Es gibt immer noch Neues zu entdecken!

Nun hab ich die Halbinsel mit ihren Finger einmal umrundet. Weitere Übernachtungen und Besuche alter, lieb gewonnener Plätze waren bei Nafplion am Karathonastrand.

Es zog mich aber weiter zum Salantibeach, die Spannung ob Mickys Grab noch intakt ist und ich Janosch’s restliche Asche drauf streuen kann stieg.

Ja, der Grabhügel war unversehrt, zwar braun und wie das übrige Land völlig ausgetrocknet. So holte ich nochmals vom weissen Kies am Strand, streute die Asche auf den Hügel und drüber den schönen Kies, die restlichen Herzsteine platzierte ich drüber. R.I.P. mein Seelenhund, ich werde dich und Micky noch oft besuchen, denn inzwischen wurde der Platz für mich ein Lieblingsplatz… toll zum Schwimmen, Spazieren, Schattenplätzchen und traumhafte Ruhe!

Wir blieben sogar 5 Nächte!

Donnerstag wurde Akina beim Tierarzt in Kranidi das 2.Mal geimpft, danach fuhren wir erst Porto Heli an, da gefällts mir auch nach dem X. Besuchsversuch nicht wirklich und fahren bis Ermioni weiter. Am Ende des Jachthafens am Quai können wir gut über Nacht stehen und abends gemütlich zum Essen und Bummeln ins Städtchen laufen. Der Apotheker und seine Mutter erkennen mich gleich wieder und freuen sich über unseren Einkauf… Andra braucht Augensalbe und Antibiotika.

Am anderen Morgen suchen wir einen Platz in der Nähe, ich muss nochmals zum Tierarzt für die Blutentnahme bei Akina. Irgendwie passt’s nicht, Porto Heli hab ich nun endgültig abgehäkelt .. ist eindeutig nicht mein Ort. Nach einigen Fehlversuchen über gar hoperige Pisten, Strandplätzen die uns nicht gefallen, fährt Rosmarie mal vorläufig alleine weiter.

Ich bleib eine Nacht am schönen (auch altbekanntem) Plätzchen bei Thermisia stehen, ist nicht weit zum Tierarzt.

Akina ist super brav und hält schön still, nun müssen wir geduldig warten… Griechenlands Mühlen mahlen langsam, jedenfalls die amtlichen wie das Labor in Athen. Irgendwann werd ich vom Tierarzt die Nachricht bekommen, wenn das Dokument mit dem Titer, Tollwut Antikörper Nachweis da ist.

Nächstes Ziel …das idyllische Traumbuchtchen beim Moni Agiou Athanasiou, das zieht mich immer wieder magisch an, auch wenn das liebe Internet sich nicht bis hier her wagt und ich immer paar Hundert Meter um den Küstenweg laufen muss. Diesmal war ich nicht alleine hier, zwei Camper die ich vom Salandistrand schon kannte, haben den Weg auch gefunden. In der Bucht schaukeln paar Segeljachten .

Mit meinen Fellnasen wandere ich zur Kappelle hoch, es tut gut und macht Spass wenn ich merke wie meine Kondition und Fitness sich im letzten Jahr erholt und gesteigert hat, motiviert mich mich weiterhin an mein Ernährungsplan zu halten!

Nun fahr ich weiter nach Korinth. Da mein Zeitgefühl nur noch mit Tageslicht tickt, steh ich bei der Wäscherei vor geschlossenen Türen… es ist Samstagabend, hab ich voll verpasst!

So fahr ich zur Burg bei Akrokorinth hoch.. auch dieser Platz ist ein Muss für mich wenn ich hier bin. Erst aber füll ich den Frischwassertank beim Brunnen unten auf, die Kinder und der Ziegenbauer kennen die Monschterburg inzwischen, oft sind sie auch gerade am Wasserkanister auffüllen. Ich geniesse die tolle Aussicht … besonders Nachts wenn die Stadt hell erleuchtet ist.

Am Sonntagmorgen wandere ich mit den Hunden durch die Festung, wie gewöhnlich Castello im Schlepptau und das Schlitzohr setzt sich wieder mal an unzugänglicher Stelle ab.

Später geh ich nochmals ohne Hunde rauf, für Andra war es zu streng, heiss und steil und es hatte zu viele Besucher.

Auf dem Parkplatz war heute viel los und sogar eine Art „Bergrennen“ mit Oldys wurde nebst dem Besucherverkehr auf der kleinen Bergstrecke rauf, veranstaltet.

Orten konnte ich Castello gut, nur musste ich mühsam über Mäuerchen, Steinhaufen und durch hohes stacheliges Gras und Gestrüpp klettern.

Die nächste Nacht verbrachte ich am Platz beim Isthmus auch da wieder toll und schön die vorbei gleitenden Schiffe zu beobachten und den fröhlich winkenden Seemänner zurück zu grüssen.

Montagmorgen schnell in die Wäscherei, die Frau freute sich und erkannte mich gleich wieder… bis 14 15 Uhr ist mein Wäscheberg abholbereit … toller Service!

So kann ich gleich weiter fahren, werde in Aigio wieder mal Janis und Melina auf dem Stellplatz EnPlo besuchen.

Am Mittwoch waren wir beim Eukalyptuswäldchen in Erineos, auch da wieder schön und Menschenleer!

Nächster Tag weiter… Kastro Kyllini, Goldenbeach zieht mich an… und der noch vor einem Monat volle Platz.. mit Strandbetrieb vom Hotel, war bis auf paar Womos leer.. der Strand abgeräumt und eine unendliche, einsame Strand-und Dünenlandschaft bot sich für herrliche Hundespaziergänge an.

Nur blöde hatte ich wiedermal verpasst den Kühlschrank auf zu füllen. Aber so wurde mein Notvorrat an Gemüse.. der Kürbis.. endlich verzehrt!

Bis Zacharo fuhr ich durch, dort einkaufen und erst mal zum Strand. Ich wollte Akinas Geschwister besuchen und füttern. Welch traurige Endtäuschung… keineWelpen und Kätzchen kamen fröhlich gesprungen. Später musste ich die entsetzliche Erklärung dafür erfahren… es wurden  viele Hunde von den Gemeinden eingesammelt und ermordet. Welch ein Glück hatte ich Akina nur 2-3 Tage zuvor mitgenommen.

Wann lernen es die Griechen ( und überhaupt die südlichenLänder) wohl, ihre Hunde kastrieren zu lassen, anstatt jämmerlich verrecken zu lassen oder später bei Aufräumaktionen zu “ entsorgen“! Angeblich weil Hotelgäste sich über nächtliches Gebell beklagen, dabei sind das gar nicht die Strassenhunde sonder die einsamen „Wachhunde“ die kurz angekettet im eingezäunten Grundstück, die leer stehenden Häuser bewachen müssen.😭😡

Bin dann aber weiter gefahren,Andrea konnte ich nicht besuchen, sie war gerade in Deutschland.

Am Tholobeach wollte ich eigentlich nur wieder mal schauen, da waren wir letzten Winter auch, aber wie es kommen musste.. ich wurde von einem Paar im Camper, mit ihren vier tollen Hunden, angesprochen und hatten ein gutes Gespräch, sie luden mich ein zum am Abend in einer echt griechischen Taverne mit ihren griechischen Freunden Essen zu gehen. Ein ganz toller Abend, vorzügliches Essen , es wurde aufgetischt und Alle assen von Allem. Ein Trio spielte Live Musik mit Bouzouki und Gitarre und sangen dazu, eine Frau mit wahnsinns Stimme kam dazu und einige tanzten. Wir waren die einzigen 3 Touristen im vollen Lokal, um ein Uhr brachte mich Werner und Miriam heim. Ich hab den Abend sehr genossen, danke nochmals herzlich ihr Zwei Lieben, war schön euch kennen zu lernen!

Gestern traf ich mich, beim Stellplatz am Ende von Kakovatos, mit Rosmarie und wir fuhren gemeinsam nach Methoni, leider regnete es wieder. Das Städtchen war fast ausgestorben , die vielen Touristen haben sich auf paar wenige reduziert. Für eine Nacht war es aber wieder ganz nett hier. Wir wurden auch ziemlich durch geschaukelt und die vielen Beleuchtungen nerven mich schon .

Rosmarie bleibt noch eine Nacht und ich zog es vor weiter zu fahren. Stehe nun am kleinen Hafen und Sportplatz von Petalidi mit noch zwei Womo von Frankreich und England. Anfangs windete es nur heftig aber bei 23 Grad, nun stürmts, gewittert und die Wolken entleeren sich zünftig. Wir haben unsalle drei umgestellt mit der Schnauze zum Wind, wir stehen hier sicher nd ruhig und so lässt sichs aushalten.

Morgen will ich mit Andra zum Tierarzt, mache mir Sorgen wegen ihrer Appetitlosigkeit , sie hat recht abgenommen.

Oh… ich schreibe und schreibe.. ein kurzer Blick zum Seitenfenster raus.. wir stehen wie eine Insel im Wasser, der Platz hat wohl keine Abläufe 🤣😜.

Monschterburg spielt wieder mal Amphibienfahrzeug.

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