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DIE 4WILDEN von der Monschterburg.. Das sind wir: Lisi Rudelführerin, Ernährerin, Fahrerin und leitende Zweibeinerin. Eine angegraute etwas unkonventionelle, bisschen verrückte, mutige, abenteuerlustige, neugierige, suchende, Tier-und Naturverbundene Frau. Auf ihrem neuen, guten Weg - dem Leben und Reisen auf Vier Räder. -Zuhause ist... wo Frau glücklich ist .. wo die Monschterburg steht - Irgendwo auf Entdeckungsreise durch Europa. -Nicht der Vergangenheit nachtrauern, sondern dem Neuen mit Freuden entgegen blicken! JANOSCH: mein Oldie, Golden Retriever, Therapiehund in Rente, vorläufiger Beifahrer, Co Pilot und Alarmanlage und FREUND ANDRA: Bullmastiff Hündin, mein Kuschelmonster, das ausser Kuscheln, Schmusen, Schlabbern, Schlafen und Schnarchen auch gut Bewachen kann! JUNE: die WoMo Tigerin... ein Hund im Katzenpelz, die ihr Hunderudel über Alles liebt. R.I.P 2.12.2017 Seit Mai 2018 Katerchen Castello, inzwischen ein Stummelschwänzchen halbstarker Kater!

Auch auf Deutschlands Strassen erlebt Frau ( zwar unerwünschte) Abenteuer😢

Ist ja toll, seit bald zwei Stunden war ich nun dran zu suchen wie und ob ich alleine wieder aus der Wiese komm.

Nein geht nicht und dann bemühte ich mich dem Pannennotdienst von der Versicherung zu erklären wo ich bin, trotz Koordinaten. Lag wohl am lauten Strassenverkehr und Sprachschwierigkeiten!

Massenhaft Autos sind vorbei gefahren, sogar zwei Womo’s , Arbeiter der Firma gegenüber guckten nur blöd beim vorbei Laufen und keiner fragte ob ich vielleicht Hilfe brauche.

Nun sitzen wir im Schatten hinter der Monschterburg und warten auf den Pannendienst.

Wie es dazu kam?

Hab ein Teller mit Kuchen auf dem Kühlschrank vergessen, der fiel runter und zerschellte, Akina war hinten angebunden und ich wollte schnell schauen ob sie in Ordnung ist. Natürlich weit und breit kein Parkplatz, da kam gerade eine Ausfahrt, schnell raus, war aber eine Werkseinfahrt so drehte ich gleich um und hielt am Rand an. dummerweise ohne Handbremse! Während ich nach hinten eilte und mich runter bückte, rumpelte es plötzlich heftig, erstaunt stand ich auf und sah nur noch grün… grünes Hochgras und Gestrüpp!

Die Monschterburg hat selbstständig die Bundesstrasse überquert und ist übers Bord runter gerollt.

Bin dann mal ausgestiegen, hab auskundschaftet ob der Boden fahrbar ist und fuhr dann auf die gemähte Wiese rein . Leider mit schlechten Aussichten  zum ohne Hilfe auf die Strasse zurück

zu kommen. Erstens muss Strasse abgesichert werden und zweitens braucht’s da eine Seilwinde.

Hmmm eigentlich hat der Tag so schön begonnen und für den Rest hab ich mir auch ein gemütlicheres Plätzchen vorgestellt!

Fortsetzung folgt!….

 

Neue Freunde…

Tour de Visite…

Bei strahlendem Wetter genossen wir drei schöne Tage in Moutier.

Mein neues Monschterburgteam wurde vorgestellt und genoss die vielen Streicheleinheiten, tolle Spaziergänge aber auch als Premiere zwei Lektionen auf dem Cyno Gelände, mit Instruktionen von Alain. Meine zwei machten sich ganz gut und überwanden die Hindernisse furchtlos!

Beim Besuch von Richard kam ich an „meinem“ ehemaligen Haus vorbei, einsam und verlassen und leer sieht es aus.. gerade wieder Besitzerwechsel. Wieder eine Ära vorbei, vorher war es immer ein vertrauter, freudiger Anblick.. ein Bisschen wie Besuch „zu Hause“ im alten Paradiesli, weil noch so viele Dinge mich anheimelten.

Abends Besuch bei Régine und Barthélémy zum feinen Nachtessen  mit Noun.

Zu Hause bei Noun genossen meine Fellnasen den Garten und Terasse und ich den Stellplatz vor dem Haus. Castello kannte das alles ja schon und machte gleich das Quartier unsicher.

Zu meinem Vorteil war, bei den ausgiebigen Hundewanderungen, meine „verlorenen“ Kilos (die ich hoffentlich nicht wieder finde!!)

Die Strecke zum Pavillon rauf kam mir viel kürzer vor als in vergangenen Zeiten!

Auf die Benutzung des Teleskops, bei den Dinosaurierspuren, verzichtete ich aber vorsichtshalber… hatte ja kein Desinfektionsmittel dabei! So genoss ich einfach die tolle Aussicht über Moutier und Schlucht mit Sicht auf das Dinosaurier Spuren Feld.   

Am Donnerstag sassen wir dann in der Pizzeria… zu fünft im sonst leeren Lokal   ! Ein Tisch für Régine und Noun und im vorgeschriebenen Abstand Annette, Alain und ich, war schon irgendwie komisch.

Gestern bin ich weiter gezogen, stehen nun am Baggersee neben der Aare, ein altbekannter Platz der mir sehr gut gefällt, in dieser Zeit aber auch überlaufen ist. „Das nette Plätzchen zum grillen war noch frei und ich schleppte erst mal das Zeugs hin, Tisch und Stühle aufgestellt, mein Hängesessel dazu und Brennholz gesammelt. Schon bald kamen Susanna und Veronique mit ihren Velos angebraust und wir verbrachten eine gemütliche Zeit am Lagerfeuer.

Sonntags traf ich mich mit Liz beim Flugplatz Restaurant bei Grenchen zu einem leckeren Mittagessen und Montag Nachmittag verbrachte ich bei Gabi auf der Terrasse , da gab es gluschtigi Salate, Chnoblibrot und Uwe grillte dazu… muss langsam aufpassen um nicht meine „Pirellis“ wieder aufzubauen 😂😩! Castello hatte es vorgezogen am Baggersee zu bleiben.. was er ja gerne darf.. wenn ich im Sinn habe an den Ort für eine weitere Nacht zurück zu kehren.

Heute aber könnt ich das Kleine Miststück, wieder mal erwürgen!! Ist er nach einem friedlichen Spaziergang, mit allen Dreien angeleint, auf dem Rückweg aus dem Gschierrli geschlüpft und in die spannend, verlockenden Büsche verschwunden. Was mir heute ja gar nicht passt!!

Nach dem schönen, für uns alle Erlebnissreichen Tag muss ich nämlich zur Homebasis zurück.. morgen früh Arzttermin! Na ja .. kann ich so wieder mal meinen Beitrag für den Blog fertig stellen während der Wartezeit!

Ich stehe nämlich auf einem grossen netten Parkplatz am Ufer der Emme, hatte eine super ruhige Nacht und oh Glück.. auch ohne künstliche Beleuchtung .. nur der „bald“ Vollmond leuchtete durchs Laub der Bäume. Jetzt am Morgen ist viel mehr los hier, Schüler haben Turnstunde, Jogger kommen vorbei und Gemeindefahrzeuge und Arbeiter. Der Strassenverkehr ist erwacht und der Lärm dröhnt her. Hoffentlich lassen sich keine Mäuse fangen damit der Ausreisser bald heim kommt!

Gestern hatten wir dafür einen tollen Tag.. vor allem Dyna und ich. Nach vielen Jahren FB Freundschaft durfte ich endlich mal Hélène, ihren Mann und die zwei tollen Bullmastiff Lord und Tango kennen lernen. Ein spontaner Besuch hat prima geklappt, ich konnte das Womo mit Castello und Akina, im Schatten, offener Tür(Gittertür geschlossen) und offenen Fester und Dachluken, auf dem Parkplatz zurücklassen, wurde von Hélène abgeholt . Max hatte derweilen schon ein prima Mittagessen gekocht. Es war schön zu plaudern, die Zeit verflog im Fluge.


Aber auch unsere zwei Baby‘s  (Tango 5 Monate)hatten ihren vollen Spass.. zwei Plattnasen haben sich gefunden, es war so süss und wunderbar wie die zwei miteinander gespielt haben und lieb miteinander umgegangen sind. Dyna war unbeschreiblich glücklich und ich hab fest gestellt, dass Hunde sich auch „rassistisch“ verhalten. Das Spiel der Beiden war ganz anders als mit Akina oder anderen Hunden! Ich hoffe meiner Kleinen öfters wieder mal Rassen Verwandte Freunde bieten zu können. Akina wartete ganz lieb mit Castello in der Monschterburg … sie ist halt nun schon meine Grosse
😍👍!

Max fuhr uns später wieder zum PP zurück, wo wir unsere Unterhaltung in „meinem“ Garten weiter führten. Dyna fand es ganz toll, dann .. plötzlich war sie verschwunden.. und oh Schreck .. im Wasser unter dem Steilufer plantsche es.. Max und ich kletterten runter, zum Glück hatte es wenig Wasser und das Wehr war weiter entfernt. Dyna sprang übermütig rauf und runter und überwand auch problemlos tiefere Stellen, kam dann auch brav zurück und verstand meine Aufregung überhaupt nicht!

Nachtruhe war heute schnell.. ich hatte drei müde Fellnasen die gerne auf Bespassung verzichteten und nur noch schlafen wollten💤😴🐶🐯!

Nun .. wir Drei wären bereit zum Fahren, werde nun erst mal mit Akina losziehen und schauen ob ich den Kater rauslocken kann oder meinen Aufenthalt in Bätterkinden verlängern muss😜🤣🐯

Tour de Suisse

Nun bin ich schon wieder über drei Wochen in Altwis auf Home Basis🤗.

 

Ein riesen Stein ist mir vom Herz gefallen… meine brave Monschterburg darf wieder etwa drei Jahre weiterrollen, sie hat die MFK und Gasprüfung gut bestanden, Service und Bremsen sind wieder neu gemacht.

Ich bin so froh! Auch dass mir Tom den Termin bei der LKW Garage Lang AG, Ligschwil gemacht hat und zur „Voruntersuchung“ mitgekommen ist. Ein sehr sympathischer Dreigenerationenbetrieb… eben noch echte „Schrauber“, wo frau sich gut bedient fühlt.

Auch bei Caravans Zimmermann AG in Emmen, konnten sie mir die obligatorische Gasprüfung kurzfristig abnehmen, da die Gasprüfung von Deutschland von der Schweizer MFK nicht angenommen wird. 😒

Die von mir abgeänderte Eintrittstufe, von elektrisch betrieben( war dauernd kaputt, weil nicht für Dauerbetrieb ausgelegt!) auf manuell gemacht und damit ohne Alarm für ausgefahrene Stufe, konnte ich selber anschliessen und wieder zum funktionieren bringen. War natürlich riesig stolz. Natürlich mit Hilfe von Dyna, die mir wacker assistierte😂👍

Die Zeit wo die Monschterburg zum Vorführen war, nutzte ich für eine Wanderung zu einer Freundin in ein benachbartes Dorf, wo wir die Zeit im gemütlichen, schönen Garten mit Plaudern verbrachten und meine zwei Fellnasen freuten sich am Spielen mit Sämi.

Nun bin ich wieder frei.. die Monschterburg rollt! Wir haben in Obfelden nochmals Mägi und ihr Rudel besucht. Meine Zwei konnten sich vor Freude fast nicht erholen und diesmal spielte auch Akina mit Vergnügen mit👍😍!

Die Badi in Obfelden hatte zwar leider noch geschlossen aber das Badibeizli war schon in Betrieb .. so konnten wir, Edith mit Familie und ich, gemütlich das Mittagessen geniessen und danach einen angenehmen Waldspaziergang machen. Die Kinder führten abwechselnd die Hunde an der Leine und hatten ihren Spass!

 

Nun hab ich für ein paar Tage die Umgebung gewechselt, bin in Moutier stationiert. Nachdem ich wieder mal eine weniger Womo taugliche Passstrasse gefahren bin… auf der Seite von Gänsbrunnen, den Weissenstein runter, kam mir ein kleiner Suzuki entgegen. Kreuzen unmöglich! So stoppte ich mal, in der Hoffnung das kleine Auto fährt die ca. 100 Meter zur Ausweichstele zurück, dort warteten nämlich schon zwei Fahrzeuge. Der Fahrer des Suzukis machte keine Anstalten zurück zu fahren, auf mein winken reagierte er nicht.  Nun auch ich kann stur sein, obwohl er zwar bergauf fuhr… aber er hatte nur wenig Strecke zurück und ich das viel grössere Fahrzeug und keine Ausweichstelle in Sicht! Hab ihm dann zugerufen er soll zurück bis zu den anderen wartenden Autos. Es war eine Geduldsprobe zuzuschauen wie der, mit viel Mühe und langer Zeit, es schaffte die paar Meter runter zu fahren und sich vor den andern ein zu reihen. Kopfschütteln und staunen bei allen !

Bin nun wieder mal auf den „Monschterberg“ rauf. „Mein“ ehemaliges Paradiesli, La Garde sah gestern unbewohnt, leer und kalt aus und lud mich nicht zum Verweilen ein. Nach wiederum knapp fünf Jahren, bekommt es wieder neue Besitzer.

Dafür freute ich mich über ein Wiedersehen mit Richard bei seinem süssen, kleinen Häuschen!

Danach sind wir mit Noun zum Übungsplatz der Cyno. Da war gerade die erste, Corona reduzierte Übung angesagt. Hab mich mit Akina eingegliedert und gestaunt wie gut und freudig sie sich dabei anstellte! Braves Streunermädchen 😍

Derweilen zeigte Dyna an Noun, wie mutig sie ist und kletterte neugierig über die Rampe.

Da mit dem sonst üblichen gemeinsamen Nachtessen in der Klubhütte nichts war (Corona), kochte Régine zu Hause ein leckeres Mahl, danke das war sehr schön bei euch und hat prima geschmeckt!

Meinen drei „Monschterlis“ gefällts hier sehr gut, logisch sie werden überall verwöhnt, geknudelt und dürfen überall rumtollen. Am Morgen bin ich mit den Wauzis zum Pavillon, hoch über Moutier rauf gelaufen. Hab leider das Handy zu Hause vergessen, somit kein Foto!

Nachdem die Bande im Garten wild gespielt haben, pennen sie gemeinsam zu meinen Füssen, unter dem Terassentisch.

Morgen geht meine Tour weiter… Ziel ? ungewiss🤣!

Bis demnächst auf diesem Blog….

Langsam normalisiert sich das (Reise) Leben

Auf Lavrius habe ich noch zwei mal am Wochenende ganz lieben Besuch gekriegt. Erst machten Denise und Tom einen Ausflug mit ihrem BMW Opa, Manon kam auch noch hoch und wir hatten einen netten Nachmittag zusammen.. zwar immer noch auf Distanz aber es war wunderschön!

Eine Woche später einen spontan Besuch von Manuela, die sogar eine unbequeme Nacht im Zelt in Kauf nahm.

Diese Abwechslungen hatten mir sehr gut getan!

Am ersten Tag wanderten wir über unser ehemaliges Land, ich erzählte dabei einige Anekdoten unserer Landwirtschaftszeit und zeigte ihr den schönen Wasserfall in der Schlucht.

Am Samstag, bei feuchtem, wechselhaften Wetter fuhren wir Richtung Alp Schlans, nach Prada (Maiensässen) mussten wir das Auto stehen lassen und den Rest hochlaufen, Schneereste verhinderten die Weiterfahrt, was aber ganz schön war und uns und den Hunden auch gut tat.

Ach war das ein Seelenfutter, die Erinnerungen an die längst vergangene Zeit und wieder einmal mehr empfand ich mit einem Rest Wehmut… wir haben zur richtigen Zeit aufgehört mit der geliebten Bergbauernarbeit, dann wenn es am schönsten ist sollte( oder eben mussten wir aus familiären Gründen) man aufhören! Die heutigen dauernd wechselnden, neuen, kostspieligen Auflagen und Vorschriften, machen es den Bauern nicht gerade leicht.  Und dabei ist genau diese Arbeit für unser Land und Naturlandschaft und Sicherheit sehr wichtig!

Wir machten tolle Wanderungen auf altbekannten Strecken, mit viel Erinnerungen.
Auch sehr erfreulich… Dank meinem Gewichtsverlust bin ich wieder viel besser zu Fuss unterwegs.. macht Spass!!

 

Am29.4. sind wir zu Bucher Caravan AG in Hauptwil gefahren, die bestellten Solarpanel sind eingetroffen und werden montiert und auch die Heizung wurde gereinigt und gewartet.

Bin gespannt wie mein Strom sich nun wieder bewährt… im Moment hänge ich bei Tom und Denise am Land/Hausstrom.

Vorher hab ich auch Mischa, Gaby und Janice besucht, durfte dass neue Geschäft von Mischa besichtigen, foto-huwi.ch

Auch das Wetter spielte mit und wir konnten gemütlich draussen essen.

Drei ruhige Nächte verbrachte ich auf dem Hunde/Wanderparkplatz bei Sommeri wo ich schon öfters mal stand und inzwischen auch einige nette Hündeler/innen kenne, hab sogar Kaffe und Kuchen zum Znüni gekriegt 🤗.

Bei der Tierärztin in Amriswil musste meine süsse „Kleine“ Blut lassen.. der Tollwut Antikörper Titer Nachweis  war angesagt.. wir wollen ja alles perfekt in Ordnung haben und bereit für die nächsten Reisen sein, wenn dann die Grenzen wieder geöffnet werden!

Auf der Durchfahrt ins Luzerner Seeland eine Mittagsrast/Besuch bei meiner Cousine Rägi und Ernst.. inzwischen ein „obligatorischer“ schöner Halt.. wie immer lecker bekocht und es gibt auch jedes Mal viel zu berichten.

Ach es ist herrlich, endlich wieder zu Fahren und spontan zu entscheiden wohin.

Nächster Halt in Obfelden, ehemalige Nachbarin Mägi besucht. Draussen im Garten unterhielten wir uns, während meine zwei Knutschkugeln sich langsam und vorsichtig mit Mägi‘s  „riesigen, langschnauzigen“ Barsois bekannt machten. Dyna liess sich bald von der einen freundlichen Hündin zu Erkundungstour-und „Raubzügen“ ins Haus verleiten, wobei sie jedesmal mit „Beute“ aus dem Leckerlikorb rauskam. Die Kauknochen hatten es ihr angetan😂🦴. Tja und meine zwei Happydogs durften auch gleich zwei Eimer Leckereien mitnehmen… danke Mägi🐾🐶🐾!

Ja und nun sind wir schon über eine Woche auf Home Basis, mit Auszeit ( infolge Besucherbeschränkung Corona 5 Personen.!😉) bei Tom und Denise.

Sie hatten Besuch und ich durfte Manuela und Marino besuchen. Da ist es auch jedesmal so toll, wir laufen mit Hunden, bringen Isi‘s auf die Weide, wobei meine zwei Fellnasen ersten Kontakt mit den Pferden erleben durften. Ich schlafe in der Monschterburg, direkt neben dem Pferdestall geparkt, ach ich liebe es die Pferde zu hören, beim Fressen und Schnauben, die Vögel zwitschern, Rehe laufen in den angrenzenden Wald und ein Igel kommt, während wir im Wintergarten essen, am Froschteich, Wasser trinken. Castello fühlt sich hier schon fast zuhause und wohl!

Dyna genoss ihren ersten Tiefwasser Schwimmversuch, zwar zu ihrem und meinem Schreck, jedoch ohne Schaden und super Erfolg.

Manuela zeigte mir das Kinderlagerhaus und Gelände, mit Naturschwimmbad inkl. Molchen und anderen Amphibien, der schräge Bassinrand war glitschig und so fiel Dyna beim Versuch zu trinken pflatsch rein. Ich hörte nur das Pflotschen, griff nach meinem IPhone im Hosensack und wollte reinspringen, Manuela war schneller und konnte  das strampelnde Tierchen am Geschirr fassen und gemeinsam zogen wir sie an Land. Sie war auch leicht erschrocken und erstaunt… aber sie kann schwimmen und das auf Anhieb, erstaunlich für eine Dogge, Andra kippte immer wie ein Schiff ohne Kiel und mochte es nicht, kein Grund unter den Pfoten zu haben.

Tom hat die Monschtetburg bei der Garage Lang zur Inspektion angemeldet, am Dienstag alles nachgeschaut und heute morgen Früh hab ich mich für die zwei Tage Wartungsarbeiten, von ihr getrennt. Komisches Gefühl, ich hab mich im alten Bauwagen (Winterlager für Garten/Liegestühle etc.) provisorisch eingerichtet, dauernd fehlt mir was, hab ja sonst immer Alles dabei🤪.. hab Essen eingekauft.. ähmm aber kein Teller und Besteck dabei, Sackmesser hängt am Schlüsselbund .. ich werd’s überleben🤗👍.

Morgen Abend darf ich den Toyota wieder gegen mein Zuhause eintauschen und nächsten Mittwoch bekommt die Monschterburg hoffentlich den „Segen“ von dem Strassenverkehrsamt und darf wieder fröhlich weiter Rollen und wir währen somit gewappnet für einen weiteren Winter in Griechenland 🇬🇷!

Vorerst aber erst noch der Sommer… weitere Besuche bei Freunden in CH und später DE !

Nun heisst es halt weiter abwarten und hoffen!

Gestern seit ewigen Zeiten erster Restaurantbesuch… für alle Gäste und   Wirt/Koch und Bedienung eine ungewohnte Situation. Nur 4 Tische à 4 Gäste,  dazwischen  durchsichtige Plastikvorhänge . Die Cordonbleu aber wie gewohnt super lecker!!

Eben hab ich einen erfreulichen Anruf der Tierarztpraxis bekommen, der Titer von Dyna ist i.O… super!

Hebt euch Sorg und bleibt gesund… bis bald!

Liebi Grüessli aus der Monschterburg

Unwirklich… ?

.. Träume ich das Alles nur und erwache bald aus diesem Albtraum?

Nun bin ich schon vier Wochen in meinem Corona/Fast Isolations Domizil. LAVRIUS

Ich bin froh für meine Tiere und mich einen so schönen Rückzugsort zu haben, bin froh Manon alle paar Tage zu sehen, zu sprechen und dass sie mir oft hilft. Mir Sachen wie Gas, Trinkwasser, Benzin und was so nötig ist hoch fährt, mich zum Posten mit nimmt.

Gestern Samstag hatten wir einen netten Nachmittag im Garten , ein feines Fondue mit „gesundem“ selbstgebackenen Urdinkel Ciabatta… mhhh schon soo lange hab ich kein Fondue mehr gegessen! Danke Manon.. es war gemütlich und lecker! Auch meine zwei Fellnasen freuen sich immer sehr wenn sie Doxey treffen.. auch wenn sich der „ältere Herr „zwischendurch über die übermütigen Mädels ärgert und sich unter die Büsche verzieht😉.

Ich habe auch wieder genug Gas zum Kochen, Heizen und Kühlschrank. Die leeren Flaschen vom Stall, aus unserer Bergbauernzeit bei der Tankstelle in Trun gegen volle getauscht, Benzinkanister aufgefüllt.  Mit dem alten Stromagregat vom Stall (20 Jahre gut gelagert!) hab ich  auch wieder Strom bis die Solaranlage wieder funktioniert. Tja so einiges wäre an der Monschterburg zu reparieren gewesen, aber Corona hat mich da überrollt. Zum Glück hab ich für die Solaranlage von einem guten Bekannten von früher Hilfe, er hat das defekte Solarpanel mit genommen und wird es reparieren und mit etwas Glück wird die Monschterburg auch wieder genug Solarstrom liefern. Wenigstens ist das Wetter gnädig gestimmt und bringt fast täglich strahlende Sonne und es wird immer wärmer. So muss ich nur noch nachts etwas heizen… den auch meine Trumaheizung meckert rum und wünscht eine reinigende Wartung.  Heiko von Caravan Bucher AG hat mich zwar beruhigt, was den Poltergeist der Heizung angeht . Ich war ja am Anfang schon schön erschrocken als es irgendwo donnerte, wie jemand mit der Faust aufs Womo schlägt. Anscheinend ein bekanntes Übel der Truma.

Früher sass ich liebend gerne auf dem Bänkli am Specksteinofen… hier hat Dyna  ihr Plätzchen gefunden um ihr kaltes Bäuchlein zu wärmen 👍🤗(Warmluftöffnung der Heizung)!

Zu allem Überfluss wurde Akina noch zum erstenMal läufig und muss fast immer an der Leine sein. Die Zwei Süssen.. Akina und Dyna haben sich „gefunden“ .. ein Herz und eine Seele, Dyna darf sich alles erlauben und kann ein schöner Wildfang sein, an Akinas Fell und Ohren rumbeissen und zerren aber auch schmusen und kuscheln.

Ja und so vergeht die Zeit… meine Stimmung und Ansicht der Corona Massnahmen und Isolation gegenüber schwankt, teils auch positive Seiten und Erfahrungen…

Es lässt mich zum Teil gelassener, ruhiger werden… so lange „sesshaft“ war ich in meiner ganzen Womonomadenzeit nie und auch nicht so lange ohne Kontakte zu anderen Menschen. Ja es zieht mich schon , endlich weiter zu fahren und vor allem endlich die ersehnten Besuche bei Familie und Freunden zu machen!

Ausser diesen vielen Besuchen mache ich noch keine weiteren Reisepläne und nehm jeden Tag wie er kommt und wäre schon zufrieden und froh, bis im nächsten Winter wieder nach Griechenland/Peloponnes fahren zu können!

Nun bestehen meine Tage aus ausgiebigen Hundespaziergängen, wobei so viele schöne Erinnerungen zum Vorschein kommen.

Da haben wir für die Ziegen gezäunt.. hier mit dem Transporter und Ladegerät gekippt, diesen Baum haben wir gefällt.. hier Morcheln gefunden, auf dieser Weide bekam Jrene ( meine Lieblingskuh) ihre Zwillinge, in der Stallkammer, die wir uns aus einem Kuhstall gebaut hatten, über dem Holzherd Geissenkäse gemacht… später hatten wir uns eine fahrbare Käserei in einem alten Bauwagen eingerichtet. Ja es war eine glückliche, schöne Zeit und wir hatten es auch gut mit den Menschen hier in der traumhaften Surselva!

Wir haben viel erlebt und gelernt. Es war auch oft streng, aber befriedigend.. erfüllend und Abends wussten wir warum wir müde waren! Da gäbe es Stundenlang zu erzählen!

Und wenn ich zwischendurch bald den Koller kriege, besonders Abends wenns dunkel wird, meine Fellnasen zufrieden schnarchend schlafen, ja da merk ich die Einsamkeit dann schon.

Zum Glück leben wir in dieser Zeit mit Internet, FB, WhatsApp, Mail und Handy doch eine Verbindung und Kommunikation mit den Lieben gewährleistet und ich bin auch froh über die Onlineshops!

Der Frühling wird immer farbiger, die Wiesen leuchten grün und gelb, die wilden Chriesibäume blühen weiss  und langsam grünen die Bäume und Sträucher.

Die Vögel zwitschern um die Wette.

Bald werden die Tiere wieder weiden und die Glocken bimmeln, darauf freue ich mich fest!

…. und ja, natürlich hoffe ich auch auf die Lockerung der Corona Massnahmen.. wieder Reisen zu dürfen und meine Lieben zu sehen.

Bis bald, bleibt gesund und hebt euch Sorg!

Eine traurig.. neue Erfahrung.. Corona Virus…habe meinen Heimaturlaub anders vorgestellt!

Bei Maria und Koradel, bei Àcs in Ungarn, blieb ich eine Woche… es war wunderschön! Das ganze Grundstück war eingezäunt, Akina uns Castello genossen die Freiheit und Akina hatte gleich drei tolle Plattnasen Freundinnen zum rum tollen. Eine ruhige schöne Gegend, nur paar Meter zur Donau, genau richtig um mit Akina zu laufen.

Abends genossen wir ein herrlich heisses Schwefelbad im Holzfass-Hotpot.. super. Ein Abend genossen wir am Lagerfeuer mit leckerem Grillzeug.

Bin noch mal schnell über die Brücke in die Slowakei zum einkaufen, Corona Virus war noch kein grosses Thema, wir waren noch ziemlich unbekümmert.

Als nächstes war mein Ziel Österreich, da traf ich mich nochmal mit Uschi. John ist dort für eine Zeit im Pflegeheim. Wir hatten ein nettes Plätzchen im Wald an der Mur.. ein gemütlicher Spaziergang zur alten Schiffmühle und wie sich später rausstellte, für lange die letzte leckere Mahlzeit einem Restaurant! Am anderen Morgen nach dem Frühstück, trennten sich unsere Wege.. mein Ziel Ebenthal Österreich, wo mich der Routenplaner über Pässe und Grenzen (Slowenien) führte, war aber überhaupt nichts zu spüren, kein Problem.

Ja und dann war ich endlich da.. bei meiner langersehnten, kleinen, süssen Plattnasenmaus. DYNA  Caramba Continental Bulldogs!❤️🐾🐶🐾😍

Am 17.11.2019 geboren. Der Züchter Daniel Hammermann und seine Frau erklärten mir einiges, übergaben mir die Papiere und eine grosse Erstlings Ausstattung  mit Spielsachen, Zubehör,Futter, Zusätzen und Fleisch und eine „Gebrauchsanleitung“ für Bulliwelpen🤗👍🤣. Sie ist sogar schon „Womostubensauber“ , bis auf zwei kleine Missgeschicke blieb die Monsterburg trocken!  Sie ist ein sehr liebes, interessiertes Energiebündel, hat sich von Anfang an super mit Akina verstanden, die zwei spielen herrlich zusammen. Auch Castello mag ihre neue Kuschelfreundin sehr, auch wenn er manchmal auf Bäume flüchtet. Womofahren findet sie auch schon toll, nur leider nicht in der Kiste, die mir Maria mit einer so tollen Verschlusskonstruktion bestückte. Nein sie bestand drauf Andras Platz ein zu nehmen und nachdem ich ein Sicherheitsgeschirr im Fressnapf kaufen konnte, darf sie nun auch während der Fahrt, angeschnallt, auf der Sitzbank liegen, den Platz hat sie sofort erobert!

Auch kann sie sich gut selber beschäftigen, im Moment kämpft sie mit der Natur, reisst Grasbüschel und Moosstücke aus, zerkaut Wurzeln und Holz und scharrt , Mineralstoffe bekommt sie nun wirklich genug, da sie es auch vorzieht, ihr Trockenfutter vom Erdboden zu fressen, aus dem Chromstahlnapf schmeckts nicht so lecker😜.

Eigentlich wollte ich ab da einige Besuche in Deutschland machen, immer noch war mir die ganze Tragik, Gefahr und Auswirkungen der Pandemie nicht richtig bewusst.

Meine Söhne meinten dann aber beide, dass meine Besuche vorläufig alle gestrichen sind und auf ungewisse Zeit verschoben werden müssen. Dass ich aber unbedingt in die Schweiz zurück kehren soll.

Tja und da geht es mir nun so, wie noch ganz viel anderen, im Womolebenden. Wie kommen wir raus aus unseren Reiseländern und wie in die Heimat?!

Ich wünsche allen meinen Womofreunden und Bekannten, dass sie entweder gut in ihre Heimatländer gereist sind oder/und ein schönes, angenehmes Plätzchen gefunden haben um diese Zeit zu überstehen. Wir sehen uns bestimmt wieder… irgendwann.. irgendwo.. die Welt ist ein Dorf!🤗👍😍

Ich hatte Glück, bis auf den Schweizerzoll überhaupt keine Kontrollen, richtig gespengstisch waren die Grenzübergänge, so leer und keine Grenzwächter zu sehen.

Der Schweizerzöllner wunderte sich lachend über meine Multikulti, tierischen Mitfahrer, welche jeder einen Heimtierpass von einer anderen Nationalität besitzt. (D,GR,A) und ich natürlich 🇨🇭! Meine zwei Hundchen musste ich noch verzollen, wobei der nette Beamte sehr gnädig entschied.

Nun Schweiz ja.. aber wohin? Normal steh ich ja fast immer bei Familie und Freunden die ich besuche, also ständig unterwegs. Nun sollte das plötzlich für länger sein und ohne Besuche. Natürlich wäre ich bei Tom schon willkommen, doch so lange in einem Dorf, an einer Hauptstrasse, mit meinen tierischen Freunden und stark eingeschränkten Bewegungsmöglichkeit?! Ich überlegte hin und her und fand dann die beste Möglichkeit, die lange Isolationszeit alleine mit meinen Fellnasen durch zu stehen.

LAVRIUS die Heimat von einer schönen Zeit.. der Bergbauernbetrieb mit unseren Ziegen, Schafen, Kühen, Isi’s und Schweinchen.. natürlich auch Hunde und Katzen UND Schaggeli unserer Krähe.

Manon wanderte am anderen Tag zu unserem kleinen Restland und Stall, super der Weg war Schneefrei und trocken, somit für die Monschterburg befahrbar.

Tja und je näher ich den Bündnerbergen kam, tat sich mein Herz auf, ich freute mich auf meinen Platz. Es war ein Bisschen .. heimkommen!

Schwieriger wars ein einigermassen flaches Flecklein zu finden, aber nach einer Nacht bei der Strasse, half mir Manon ein Platz zu graben und pickeln und ich steh jetzt fast ganz gerade am Rande des Abgrunds, mit einer Traumsicht, Ruhe, guter Luft, Vögel Gezwitscher, Bachrauschen und glitzerndem Sternenhimmel in der stockfinsteren Nacht. Die Tiere geniessen ihre „Fastfreiheit“  bleiben gut ums Womo, Akina muss ich anbinden… musste sie doch nun ausgerechnet läufig werden☹️! Und sie üben sich tüchtig in… guter Wachhund werden, haben beide Sperberaugen und hören Flöhe husten und sie bewachen mich schon mit grollendem Knurren und tiefem, warnenden Gebell🤗👍.

Wir machen fleissig Kleine Wanderungen, über unser ehemaliges Eigen- und Pachtland, freue mich über viele Erinnerungen und entdecke Neues. Zwischendurch kommt Manon beim Hundespaziergang den Berg hoch und bringt mir was mit. Gestern musste ich wegfahren, es war kalt am Morgen, nicht nur draussen wo es -6 Grad war auch drinnen wo die Heizung ausgestiegen war, wieder mal kein Strom!

Tja das und noch so einiges wollte ich ja in der Schweiz beheben, zwei neue Solarpanel aufs Dach! Tja und auch Gas brauche ich ja.. nächste LPG Tankstelle bei Thusis Raststätte☹️60 km. Etwas Abwechslung schadet auch nicht, konnte grad auch noch Einkaufen und den Heimweg durch die wilde Versamer Schlucht geniessen.

In der Zwischenzeit machte mir Manon meine Wäsche.. DANKE!

Nachdem es die ersten Tage recht warm war, hatten wir aber auch Frost und paar Flocken Schnee, heute wieder Sonne doch mit kühlem Wind.. Winterjacken Wetter😂.

Auf dem angrenzenden Land ist zeitweise eine Familie am Holzen, die Mutter brachte mir ein feines, selbst gebackenes  Stück Kuchen mit. Eine nette Aufmunterung in der „Einsamkeit“.  Ja und so sehe ich doch zwischen durch mal Menschen und kann auf Distanz doch paar Worte wechseln.

Bei den Nachbarn im Tal konnte ich mich endlich wieder mal  mit einem herzhaft guten Alpkäse, Ziegenkäse und Eier eindecken und beim Sohn Yvo, der eine tolle Metzgerei und Schlachthaus betreibt, Fleisch für mich und die Hunde.

Wasser konnte ich mit einigen alten Schlauchstücken vom Bergbach zum Womo leiten.

Ihr seht… es geht mir gut hier oben und es fehlt mir an FAST nichts… ein Bisschen Gesellschaft oder gar Zweisamkeit wär halt schon schön! Heute hab ich kein einziger Mensch gesehen. Hatte mich ja auch sehr auf Besuche bei euch gefreut!Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.. in der Hoffnung auf wieder gute Zeiten grüsse ich euch herzlich und bis hoffentlich bald!

Hebt euch Sorg und bleibt gesund.

D’Monschterburger😘

Der Heimat entgegen…

Am 25.2. geht nun endgültig die Heimfahrt los, mit erstem Halt bei Nafpaktos, wo ich vorher schon eine Nacht war. Wir schlenderten dem Strand nach zur Stadt und machten einen gemütlichen Bummel durch den fröhlichen Betrieb auf den Gassen, setzten uns auf die Terrasse in die Sonne.

Am 26.2. eine schöne Fahrt an herrlich  blühenden Mandelbäumen, prächtig gelb-grünen, kugeligen Büschen, leuchtend gelben Blumenwiesen, weissen Margareten Felder vorbei, aber leider auch an stark befallenen Pinien… vollbehangen mit den grauseligen Prozessionsspinner Raupen Nester! Im Hintergrund leuchtende Schneeberge.

Diese Küste auf dem Festland kam uns total anders vor als auf Peloponnes, die Häuser, Gärten, Orte und Strände und Strassenborde sind viel gepflegter, sauberer tja geschleckter, hier haben sie anscheinend auch schon gelernt was Abfall Entsorgung bedeutet!

Aber kein Übernachtungsplatz der uns zusagte.. also doch weiter nach Thermophylos. Am lustigen Imbisswagen mit günstigem, frischen und super leckerem Grillangebot, legten wir eine Pause ein, gemütlich auf einem Bänklein und Tisch mit wunderschönem Pnorama.

Bald erreichten wir die ersehnten heissen Quellen. Oh tut das gut..unseren verspannten Muskeln und den geplagten Gelenken.

Der Super Platz mit „privatem Thermal Badeplatz“ wird gerade frei und wir parken als Mini Wagenburg direkt vor dem Einstieg. So kann ich am frühen Morgen, alleine ein Nacktbadgeniessen!

Das alte Seil hängt seit Jahren immer noch über das Flüsschen und bietet gute Gelegenheit, sich dran zu hängen und Gymnastikübungen zu machen.

Wir kriegen noch nette Nachbarn. Cornelia und Beat, D&CH, gesellen sich zu uns. 3-4 mal am Tag sind wir im heissen Wasser. Auch Akina ist glücklich.. sie hat einen Freund gefunden, etwa in ihrem Alter und die zwei spielen und balgen rum, einfach süss ! Dann fahren wir noch zum paar km weiter gelegenen Thermal Bassin, ein grösseres wo man auch schwimmen kann, rege besucht, hauptsächlich von Griechen, einige kommen auch mit Wowa oder Womo übers Wochenende her. Auch der Eisvogel, der vor 3 Jahren schon,vom Einstieggeländer aus, auf Mini Fischchenjagd sitzt,  ist noch da!

 

Noch eine letzte Nacht in Hellas am Strand, dann gehts weiter über Nordmazedonien.

Ab jetzt wurde es schwierig Übernachtungsplätze zu finden, vor allem halt auch, dass ich mit meinen Tieren aber auch für mich andere Prioritäten habe, bevorzuge halt abgelegene, einsame, idyllische Plätzchen in der Natur und das wird nun schwer. Nach erfolglosem Suchen, es wurde schon dunkel, Tante Garmin schickte uns wieder einmal mehr, so einfach mal zum Vergnügen, einige km durch die Stadt , um danach wieder am selben, grässlichen Ort zu landen, der Park4Night vorgeschlagen hat… es hielten zwei Männer an und fragten ob wir Hilfe brauchen, meinten dann freistehen sei hier schlecht, hätte viele Flüchtlinge, wir sollen besser auf den nahen Industrieplatz von Iceco und verschiedenen Betrieben, der ist bewacht von Nachtwächtern … und einer Meute halb streunender, laut kläffender Hunde, teils frei auf dem grossen Areal, andere in eingezäunten Teilen. Wir fragten beim Nachtwächter und durften uns auf den einen Platz stellen. Es war dann sogar eine erstaunlich ruhige Nacht, die Hunde beruhigten sich und hatten auch keinen Grund mehr zu bellen. Nur Pippirunde war Spiessrutenlaufen, für Akina aufregend und lustig, für Castello der Horror.. an der Leine, kein rettender Baum aber jede Menge verfolgende Hunde.

Am Morgen weiter, wir ziehen durch bis Serbien.. auf Autobahn, tja wieder mal keine Lisi Strassen und auch keine Lisi Plätze. Auch hier werden wir nicht wirklich fündig. Eine Therme wär jetzt schön, wir suchen und suchen, doch ohne Internet geht so ziemlich gar nix! Wir können nicht googlen , Park4Night gibt nichts her und den Wegweiser und Werbeschilder folgen wir vergeblich. Landen am Schluss in einem „Thermal Touri Ort“, ziemlich düster, nicht einladend doch immerhin einen Kiesplatz am Rande vor einem Park, da hat es wohl in der Saison ein Jahrmarkt drauf…Jetzt paar schmudelige, alte Wohnwagen, paar rostige, halbpatzig abgedeckte Spielautomaten und Geräte drauf. An der „Promenadenmeile“ haben sogar noch paar Verkaufsstände offen und wir erstehen wieder mal paar warme Schafswollsocken.. ideale Finken für im Womo!

Auch spazieren geht nicht schlecht, Akina erfreut sich wieder mal einiger Streuner und tollt mit dem Einen glücklich durch den Bach. Castello begibt sich auf Alleingang/Entdeckungstour um dann nicht mehr zur Abfahrtzeit zu erscheinen und uns eine Zusatznacht damit ein zu räumen 😡. Auch hier war mangelndes Internet nicht förderlich bei der Suche nach dem Ausreisser, der GPS Tracker braucht für die Übermittlung ja Internet! Und wieder mal verfluche ich das Satelliten Internet, welches ich für teures Geld installieren liess und seit Jahren Abo Gebühren bezahle um mich dann wieder zu ärgern. Nämlich genau dann, für Notfälle, tut es seine Dienste auch nicht und wenn’s mal tut so langsam und schlecht wie zu den Zeiten, vor ca. 20 Jahren, wo wir das noch über die Telefonleitung kriegten😡!

Ich befürchtete schon, dass Castello sich irgendwo im halb zerfallenen Häuschen nebenan verfangen, eingeklemmt oder in ein Loch runtergefallen sei. Ich konnte sich nicht auf den Dachboden, die Einsturzgefahr war zu gross.

So verweilten wir halt noch etwas im Städtchen, schlenderten durch die Gassen, an Läden und Verkaufsständen vorbei, ich erstand zwei günstige schöne Schaffelle, auf den Markt paar Früchte, Nüsse … UND die so lange in Griechenland gesuchten und heiss geliebten Kumquat. Tja so hatte ich meinen Notvorrat an Reiseproviant🤗.

Sogar die ausgeschilderte Mineral Springs fanden wir.. in zwei Kapellen.. wohl gesegnetes Wasser zum in Flaschen ab zu füllen!🤣 Thermalbäder seien nur in Hotels vorhanden, wir guckten uns auch eins von aussen an.. auch nicht unser Ding.. dafür war Akina hell begeistert und wollte freudig mit ihrer „Zwillingsschwester“ spielen… die sie in der verspiegelten, ebenerdigen Fensterfront am Hotelgebäude erblickte🤣🐶! Total entgeistert, verständnislos!

Gestern bretterten wir dann Serbische Autobahnen und oh Wunder meine Augen/Schlafattacken liessen es zu, wie erreichten Ungarn. Durch die schöne Stadt Szeged.. uiii jetzt heisst es wieder nach Vorschrift zu fahren.. wir merken das wir wieder in der Zivilisation gelandet sind! Die Eindrücke überwältigen, DM, Aldi,Deichmann und wie sie alle heissen.. Einkaufszentren, Strassenführungen, Bauten, alles sauber und gepflegt.. wir werden „überschwemmt“!

Ja leider auch überschwemmt und matschig die Uferparkplätze am Fluss und die Nebensträsschen und Felder.. keine Chance auf idyllisches Plätzchen wie P4N und Google verspricht. Ein mega Sonnenuntergang, eine riesige rote Kugel die sich prächtig verabschiedet, ohne das ich sie fotografieren kann, Anhalten auf der Strasse keine gute Idee! Dann wieder mal dunkel in die Nacht.. notfallmässig stellen wir uns in einem kleinen Städtchen in einer ruhigen, braven Wohnstrasse auf einen PP neben der bimmelnden Kirche, zum Glück verstummte sie dann aber und schlief bis 6 Uhr🤗 ich dafür nicht nach 4 Uhr musste ich 3x raus, Akina meldete sich brav, die musste dringend, nur wo?? Für sie war es viel zu sauber und gepflegt, sie ist schliesslich ein braves Mädchen, erst beim dritten Besuch fand sie ein geeignetes Plätzchen in einem Strassengraben👍😉.

Hoffentlich die letzte Übernachtung fern der Natur!

Ich hoffe sehr, es bis zu den lieben Freunden Maria und Koardel zu schaffen.. besonders wird sich Akina auf ein Wiedersehen, Spielen und Spaziergänge mit deren Hundis freuen!

Ich hab wieder Internet, kann wieder übers Handy SRF1 hören und befürchte bald falsch zu handeln, vom friedlichen Peloponnes in die Heimat zu fahren… heute höre ich nur Schreckens Meldungen wegen Corona Virus!

Freue mich aber, mit gemischten Gefühlen, auf Wiedersehen mit Familie❤️, Freunden und Bekannten🤗👍🍀

Bis bald😘

Tschüss Peloponnes.. wir kommen wieder!

Und Tschüss Peloponnes…

Gestern hab ich Peloponnes verlassen, eigentlich wollt ich noch 1 bis 2 Nächte beim Gianiskari verbringen. Nachdem ich die Monschterburg bis zur Taverne rauf gequält habe war es mir dann doch zu riskant an den Strand runter zu fahren. Die unbefestigte Strasse ist stark ausgewaschen und hat tiefe Rinnen mit Felsbrocken bestückt, ein Stück bin ich runter gelaufen, es sah nass aus und hatte tiefere Reifenspuren. Und dann alleine unten festsitzen nö das brauchte ich nicht.  Irgendwie war mir das Suchglück nicht hold, kein Plätzchen fand meine Gnade.

 

So rollte und rollte ich weiter, durch Patras , mit der Fähre rüber und entschloss mich mal nach rechts zu fahren, das liegt auf der geplanten Route und kenne ich noch nicht.

Durch das reizende Städtchen Nafpaktos war ein totales Chaos, war ja ausgerechnet der TSIKNOPEMPTI (Grilldonnerstag)😜 somit war das Städtchen überfüllt. Da ich nebst dem stockenden Verkehr auch noch die engsten Gässchen erwischte wo natürlich die Autos ausgerechnet vor Kreuzungen in zweiter Reihe parkierten und gerade aus Sackgasse oder Einbahnstrasse war , hatte ich schön zu kämpfen. Den grossen, leeren Platz ausserhalb, liess mich zwar keine Purtzelbäume schlagen vor Begeisterung, im Anbetracht dessen, das es bald ein dunkelt, nahm ich das als kleineres Übel und blieb.  Ausser einer Nachtruhestörung um 01 30 Uhr, wo paar Besoffene nach dem Grillfest noch rum lärmten auf dem Platz, war es herrlich ruhig, zwar nicht ganz dunkel, etwas weiter weg war eine Schiffswerft ausgeleuchtet und über den Golf von Korinth flimmerten die Beleuchtungen der gegenüberliegenden Orte.

Am nächsten Morgen war mehr Betrieb, anscheinend ist der grosse geteerte Platz ein beliebter Ersatz für eine Aschenbahn, kaum hat der eine seine x.. wievielte Runde beendet, kam der nächste, wacker maschierten sie und immer einen kleinen Bogen um die Monschterburg 🤣 und dann kam noch ein traditionell schwarz gekleidetes Grossmütterchen… geschätzt uralt jedoch wahrscheinlich nicht unbedingt älter als ich.. sie stapfte ihre Runden tapfer zur Musik vom Handy.

Nach dem Frühstück wollt ich los, das Castell besichtigen. Castello hatte das wahrscheinlich nicht recht verstanden und zog den Strandplatz vor, versteckte sich wieder mal und lachte sich ins Pfötchen, dass ich nicht ins Schilf/Gestrüpp konnte. Zweimal drohte ich ihm, aus ihm einen Streuner zu machen, fuhr paar Meter vor und zurück, verfluchte ihn zum X. Mal und liess ihn dann wirklich zurück. … natürlich mit der Absicht ihn später zu holen.

Also rauf auf die Burg, eine tolle Aussicht gab’s erst mal kostenlos und auch für Hund.. dann kam das Kassenhäuschen, ich züchte schon den angeschriebenen Zweier€ , doch konnte ich diese Ausgabe sparen.. Hunde dürfen nicht in die alten Gemäuer, dabei ist ja Akina ein Mädchen und hebt nicht ihr Bein an jeder Ecke!

Also runter, die Altstadt hat ja auch einiges zu bieten. Nochmals ein Kampf durch die Gassen, ich ergattere einen PP vor einer Taverne und laufe los. Die nächsten alten Mauern erwiesen sich als Stadt-und Hafengemäuer. Bald hatte ich genug gesehen und entschloss mich nochmals in die gegen gesetzte Richtung zu fahren, einen alten Lieblingsplatz zu besuchen und vielleicht auch 2-3 Tage stehen zu bleiben. Zuvor holte ich natürlich unseren „verwaisten“ Lumpenstrick, Castello ab.  Wer weiss was mich danach erwartet, diese Strecke ist für mich neu, wir wollen ja zu den Thermen bei Thermophylos/Lamia . Vielleicht stösst Rosmarie ja noch dazu, sie ist immer noch auf Peloponnes und Uschi fährt ab Kalamata direkt zu den Thermen. Kann auch sein dass es keine schönen Plätzchen unterwegs hat, dann fahr ich halt durch.. mal sehen.

Meine zwei Fellnasen sind vom Platz begeistert , konnten sie doch so richtig rumtoben… bis.. mein unbelehrbares Streunerchen (und Streuner bleibt Streuner, das ist in den Genen!) einen alten Ziegenkopf gefunden hat. Natürlich stolz als Notvorrat nach Hause geschleppt. Tja und ich musste es dann wieder entsorgen, grrrrrr … 🤢 eklig, konnte ich zu unseren Bergbauernzeiten, in der Surselva, schon nicht, und musste das immer Manon überlassen, der Geruch von Kadaver drehte mir den Magen um.

Die Sonne hat sich hinter den gewaltigen, steilen Felswänden verabschiedet, es ist empfindlich kühl geworden und wir haben uns ins warme Womo verzogen.

Gute Nacht.. ich werde diese Nacht nochmal total geniessen. So traumhaft, Ruhe (Der Wind ist auch schlafen gegangen, das Meer plätschert sanft ), Dunkelheit, Natur, mächtige Felsen und eine prächtige Skylines!

Nun sind wir nur noch DREI …

 

Die einen werden es schon von FB wissen…

R.I.P. Andra Amica de Paltinis

Korinthos/Isthmus am Ufer vom Kanal von Korinth

Am 7.2.20 um 13 Uhr 08 hat Andra den letzten Atemzug, in meinen Armen, gemacht, sie hat den Kampf aufgegeben.
Ich bin traurig und vermisse sie, bin aber dankbar für die intensive, innige Zeit mit ihr. Sie war so sehr tapfer, vertrauensvoll und geduldig.
Nun ist sie über die Regenbogenbrücke, an einem schönen Ort, mit ihren voraus gegangenen Freunden und ohne Schmerzen. In meinem Herzen wird sie ewig bleiben ❤️.

Paralia Chrysi Akti,  Andravida, Killini
Schon 10 Tage ohne Andra, die Monschterburg ist viel zu gross und leer und Akina vermisst ihre grosse Freundin und ich meine Knutschkugel.
Das letzte Mal als ich an dem Traumstrand war spazierte sie noch mit!

Nun mache ich mit Akina lange Strandspaziergänge, gestern 4km,  zur Platte und zurück und heute in die andere Richtung 3,5 km. Traurige Funde: ein halb verwestes Schaf und zwei Überreste von Riesen Wasserschildkröten, die armen Tiere kommen oft in SchiffsschraubenAnsonsten ist der Sand platt und hart somit angenehm zum laufen und ungewöhnlich sauber. Gestern hatte ich eine nette Überraschung… zwei Womo‘s und zwei Paare waren auf der Platte..ich ging Hallo sagen und wiedermal war Peloponnes ein „Dorf“.

Das eine Paar, Eva und Martin empfingen mich mit: Hallo Lisi  wir kennen dich und verfolgen deinen Blog. Hildtrud und Ingold hatten Kaffe und Kuchen aufgetischt und so verbrachte ich einen netten Plaudernachmittag mit den Vieren. Es gab ja so viele Anekdoten zu erzählen, wobei Eva und Martin, als aufmerksame Leser das meiste schon wussten. Sie waren sogar noch die FB Gruppenmitglieder, welche mir mit einem Ersatzrad aushelfen wollten als ich Plattfuss hatte.

Die Nacht war wieder ganz nach meinem Sinn…erholsam ruhig,  schwarz wie der Kaffe .. nur ein prächtiger Sternenhimmel und der Mond leuchteten🤗👍

Vorher war ich vier Tage bei Uschi zu Besuch, auch Rosmarie war noch da, wir haben bei einer  Taverne, „über die Gasse“ leckere Speisen geholt, Kaffe und Kuchen genossen und Rummikub gespielt. Mit Sam und Akina spazieren, die Kleine war überglücklich und ich hielt es sage und schreibe vier Nächte aus, bevor ich die „Flucht“ aus dem lauten, hell beleuchteten Kuschelcamp ergriff!

Wenn Alles klappt, werden wir drei Frauen den Heimweg gemeinsam, im Dreierkonvoi, unter die Räder nehmen, nebst den heiss ersehnten heissen Quellen einige andere schöne Plätze und Sehenswürdigkeiten entdecken und über Serbien in Ungarn Maria und Koardel besuchen. Danach werden sich auch beste Wege trennen, Uschi bleibt an der Österreichisch/Slowenischen Grenze  und Rosmarie  ins Nürnbergische, die Monschterburg wird gemütlich dem Bodensee entgegen tuckerln .. wo mein Heimat/Familie und Freunde Besuchsurlaub beginnt. Natürlich freue ich mich schon sehr euch Alle wieder zu sehen!

Weniger erfreulich … der Monschterburg steht das Vorführen beim Strassenverkehrsamt bevor.

Ja dann.. bis bald!

 

 

 

 

 

 

Abschied Zeit..

Nach einer Woche Paralia Astros Paliochano, am 27.1.20 fahren wir weiter, zum Kondyli Strand, ein wunderbarer Strand… im Winter wenn er menschenleer ist.. alle Strandbars, Sonnenschirme, Liegestühle weggeräumt sind und der traumhafte, lange, jetzt sehr saubere Strand fast für uns alleine ist!

 

Hier kann es Andra auch schön haben, das Wetter ist fantastisch, frühlingshaft und in der Sonne angenehm warm.

Akina kann mit den zwei quirrligen Freunden rumbalgen und wir Frauen schwimmen. Während Fred unermüdlich mit den Fischerruten am Ufer sitzt und Würmer badet. Zum Glück sind wir keine gestrandeten Schiffsbrüchigen, sonst müssten wir kläglich verhungern.

Einmal hat er ein grässliches „Monster“ aus den Tiefen des Meeres gezogen, zum Glück befinden diese sich nur am Grund… (wie mir Fred und Gabi beruhigend versichern) ein bläuliches-rotes, stachliges Riesenwurmding, giftig, schmerzhaft und eklig! Beinahe hätte ich auf mein herrliches Bad verzichtet!   Link Wikipedia

Gaby, ich und das 12 beinige, weisse Hundetrio machten einen Spaziergang ans Strandende, ich bis zur Kapelle. Dabei musste ich das letzte Stück durchs Wasser waten, Gaby blieb mit den Hunden zurück… falsches Schuhwerk und wasserscheuer Theo 😜🐶! Andra blieb derweilen als schlafender Wachhund auf ihremLager vor dem Womo, natürlich im Blickwinkel vom angelnden Fred.

Am nächsten Tag wollteAndra nicht raus, sie war zu müde,erschöpft und murrte wenn ich sie aufheben wollte, jedoch wollte sie auch nicht drinnen Pippi machen.

Der andere Morgen brachte mir dafür eine Putzorgie ein. Morgens.. es war noch düster, bin ich mit den Haussocken in eine üble Pfütze getreten. Die armeAndra war „ausgelaufen“.. natürlich über die Betteinlagen raus. Es war ihr so gar nicht recht und ich redete ihr tröstend zu, dass sie nicht traurig sein muss und das kranken Menschen auch passiert.

Ja es ist eine traurige, anstrengende Zeit, aber auch eine intensive und tiefgehende! Auch zu beobachten wie die junge Akina es gelernt hat zu begreifen, dass sie nun nicht mehr mit Andra spielen kann, oft kuschelt sie sich an ihre Seite oder leckt sie lieb über das Gesicht, sie weiss inzwischen, dass unter den Decken am Boden Andra liegt und passt auf nicht auf sie zu treten. Andra kann nicht mehr auf ihrem gewohnten Bett( Sitzbank) schlafen. da sie zweimal nachts runter gefallen ist.

Und trotzdem zeigtAndra immer noch Lebenswille und -Freude, kann noch nicht loslassen… oder wollte sie wirklich bis zum Salantistrand, will bei Janosch(Asche) und Mickys Grab, ihre letzte Ruhe finden?! Es sind noch 3 Nächte bis zu Micky’s Sterbetag vor einem Jahr?! Zweimal hab ich schon ein Grab an schönen Stellen gegraben und dann doch weiter gefahren, jetzt werde ich warten bis es soweit ist… unglaublich  wie lange ein Hund ohne Fressen und nur wenig Wasser leben kann, erschreckend wie so ein kräftiges Wesen abmagert, aber ihre treuen Augen noch interessiert beobachten und ihr Fell noch samt und glänzend ist. Auch verrückt wie eine träge Masse von ca.35 kg so viel schwerer zu tragen ist, als ein gleich schwerer starrer Stein!

Nun diese Phase des Abschied nehmen hat mich gelernt(gezwungen) ruhiger, gelassener zu werden und es auch paar Tage länger an einem Ort aus zu halten!

Ich geniesse den weiten, idyllischen, wunderschönen Strand mit Salzwiesen und Tamarisken… eine herrliche Ruhe.. nur in der Ferne das anheimelnde Gebimmel der Schaf-und Ziegenherden und das sanfte Rauschen des Meeres.

Das Wetter ist wunderbar, die Tage werden endlich wieder länger und heller, die Tage geniesse ich, entdecke überall mehr bunter Frühling, farbig leuchtende Blumen, Gräser in allen Variationen und spriessende Büsche in vielen verschiedenen Grüntönen.

Nur die dunklen, stillen Abende, wenn meine tierischen Freunde schlafen und mich nur das Plappern des TV berieselt, dann überkommt mich manchmal ein Gefühl der Einsamkeit.

So jetzt geh ich Schwimmen.. euch wünsch ich einen schönen Sonntag!

Sonnige Grüsse Lisi und Vierpfoter

Winter?? .. manchmal pfeift der eisige Wind recht bissig.. aber dann können die Sonnenstrahlen auch ganz schön auf die Haut brennen!

Diesmal machte ich nur einen kurzen Stopp in Monemvasia, beim Schlachter Fleisch für Akina gekauft und die Schweden nochmal kurz getroffen. Dann noch ca. 20 km und ich war an einem Paradiesischen Strand, unvorstellbar sauber und sowas von idyllisch!! Akina und Castello genossen die Freiheit, wir sahen zwei Tage kein Mensch. Mit Akina wanderte ich zu dem Steinhäuschen hoch, kleine Mäuerchen grenzten Felder und Äcker ein, Gras, Hafer und zwei Parzellen mit wilden Anemonen. Dabei entdeckte ich noch paar schöne Nischen zum Parken.

Schade hatte ich nicht genug Vorräte dabei und das Gas wurde auch knapp, ist halt Nachts schon kühler, so heize ich eben mehr!Hier wär ich direkt gerne noch länger geblieben.

Hab mich dann entschlossen bis Astros zu fahren , das Navi sorgte irgendwie für Abwechslung und schickte mich teilweise über eine andere Strecke, na ja ich liess mich bedingungslos leiten, die Strecke war auch ganz schön.  Eine Nacht verbrachte ich am vorderen Astrosstrand, Fred und Gaby mit ihren zwei weissen Kleinen waren hier. Akina erkannte das Womo und ihre Freunde sofort und war nicht zu bremsen.
Dann wollte ich aber zum June‘s Strand und stehe nun wieder mal am Eukalyptusstrand.  Es ist hier einfach  wunderschön,  … ein flacher, sauberer Kiesplatz am Strand, eingerandet von Schilf und Gebüsch und toller Aussicht auf das beleuchtete Städtchen und Burgberg von Astros. Die absolute Ruhe… ausser das gefürchtete Schakalengeheul in der Dunkelheit!

Ich bin hier her gefahren weil ich dachte es wäre schön wenn Andra ihre letzte Ruhe an June‘s und Janosch‘s Gedenkstätte bekommen würde. Bin mit Akina gleich hin gegangen, es ist ein schönes Plätzchen und noch alles unberührt und in Ordnung, auch der Boden wäre glaub ich nicht allzu hart und steinig um zu graben. Leider fühle ich mich aber immer noch nicht wieder wohl hier, jetzt wenn’s dunkel wird und wir alle gemütlich in unserer Monschterburg geborgen sind ist es schön. Aber am Tag fühlte ich mich mit meinen Tieren unsicher, ja sogar Akina und Castello reagierten seltsam. Akina knurrte öfter und schaute sich dauernd um (entwickelt sich langsam immer mehr zum Wachhund!🤗👍)und Castello wich beim Spazieren nicht von unserer Seite und machte es sich ohne Widerspruch im Womo gemütlich.. keine Anstalten schnell mal zu entwischen.  Es waren auch viele aufgescharrte Löcher und Spuren im Sand zu sehen, wo die Goldschakale wohl nach Käfern und sonstigem Getier gesucht haben.
Ob Castello und Akina die hier drohende Gefahr spüren?!Ich werde wohl doch wieder an den vorderen Astros Strand ziehen, da haben die zwei Fellnasen ihren Freilauf herrlich genossen und Akina war überglücklich mit ihren zwei kleinen Womohunden Freunden, Pacco und Teo, von Gaby und Fred, zu spielen.

 

JA… und da bin ich denn nun auch.. die Begrüssung unter den Hunden war die helle Freude, die drei stürzten aufeinander los und wir mussten aufpassen nicht dauernd überrannt zu werden. Castello brachte sich schnell auf den Bäumen in Sicherheit  und findet es auch wieder toll. Das Wetter meint es gut mit uns, der bissige Wind hat nach gelassen und ich hänge entspannt in meinem Lieblingssessel.
JA.. und Andra, ihr gefällt es bei uns immer noch, obwohl ihr Körper fast nicht mehr kann und sie furchtbar mager ist, ihre Äuglein können noch funkeln und interessiert uns und die Umgebung beobachten, freut sich über Streicheleinheiten, rafft sich sogar zwischendurch mal auf, läuft paar Schritte weg um Pippi zu machen und liegt dann erschöpft wieder hin, aber sie lässt sich klaglos  helfen. Ich bin froh, entweder hat sie wirklich keine Schmerzen oder erträgt es nach Molosserart tapfer.
Das Meer ist wieder fast ruhig, wenn’s morgen noch ganz windstill wird werden wir versuchen mehr als die grosse Zeh ins Wasser zu setzen und paar Runden zu schwimmen.

Bis bald, Liebi Grüessli Lisi und Vierpfoter

 

Frühling im Anmarsch?!

Ich glaube es wird Frühling… die Wildgänse ? schnattern an der Küste unten und hier oben in den Sträucher zwitschern und trällern die Vögel fröhlich, schon lange nicht mehr sooo viel Natur gehört! Akina geniesst die Morgensonne im weichen Grasbett.


Andra liegt noch unter der warmen Kuscheldecke und ich „ muss Haushalten“
😉🤣

Gestern hab ich mich endlich aufgerafft und Faden und Nadel in die Hand genommen. Von Willi hab ich ein schönes indisches Tuch geschenkt bekommen, genau die richtige Grösse um meine Steppdecke „einzukleiden“, hab riesig Freude daran.  Nächstens will ich noch Uni grün dazu kaufen und die Unterseite und Kissenbezug nähen.  Hab jetzt so lange gesucht, hier kann frau aber keine nette Bettwäsche kaufen, fade Farben, falsche Grössen und unangenehmes Material.

Nun bin ich schon wieder 5 Tage an dem schönen Platz, geniesse den menschenleeren, einsamen Platz mit Sicht auf Natur pur und dennoch so nah an Menschen 👍🤗( Fischerhafen/Taverne/Strom und Wasser) einfach ideal für meine Fellnasen! Akina hat zwei Freunde gefunden und tollt mit den zwei rum und Andra kann draussen in der Sonne liegen, das Geschehen um sie beobachten und zwischendurch paar Schritte gehen. Meine Vorräte werden knapp, ich werde heute weiter ziehen und das nächste „Paradies“ suchen… hier war ich bestimmt nicht das letzte Mal! Hab den Platz diese Saison mit Anderen Augen gesehen, wir hatten den Hafen zwar auch schon angefahren aber nie als gut befunden. So ändert sich das Empfinden, Ansicht oder Einstellung😂

Rosmarie ist schon abgefahren und sucht sich ein Plätzchen, ich muss noch Wasser tanken und paar Sachen einkaufen gehen, dann mach ich mich auch auf den Weg.
Heute ist Rosmrie schneller fündig und schickt mir ihren Standort, der Ort sagt mir was.. aber ich lass mich überraschen. Bin schon paar „alte“Plätze angefahren doch ohne Begeisterung weiter.

Plitra, da war ich schon durchgefahren, aber am andern Buchtende.. dort ist schon Schatten. Auf dieser Seite ist es herrlich sonnig und wir geniessen es draussen zu sitzen. Das Dorf sieht ziemlich leer aus, inzwischen ist es dunkel und es brennen auch nur wenige Lichter in den Häuser.
Und wieder strahlt ein wunderbarer Sternenhimmel.

Neues Jahr.. neue Abenteuer-Reisen und Glück!?🍀

Das Neue Jahr hat begonnen!

Allen die es noch nicht über Facebook mitbekommen haben…

Die Monschterburg mit ihrem Team wünscht euch ein glückliches, gesundes, erfolgreiches, erfüllendes, abenteuerlich, romantisches, tolles und wunderschönes Jahr 2020 🍀

Für Silvester war ich wieder in der Marina Kalamata. Mit Rosmarie, Uschi und John sind wir in unserer Stamm Taverne essen, wir hatten nicht reserviert und der letzte Platz war ausgebucht. Da wir aber sehr früh für griechische Verhältnisse dort waren und das Lokal noch leer, erbarmte sich der Wirt, liess uns bis 21 Uhr bleiben und tischte uns wieder Leckeres auf.

Die letzte Zeit des Jahres verbrachten wir anschliessend mit Spielen in Uschis Womo… ich konnte mich kaum wach halten bis wir dann endlich Schlag 24 Uhr auf ein Neues anstossen konnten.. tja.. und wir waren euch ja auch eine Stunde zuvor im neuen Jahr 🤣👍🍀. (Zeitunterschied)

Ein ruhiges Silvester/Neujahr kein Böllern und Raketenkrachen.. nur in der Ferne ein kleines Feuerwerk um Mitternacht, ein paar Himmelslaternen schwebten rasch und lautlos, in bunten Farben vorbei übers Meer . ( diese sind ja bei uns verboten und zu Recht, man denke an den schrecklichen Brand kürzlich im Zoo Krefeld DE).

 

Am 3.01.2020 wollte ich dann wieder weiterziehen, hab die Monschterburg fahrtauglich gemacht und mich verabschiedet… tja und dann.. Zündschlüssel gedreht und nichts geht mehr. Hanspeter holte sein Ladegerät und mass die Batterie, dann überbrückten wir mit Rosmarie’s Fahrzeug, suchten eine Batterie/Autoelektrowerkstatt auf, Rosmarie kam mit, hüpfte jedesmal zur Monschterburg raus um zu fragen ob sie uns helfen können. Ich musste mich recht konzentrieren um nicht wie von der Jahrzehnte langer Gewohnheit, Zündschlüssel drehen, Gang rein, den Motor abstellte.

Zum Glück fanden wir bald die richtige Werkstatt, wo uns in kürzester Zeit geholfen wurde. Nun tuckert meine Monschterburg wieder, mit neuer Batterie, zufrieden. Die Weiterreise verzögerte sich damit um einen Tag, was ganz gut war… Maria und Koradel kamen nämlich eben an und wir genossen nochmals alle zusammen die excellente Griechische Küche in der Stammtaverne.

Am Samstag noch einen Einkaufsbummel über den Wochenmarkt und Lidl … dann rollte die Monschterburg gegen die Mani zu.

 

Leider war diesmal meine Suche nach neuem Plätzchen erfolglos und so fuhr ich zum X. Mal zum geliebten Sauriereierstrand.

Der schöne Strand war vom Weihnachtssturm böse zugerichtet, die grossen Sauriereier ( grosse, weisse, eierförmige Steine) und viel Schwemmgut hatte es bis weit in die Strasse und Platz rein geschleudert und geschwemmt. Da hätte ich auch nicht zu der Zeit stehen wollen! 

Aber die Überraschungsfreude war gross.. waren doch Gabi & Fred und die Schweden Nicole und ihr Mann mit ihrer pflegebedürftigen Mutter schon hier, ausserdem noch zwei schon bekannte Womos.
Die Kälte kam schon mal heftig und die Bergspitzen waren kurz Schnee bedeckt. Mit Schaffell auf dem Stuhl und Isländerpulli konnte man es auch an zwei Nächten gut am Lagerfeuer aushalten. Gestern servierte uns Gaby einen mega guten, wärmenden Glühwein. Und bei so vielen interessanten Lebensgeschichten, Schicksalen, Erfahrungen und Erlebnissen ging uns ein reger Gesprächsstoff bis spät in die Nacht nicht aus. Wir waren eine gemütliche Runde mit gut drei Generationen Menschen in der Runde… eine grosse, freundliche Womofamilie im „Dorf“ Peloponnes! Auch Willi mit seiner angereisten Freundin Noemi und Jonas kamen dazu.

Andra, meine so liebe, zufriedene und geduldige Patientin will noch ein Weilchen bei uns bleiben. Ein Tag frisst sie gar nichts, den andern Tag mag sie Wienerli, dann lieber Poulettflügeli, Hühnerherzen… dann zieht sie Katzennassfutter Beutelchen vor oder mein Rindersteak. Heute hat sie den Kaustengel/Leckerli/Katzenstengel Tag, bei allem Andern schaut sie angewidert weg und legt sich von der Schüssel weg. Wasser trinken aus der Schüssel mag sie auch nicht, in Kalamata hatte sie ja das Flüsschen aber hier…beim ersten Spaziergang (ca. 100 Meter😢zog sie, nach einer kurzen Verschnauf/Liegepause, in einen Graben rein, wo sich nach 10 Meter, in einem kleinen Felsenbett Regenwasser angesammelt hatte. Das Süsswasser hat sie gerochen und trank es gierig.

Nun, wie mir auch der Tierarzt sagte und ich auch der gleichen Meinung bin… Andra darf Alles, muss nichts! Mein Kühlschrank ist überwiegend mit Hundeleckereien gefüllt! Ihr Spaziergang beschränkt sich auf 2-3 Mal à 100 m, wenn die Sonne warm scheint liegt sie draussen auf ihrem Bett, wenns kühl wird liegt sie im kuschelig warmen Zuhause auf der Sitzbank und beobachtet mich. Der Gedanke sie bald zu verlieren tut verdammt weh!😥

Heute hab ich mit Akina 3,5 km Spaziergang gemacht, beim 2.Teil kam Gaby mit ihren zwei Fellnasen mit und Akina freute sich unbändig über die zwei Spielkameraden. Sie versteht wohl nicht so recht warum Andra nicht mehr will/mag!

Heute wird es schon die 5. Nacht wo wir hier sind.. es gefällt mir sehr gut, was ja auch das nette Grüppchen Gleichgesinnter ausmacht. Der Frischwassertank wird leer, leider… Trinkwasserflaschen hab ich noch genug.. mal sehen ob ich morgen doch weiter ziehe oder Wasser bunkern fahre.?!?

Liebi Grüessli aus der Monschterburg… 😘

Lisi und co.🐾🐾🐾

Die Zeit vergeht wie im Flug… bald ist ein neues Jahr!

Schon wieder eine Ewigkeit nicht berichtet!

Es war ja auch immer was los.

Mein Aufenthalt bei Korinth, mit Pannendienst Transport, viele Hilfen durch Zürich Versicherung, FB Freunden, Stellplatzbesitzern und netten Campern. Der Reifenwechsel war in kurzer Zeit erfolgt und die Monschterburg wieder fahrtüchtig!

Auf dem Camperstopp nette Womoleute kennengelernt!

Am 4.12. fuhr ich wieder nach Kato Kylini zu einem meiner Lieblingsplätzen.. und juppieee „mein“ Plätzchen war frei. Nur ein Womo stand noch hier, ein mürrischer Mann davor im Sessel. Wollte ihn fröhlich begrüssen, doch wurde ich zurückgewiesen mit den Worten: ich gebe keinem Menschen die Hand. Hab das Paar dann ignoriert und mir die gute Laune nicht verderben lassen.

Weitere Etappen.. Tholobeach, Kopanaki Bauernmarkt, Kalamata Marina.

Bei Starkregen und Sturm such ich eine neu entdeckte Bucht auf, wird dunkel und ich mag nicht mehr weiter fahren. Die Winzlingbucht ist zwar schon besetzt, doch fordert der nette juge Mann im Hippibus mich nett auf , neben ihnen zu parken🤗

Danach wieder Sauriereierstrand. Andra gehts schlecht, wird immer dünner und frisst nicht.

Kranidi Tierarzt, eine Nacht Ermioni Hafen ( Medis für Andra aus Apotheke) .

Ich fahre zum Salantistrand, es tut gut hier zu sein und ich werde von Andrea und Raimund ( Big20 ) zum leckeren Nachtessen am Lagerfeuer eingeladen. Mmhhh selbstgefangener, grillierter Oktopus 🐙 auf exotischem Gemüsebouquet.. fantastisch! Danke für den wunderschönen Abend!

Andras Leiden lässt mich nicht in Ruhe, ich muss weiter, will unbedingt nochmals den Veterinär in Messini aufsuchen, ich befürchte schlimmeres. Er untersucht Andra nochmals, nimmt Blut. Leishmaniose, Schilddrüsen oder Bauchspeicheldrüsen sind ausgeschlossen, leider fällt der Befund aber traurig aus, ich hab das ja schon befürchtet und erahnt, es ist Krebs ( Lymphdrüsen). Hab ich doch bei meinem Vater und anderen Krebspatienten schon erfahren, dass sie fast nichts mehr essen mögen und fast angeekelt sich vom Essen abwenden.

Der nette Tierarzt sagte mir, wir sollen uns noch eine schöne gemeinsame Zeit machen, Andra wird es mir zeigen wenn es soweit ist und sie nicht mehr mag, im Moment hat sie noch öfters frohe, interessierte Momente, auch wenn sie oft schläft. Sie geniesst gekuschelt zu werden, mag ins Wasser stehen und frisst ein mal pro Tag irgend was gesundes oder weniger gesundes. Darauf muss ich nicht mehr achten, sie darf haben was sie will, von Poulettflügeli über Hühnerherzen, Lyonerwurst, Pouletbrustfilet, Rindsfleischstückchen, Katzen Nassfutter und Katzenleckerli/Stengeli oder auch Wienerli 😂 Mein Kühlschrank ist überwiegend mit Andrafutter belegt und ich lese ihr jeden Wunsch von den Augen ab! Bin glücklich wenn sie was runter kriegt!

Drei Nächte am Fischerhafen von Petadilli mit Rosmarie. Andra hatte eine Krise, befürchtete schon das Schlimmste.

Weiter über Kakovatos (Besuch Andrea und Uli) und Pinienwald/Elea  (Besuch Wagenburg ..Wüstenmaus, Big20, den🇨🇭Willi und viele mehr) toll so viele coole Fahrzeuge! Ein Fest für Akina.. so viele Hunde hier zum spielen, dabei ein Wurf süsser Welpen vom gleichen Strandplatz, Kakovatos, wo ich Akina her hatte. .. und NEIN .. ich bin vernünftig, es kommt kein dritter Hund in die Monschterburg, auch wenn die Versuchung bei so süssen Baby Hundis gross ist! Übernachtet haben wir dann am Rande des Waldes auf einem Pinien freien Platz, da traf ich auf Maria und Koardel von koma.land und ihren zwei süssen Bulli’s. Am Morgen hatten wir einen schönen Hundewalk gemacht, über 3 km (natürlich ohne Andra!) An einem gekenterten, gestrandeten, grossen Fischerboot vorbei, das das Unwetter letzthin an den Strand schwemmte.  Schön die zwei wieder zu sehen, vor einem Jahr haben wir sie bei Uschi kennen gelernt. Einfach schön… Peloponnes ist „so klein“ das frau immer wieder auf Womofreunde stösst und die Womofamilie stetig wächst🤗👍.

Gestern bin ich wieder alleine weiter gefahren.. diesmal ganz langsam, fast alles am Strand nach, die weissen und schwarzen Strässchen.. ja eben Lisi Routen! Und wie könnte es anders sein, das vom Unwetter, mit Schwemmgut überspülte und teilweise ausgeschwemmte Strässchen wurde zum Feldweg und immer schmaler, führte zu Gewächshäuser und Feldern hin und wurde matschig und nass, voll rotbrauner Erde. Zu Fuss bin ich dann bis zum Wäldchen gelaufen, wo der Verbindungsweg zur nächsten Strasse sich in ein eingewachsener Trampelpfad verwandelte. Schei… das hiess alles zurück und vor allem retour durch den Matsch und engem Gebüsch.

Aber dank einer Gummimatte und mehreren Versuchen brachte ich die Monschterburg zum Glück wieder auf den richtigen Weg🤣. Per Zufall landete ich auch noch beim Märchenschloss, welches ich bis jetzt noch nie von Nahem gesehen habe. Hat sich aber gelohnt, eine wunderschöne Strecke… teilweise irre Felsenküste, irgendwie wie Lavagestein.

Bei Gargaloanoi fand ich ein angenehmer Übernachtungsplatz, herrlich .. wiedermal ohne Laternen. Nur den Sternenhimmel und zwei Fischer mit Stirnlampen am Strand leuchteten in die dunkle Nacht.

Akina fand auch gleich einen Kumpel zum rumtollen.

Heute war mein Plan bis zur Kalamaki Bucht, dort zwei Nächte zu bleibe. Bei Pylos schaute ich mir dann mal den Hafen näher an, war mir aber zu viel Rummel in dem Städtchen.. und dann kam eine Whattsapp Nachricht.. ich hatte auf der Strecke Freunde gekreuzt, wohl etwas geträumt und nicht beachtet. Tja und so drehte ich dann um und steh nun neben Gaby und Fred am Navarinostrand.

Übrigens Weihnachten hab ich hier gemütlich und ohne Stress gut überstanden, fast nichts vom Rummel mitbekommen. Es ist nur spärlich dekoriert, die Griechen vergeuden zum Glück nicht so viel teuren Strom für die nervige Weihnachtsbeleuchtung! Bin nur mit Rosmarie in die nette Taverne und Abends haben wir Karten gespielt. Das geplante „Gespräch“ um Mitternacht mit meinen Vierbeinern verpennte ich dann auch gleich… na ja die letzten Jahre wollten sie sich ja auch nicht mit mir unterhalten. Obwohl ich diese alte Mär von Theodosi, dem alten Bergbauer von Lumneins überliefert bekam😂! ( an Heilig Abend um Mitternacht kann man mit Tieren reden )😉

Ich hänge euch mal eine Fotogalerie an…

Und zu guter Letzt für dieses Jahr…

Liebe Familie, Verwandte, Freunde und Bekannte… und auch Unbekannte..

Ich wünsche euch von Herzen alles Liebe, Gute, Gesundheit und Glück 🍀!

Einen guten Rutsch ins neue Jahr und feiert schön!

Liebi Grüessli aus der Monschterburg

Lisi und die Vierbeiner Monschterli😘

Nicht mal der Mond funktioniert noch…

27.21.19 Salantistrand..

Upps erst nach 4 Uhr und stockfinster… draussen wie drinnen.

Akina macht sich bemerkbar.. ist ihr langweilig oder muss sie raus?

Nein .. nicht heute.. nicht jetzt , ich will noch schlafen will noch nicht raus, ich mag keine Dunkelheit!

Und mir kommt in den Sinn.. ich hab kein Strom!! Ist gestern Nacht beim TV gucken plötzlich ausgegangen.

Gerade gestern hab ich noch auf FB berichtet, dass ich schon ein halbes Jahr ohne Landstrom bin und alles bestens klappt und schon die Retoukutsche .. Dunkelheit!

Bleibt mir aber nichts anderes übrig als zu warten bis das Tageslicht zurück ist.

Dann werd ich erst mal Kaffe kochen.. griechischer Kaffe, seit langem der erste, denn die Kapselmaschine hat die ganze Zeit brav ihren Dienst getan. Mich Waschen erst mit Katzenwäsche mit Wasserflasche, denn Wasser aus der Leitung und Tank fliesst nur mit Strom! Der Kühlschrank wir noch genug kalt sein, in der Nacht ist es ja auch hier kühl.

Na dann drückt mir mal die Daumen, dass es nur die grosse Sicherung ist oder doch wirklich zu wenig Sonne und ich zu verschwenderisch mit Strom. Kann ich mir zwar fast nicht vorstellen.

Na dann, hoffentlich hält’s Handy noch durch , tja und sonst heisst es Weiterfahren!! Und dann nächstens doch mal in einem Fachgeschäft nach einer qualitativ guten Stirn-und Taschenlampe zu suchen. So für solche unnötigen Pannen!

Bis dann!

 

..aber doch paar Fotos von „ meinem einsam,idyllischen Privatstrand“

Zweite Runde…

Nun hat der Tierarzt Andra untersucht, ein junger, sehr netter Veterinär und er spricht sogar Deutsch, was das Ganze angenehm vereinfacht.

Bei seinem Untersuch inkl. grossem Blutbild ist alles dem Alter entsprechend in Ordnung.

  • Er hat ihr dann paar Spritzen gemacht… irgendwelche Multivitamin und Antibiotika, dazu Tabletten zum Ausprobieren mit gegeben, welche den Appetit förden  sollen und aufmuntern.
  • Dann reichte er ihr einen Picknickteller mit einer Portion Büchsenfleisch. Das hat sie mit Vergnügen gefressen und ca. zwei m2 den glänzenden Steinplattenboden damit verziert🤣.
  • Abends verputzte sie ihre Mahlzeit und knabberte ihren leckeren Rindsknochen. Habe extra für sie mageres Rindfleisch in der Markthalle gekauft.
  • Leider hab ich mich zu früh gefreut.. sie verweigert wieder fast Alles, Abends paar Brocken Fleisch aus der Hand gefüttert und paar Löffel bestes Büchsenfutter hab ich ihr in den Schlund gestopft.
  • Hab inzwischen 5 Sorten Trockenfutter, Frolic Ringli was unsere Hunde immer als Leckerli liebten, keine Chance.. macht mir Angst. Schmerzen zeigt sie keine, Zähne und Zahnfleisch sind gut, spazieren und ins Wasser will sie noch!?

Zwei Nächte blieb ich auf dem hinteren Platz der Marina in Klamata. Hab Uschi und John besucht, die auch gerade vor Kurzem auf Peloponnes angekommen sind und bei der Marina seit Jahren überwintern.

Anscheinend dürfen keine Womos mehr dort stehen nur die zwei Überwinterer Womos.

Rosmarie ist noch dazu gestossen und wir liessen uns in der tollen Taverne wieder mega verwöhnen. Zu viert haben wir eine ausgesprochen delikate Salatplatte, Fleischvariationen für 2Pers, 1 Portion gegrillte Peperoni mit Schafskäse und Pommes gegessen, dazu 1 kg Rose, 1Bier und Wasser .. das Alles für 40€, Panna Cotta  ging aufs Haus. Die Hunde kriegten noch paar Happen und wir haben gekämpft! Verückt wie unterschiedlich man es erwischt mit der Qualität, Preis und Ambiente!

Zwei Strassen weiter hab ich nun eine prima und freundliche Bäckerei gefunden, die sehr gutes Dinkel Kornbrot macht und die Frau Französisch spricht.

Bei Sonnenschein sind wir nun wieder mal am Saurier Eier Strand gelandet… welch eine Ruhe, fast alleine hier.


Welch Unterschied in der Zeit von einem Monat.. da war es proppenvoll… noch alles trocken, braun verbrannt… nun grünt und blüht es schon wieder, das Gras spriesst … sogar auf Kuhfladen
🤣!

Es hat aber auch spürbar abgekühlt, sobald die Sonne verschwindet braucht’s eine Jacke!

Ich schwinge mich jetzt auf meinen Scooter, mal sehen ob im Dorf der kleine Markt isi.

Hilfe… unter der Monschterburg versteckt sich ein Monster ! Sieht recht ausserirdisch und gefährlich aus!

Euch wünsch ich ein schönes Wochenende… bis demnächst!

Es gibt immer noch Neues zu entdecken!

Nun hab ich die Halbinsel mit ihren Finger einmal umrundet. Weitere Übernachtungen und Besuche alter, lieb gewonnener Plätze waren bei Nafplion am Karathonastrand.

Es zog mich aber weiter zum Salantibeach, die Spannung ob Mickys Grab noch intakt ist und ich Janosch’s restliche Asche drauf streuen kann stieg.

Ja, der Grabhügel war unversehrt, zwar braun und wie das übrige Land völlig ausgetrocknet. So holte ich nochmals vom weissen Kies am Strand, streute die Asche auf den Hügel und drüber den schönen Kies, die restlichen Herzsteine platzierte ich drüber. R.I.P. mein Seelenhund, ich werde dich und Micky noch oft besuchen, denn inzwischen wurde der Platz für mich ein Lieblingsplatz… toll zum Schwimmen, Spazieren, Schattenplätzchen und traumhafte Ruhe!

Wir blieben sogar 5 Nächte!

Donnerstag wurde Akina beim Tierarzt in Kranidi das 2.Mal geimpft, danach fuhren wir erst Porto Heli an, da gefällts mir auch nach dem X. Besuchsversuch nicht wirklich und fahren bis Ermioni weiter. Am Ende des Jachthafens am Quai können wir gut über Nacht stehen und abends gemütlich zum Essen und Bummeln ins Städtchen laufen. Der Apotheker und seine Mutter erkennen mich gleich wieder und freuen sich über unseren Einkauf… Andra braucht Augensalbe und Antibiotika.

Am anderen Morgen suchen wir einen Platz in der Nähe, ich muss nochmals zum Tierarzt für die Blutentnahme bei Akina. Irgendwie passt’s nicht, Porto Heli hab ich nun endgültig abgehäkelt .. ist eindeutig nicht mein Ort. Nach einigen Fehlversuchen über gar hoperige Pisten, Strandplätzen die uns nicht gefallen, fährt Rosmarie mal vorläufig alleine weiter.

Ich bleib eine Nacht am schönen (auch altbekanntem) Plätzchen bei Thermisia stehen, ist nicht weit zum Tierarzt.

Akina ist super brav und hält schön still, nun müssen wir geduldig warten… Griechenlands Mühlen mahlen langsam, jedenfalls die amtlichen wie das Labor in Athen. Irgendwann werd ich vom Tierarzt die Nachricht bekommen, wenn das Dokument mit dem Titer, Tollwut Antikörper Nachweis da ist.

Nächstes Ziel …das idyllische Traumbuchtchen beim Moni Agiou Athanasiou, das zieht mich immer wieder magisch an, auch wenn das liebe Internet sich nicht bis hier her wagt und ich immer paar Hundert Meter um den Küstenweg laufen muss. Diesmal war ich nicht alleine hier, zwei Camper die ich vom Salandistrand schon kannte, haben den Weg auch gefunden. In der Bucht schaukeln paar Segeljachten .

Mit meinen Fellnasen wandere ich zur Kappelle hoch, es tut gut und macht Spass wenn ich merke wie meine Kondition und Fitness sich im letzten Jahr erholt und gesteigert hat, motiviert mich mich weiterhin an mein Ernährungsplan zu halten!

Nun fahr ich weiter nach Korinth. Da mein Zeitgefühl nur noch mit Tageslicht tickt, steh ich bei der Wäscherei vor geschlossenen Türen… es ist Samstagabend, hab ich voll verpasst!

So fahr ich zur Burg bei Akrokorinth hoch.. auch dieser Platz ist ein Muss für mich wenn ich hier bin. Erst aber füll ich den Frischwassertank beim Brunnen unten auf, die Kinder und der Ziegenbauer kennen die Monschterburg inzwischen, oft sind sie auch gerade am Wasserkanister auffüllen. Ich geniesse die tolle Aussicht … besonders Nachts wenn die Stadt hell erleuchtet ist.

Am Sonntagmorgen wandere ich mit den Hunden durch die Festung, wie gewöhnlich Castello im Schlepptau und das Schlitzohr setzt sich wieder mal an unzugänglicher Stelle ab.

Später geh ich nochmals ohne Hunde rauf, für Andra war es zu streng, heiss und steil und es hatte zu viele Besucher.

Auf dem Parkplatz war heute viel los und sogar eine Art „Bergrennen“ mit Oldys wurde nebst dem Besucherverkehr auf der kleinen Bergstrecke rauf, veranstaltet.

Orten konnte ich Castello gut, nur musste ich mühsam über Mäuerchen, Steinhaufen und durch hohes stacheliges Gras und Gestrüpp klettern.

Die nächste Nacht verbrachte ich am Platz beim Isthmus auch da wieder toll und schön die vorbei gleitenden Schiffe zu beobachten und den fröhlich winkenden Seemänner zurück zu grüssen.

Montagmorgen schnell in die Wäscherei, die Frau freute sich und erkannte mich gleich wieder… bis 14 15 Uhr ist mein Wäscheberg abholbereit … toller Service!

So kann ich gleich weiter fahren, werde in Aigio wieder mal Janis und Melina auf dem Stellplatz EnPlo besuchen.

Am Mittwoch waren wir beim Eukalyptuswäldchen in Erineos, auch da wieder schön und Menschenleer!

Nächster Tag weiter… Kastro Kyllini, Goldenbeach zieht mich an… und der noch vor einem Monat volle Platz.. mit Strandbetrieb vom Hotel, war bis auf paar Womos leer.. der Strand abgeräumt und eine unendliche, einsame Strand-und Dünenlandschaft bot sich für herrliche Hundespaziergänge an.

Nur blöde hatte ich wiedermal verpasst den Kühlschrank auf zu füllen. Aber so wurde mein Notvorrat an Gemüse.. der Kürbis.. endlich verzehrt!

Bis Zacharo fuhr ich durch, dort einkaufen und erst mal zum Strand. Ich wollte Akinas Geschwister besuchen und füttern. Welch traurige Endtäuschung… keineWelpen und Kätzchen kamen fröhlich gesprungen. Später musste ich die entsetzliche Erklärung dafür erfahren… es wurden  viele Hunde von den Gemeinden eingesammelt und ermordet. Welch ein Glück hatte ich Akina nur 2-3 Tage zuvor mitgenommen.

Wann lernen es die Griechen ( und überhaupt die südlichenLänder) wohl, ihre Hunde kastrieren zu lassen, anstatt jämmerlich verrecken zu lassen oder später bei Aufräumaktionen zu “ entsorgen“! Angeblich weil Hotelgäste sich über nächtliches Gebell beklagen, dabei sind das gar nicht die Strassenhunde sonder die einsamen „Wachhunde“ die kurz angekettet im eingezäunten Grundstück, die leer stehenden Häuser bewachen müssen.😭😡

Bin dann aber weiter gefahren,Andrea konnte ich nicht besuchen, sie war gerade in Deutschland.

Am Tholobeach wollte ich eigentlich nur wieder mal schauen, da waren wir letzten Winter auch, aber wie es kommen musste.. ich wurde von einem Paar im Camper, mit ihren vier tollen Hunden, angesprochen und hatten ein gutes Gespräch, sie luden mich ein zum am Abend in einer echt griechischen Taverne mit ihren griechischen Freunden Essen zu gehen. Ein ganz toller Abend, vorzügliches Essen , es wurde aufgetischt und Alle assen von Allem. Ein Trio spielte Live Musik mit Bouzouki und Gitarre und sangen dazu, eine Frau mit wahnsinns Stimme kam dazu und einige tanzten. Wir waren die einzigen 3 Touristen im vollen Lokal, um ein Uhr brachte mich Werner und Miriam heim. Ich hab den Abend sehr genossen, danke nochmals herzlich ihr Zwei Lieben, war schön euch kennen zu lernen!

Gestern traf ich mich, beim Stellplatz am Ende von Kakovatos, mit Rosmarie und wir fuhren gemeinsam nach Methoni, leider regnete es wieder. Das Städtchen war fast ausgestorben , die vielen Touristen haben sich auf paar wenige reduziert. Für eine Nacht war es aber wieder ganz nett hier. Wir wurden auch ziemlich durch geschaukelt und die vielen Beleuchtungen nerven mich schon .

Rosmarie bleibt noch eine Nacht und ich zog es vor weiter zu fahren. Stehe nun am kleinen Hafen und Sportplatz von Petalidi mit noch zwei Womo von Frankreich und England. Anfangs windete es nur heftig aber bei 23 Grad, nun stürmts, gewittert und die Wolken entleeren sich zünftig. Wir haben unsalle drei umgestellt mit der Schnauze zum Wind, wir stehen hier sicher nd ruhig und so lässt sichs aushalten.

Morgen will ich mit Andra zum Tierarzt, mache mir Sorgen wegen ihrer Appetitlosigkeit , sie hat recht abgenommen.

Oh… ich schreibe und schreibe.. ein kurzer Blick zum Seitenfenster raus.. wir stehen wie eine Insel im Wasser, der Platz hat wohl keine Abläufe 🤣😜.

Monschterburg spielt wieder mal Amphibienfahrzeug.

Am Ende des dritten Fingers… Peloponnes🇬🇷❤️

Beim Tierarzt in Messine wurde Akina für gesund empfunden, ca. 4Monate ihr Alter und als Geburtstagsdatum der 1.Juni 2019 eingetragen. Sie ist nun medizinisch mit allen Impfungen und Vorsichtsmassnahmen behandelt, gechipt und hat ihren EU (GR) Heimtierpass und ist nun offiziell auf mich registriert.

Ein so lieber Welpe… ich glaub die hat mir Janosch geschickt, sie kann mich mit den gleichen, treuen Augen beobachten wie Janosch! Auch Andra gehts wieder viel besser, sie ist wieder fröhlicher und frisst besser und lässt immer mehr Nähe von Akina zu 🤗👍.

Wir sind bei Kalamata nur durch gefahren und beim Städtchen Agios Nikolaos am Quai/Hafenparkplatz übernachtet.

Nach einem gemütlichen Bummel durch den Ort, einem leckeren Nachtessen und einer total ruhigen Nacht, zogs uns weiter. Beim Sauriereierstrand, neben den Diros Höhlen erwartete mich eine ungewohnte Überraschung… wenn auch erst unerfreulich. ..Der bisher meist fast bis ganz leere Parkplatz war total überfüllt. Mein erster Gedanke, nur Flucht! Doch das Traumwetter, Wellen lose, kristallklare Meer reizte uns doch. Ja ok, dann halt eine Nacht… aus der dann doch drei wurden! Es war mit dem Sandboden im Meer so herrlich zum Schwimmen und die Hundespazierwege einfach fantastisch. Zumal ich immer fiter werde und mir so das Laufen auch viel mehr Spass macht. Sogar das Kuschelcampen nervte mich mal nicht😉.

Natürlich zogs mich aber dann schon weiter, ich möchte einfach alle liebgewonnenen Plätze wieder sehen und auch Rosmarie, die auch immer mehr Peloponnes verliebt wird, zeigen! So gings wieder bergauf,hügelab und durch reizende, enge Gässchen der hübschen Städtchen.

Wird die wunderschöne Peloponnes jedes Mal schöner, noch reizvoller?!

Hat sich mein Blick und Seele verändert

. Ja gelassener, ruhiger bin ich wohl zum Teil, freue mich an so vielen kleinen Details, an Natur, Geräuschen, Gerüchen… netten Begegnugen und ruhigen Stunden, Minuten in meinem geliebten Hängesessel.

Wir schlendern durchs alte, teilweise zerfallene und auch wieder erbaute Dörfchen Vatheia und fahren an unzähligen Manihäusern und Dörfer vorbei. Oft schwer zu erkennen ob neu oder alt, fantastisch wie hier auf Baustil geachtet wird und das ursprüngliche erhalten bleibt… keine Hotelburgen und Ferienüberbauungen!

Und auch auf den oft fast leeren Strassen kein Verkehr.. keine Hecktik, kein Gedrängel oder Gehupe!

Wir fahren noch bis zum Wrack von , beim Valtaki Beach. Auch da mehrere Camper. Zu meinem Übel parken paar Fischer direkt vor meiner Monschterburgund feierten alkohol-und lautstark bis morgens früh um dann so um 4 Uhr an den Strand angeln zu gehen!

Bei Asopos war ich die letzten Male auch hin gefahren, fanden es aber nicht gut zum Bleiben… wie so manches bei dieser Tour, seh ich vieles mit anderen Augen und Gefühlen. Wir entschieden uns eine Nacht zu bleiben und entdeckte bei jedem Spaziergang Schönes. So hatte es weiter hinten mehrere süsse Buchten und ich bin mit den Hunden bis zu Hinderst unter der Steilküste hingelaufen. An zwei Plätzchen hatten sich Dauercamper auf einer Art Terrasse gemütlich eingerichtet und oberhalb des Weges war ein verlottertes Häuschen aber an idealem Ort, hat mich direkt gluschtig gemacht! Wieder wars so schön, dass wir drei Nächte blieben.

Mit einem Zwischenhalt in Monemvasia war mein nächstes Ziel Reichea, die tolleBucht mit ein Bisschen Abenteuer-Anfahrt und dem Erlebnis der gewaltigen, wilden Natur Lakoniens waren die Anfahrtskilometer wert! “ mein“ Plätzchen war wieder frei, das Wasser war warm und ruhig und wenn es hier nicht total von der Aussenwelt abgeschirmt wäre, könnten wir es auch gerne länger aushalten. Aber ich fühle mich immer etwas unsicher, wenn die Tractive Tracker nicht funktionieren und kein GPS und Mobile Empfang besteht. So könnte ich meine drei Monschterli ja nicht orten.

Nun steuern wir Fokiano an, geplant über die neue Strasse. Tante Navi meint zwar es seien 80 km und die Strasse führt über die Berge, diesmal widersetze ich mich standhaft ihrer Anweisungen und unterbinde ihr lästiges „bei Möglichkeit bitte wenden“ mit der Mute Taste 😉auch bei Rosmary hab ich mich durchgesetzt, mochte sie doch nicht mehr so viel km fahren wie ihr Navi ihr prophezeite und wäre lieber vorher stehen geblieben, doch auch sie war dann freudig überrascht, dass die neue Strasse uns ruckzuck an die entzückende Fokiano Bucht führte.

Wir liessen uns vom netten Wirt/Koch und Kellner.. in einem kulinarisch verwöhnen. Wie jedesmal ausgesprochen lecker und preiswert! Einziges Minus… auch da kein Empfang, aber die paar Schritte zur Taverne taten ganz gut und wir bekamen Wifi.

Nach weiteren ca. 80 km sind wir nun an „June’s Strand“ “ Kazarma-Eucalyptus, vor Astros angekommen. Die letzen km waren wiederum ganz anders, alles trocken und dürr, wo sonst die Wege schlecht passierbar.. jetzt staubige Piste! Wurde mir etwas komisch zu Mute, diese Strecke fuhr ich ohne Navi.. wie oft sind wir hier hin gefahren, wie oft Ausschau nach June gehalten. Nun komme ich mit gemischten Gefühlen an, die Schakale liessen mit ihrem Geschrei nicht warten. Castello war früh schon an der Leine und im Womo und auch Akina kriegt keinen Freilauf.

Heute hab ich einen Teil von Janosch’s Asche unter den Busch wo ich June’s Geschirr und Sender gefunden habe gestreut und ein Steinmobile für die Beiden hin gehängt. Andra und Akina begleiteten mich. R.I.P Janosch, mein Seelenhund und June. Ich werde euch nie vergessen !

Der andere Teil der Asche werde ich bei Micky lassen und ich hoffe das Grab ist heil geblieben.

Gestern beim Spazieren hab ich hier nämlich eine traurig, grauselige Entdeckung gemacht, zum Glück noch bevor es Andra und Akina sahen.. ein grosses Loch um Sand und ein totes Tier das hervor schaute. Schnell legte ich die Hunde entfernt ab und befahl zu bleiben und ging zurück um zu sehen was das war… ein Hundekopf war zu sehen und ein in eine Decke gewickelter Körper. So traurig!

Wenn die Schakalen nicht wären.. es ist immer noch ein traumhafter Ort, ein wunderschöner Sonnenaufgang und Nachts ein wundervollerBlick auf das beleuchtete Astros und seiner Burg.

Ich schick euch etwas Sonne und Wärme in die Heimat und grüsse euch lieb!

Eure Monschterburgerli😘😘

Ich nähere mich dem Ziel… Peloponnes😍

Dann zog es mich schneller nach Peloponnes… noch eine Übernachtung an einem schönen Platz, der mir schon bekannt war, auf dem schmalen Wegstreifen am See( Meerausläufer, Ambraktischer Golf) und Lagune.Hinter dem Ort Menidi.

Irgendwie hatte ich mich verschätzt, dachte Patras sei näher, leistete mir darum mal den Luxus, die Autobahn zu benutzen und hatte diese fast für mich alleine. So hatte ich trotzdem eine aussichtsreiche Strecke und war relativ schnell bei Andirrio wo ich natürlich die Fähre der Brücke vorzog. Nicht nur weil sie fast die Hälfte kostet, nein ich liebe es entspannt Patras entgegen zu sehen, die Brücke und die Festung im Blickfeld und somit gefühlvoll anzukommen.

Bin dann gleich noch nach Kakovatos durch gefahren wo ich den Strand von anderen Malen schon kannte.. und welch ein Zufall… Andrea kam gerade mit ihren zwei Hunden Püppi und Marie spazieren. Abends besuchte ich Andrea bei ihrem süssen Häuschen mit den vielen originellen Dekos und ihren Tieren.

Am nächsten Abend sind wir dann zur Taverne 5, etwas oberhalb des Dorfes, mit mega Aussicht und tollem Sonnenuntergang essen gegangen. Sehr lecker gekocht, ausgesprochen nette Bedienung  und günstig.. nur zum Empfehlen.

Im Wäldchen an der Strasse zum Strand, auf einem quasi Abfallplatz lebten drei ca. 4 Monate alten Welpen und 2 kleine verwaiste Kätzchen.

 

Laut deutschen Frauen die da wohnen, wurden die Welpen von ihrer Mutter verstossen, sind aber gut genährt und zufrieden. Die Hündin und der Rüde, eher mager, gehört zum Ziegenbauer nebenan. Sie werden von einem Griechen, Womo Touristen und Feriengästen mit Futter und Wasser versorgt. Ja und dabei war eben auch Akina… so heisst unser neues Monschterli und Familienmitglied nun.  Wer genau nun wen von uns zwei sich ausgesucht und adoptiert hat??? Seit einer Woche lebt Akina nun jedenfalls mit uns.

Aber ich springe in der Zeit zu weit vor.. erstmal entschloss ich mich wieder mehr Richtung Patras zu fahren, zum golden Beach bei Kato Kyllini, da ist ein wunderschönes, schattiges Plätzchen bei einer Tamariske(für meinen Hängesessel), ein grüner Grasteppich.. für Andras empfindliche Pfoten, und angenehm  versteckt hinter meterhohem Schilf. Und genau „mein“Plätzchen war frei🤗👍. Hier wollte ich auf Rosmarie warten, die nächstens in Griechenlandeintreffen sollte, hier könnten wir gut paar Tage ausruhen und auch Akina könnte sich an ihr neues Rudel gewöhnen.

Aber es kam ganz anders… Rosmarie zog es auch magnetisch nach Peloponnes und sie wollte mich überraschen, fuhr an den letzten Standort von mir.. wir haben uns wohl irgendwo gekreuzt.

Na ja nach zwei Nächten bin ich dann wieder zurück, eine Nacht an einem benachbarten Strand gestanden, damit Akina nicht ihren alten Ort und ihre Geschwister sah und dann ging unsere gemeinsame Fahrt los. Ich werde ihr nun Peloponnes mit  den Traumbuchten und schönen Orten zeigen und einige Plätze neu entdecken.

Rosmarie ist eine Womofreundin die ich schon von Womotreffen und von der Reise nach Spanien und Portugal kenne.

Ich zeigte ihr den Pinienwald bei Elea, der jedesmal etwas anders aussieht. Dieses Mal gut besetzt war, aber dank gutem Wetter weitläufig genutzt und befahren werden kann. Ein super schöner Ort, gerne wäre ich paar Tage geblieben, habe auch „alte“ Bekannte getroffen… aber .. obwohl im Moment keine Nester an den Pinien zu sehen sind, fürchte ich mich von den Prozessionspinnerraupen und deren gefährlichen Brennhaare, die unsichtbar aber hochaktiv auf dem Boden liegen. Eben für Schnüffelnde Hundeschnauzen lebensgefährlich!

Bei dem Navarino Strand war leider noch reger Ferien/Badebetrieb und kein geeigneter Ort für Womos.

Wir sind dann bis Methoni gefahren, wo wir uns Eingangs Städtchen am Strand hinstellten. Im Lokal wo ich schon bei meiner ersten Griechenlandtour lecker ass, gab es ein gutes Mittagsessen, wir machten einen wunderschönen Abendbummel an der Festung vorbei, mit tollem Sonnenuntergang hinter den Klippen und dann mal tourimässig, schlenderten wir durch die Gässchen von Methoni. Es hatte regen Betrieb, viele Einheimische und Touristen belebten den Ort, es duftete überall nach griechischer Küche.

 

Ein schöner Spaziergang den wir müde und hungrig in der gleichen Taverne abschlossen, mit zwei überaus braven, erledigten Hunde neben dem Tisch liegend.

Wir stehen nun am Paralia Petadilli vor Messini… ein riesiger Sandstrand für uns alleine🤗🤣super zum Schwimmen, ruhiges Meer, schnell tief und angenehmer Sand. Am Ende einer Sackgasse, Ideal!

Die Kalamaki Bucht davor war auch sehr schön aber zu starke Wellen und rollende Steine, war zu gefährlich zum Schwimmen… dafür schön zum spazieren mit den Hunden.

Akina macht sich gut, weiss was gehorchen heisst aber wird auch frecher und probiert ihre Grenzen aus😂. Möchte gern alles annagen und findet überall wo es furztrocken ist eine Pfütze um sich zu wälzen. Auch ein guter Klettenfänger ist sie, hält aber zum bürsten brav still.

Aber auch in der Nacht schläft sie brav, macht nicht rein und geht draussen schön am Dreckrand ihr Geschäft verrichten. Andra ist ihre grosse Freundin, die ihr zwischendurch auch ihre Schranken zeigt, doch nie grob. Kater Castello ist die wilde Akina nicht immer geheuer und er schmiert ihr manchmal eins über, wenn sie zu wild wird.

Im Moment hat sich der morgendliche Himmel hell bis dunkelgrau überzogen und auch mal geregnet.. aber angenehm warm.

Wir sind nun in der Orangengegend und können fein duftende, saftige Orangen kaufen. Übrigens verlangen die hier normale Preise für Bio Eier, hab gestern 40 Cent bezahlt.

Den Eukalyptus Strand vom letzten Winter, wo die wilden Hunde waren, war leider wieder voll in Dauercamper Hand! Die vom Unwetter zerstörten Wohnwagen wieder aufgebaut. Von den Hunden war nichts zu sehen, nur der eine vom Haus vorne kam zur Begrüssung vorbei, auch kein Nachwuchs von Rulos Liebschaft war zu erblicken.

Inzwischen hat sich der Regen eingelassen, es ist grau.. aber warm und ich hab Zeit den Blog fertig zu machen🤗

Wunder der Natur…

Der Morgen hat schon mal erfreundlich, genial begonnen… der schöne See vor dem Schlafzimmerfenster, ein aufgestelltes Kalimera vom Ziegenhirt mit seiner prächtigen Herde und später fuhr noch ein Streifenwagen neben die Monschterburg, eine Polizistin 👮‍♀️und ihr👮‍♀️Kollege betrachteten die Graffitis, auch da ein froher Morgengruss und die Frage, woher wir kommen und ob wir hier geschlafen hätten. Gleich darauf: no Problem!! Und er erzählte gleich von der schönen Gegend und Seen und ich könne natürlich gerne länger bleiben.

Nachdem sich Castello dann auch bequemte heim zu kommen zog es mich aber weiter…

Ein Tag fast nur gewaltige, mega fantastische Natur, Stunden-und zig..km lang. Über Berge, durch tiefe Felsschluchten. Kleine Bächlein entwickelten sich zu Flüsschen durch das immer breiter werdende Flussbett. Andra genoss die Pause zum Plantschen und das frische Wasser saufen und Castello fand die winzigen Fische voll interessant, übte sich sogar im Weitsprung über die Steine im Bach.

An der einen Kreuzung im Tal musste ich auf eine Kuhherde warten bis sie vorbei getrieben war. Ein Hirte mit 4×4, einer auf Pferdchen mit Fohlen bei Fuss und der dritte mit eigenen Füssen und den zwei Herdenhunden. Schön war’s zu zu sehen!

Fast keine Autos hab ich heute gesehen und die Strassen waren ganz toll gepflegt!

Einfach gewaltige Eindrücke der überwältigenden, wunderschönen Natur hier in Griechenland.

Macht mich manchmal schon etwas traurig, diese Freude an all dem Schönen nicht teilen zu können.. tja und so labbere ich halt den zwei Fellnasen die Ohren voll… Castello lässts kalt und Andra die ja nichts mehr hört stört sich auch nicht dran.🤣.

Erfreut erblicke ich nach dem nächsten Hügel ein breites flaches Tal.. ich nähere mich der (hoffentlich) Zivilisation… denn unüberlegt wie ich war, hab ich es versäumt endlich meine Essensvorräte aufzufüllen, bei den einzigen zwei grösseren Orten verschob ich’s auf später und ja.. da war denn nichts.. rein nix!!

Weniger erfreuen mich die sich aufbauenden bedrohlich dunklen Wolken, welche den blauen Himmel hinter mir ablösen. Und Rings ums Tal seh ich weiterhin nur Gebirge!

Für die heutigen 153 km hab ich (inkl. Pippirunde und Fotohalte)  knapp 6 Stunden gebraucht. Muss nun einen Schlafplatz suchen und wenn ich kein Lebensmittelladen finde wird’s bescheiden mit unserem Mahl.. die 4🐾🐾müssen sich bald als Vegetarier umstellen😜

Das mit Einkaufen wurde doch nichts, im steile, engen Bergdorf Konitsa fand ich keinen Parkplatz, es war gerade ein Zigeunermarkt auf dem grossen Platz eingangs.

Dafür fand ich kurz danach einen tollen, idyllischen Übernachtungsplatz am Fluss. Bin gleich mit Andra und Castello spazieren und erkunden gegangen und kam aus dem Staunen nicht heraus.. am Ufer riesige, knorrige,uraltePlatanen mit krummen, verschlungenen und hohlen Stämmen. Über die alte Steinbogenbrücke Klidonia.. morgen gehen wir noch etwas weiter den Fluss hoch.

An einem Felsen am Ufer, hing eine kleine, schlafende Fledermaus.

Rechts und links von der Monschterburg stehen je zwei nette Paare mit Womo, auf der anderen Flussseite ein LKW Womo aus Frankreich.

Es hat schon länger Wetterleuchten gehabt, nun prasselt der Regen auf Dach.

Tja und das Beste… unbewusst fuhr ich, wie ich jetzt von den Nachbarn erfuhr, über der Vikosschlucht und dem Pindos Gebirge, der tiefsten Schlucht der Welt. Davon haben wir schon einen kurzen Einblick vom oberen, nördlichen Teil, bei Schnee, im Frühling betrachtet.

Da ja mein geografisches Wissen, Begabung fürs Kartenlesen und Navi Bedienung immer noch recht bescheiden ist und ich die griechischen Ortsbezeichnungen nicht entziffern kann, Verlass ich mich halt, orientierungslos aufs Navi😜.

Gute Nacht😘