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DIE 7 WILDEN von der Monschterburg.. Das sind wir: Lisi Rudelführerin, Ernährerin, Fahrerin und leitende Zweibeinerin. Eine angegraute etwas unkonventionelle, bisschen verrückte, mutige, abenteuerlustige, neugierige, suchende, Tier-und Naturverbundene Frau. Auf ihrem neuen, guten Weg - dem Leben und Reisen auf Vier Räder. -Zuhause ist... wo Frau glücklich ist .. wo die Monschterburg steht - Irgendwo auf Entdeckungsreise durch Europa. -Nicht der Vergangenheit nachtrauern, sondern dem Neuen mit Freuden entgegen blicken! JANOSCH: mein Oldie, Golden Retriever, Therapiehund in Rente, vorläufiger Beifahrer, Co Pilot und Alarmanlage und FREUND ANDRA: Bullmastiff Hündin, mein Kuschelmonster, das ausser Kuscheln, Schmusen, Schlabbern, Schlafen und Schnarchen auch gut Bewachen kann! JUNE: die WoMo Tigerin... ein Hund im Katzenpelz, die ihr Hunderudel über Alles liebt. R.I.P 2.12.2017

Hochzeitsvorbereitungen und Hochzeitfest

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Wir sind am Räumen und Putzen, die Terrasse wird mit Hochdruckreiniger gewaschen.. soll die Tanzfläche fürs Fest werden.

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Im hinteren Teil des Gartens zäunen wir für die Hunde ab und ziehen eine Blache als Regenschutz für Hunde und Raucher über einen Ast. Danach weihen wir die Feuerstelle dort gleich mit gebratenen Servelats ein.

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Am 16.4.2015 kamen unsere Jungs aus Heidelberg um uns bei den Vorbereitungen und dem Zeltaufbau zum Hochzeitsfest zu helfen.    Abends steht das Zelt und es beginnt zu regnen.  Am Freitag wird fleissig Tisch und Bänke eingeräumt und dekoriert. Jeannine kommt mit dem Zug an und hilft mit.

 

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Dann kommen noch Ute und Heinz-Dieter, Eva und Eric mit Sam und Christiane und Christian. Alle helfen mit, es gibt viel zu tun bis alles am richtigen Ort steht und wir es uns gemütlich im Zelt machen. Die elektrische Bauheizung von Tom mit dem geliehenen Kabel und der Schalttafel von Christian Blum, Obfelden, heizt das Zelt angenehm auf, draussen regnets inzwischen in Strömen und das Wasser läuft im Eingangsbereich ins Zelt, der Boden beginnt zu matschen und die saubere Terasse wird verdreckt. Dann wird es plötzlich dunkel, die elektrische Versorgung des Hauses hat den Geist aufgegeben.  Schnell werden Kerzen zusammen gesucht und ein paar Taschenlampen. Helga und Ida kommen  nach langer Fahrt spät an. Alle müssen ihre Zimmer und Schlafräume mit Kerzenlicht oder Batterielampe beziehen,  Christiane und Christian schlafen im kalten Auto ohne die Elektroheizung.

Am Samstagmorgen kommt zum Glück der Elektriker von Moutier, es war zum Glück nur die Hauptsicherung im Zuleitungskasten in der Garage.  Die Heizung frisst auf Dauer doch etwas zu viel Strom für die alten Leitungen.

Das Haus ist nun voll, 11 Personen und Sam, 5 1/2 Monate alt, schlafen hier, wir im Wohnzimmer auf dem Sofa. Eva und Eric hatten zwar ein Hotelzimmer in Delémont gebucht, fanden aber, als Deutsche Flachländer, unsere Monschterbergstrasse doch zu steil um mitten in der Nacht runter und morgens wieder rauf zu  fahren, somit wurde die Hochzeitsnacht vertagt 🙂

Samstags noch Tische überziehen, decken und der letzte Schliff. Um 13.30 kamen Mischa, Gabi, Tim und Elox .. Fotoshooting war angesagt und als Überraschung stellten sie noch den berühmten und begehrten  Photobooth von Foto-Huwi auf. Da  konnten sich die Gäste dann ablichten lassen und die Bilder wurden gleich von der Maschine ausgespuckt. Inzwischen trudeln langsam die Gäste ein,  Mischa macht von uns Fotos, von Jeannine als Assisentin begleitet und  von Janice als Juniorfotografin tatkräftig unterstützt.

Wie immer konnten wir auf  www.foto-huwi.ch ganz tolle, spezielle Fotos betrachten, eine  schöne Erinnerung an unseren grossen Tag.. und erst noch ohne Gewicht.. DIGITAL !

Um vier Uhr wurde es dann ernst, auf der Terasse sassen wir mit unseren Brautsträusschen in den Händen auf den Stühlen und lauschten der Trauzeremonie und Rede, die unser Sohn Mischa für uns machte.. und er machte seine Sache sehr gut, nicht nur uns lockte er damit einige Tränchen aus den Augen! DANKE Sohnemann.

Und dann kamen noch die beiden Eheversprechen: zittrig und klar haben wir uns verbunden miteinander, fürs restliche Leben, besiegelt mit den Ringen, die Gabi extra noch frisch graviert hatte!

 

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Herzlichen Dank an alle lieben Gäste für die  lieben Glückwünsche und herzlichen Umarmungen beim  anschliessenden  Anstossen!

Die Hochzeitstänze haben wir glaub ganz passabel hingekriegt, obwohl wir eben wegen meines Unfalls den Tanzkurs abbrechen mussten… dabei hatte ich ja mal den Ehrgeiz, Mischa und Gabi’s Hochzeitstanz zu übertreffen.  Tja damit müssen wir wohl auf den silbernen Hochzeitstag warten.

Inzwischen hatte Souade  ihr feines lybanesisches Buffet, mit Hilfe von Regine und Noun, aufgebaut und es konnte eröffnet werden. Nun konnte das Schlemmen losgehen.    Auch für die vielen tollen, feinen Torten, die die lieben Gästefrauen und -männer mit Liebe und Phantasie gebacken und  mitgebracht haben, bedanken wir uns herzlich!

 

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Die vielen, originellen und lieben Geschenke, die wir auspacken durften und die lieben Karten zulesen machte uns und wohl auch Euch allen viel Freude und Spass, es wurde jedenfall viel dabei gelacht.  Unser herzliches DANKE an all unsere Freunde, Familie, Bekannte und Helfer.. ihr wart toll!!!! Es war ein herrliches, unvergessliches Fest.

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Schliesslich gruppierten sich die einen ums Lagerfeuer, andere sassen im Zelt beieinander und spät verliessen die Gäste das Fest und  verteilten sich auf die verschiedenen  Schlafmöglichkeiten.

Sonntag ab 9.30 stand das Brunchbuffet bereit, welches sich bis in den Nachmittag hin zog. Die einen reisten schon Sonntags nach Hause und am Montag Nachmittag war das Haus ganz ruhig und leer.

Für die, welche mehr Fotos schauen möchten.. sie sind auf Mischa’s Webseite online.

http://foto-huwi.ch/2015/04/21/lisi-und-sigi-die-total-andere-hochzeit/

www.foto-huwi.ch

Es grüsst euch als glückliches Paar Sigi und Lisi

 

Wandergesellen

Gestern Abend  hatten wir eine nette Begegnung die sich dann bis in den heutigen Vormittag streckte.  Die Hausglocke  läutete und am Einfahrtstor stand eine Gruppe junger Männer, beim genauer Hinsehen entpuppten sie sich als eine Wandergesellengruppe von 10 Wanderbrüdern, einer Frau und einem Hund. Eigentlich wollten sie fragen wo sie sich befinden und nach dem Weg nach Moutier. Spontan luden wir sie auf ein Bier ein, worauf es dann nicht beim einen blieb. Wir boten ihnen dann ein Nachtlager an, denn die Nächte hier sind noch eisig. Zuvor aber gesellten wir uns noch zur Gruppe, die an unserer Feuerstelle ein Lagerfeuer entfachte.  Das Feuer wärmte schön und wir freuten uns an den Liedern die sie zum Besten gaben und den spannenden Erzählungen über die Bräuche und Sitten der Wanderschaft.  Erstaunlich wie ruhig, gesittet und ordentlich der Abend und die Nacht verlief.  Nach dem Frühstück schnürten sie ihre Beutel und zogen fröhlich von dannen .. Richtung Moutier, ein langer Weg steht bevor, der „Jüngste“ hat seine Lehrzeit begonnen und muss innert einer Woche den Bannkreis von 50 km Luftlinie verlassen haben.

Eine nette Begegnung welche die Hoffnung auf  unsere Reise nochmals mehr verstärkte.image

In einer Stunde kommen die nächsten Kandidaten für den Hauskauf, drückt uns alle die Daumen.. der eine Wandergeselle meinte unser  Karma sei gut 😉

Zu unserer Erinnerung haben wir tolle Fotos gemacht, die wir aber nicht online veröffentlichen weil wir die Tradition der Wandergesellen respektieren möchten, lieber persönlich als im Netz präsent zu sein.

 

 

Sonnwendfeier Feuerwerk in Oensingen

Nur alle drei Jahre.. aber dann  WIE !!

Durch’s Chaos in Oensingen dann ab in die Pampa, einen “ Logenplatz“ ergattert auf einem Feldweg. Mit Kaffe haben wir uns die Zeit des Wartens gemütlich im ProviWoMo versüsst und verkürzt.

Dann gings los , zwei Gruppen duellierten sich mit fantastischem Feuerwerk. Eine Stunde lang überboten sie sich mit immer tolleren Darbietungen. Einfach super!

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Meine Frau strahlte.. Leuchtende Augen wie Feuerwerk ! 😍

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unser Provisorium ist geboren..

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Da unser getreuer, überall ramponierter aber berg- und wintertauglicher Toyota Land Cruiser mit seinen 330’000 km sicherlich nicht mehr die Motorfahrzeugkontrolle überstehen würde.. und das Aufgebot kam ausgerechnet an dem Tag, wo wir uns schweren Herzen von ihm trennten. Obwohl der Termin voraussehbar war kam er etwas zu früh, denn sobald wir das Haus verkauft haben und unser neues WoMo holen können wärs sowieso soweit gewesen.

Nun ohne Auto gehts hier oben mal nicht, so haben wir uns für einen Transporter Opel Movano  entschieden der Platz für die Hunde bietet, zum zügeln der Möbel etc. die wir einlagern wollen, den Transport der Bilder ins neue Lager .. und falls es länger mit dem WoMo dauern sollte zur Not auch als Schlafplatz dienen kann.

Zum Glück konnten wir beim Occassionhändler im Tausch gegen den Toyota einen anständigen Preis aushandeln.

Die erste Reise nach Heidelberg hat unser MiniProvi ganz gut  und vollgestopft überstanden.

 

Kisten packen..

 

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….nicht dass ihr mich vergesst!

June sitzt vorsichtshalber mal in den Karton, schliesslich will sie ja dann auch mit auf die grosse Reise.

Wir sind wieder mal am Aussortieren, in Kisten verpacken und Entrümpeln. Es hat sich so Einiges in den Jahren angehäuft.. Wichtiges und solches das sowieso seit Ewigkeiten nicht mehr genutzt oder angeschaut wurde. Macht aber Spass.. in Erinnerungen schwelgen und loslassen.. der Abfallberg wächst!

Valentinstag

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Gestern  früh am Morgen hat mir meine Liebste eine schöne Valentinstag Ãœberraschung bereitet… nur 750Gramm wiegt der praktische Reisegrill, ideal für ins WoMo ! Freue mich schon sehr auf den ersten Einsatz!

Noch in der Dämmerung fuhren wir dann in den Sonnenaufgang.. Richtung Ostschweiz, wo wir Roland Wetter und seine Firma Womoverkauf besuchten.  Vielleicht wird ja ein Orange Camp OC 12 L unser neues Zuhause !? Die Beratung und Besichtigung war jedenfalls schon vielversprechend.. Roland Wetter hat uns sehr kompetent beraten! Danke

 

 

Küchenutensilien

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Wir haben ja schon paar Melamin Teller, Tassen und Gläser eingekauft. Das wichtigste Zeugs zusammen gestellt und gewogen.. für Küche und Essen kommt schon mal 23 1/2 kg  zu Gewicht.  Dummerweise purzeln unsere Pfunde nur widerspengstig langsam 😜.. na ja.. wir haben ja noch Zeit.  Müssen aber schon immer rechnen, bei 125 kg Hund ( en) und zwei, na sagen wir mal nett, stark gebauten Frauen , bleibt für Zuladung nicht mehr soviel. Gibts doch noch so einiges an Wünschen was wir noch eingebaut haben möchten.

Tractive GPS Tracker

für rulo, unser kleines wölfchen, haben wir einen gps tracker von tractive gekauft. rulo ist ein 8 jähriger husky/schäfermix strassenhund aus einer tötungsstation von spanien. auf grund seiner vergangenheit immer noch zwischendurch scheu und nicht abrufbar, kann aber auch sehr verschmust sein, halt eben ein freiheitsliebendes „wild“tier der dann kommen will wenn ER will.    nun mit dem tracker, womit wir den ernstfall fürs leben unterwegs im womo üben, darf er auf spaziergängen nun auch mal ab der leine. er geniesst das schnelle, kilometerlange rennen und kommt dann meisstens etwa zur gleichen zeit wie wir langsamen zweibeiner und dem “ unterwürfigen“ restlichen rudel, beim parkierten auto an.      heute wiedermal hat er es zu stark genossen,  kam zuweit weg und irrte etwas umher.. was wir auf dem iPhone beobachten konnten. fast nicht zu glauben dass er dann statt den weg zurück, eine andere strecke fand, wo wir ihn schon einmal suchten und mit tracker fanden. dabei überschritt er die zuglinie, flüsschen und strasse und stieg an der anderen schluchtseite wieder hoch.  wir konnten ihm/seiner trackerspur auf  der autostrasse folgen und ihn auf dem waldweg wartend in empfang nehmen.  ohne diesen tracker hätten wir ihn nie in dieser gegend gesucht. nicht nur wir.. auch ER war glücklich!!

 

… vom monschterberg in die monschterburg..

wie alles begann:

am 3.07.2014 erlitt ich mit meinem isländer léttir einen schlimmen reitunfall. die weichen wurden umgestellt, das reiten war für mich zuende, die pferde fanden auf einem befreundeten ponyhof einen schönen platz. ich vermisse die pferde sehr… nach 46 jahren reiten und 36 jahren eigene pferde selber versorgt.. das heisst täglich früh aufstehen, bei jedem wetter, ob gesund oder krank, ob wochenend oder werktag in den stall, füttern, misten und reiten.

das fehlt nun an allen ecken, der leere stall, paddock und weide erinnert mich täglich an die glücklichen jahre! eine neue herausforderung, ein neuer lebensabschnitt muss her. also verkaufen wir unser paradiesisches haus auf dem hochplateau vom münschterberg, moutier im bernerjura .. kaufen uns ein wohnmobil und werden auf reisen durch europa, in unserem rollenden heim zu hause sein. WIR: Sigi und ich, Lisi, mit unseren monschterli’s janosch, andra, micky und rulo und der mäusejägerin june.

nun heisst es erst mal organisieren, nur das wirklich nötigste darf mit, den unser übergewicht schlägt schon mal schön auf die waage und ich hab ja nur den führerschein bis 3,5 t. also wird fleissig verkauft und verschenkt was nicht unbedingt gebraucht wird. es ist erstaunlich wie leicht plötzlich das loslassen fällt, dinge die einem am herzen liegen wechseln ohne bedauern und wimpernzucken die besitzer, ja es macht sogar spass und der ehrgeiz wird geweckt mit dem minimalsten zu leben.

es werden kataloge gewälzt, stundenlang gesurft, foren und blogs gelesen um von erfahrungen zu lernen, womos werden besichtigt. der grundriss ist schon für uns klar.. queensbett, dusche,wc getrennt und schlafraum vom wohnteil abtrennbar. winterfest soll es sein. zudem möglichst ein ausstellungs oder mietfahrzeug welches in kurzer zeit lieferbar ist, denn … die hoffnung für unser haus einen käufer zu finden ist präsent !!