Fischer direkt vor meiner Monschterburgund feierten alkohol-und lautstark bis morgens früh um dann so um 4 Uhr an den Strand angeln zu gehen!

Bei Asopos war ich die letzten Male auch hin gefahren, fanden es aber nicht gut zum Bleiben… wie so manches bei dieser Tour, seh ich vieles mit anderen Augen und Gefühlen. Wir entschieden uns eine Nacht zu bleiben und entdeckte bei jedem Spaziergang Schönes. So hatte es weiter hinten mehrere süsse Buchten und ich bin mit den Hunden bis zu Hinderst unter der Steilküste hingelaufen. An zwei Plätzchen hatten sich Dauercamper auf einer Art Terrasse gemütlich eingerichtet und oberhalb des Weges war ein verlottertes Häuschen aber an idealem Ort, hat mich direkt gluschtig gemacht! Wieder wars so schön, dass wir drei Nächte blieben.

Mit einem Zwischenhalt in Monemvasia war mein nächstes Ziel Reichea, die tolleBucht mit ein Bisschen Abenteuer-Anfahrt und dem Erlebnis der gewaltigen, wilden Natur Lakoniens waren die Anfahrtskilometer wert! “ mein“ Plätzchen war wieder frei, das Wasser war warm und ruhig und wenn es hier nicht total von der Aussenwelt abgeschirmt wäre, könnten wir es auch gerne länger aushalten. Aber ich fühle mich immer etwas unsicher, wenn die Tractive Tracker nicht funktionieren und kein GPS und Mobile Empfang besteht. So könnte ich meine drei Monschterli ja nicht orten.

Nun steuern wir Fokiano an, geplant über die neue Strasse. Tante Navi meint zwar es seien 80 km und die Strasse führt über die Berge, diesmal widersetze ich mich standhaft ihrer Anweisungen und unterbinde ihr lästiges „bei Möglichkeit bitte wenden“ mit der Mute Taste 😉auch bei Rosmary hab ich mich durchgesetzt, mochte sie doch nicht mehr so viel km fahren wie ihr Navi ihr prophezeite und wäre lieber vorher stehen geblieben, doch auch sie war dann freudig überrascht, dass die neue Strasse uns ruckzuck an die entzückende Fokiano Bucht führte.

Wir liessen uns vom netten Wirt/Koch und Kellner.. in einem kulinarisch verwöhnen. Wie jedesmal ausgesprochen lecker und preiswert! Einziges Minus… auch da kein Empfang, aber die paar Schritte zur Taverne taten ganz gut und wir bekamen Wifi.

Nach weiteren ca. 80 km sind wir nun an „June’s Strand“ “ Kazarma-Eucalyptus, vor Astros angekommen. Die letzen km waren wiederum ganz anders, alles trocken und dürr, wo sonst die Wege schlecht passierbar.. jetzt staubige Piste! Wurde mir etwas komisch zu Mute, diese Strecke fuhr ich ohne Navi.. wie oft sind wir hier hin gefahren, wie oft Ausschau nach June gehalten. Nun komme ich mit gemischten Gefühlen an, die Schakale liessen mit ihrem Geschrei nicht warten. Castello war früh schon an der Leine und im Womo und auch Akina kriegt keinen Freilauf.

Heute hab ich einen Teil von Janosch’s Asche unter den Busch wo ich June’s Geschirr und Sender gefunden habe gestreut und ein Steinmobile für die Beiden hin gehängt. Andra und Akina begleiteten mich. R.I.P Janosch, mein Seelenhund und June. Ich werde euch nie vergessen !

Der andere Teil der Asche werde ich bei Micky lassen und ich hoffe das Grab ist heil geblieben.

Gestern beim Spazieren hab ich hier nämlich eine traurig, grauselige Entdeckung gemacht, zum Glück noch bevor es Andra und Akina sahen.. ein grosses Loch um Sand und ein totes Tier das hervor schaute. Schnell legte ich die Hunde entfernt ab und befahl zu bleiben und ging zurück um zu sehen was das war… ein Hundekopf war zu sehen und ein in eine Decke gewickelter Körper. So traurig!

Wenn die Schakalen nicht wären.. es ist immer noch ein traumhafter Ort, ein wunderschöner Sonnenaufgang und Nachts ein wundervollerBlick auf das beleuchtete Astros und seiner Burg.

Ich schick euch etwas Sonne und Wärme in die Heimat und grüsse euch lieb!

Eure Monschterburgerli😘😘

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