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Trotz Hitze wieder mal in die Thermen..

Mit den neuen Bremsen fährt es sich viel angenehmer und vor allem …sicherer 👍🤣 !
So zog ich dann durch bis zu den Thermophylen und natürlich alles ohne die Autobahn. Bin dann zwar gerade knapp vor Dunkelheit angekommen und hab mich dann erst mal beim grossen Becken wo hauptsächlich die Griechen baden hingestellt. War schon angenehm wieder mal in Thermalwasser, die Nacht hatte ich auch gut und ruhig dort geschlafen und bin dann am Morgen zum grossen Platz und dem Thermen Wasserfall gefahren. Mich eine Zeitlang in den herrlichen Bach gelegt und danach bei den Wasserfällen vom heissen Wasser massieren lassen.

Irgendwie machte es mich aber nicht an dort zu bleiben und so zog es mich weiter.. bis ich mein erstes Ziel auf Peloponnes.. am Isthmus erreichte.
„Mein“ Platz direkt am Kanal unter den Eukalyptus Bäumen war wie erhofft frei. Als erstes natürlich gleich Andras Grab (natürlich auch ein Bisschen Janosch, dessen Asche ja auf allen drei Grabstellen verteilt ist) aufgesucht.. viel ist nicht mehr zu sehen, hab etwas das dörre Laub weggewischt und die Steine freigelegt, Akina hat zugeschaut und Dyna dran geschnuppert, ob sich Akina noch daran erinnert??
Leider war es dieses mal zu sehr ruhig, kein einziges Schiff hat den Kanal durchfahren, so schade.. ich liebe es doch so die Schiffe zu sehen!
Muss mich dann erkundigen, wird doch wohl nicht mehr wegen Corona sein.. oder immer noch vom Erdrutsch, der den Kanal unpassierbar machte??
So fahr ich dann am Morgen weiter nach Drepano und besuche Barbara und Hans, hole mir mein Päcklein ab, wo ich letzten September 20 dorthin bestellt habe und dann im März, wo ich schon bald in der Schweiz war, in GR ankam😡. Den Karathonastrand besichtigte ich nur kurz.. eindeutig noch zu viel los, nichts für mich das Gewühl! So ziehe ich bis Astros weiter zum Hafen von Agios Andreas wo ich ganz alleine stand. Mit den Hunden eine Strandrunde gelaufen und dann zur Taverne zum Essen. Am Morgen durch die schönen Olivenhaine zu meinem ehemaligen Lieblingsplätzchen Kazarma Beach … June‘s Platz, wo ich mich mit Camper unterhielt. Sie wunderten sich was da in der Nacht so rumgeheult hatte. Ich informierte sie über die Goldschakale, die sich inzwischen immer mehr auf Peleponnes ausbreiten und vermehren.
Inzwischen hat sich Roland W. der Pfarrer von der ref.Kirche Unterstrass Zürich gemeldet, wo sich die Kirchenfenster meines Vater‘s befinden und er vor über 100 Jahren getauft wurde. Roland wird mit einer Gruppe Ferien auf Peloponnes machen und wir werden uns treffen.
So bin ich nun heute nach drei Nächten Finikounda Strand die paar km nach Methoni. Auch hier, wie wohl überall noch übervoll von Touristen und eine Affenhitze. So heiss, dass es erträglicher ist im Womo zu hocken, mit halber Verdunkelung gegen die Sonnenseite und alles offen damit das bisschen Wind durchziehen kann! Zwischendurch schwimmen im Meer, wobei diese kleine Abkühlung nur kurz wirkt.
HALLO liebe Freunde in und um Kakovatos, stellt mal schon die Heizung aus… wir werden bald eintrudeln, ein schön grosser Eukalyptus für Schatten wär auch nicht übel 🤣! Freue mich euch Alle bald wieder zu sehen!

Die Monschterburg braucht neue Bremsen…

Erstmal…
Ein herzliches Dankeschön an Camper Shop Zampetas für die, wie immer, blitzschnelle Organisation für die Reparatur der Monschterburg!
Und dann natürlich auch Konstantinos für die tolle, kurzfristige und fachmännische Ausführung!


Jetzt kann ich wieder entspannt und sicher weiter reisen, ohne dem ohrenbetörenden ekligen Kreischen der Bremsen!
Zum Abschluss… ich hätt mir ja fast in die Hosen gemacht, chauffierte mich Konstantinos , in für mich rasendem Tempo, mit seinem Roller durch das dichte Stadtgewühl, zu einem Geldautomaten!
Und danch fand ich mit Tante Garmin, trotz teilweiser Strassensperrung, wegen irgend einer Demo oder sonstigem Anlass, durch den stressigen Feierabendverkehr, 17km ausserhalb Thessaloniki‘s zu einer netten, einsamen und leckeren Taverne in einem Lagunen Naturschutzgebiet. Bei der Bestellung ergab sich wohl ein Missverständniss, der Wirt brachte auch zwei Gedecke, und nahm wohl meine Frage ob Octopus oder Calemares als Bestellung auf, hat sich aber gelohnt und nun hab ich Morgen noch dran👍🤗.

Traumhaft schön, jetzt zum Bett raus ein herrlicher Blick auf die beleuchtete Stadt Thessaloniki, auf Fischerboote, der zunehmende Mond leuchtet ganz nah überm Meer und die Grillen zirpen .
Nicht mal die paar anfliegenden Flugzeuge stören!

Tja, irgendwie meint es das Universum wirklich mal gut mit mir, schon gestern hab ich ja so ein angenehmes Plätzchen gefunden, bei einem zwar verlottertem Picknickplatz, mit schattigen Bäumen und etwas zerfallenen Bänkchen, nahe am Strand und Stranddusche.
Ein Schrecken hat mir dann Dyna eingejagt, mal kurz nicht aufgepasst, endlich wieder mal in meinem geliebten Hängesessel geschaukelt… kam sie plötzlich angerannt, hüpfte nervös rum , wälzte sich im Sand.. sie hatte am Hals und Bauch juckende und knallrote Ausschläge und Pusteln. Ich kriegte erst fast Panik.. Pinien Prozessionsspinnerraupen?? Konnte ich eher ausschliessen, waren keine Pinien in der Nähe! Aber als wir am Strand spazierten und Dyna natürlich gleich ins Wasser sprang, hatte es Quallen!! Ich hatte zum Glück noch Teerschampo, damit kriegte Dyna gleich mal eine Abreibung unter der Stranddusche, es sah erschreckend aus. Später hab ich sie, auf Ratschlag von Maria mit einer Essig/Wassermischung abgetupft und aus meinem Medis Vorrat 10mg Cortison verabreicht. Zum Glück beruhigte sie sich und heute war es schon fast wieder weg!


Auch die Fahrt nach Thessaloniki war herrlich, habe wieder eine mir unbekannte und ohne Autobahn Route ausgesucht, zudem fast Verkehrslos!

Kalinichta!

Und weiter gehts…

Mein Navigationssinn lässt weiterhin zu wünschen übrig, aber ich hab ja Zeit und fahren tue ich ja auch gerne, vor allem in dieser Gegend! Viel weniger Schlagloch- Fallen und sehr wenig Verkehr… dafür eine wunderschöne Landschaft. Eine Zeitlang waren die Häuser sehr ärmlich aber dennoch recht ordentlich und die Felder gut bewirtschaftet, das Vieh tierfreundlich gehalten. Die meisten Kühe leben im Freilauf nicht mal eingezäunt, die passen auf den Verkehr auf, laufen über die Strassen, kreuz und quer durch die Dörfer, sehen gesund und gepflegt aus, sehr erfreulich!! Und zudem sind sie auch total friedlich und überhaupt nicht ängstlich,auch die Hunde haben sie nicht gestört.
Es hat riesige, fürs Auge nicht endende Sonnenblumenfelder.. zu dieser Jahreszeit nicht mehr goldgelb leuchtend sondern braunschwarz.


Die mir empfohlenen Mushroom Stones waren wirklich lustige Gebilde.. und später hab ich in der gleichen Gegend noch andere interessante Felslandschaften entdeckt.


Nun besichtige ich seit langem wieder mal eine Archäologische Stätte auf einem Hügel in Perperikon, hier darf ich auch mit den Hunden durch laufen was in Griechenland verboten ist. Steil gehts rauf aber wenn schon denn schon.. ich will ganz hoch. Auch schon der tollen Aussicht wegen. Dyna hat denn auch gleich einen lästig kläffenden Verehrer gefunden, der uns den ganzen Weg begleitete. Eintritt hab ich bis jetzt noch nirgends bezahlen müssen.

Leider (das aber nur für mich zum Fahren und die Landschaft bewundern) kommt Regen auf, was ja wiederum der Natur zu Nutzen ist, die Kühe haben nur noch dürre Halme zu fressen. Nebelschwaden überziehen die Höhen.
Dann finde ich den Weg zum Plätzchen am Fluss unten. Jochen und Anja meinten ja das sei kein Problem für die Monschterburg.. aber 1. Abends,neblig, grau und ich müde.. na ja geht ja, jedenfalls runter.. bis mir ein Stein irgendwo drunter verklemmt, ich versuchs rückwärts und wieder vor, hör ein LKW hupen und glaub ich spinn, was macht ein LKW hier unten?! Der lose Steinbrocken hat sich gelöst und ich kann weiter runter fahren. Dem LKW zum Weg raus und auf‘s nette Wiesenplätzchen.
Geh dann mal paar Schritte mit den Hundis zum Flüsschen runter, sehe nichts.. von wo kam der LKW?
Die Nacht hier war schön, idyllisch nur der Regen hat mich ein bisschen beunruhigt.. hoffentlich komm ich gut rauf.. aber ja Abends sieht alles immer etwas schwieriger aus 🤣!
Nach dem Frühstück hör ich den Laster wieder runter fahren, geh dann mit den Hunden paar Schritte laufen und .. WO ist nun der Laster, am Flüsschen seh ich nur die Reifenspuren, der Weg ist dort fertig!
Hab ich denn nun schon Halluzinationen?? Zurück am Womo brummts hinter mir, der Laster kommt mit triefender Ladefläche zum Flüsschen raus?! Anscheinend ist das Wasser nicht so tief und der Laster holt dort irgendwo um die Flussbiege rum Kies oder Sand. Dies erklärt auch warum der Weg wieder lose Steinbrocken und aufgewühlte Flächen hat.


Heute muss ich mich entscheiden welchen Grenzübergang ich nehmen will, es sind von Bulgarien nach Griechenland nur zwei erlaubt für Touristen. Nun Promachonas kenn ich ja schon von der letzten Überwinterung, also wähl ich Nymphaea. Mein Anmeldeformular PLF mit QR Code und Impfzertifikat auf dem iPhone hab ich schon, so hab ich keine Probleme mit Papieren und nur ein kurzer, mehr gewunderischer Blick, vom Grenzwächter, in meine gute Stube und auf meine tierische Begleitung, ein nettes Lächeln für mein Kalimera und Efcharisto‘ … UND wir sind in HELLAS 🇬🇷 😍👍 !
Diese Seite von Griechenland kenne ich noch gar nicht.. bis jetzt gefällts mir sehr gut!
Zwar hat mir Bulgarien sehr gut gefallen und ich werde dieses schöne, friedliche Land mit den freundlichen Menschen ganz sicher wieder bereisen.
Dann aber hoffentlich nicht mehr alleine, hab mich da doch öfters mal recht einsam gefühlt, so ganz ohne deutschsprachige und zweibeinige Gesellschaft.
Das Universum hat es dafür wieder mal gut mit mir gemeint und mich gestern ganz zufällig an einen wunderschönen Strandplatz geführt und mir auch gleich ein leckeres Begrüssungsmahl beschert, fand ich doch gleich paar süsse, reife Feigen 🤗😁.
Ich hab natürlich nach der Grenze gleich mal Autobahn aus dem Navi verbannt, mich wieder wohl und „zuhause“ auf griechischen, holprig, gewellten Nebensträsschen zurecht gefunden, auch gleich zur Taufe durch eine Furt und dann Richtung eines See‘s. Kam aber dann an einen Sandstrand.. sieht eher als Meer aus.. ist es auch. Ich fahre bis zuhinterst dem Strand nach, da hinten war nur ein älterer Fischer mit seinem Auto und kleinem Zelt der mich freundlich begrüsste. Tja da bleibe ich mal 2 oder 3 Nächte! Ich muss dann mal schauen wo wir hin Wandern können, hat noch Naturschutzgebiet und ich vermute Salzsee.
Abends kam kurz Verkehr auf, Fischer fuhren nach hinten und später zurück und dann eine vollkommen ruhige Nacht, das Meer rauscht nur ganz sanft, die Grillen zirpen und einmal glaubte ich kurz Goldschakalen zu hören.. was heisst Castello hat ab Dunkelwerden Ausgangssperre!!
So nun werd ich schwimmen gehen!
Liebi Grüessli us de Monschterburg!

So gefällt’s mir… einsame Plätze mit traumhafter Natur..

Nach der traumhaften ruhigen, stockdunklen Nacht, die Sterne waren zeitweise ganz nah, ging ich erst mal mit den Vierbeiner spazieren, damit wir den idyllischen Platz noch für uns alleine hatten. Dabei entdeckte ich erst, dass gegenüber vom Flüsschen eine kleine Gartenwirtschaft war, schade da hätte ich mich gestern gerne hin gesetzt.


Dann fuhr ich weiter, erst freute ich mich ja sehr, das Navi führte mich einen anderen Weg als wir gekommen waren, ein nettes Strässchen nach meinem Geschmack, ohne drängende, laut hupenden Lastern und rasenden PKW‘s. Leider führte auch dieser Weg wieder auf die grässliche Schnellstrasse. Da konnte ich kein Blick auf die Landschaft werfen, wo es sowieso fast nichts zu sehen gab.links und recht der Strasse waren fast immer hohe, dichte Büsche und Bäume. ich musste mich so auf die Strasse konzentrieren, sie war zwar nicht so schlecht, doch genügte ja ein übersehenes, tiefes Loch um ein Schaden anzurichten und auch die Höchstgeschwindigkeit wechselte dauernd und unlogisch!


Irgendwann konnte ich die Route wechseln, war ich froh. Schnell mal Diesel tanken gehen und Motoröl kaufen… nun diese Tanke hatte kein passendes Öl. Bei der nächsten wurde ich fündig und verwöhnte meine wackere Monschterburg mit dem besten !
Zwei Dörfer weiter .. oh nein Polizeikontrolle.. der war zwar alleine im Polizeiwagen , vielleicht wollte er sich nur die Mittagspause verkürzen. Jedenfalls verlangte erst mal die Ausweise. Dann sollte ich die Zündung einschalten und aussteigen. Er zeigte auf den rechten Scheinwerfer..hmm… kaputt. Er überhäufte mich mit einem unverständlichen Schwall bulgarischen Worten, ich schaute ihn nur mit verständnislosem Blick an und hab mich betont tatterig, alt und hilflos angestellt. So lächelte er nur

gnädig (er dachte wahrscheinlich an seine gebrechliche, greise Grossmutter 🤣) und deutete mir weiter zu fahren 👍🍀😁… Tja .. die verlorene Jugend kann frau auch nützlich sein! Bin noch an einem grossen, einladenden See vorbei gekommen, war mir aber noch zu früh.
Später ein schrecklicher Ort.. Riesen Kraftwerkanlage, elende Wohnblocks in marodem Zustand.. das wäre mein Untergang dort zu leben.
Aber dann wurde die Landschaft hügelig und ging in Serpentinen Strassen über.. wau diese Strasse sieht noch ganz ungebraucht aus, sauber schwarzer Teer und leuchtend weisse Linien.. und vor allem sah ich bis fast zum Schluss kein Auto.. ein Fahrgenuss 1A !!

eigentlich wollte ich in Madzharovo meinen Kühlschrank auffüllen, doch ich verliess mich ja auf Tante Garmin und schwups rollte ich auf der Strasse oberhalb der Schlucht, ich war fasziniert von den gewaltigen Felsen und dann die kleine, steile Strasse in die Schlucht runter. Den Sand/Schotterweg dem Flusslauf nach .. wunderbar. Eine Kuhherde mit ihrem Schutzhund begegnete mir und paar wenige Ausflügler waren da. So suchte ich mir einen einigermassen geraden Platz wo ich auch ohne im Sand zu versaufen drauffahren kann.
den besten Platz der für mein Womo in Frage kam war von einem gelben Taxi besetzt, der Fahrer mit Frau sassen am Ufer am Picknick. Nun ich stellte mich am Wegrand hin bis sich alle Touristen verzogen und ich den geeigneten Platz besetzen konnte.
Dann kam die Kuhherde zurück, gingen an den Fluss zur Tränke und weideten an den trockenen, stachelige Halmen, guckten sich die Monschterburg an und waren ganz zufrieden und friedlich. Ein Kalb hüpfte fröhlich herum und der Hütehund war ein ganz lieber der sich nicht an uns störte.
Später kam der Bauer mit dem Jeep und die Herde zog mit ihm ins Nachtlager.
Meine einzigen Nachbarn.. eine kleine bulgarische Hippiegruppe. Ganz nette Leute, zwei junge Männer, zwei Frauen und ein älterer Mann. Mit einem Büsschen, 3 kleinen Zelten und einem Gemeinschaftsplatz. Sie haben mich auch zu ihnen eingeladen und ich setzte mich eine Zeitlang mit meinem Bier zu ihnen, sie wollten aber kein Bier.. hatten wohl ihren Spezialtee gebraut. Aus der Box klang Musik, mal dröhnte es aber auch ganz tolle Melodien erklangen. Die zwei jungen Männer hielten zärtlich Gitarre und Ukulele im Arm, waren aber zu weit „entschwebt“ um noch die Seiten zu zupfen. Dyna freundete sich gleich mit dem Älteren an und wollte in seine Hängematte.


Mir wurde es bald zu anstrengend, ich war vom Fahren müde und eine Unterhaltung war schwierig. Ich hatte so das Gefühl.. die schwebten schon auf einer anderen Ebene 😂.
Da wir ja hier eine Stunde voraus sind wird es auch früh dunkel und ich begab mich früh zu Bett. Welch eine Ruhe… den Fluss hörte ich kaum und auch sonst waren keine Geräusche zu hören. Am Morgen früh hab ich mich verkehrt ins Bett gelegt damit ich besser zum Fenster rausschauen konnte.. immer noch eine unsagbare Stille, sogar die Vögel zwitschern hier ruhig, der Fluss gurgelt sanft über ein, zwei grössere Steine, am gegenüberliegenden Ufer knacken hie und da paar Äste, wahrscheinlich vom Wild welches zur Tränke will, einen einzelnen Dachs entdecke ich noch kurz. Sonst NUR unsagbare Ruhe. Ich setz mich mit meinem Frühstück vor‘s Womo und geniesse.. und DANN kommen sie wieder, die Riesen Vögel welche scharweise über die Felsgipfel kreisen, wundervoll anzusehen!
Geier, Adler und Schwarzstörche sollen es sein.
Morgen werde ich wieder hoch fahren und mal das Geierzentrum besuchen gehen.

Rumänien wir kommen…

So nun gilt‘s ernst..
Am 2.September habe ich nun meinen letzten bekannten Platz, bei Maria und Koardel verlassen und werde nun wohl erst wieder auf Peloponnes auf bekannte Gesichter und Gegenden stossen. Muss mich erst wieder dran gewöhnen und gelassener werden, das Gefühl für gute Plätze und machbare Routen auffrischen.
Wollte ich es doch langsam angehen, in den rumänischen Bergen rum kurven und einfach geniessen… und jetzt was mach ich.. hab ich doch in den knapp 2 1/2 Tagen gute 900 km gefahren. Davon waren es auch einige Autobahnstrecken, die aber sehr entspannt zu fahren waren, in Ungarn wie in Rumänien, sehr wenige PKW dafür recht viel LKW, deren Fahrer im Gegensatz zu unseren deutschsprachigen Ländern, hier sehr gesittet und anständig fahren!
Den ersten Übernachtungsplatz fand ich bei Saderlach, in der Nähe von Arad, am Fluss Miresch. Zwar wie üblich vermüllt aber angenehm ruhige Nacht. Nur zwei Fischer blieben über Nacht, die aber nicht zu hören waren.
Ich hatte mal so ungefähre Richtung Sibiu ins Navi eingegeben, musste dann aber mal ab der Autobahn da keine Tankstelle in Sicht war und ich brauchte unbedingt Diesel und LPG für in die Berge. Vor Sibiu ein längerer Stau, ich zwischen LKW eingeengt🤨 als es endlich wieder schneller lief.. ein Knall gegen meine Frontscheibe, ich erschrak höllisch, hörte sich wie ein Schuss an. Am unteren Teil der Scheibe sah ich einen Fleck, musste mich aber zu sehr auf den dichten, schnellen Feierabendverkehr konzentrieren um genau zu schauen. Erst als ich in der Stadt anhalten und parkieren konnte, musste unbedingt noch rumänisches Geld wechseln, schaute ich genauer hin. Tja und hatte die Gewissheit, es ist kein totgefahrenes Insekt, nein es ist ein Steinschlag oder dann vielleicht doch ein Schuss 😖. Hoffe natürlich das sich das nicht ausbreitet, aber es beeinträchtigt zum Glück nicht die Sicht.
Ich fahre weiter, die Gegend ist mir nicht so sympathisch, eine grosse Stadt und am Rande auch nicht grad schön. Also fress ich weitere km und erblicke den Wegweiser Transfaragasan, so weit wollt ich ja eigentlich noch nicht. Aber wie es halt so ist… ich fahre und fahre, denk immer es kommt bestimmt noch ein schöneres Plätzchen.. es ist ja noch sonnig und hat Zeit. Die Passstrasse machte mir Spass, ich genoss die engen Serpentinen mit wenig Verkehr . Nun wird’s aber Zeit ein Schlafplatz zu finden. Bei den Verkaufsbuden vorbei fahr ich bei der Seilbahn unten durch bis zum Holzerplatz, zwar etwas stark schräg aber für eine Nacht egal.
Mein Zuckerspiegel ist bedenklich tief, wollte gerade mit den Hunden zu den Buden spazieren um was zu Futtern, die haben nämlich ganz leckere Sachen. Da stellt sich ein Wagen neben mich und die Frau spricht mich an.. ich darf hier nicht parken, das ist nur für die Marktfahrer und die müssen für den Platz bezahlen.
Also lutsch ich zwei Traubenzucker und fahr weiter.. meine treuen 3 Vierbeiner sind ja so lieb und anpassungsfähig, kein Murren, legen sich wieder geduldig in Fahrposition.
Die Sonne wird nächstens verschwinden, Nebelschwaden ziehen über die Bergspitzen. Eine gewaltige Aussicht! Nur leider sind alle Nischen und Ausstellplätzchen, die sich einigermassen für meine Monschterburg eignen würden und auch einigermassen Tiergerecht wären, schon besetzt.
Ja nächstes Mal werd ich bestimmt auch mal keine Rücksicht nehmen und kuscheln… inzwischen ist die Dunkelheit der Nacht rasend gekommen und ich mach genau das was ich geschworen habe NIE wieder zu tun… in der Nacht auf rumänischen Strassen zu fahren!
Hinter mir ungeduldige Drängeler und mir so nah am Arsch, dass ich bei eventueller Ausweichstelle gar nicht anhalten konnte ohne dass die mir hinten einsteigen würden, die Strassenränder waren recht holperig.
Zu meinem „Glück“ erwischte ich dann wohl den am meist versauten Picknick/Park- und „Austretplatz“💩.
Wenigstens bis am frühen Morgen war es ruhig auf der Strasse erst später beim Frühstück hatte ich regen Betrieb vor dem Frontfenster.. viele Radfahrer/innen und Autoinsassen mussten sich erleichtern, auf dem recht engen Platz ergab sich keine uneinsichtige Stelle :-((
Hundis und Katerchen verzichteten auch auf ihren Spaziergang und frassen ihr Frühstück lieber im Zuhause. Ich versprach ihnen dafür heute einen idyllischerischen Platz!!
Dachte aber bald auch diese Nacht nichts schönes zu finden… der erste Platz am Fluss wär ganz schön, doch dann sah ich einen Haufen frisches zerschlagenes Autoscheibenglas, hmm … grummel grummel sagt mein Bauchgefühl und fahre zurück, ist ja noch früh. Oh nun kommt der Stausee, am Ufer nach gehts immer durch Dörfchen, kein Blick auf Wasser bis zur Staumauer. Mal kurz aussteigen und ein Foto schiessen und wieder einsteigen. Gut schliess ich immer gleich von innen zu. Da klopft ein junger Mann ans Fenster und zeigt auf mein Hinterrad, ich zucke die Schulter und will abfahren. Er zeigt wieder aufs Rad quasselte irgend was und macht pfffff…..
Schei… nachdem ich ja erst gerade den Reifen hab flicken lassen?? Aber ne.. der erwischt mich nicht, ich gucke links und recht zum Schlafzimmerfenster raus, alles ok und sofort Fenster verschlossen, Motor gestartet und zack .. weg war ich. Hat auch nichts gerumpelter, wie sich ein Plattfuss beim Fahren anfühlt weiss ich ja inzwischen zur Genüge😂!
Somit war die Gegend für mich auch gerade gestorben und ich rollte noch eine gute Strecke weiter.
Die Abfahrt zu dem empfohlenen Übernachtungsplätzchen sollte laut P4N auch für, wenn auch mutige, aber doch ohne Allrad, Womo tauglich sein… hatte wohl einige Unwetter erlitten … ja und die Monschterburg ist auch hier runter gekommen (hihi Bernd🤣) und mit etwas Glück morgen oder übermorgen auch wieder rauf!
Das ist ein Platz wie ich es liebe.. und auch die kleinen 4🐾🐾 Monschterli geniessen es toll. Zwar nicht wirklich badetauglich, aber weiter oben hat es viele Pfützen zum Plantschen. Zum Anblick aber traumhaft, rauschende Stromschnellen, Fischreiher auf Jagd uns ausser dem Dröhnen vom Wasser kein Laut.
So und nun gehen wir mal spazieren, die Umgebung erkunden und hoffentlich noch paar Fotos schiessen, die ich euch noch mit liefern kann.. bis dann!

Österreich .. Ungarn

Mein letzter Besuch in Österreich, in Rottenmann bei Uschi und John.
Am Freitag holte uns eine Freundin von Uschi mit ihrem Auto ab, für einen schönen Ausflug auf die Alpen und Skigebiet mit einer wahnsinns Aus- und Weitsicht.
(Tauernwindpark/Klosterneuburgerhütte/ Zeiringgraben)


Wir waren recht eingequetscht in dem Wagen, waren wir doch 4 Menschen und 3 nicht gerade kleine Hunde. Eigentlich hofften wir in der Hütte etwas essen zu können. Die Freundin von Uschi fuhr mit John zur Hütte und Uschi und ich wanderten mit den Hunden durch die Alpweiden über den Hügel zur Hütte. Unterwegs mussten wir an einer Kuhherde vorbei, die waren etwas weiter unten, liessen sich aber von uns nicht stören. Nur der Stier der kurz vor uns zu seinen Kühen wollte, blickte uns mit warnenden Blicken zu. War mir schon etwas murmelig wegen den Hunden und wir schauten so schnell und ruhig wie möglich den Zaun zu erreichen und auf die sichere Seite des Zauns zu gelangen. Tja und dann war die Hütte noch geschlossen… suchte nach neuem Pächter.Also mit knurrendem M;Augen weiter🙄
Aber es hat sich trotzdem gelohnt, eine wunderschöne Gegend, dies muss im Winter ein tolles, weitläufiges und abwechslungsreiches Skigebiet sein! Am Hang neben der Hütte wuchsen wunderschöne violette Enzian, solche kannte ich noch nicht und die ganze Wiese war voll.
Beim Runterfahren wollten die zwei Frauen noch Heidelbeeren und Preiselbeeren sammeln, Eierschwämme haben sich leider keine gezeigt. Mich plagte aber der Hunger und mein Blutzuckerspiegel war unangenehm tief, so hatte ich auch keine Musse für die mühsame Lese der kleinen Beeren. Unten angekommen war ich froh als wir ein geöffnetes Wirtshaus fanden und wurden für die Warterei gut belohnt. Das Essen war vorzüglich und reichlich.
Am Samstag kamen Enkel Roland mit Frau Lisa und Baby Sophia zum Essen. Dyna war entzückt wieder ein Baby zu sehen… ich glaub ich muss ihr eine Puppe kaufen 😂.

Sonntags bin ich dann los über traumhafte Bergstrassen dem Fluss entlang, wo sich massenhaft Kanuten und Riverrafters tummelten und auf der Strasse viele Motortradfahrer. Richtung Wien, eine angenehm ruhige Nacht auf einem Friedhofsparkplatz verbracht, wobei ich nirgends den Friedhof entdeckte.. zu meinen Gunsten .. ich mag ja keine Friedhöfe. Dieser Platz war ganz im Grünen, umgeben von Wiese und über der wenig befahrenen Strasse, Wald.
Nun muss ich noch meine Einkäufe machen, dummerweise hatte der letzte Fressnapf vor der Grenze zu Ungarn nur ein kleineres Sortiment und natürlich ausgerechnet die Artikel welche ich unbedingt wollte nicht. Tja so müssen sich die Hundis mit dem begnügen was es sonst gibt!

Am Grenzübergang, ich hatte meine Papiere und Impfzertifikat schön brav bereit, erwischte ich irgendwie die falsche Spur, die für LKW, total leer, keine Möglichkeit wieder zur anderen Seite zu wechseln. Habe aber auch keinen Menschen dort gesehen, also fuhr ich nach paar Minuten warten langsam weiter, es interessierte niemand!
Da ich keine Lust hatte Autobahn zu fahren und die gut 40 Franken für eine 10 Tages E Vignette auch nicht ausgeben wollte, hab ich ja im Navi ohne Autobahn und Maut eingegeben, war aber leicht verwirrt weil eine Tafel mit „Mautpflichtig“ stand. Maria klärte mich dann am Handy auf.. es gibt 2 Strassen mit der selben Nummer nur die mit M85 ist Gebührenpflichtig .. ich musste einfach aufpassen NUR die 85 ohne (M)zu fahren.
Ja und es ist wie jedesmal einfach himmlisch auf Maria und Koardel‘s Grundstück. Die Beiden sind einfach lieb! Trotz totalem Stress und riesigem Arbeitsberg, der bis gestern geschafft werden musste, stellten sie mir eine grosse Kackbox fertig und montierten sie in die Monschterburg.
UND … funktioniert perfekt, 99,9% ige Trefferquote.. 0,0 Geruchsemission! 🤗👍😁.

http://koma.land/mini-trenntoilette-alias-kackbox/

Mittwoch 25.08.21
Heute Morgen verliessen sie mich leider und auch Boulette und Feedora werden von Akina und Dyna schon vermisst.
Sie mussten an eine Offroad Veranstaltung und Messe reisen.

Wir Monschterburgerli‘s dürfen freundlicherweise auf dem tollen Grundstück bleiben, das Wetter spielt mit, wir geniessen den grossen, eingezäunten Garten, Ruhe, Faulenzen, etwas am Camper rum basteln und Spaziergänge im Grünen,direkt ab der „Haustüre“, ganz Nahe der Donau.


Donnerstag 26.08.21
Am Morgen war es noch angenehm, leicht bedeckt.
Der Nachbarbauer hat den kommenden Regen wohl gespürt und ich kurz darauf gerochen.. der Bauer hat wohl die Gülle vom Schweinestall raus getan 😖😶‍🌫️😷.
Ich hab noch Frischwasser aufgefüllt, Tretminen 💩 aufgesammelt, meine Haare gstutzt und wieder mal eine herrliche Dusche im Gästehaus genossen.
Nun hocken und liegen wir alle Vier faul in der Monschterburg, draussen regnet‘s und hat abgekühlt, was natürlich der Natur nur gut tut.
Liebi Grüessli id Heimat und allen Freunden und Bekannten überall!

Von Neumünster… bis nach Österreich am Hallstättersee…

Leider diesmal ohne Fotos, irgendwas stimmt nicht mit WordPress, ich kann keine Bilder hochladen. Werden baldmöglichst nachgeliefert!

Mein Überraschungsbesuch bei Margret war schön. Die Hunde durften in die Wohnung hoch, wobei sich Akina immer noch skeptisch dem Lift gegenüber benahm.
Ein kleiner Einkaufsausflug auf den Markt.. frischen Fisch, Käse und Trocken-/Räucherfisch eingekauft. Ich immer schön brav neben dem „Porsche“ von Margret nach geeilt.

Natürlich hatten wir wieder viel zu erzählen und uns an alte Zeiten zu erinnern! Übernachtet hatte ich auf dem nahen grossen Parkplatz, der trotz zentraler Lage angenehm ruhig war. Nach dem Pippi Rundgang durch den Park, zum Frühstück wieder zu Margret rüber. Die Hunde durften nach ihrem Frühstück noch eine Runde pennen. Die Dachluken und Seitenfenstern liess ich offen damit es nicht zu heiss wurde.
Margret servierte mir ein leckeres Frühstück und wir waren so nett am Plaudern..
Tja doch dann war mein Aufbruch etwas hastig und überstürzt.. ein zünftiges Gewitter mit gewaltigem Regen überraschte uns.
Bis ich die ca.100 Meter zum Womo geeilt bin, war nicht nur ich klitsch nass.. nein auch mein Bett unter dem offenen Dachfenster .. auch das wird wieder trocken!
Also fahren wir los, in Richtung Ostfriesland.. bei Glückstadt setzen wir mit der Fähre nach Wischhafen über. Ich mag einfach Schiffe und Fähren fahren, aber nur kurze Strecken auf offenem Deck! (Fluss und Kanal).

Noch bis Sandstedt, dort hoffe ich Gaby und Fred zu treffen. Der CP Weserhenne ist gross, ich mag nicht den ganzen Platz ablaufen zum Suchen, bin müde und stelle mich auf den fast leeren SP hinter dem CP.
Fred und Gaby stehen auf dem Naturcampingplatz, ein gemütlicher, grüner Platz, fast alleine .. wie frei stehen! War schön die Beiden und ihre Hunde wieder zu treffen.

Meine Tour führt weiter, nochmals mit Fähre über die Weser und dann über kleine Landstrassen gegen Ostfriesland. Die Strecke mag ich gerne, zwar wellige, holperige Strassen, aber mit hübschen Häuser, Gehöften und Weiden mit Ostfriesischen Bunten (Kühen) Pferden und Schafen.
Am Nachmittag trudle ich bei Petra und Ralf in Logabirum/ Leer ein. Schön auch hier meine Freunde wieder zu sehen und auch Hundis haben Spass mit Leila, Castello kennt sich hier aus und geht natürlich gleich mal auf Erkundungstour.
Diesmal hat es eine Neuigkeit im Garten.. ein Whirlpool mit Holzfeuerung. Dyna ist ganz fasziniert von den pinky Flamingos. Meine Befürchtungen, sie würde diese zerbeissen waren voreilig und grundlos, ganz zart schupste sie mal dran und beobachtete ihre Schwimmkünste andächtig.

Ralf brutzelte in seinem „Wunder Brattopf“ ein leckeres Bratentopfgericht, Petra mit Nachbars Mädchen machten einen feinen Salat in der Zaubermaschine für die moderne Hausfrau!

Abends wurde im Garten fleissig gewerkelt, wir Frauen bastelten Servietten Rosen und beim Carport draussen waren die Männer am „Bogen“ binden.
Die Dekoration vom Hauseingang von Eva und Thorsten, zur Hochzeit.Was nach getaner Arbeit natürlich auch begossen werden musste.. Prost!

Am kleinen See Nortmoor freuten sich die Hunde an der angenehmen Abkühlung und hatten ihren Spass.

Ein Ausflug mit Petra nach Emden… hier ist nun wirklich alles flach und wie könnte es anders sein, wenn ich mal an die See komme… die Ebbe hat wieder mal das Wasser geklaut! Aber es war schön, die Hunde hatten ihren Spass beim Spazieren und wir hatten einen fast menschenleeren Strandweg, da die meisten in gegen gesetzter Richtung zum Restaurant liefen. Uns war alles zu überfüllt, wir verzichteten auf lange Anstehen im Gedränge für Fischbrötchen!

Der Bogen und Tafel wurde angebracht.. und dann durfte gepoltert werden!
Sackweise Schrotpatronen, Schnapsfläschen und etwas Geschirr wurde ausgeleert und das Brautpaar durfte Alles zusammen kehren.. mit „tatkräftiger Hilfe“ von Heini und Mani, die immer wieder über die zusammen gefegten Haufen stolperten.

Am nächsten Tag vor dem Standesamt in Leer…

.. und schon hiess es wieder mal Abschied nehmen.. vielleicht ja bis bald und wenns klappt kommen Petra und Ralf mich besuchen auf Peloponnes!
Danke, es war wie immer super bei euch!

Müde begnügte ich mich für eine Nacht auf einem kostenlosen Stellplatz bei Habichtswald, es war schön ruhig und ohne Beleuchtung; Castello hatte sein Freilauf und für Hunde passte es auch.

Nach schöner Fahrt, wobei 30 km hinter einem Traktor mit Häuschen hinten drauf… war mir zu heiss zum Überholen, bei dieser unübersichtlichen Bergstrecke mit vielen, schnellen Motorradfahrer. Schliesslich war Sonntag und alle haben wohl Zeit.
Mein Platz vom letzten Jahr war überfüllt, so suchte und fand ich ca. 10km weiter ein nettes Plätzchen mit Sicht auf die Schleuse.

Nächster Übernachtungsplatz.. wieder mal schlechte Erfahrung mit P4N, wo mich über Fahrverbotstrassen führen wollte, entdeckte ich ein Weg der erlaubt war, zu einem Motocross Gelände. Ein Versuch wars wert und meine Anfrage bei den Besitzer war positiv.. ich durfte eine Nacht bleiben. Auch die hungrigen Mückenschwärme freuten sich über Besuch!

Dank super Beschrieb und Koordinaten erreichte ich Regensburg und den riesigen Dultplatz problemlos. Befolgte diesmal die Anweisung meiner Womofreunde und fuhr trotz Verbotstafel zum hinteren Teil des Parkplatzes.. und jaaa dann sah ich „OSKAR unterwegs“ schon! Anja,Jochen und Alma begrüssten uns und schon bald bekam ich eine private Stadtführung. Regensburg ist eine wunderschöne Stadt mit vielen netten Gässchen. Es war sehr viel Betrieb, jedenfalls für mich, aber Anja kannte viele fast leere Strassen und Ecken. Da die Donau vor kurzem auch Hochwasser hatte, waren die Wiesen und Wege schön verschlammt. Was unsere drei glücklichen Hunde nicht abhielt darin rum zu toben und wälzen. Es war auch für uns eine Freude zu zu sehen!

Am Abend ging’s dann in den Biergarten.. nur gleich um die Ecke 😉 na ja aber um die wievielte?? Jedenfalls hat es sich gelohnt 🍺🥙!war lecker!
Wir hatten eine herrlich ruhige und Licht lose Nacht.
Am 2.Tag füllte sich der Platz mehr, hinten war aber noch sehr viel freier Platz. Ich hatte mich ja mit angenehmen Abstand zu Oskar hingestellt, wir konnten gut dazwischen sitzen und unser Bierchen trinken und die Hunde unterm hohen Hinterteil von Oskar im Schatten liegen.. bis: ein wohl überängstlicher Kuschler sich in die Lücke quetschte und nicht lange waren wir von allen Seiten „umzingelt“ .

Freitags wollte ich eigentlich sowieso weiterfahren, da eine Demo von der AfD angemeldet war, der Platz abgeriegelt werde und ein Wegfahren unmöglich würde.
Ein sehr freundlicher Polizist mit „Polizei Diensthund“ ( Pappilon mit Brustgeschirr und original Sticker aufgenäht: POLIZEI) 🥰🐾 sprach uns an, fragt wann wir weg wollen und warnte uns vor der Demo.
Ich wollte nichts riskieren, für so politische Aufstände bin ich nicht zu haben!

Ich wollte ja nach Österreich, endlich den kleinen Josef Raimund kennen lernen und natürlich auch seine lieben Eltern wieder mal sehen. Letztes Mal waren sie noch zu zweit mit Hund.. auf dem Salantistrand!

Josef ist ein so süsser, braver und aufgeweckter Junge der (fast) immer lächelt und strahlt. Dyna ist vollkommen fasziniert von dem Baby, sitzt daneben, schnuppert an ihm würde es am liebsten ablecken, hat wohl Muttergefühle!Josef hat voll in die Leftzen gegriffen und hätte am liebsten reingebissen.
Nein! Ich muss Dyna enttäuschen… ICH WILL kein Baby mehr! Aber ein süsser Anblick wars schon!
Hier auf dem Hof von Andreas Eltern haben wir ein Traumplätzchen , Nacht die absolute Stille, schwarzer Himmel mit strahlenden Sternen. In der einen Nacht sassen wir lange draussen mit Blick zum Sternenmeer. Raimund erblickte die meisten Sternschnuppen, wie bei einem Feuerwerk hörte ich seine freudigen Rufe… Ahhh Ohhh wow.. auch Andrea erblickte mehrere und ich zweifelte schon endlich wieder mal eine zu sehen. Meine Ausdauer wurde dann doch mit 3 tollen Sternschnuppen belohnt🤩.
Täglich laufen wir das kurze Stück zum Hallstättersee runter, dort besitzen sie ein Bootshaus mit Badeplatz. Ein wunderschönes Plätzchen zum Baden, Entspannen, SUP fahren… auf den Geschmack bin ich nun gekommen. Ich hab schon lange immer mal wieder an ein Kajak gedacht, so für Seen und an kleinen Buchten auf Peloponnes.
Sogar Dyna findet es cool, wollte unbedingt mit, ich musste noch mal ans Ufer und sie drauf lassen, wobei sie ganz entspannt war.

Tja so werde ich nun, so fern der Versand klappt, bald Reeder eines SUP (mit Sitz 😝) Freue mich schon drauf!
Raimund ist mit uns (Susi, Holger.. auch Peloponnes Bekannte🤗 und mir) mit dem E Motorboot, eine Rundfahrt an Hallstatt vorbei gefahren, während Andrea Baby und Hunde hütete und bespasste. Ein tolles Erlebnis, so ruhig auf dem See, traumhafte Aussicht auf das Bergpanorama und auf die alten, historischen Häuser und Bootshäuser von Hallstatt. Dort tummeln sich schrecklich viele Touristen rum, viele Asiaten, ein Gedränge nicht zum Aushalten. Da wäre keine Chance ein Parkplatz zu finden und die Touris werden Busweise im Minutentakt durch geschleust.
Abends werde ich auch noch verwöhnt und werde lecker bekocht!
Also keine Angst lieber Tom.. auch wenn blöderweise mein Notfallalarm los gegangen ist… ich werde auch hier gut behütet und verwöhnt😂🤗!
Herzlichen Dank an Andrea, Raimund und Eltern!

Einfach schön wieder auf Reise…

Und obwohl ich eigentlich nicht bis in den „hohen Norden“ fahren wollte, hab ich nun doch schon wieder im Wendland. .. eine angenehm ruhige, dunkle Nacht auf dem Stellplatz vom Regenbogenhof🌈verbracht und zum Bettmümpfeli leckeren frischgebackenen Apfelkuchen von Nadja genossen. Vorher.. mal was ungewohntes von mir.. zwei Nächte verbrachte ich in der Stadt Berlin und wer hätte dies geglaubt.. sogar entspannt und gut geschlafen. Zufriedene Hunde und Katerchen! Wir waren auf dem riesigen Betriebsgelände/Parkplatz verschiedener Betriebe. Martin ist dort mit seinem Arbeits/Kochbus. Da am Wochenende nur selten ein Auto auf dem Platz fährt… die Hunde und Castello fanden das total spannend, ich durfte den Kochbus besichtigen und konnte sogar eine Maschine Wäsche waschen. Am Samstag waren wir im schönen Garten von Martin‘s Eltern zum Grillen eingeladen… lecker und gemütlich. Unsere Womos parkten derweilen ausserhalb der Gartenkolonie an einer Quartierstrasse.. ich hätte mir nie vorstellen können, in so einer Riesenstadt wie Berlin so ruhig zu schlafen und auch die Tiere zufrieden sein können!
Gestern dann bin ich weiter und obwohl ich die Strecke ja schon oft gefahren war.. es gibt so viel Neues zu entdecken, andere Routen und/oder mit anderem Blick. Jedenfalls war ich auch erstaunt wie weit sich Berlin erstreckt! Es nahm kein Ende..auf den Schilder stand ewig … Berlin drauf. Ich hatte schon langsam Zweifel ib uch etwa um Kreise fuhr😂?!
Natürlich hatte ich kleine Strassen ins Navi gegeben… ein Vorgeschmack für rumänische-, bulgarische etc. Strassen.. eher Schüttelbecher 🤣 mit dem ganzen Haushalt unterwegs rumpelts dann schon mal gewaltig und ich musste schön langsam übers alte Kopfsteinpflaster und Bodenwellenpiste.
Mit der Elbfähre Werben setzten wir ans andere Ufer, weiter durch süsse Dörfchen mit hübschen Fachwerkhäuser, durch riesige, goldene Kornfelder und an leuchtenden Sonnenblumen Felder vorbei.
Heute führt uns unser Weg nach Neumünster, wo wir schon von Margret, einer Freundin aus jungen Jahren.. unserer Motorradzeit, erwartet werden.
Auf bald.. Liebi Grüessli us de Monschterburg

Eine neue Reisezeit hat begonnen… und immer noch ist Corona da 😡😢

Hallo liebe Familie, Freunde und Bekannte….

Da mein heutiges Treffen, nach 200 km stressiger Autobahnfahrt und unzähligen Umleitungen, voll in die Hosen ging, sitze ich nun vor meiner Monschterburg und nehm mir endlich mal die Musse, meinen Blog fortzusetzen.
Ein kleiner WhatsApp Tippfehler und somit Missverständnis führte dazu, dass ich mich auf den Weg zu Tina und Klaus nach Kallinchen machte während sie in die Richtung meines letzten Platzes bei Bernburg fuhren. Pech!
Am altbekannten, schönen Platz am Teltow Flämming Ring bleib ich nun halt diese Nacht.
Die Fellnasen geniessen es!

Die Zeit meines Heimataufenthalts ging schnell vorbei, hauptsächlich war ich bei Denise und Tom.. meiner Homebasis wo ich lieb verwöhnt wurde.

Viele Besuche habe ich gemacht,es war schön so viele wieder zu sehen.. und doch war die Zeit zu kurz um alle zu treffen.
Natürlich war auch Impfung angesagt,mit E Covid Zertifikat lässt es sich einfacher reisen und beruhigt auch dazu.
Verschiedene Arztbesuche/Untersuchungen waren nötig, halt einfach mal „ein grosser Service“, meine Hand/Sehnen machten schon seit Monaten Probleme und Schmerzen und musste operiert werden.
Die OP war gut verlaufen, eine so entspannte OP hatte ich wirklich noch nie erlebt. Ohne Beruhigungsmittel, nur örtliche Betäubung, kriegte ich ja alles voll mit. Leise spielte im Hintergrund Musik, Chirurg und Assistenz unterhielt sich locker und der Arzt sang fröhlich zur Musik. Einfach super!

Die 2 1/2 Wochen auf dem Berg (Montagne de Moutier), wo ich meine Genesungszeit auf dem Land von Richard verbringen durfte, so hatten die Vierpfoter und ich ein gemütliches ruhiges Plätzchen…. Ja manchmal schon zu ruhig. Leider spielte das Wetter auch nicht so mit, es war oft nass und kalt. Schön war es Freunde zu haben, die mich so nett betreuten, ich wurde zum Essen eingeladen, rumgefahren, mit Noun durfte ich die Züchter ihrer Continental Bulldogge besuchen und eine schöne Fahrt durchs Emmental geniessen. Ganz herzlichen Dank Allen!
Endlich konnte ich die Fäden ziehen lassen und kann nun wieder selber Chauffieren. das Schalten war die ersten Tage noch streng, aber es geht nun täglich besser.
Einige Male haben wir auch Mägi in Obfelden besucht… ein Käferfest für meine zwei Hundchen.. die flippen schon aus, wenn ich vor dem Zaun parkiere und werden auch so freudig von den drei „Grossen“ begrüsst. Mägi schaute auch das ich meine leider wieder gewonnenen Kilos behalten kann und bekochte mich mit feinen Sachen, mhhh ich hatte noch für zwei Tage „Notvorrat“ mit bekommen🤗👍🤣!


Beim Hausarzt hole ich noch eine grosse Schachtel mit Medis ab, damit ich damit über die Monate auf Reisen nach und in Peloponnes auskomme.
Nun gilt es ernst, noch ein Abschiedsessen mit Denise und Tom und dann fahr ich noch zu Manon nach Murg.

Am andern Tag wollen wir nochmal in die Surselva, nach Lavrius, zu unserem Restland und Stall.Das Wetter ist passend, es regnet und ist grau. Auch die Stimmung ist bedrückt. Wahrscheinlich war dies das letzte Mal wo ich Lavrius als unser Land sehe, wir werden es verkaufen. Ich habe es geliebt, das Bauern war mein Kindheitstraum, es war eine strenge aber sehr glückliche, erfüllende Zeit meines Lebens. Aber Alles hat sein Ende und es gibt immer Änderungen im Leben.
So haben wir noch paar Erinnerungsstücke aus der Stallkammer geholt, paar Tränen verdrückt und einen wehmütigen Blick zurück geworfen.
Am anderen Morgen verliess ich wieder mal die Schweiz… paar Kilometer Österreich und dann war ich auch schon in Deutschland.. keine Kontrollen, nichts und diesmal sogar mit gutem Gewissen und Covid Impf Zertifikat in der Tasche ! 👍🤗.
Wieder mal wollte ich ein Gartengrundstück mit Häuschen anschauen gehen, doch wie das Schicksal so spielt, wurde es gerade in diesem Moment wo ich auf der Reise dahin war verkauft. Tja es sollte halt nicht sein, aber ich vertraue dem Universum, irgendwann find ich das Richtige.. es kommt alles wie es kommen muss! Schliesslich hoff ich ja noch paar Jährchen auf Reisen zu können!
Also dann weiter. Bei Senden fand ich ein nettesPlätzchen an einem idyllischen, kleinen See.. eine ruhige Nacht auf dem sonst leeren Parkplatz. Damit ich schneller weiter kommen sollte, benutzte ich gegen meine Gewohnheit mal die Autobahn.. was ein Fehler und mir wieder eine Lehre war. 2 1/4 Std. stand ich ohne einen Centimeter zu bewegen im Stau.

Durch die Rettungsgasse fuhren unzählige Krankenwagen, Feuerwehr, Notärzte und Bergungsfahrzeuge. Immer mehr Menschen verliessen ihr Fahrzeug, die Männer waren im Vorteil… zwei Damen fragten mich nett ob ich denn in meinem Womo auch eine Toilette habe… tja natürlich konnte ich nicht anders und ich erklärte ihnen die Benutzung einer TrockenTrennToilette 😂. Erleichtert verliessen sie die Monschterburg und etwas später brachte ich ihnen noch einen Kaffe aus meiner Kapselmaschine rüber.
Der auf P4N empfohlene Parkplatz hoch über Würzburg war ein Reinfall, die App wird immer unbrauchbarer, weil sich so viele wichtig tun und total unpassende Stellen als Stellplätze empfehlen, dabei alle Verbote missachten und Fahrverbotsstrassen befahren!
Nach kurzer Fahrt fand ich einen Wanderparkplatz, auch auf einem Hügel mit Aussicht, an einem Schottersträsschen neben Felder.

Ruhig, entspannt und alles freundliche Menschen am vorbeispazieren.
Später einen wunderschönen Sonnenuntergang und eine herrlich ruhige Nacht.
Die nächste Nacht, an einem Waldrand, nur Kühe als Nachbarn, auf der Weide. Am Morgen wanderte der Bauer mit seinem Hund vorbei, erkundigte sich nett ob ich eine gute Nacht hatte und ob es mir hier gefällt, er hätte gleich den nächsten Bauernhof, mit den Ziegen und Geflügel draussen. Beim Wegfahren winkte er fröhlich!

Bei Wolfenbüttel wollte ich wieder Rosi besuchen, jedoch lieber nicht auf dem Stellplatz der Stadt, so suchte ich mir .. und fand wieder einen so schönen und sogar offiziellen SP bei der Gaststätte I Berg, in Hornburg. Die Gaststätte war eigentlich seit letztem Dezember aus Alters- und Gesundheitsgründen geschlossen, doch haben sie in der Saison das Restaurant und Stellplatz extra für Camper geöffnet. Ein sehr nettes, hilfsbereites Besitzer Ehepaar und eine grosse Parkwiese, umrandet von Bäumen, mit freier Platzwahl, dazu .. wenn auch eine kleinere Karte als früher.. leckere Speisen. Mit Rosi verplauderten wir einen netten Nachmittag und die Vierpfoter freuten sich über den Waldbummel direkt hinterm Lokal.

Nächster Halt Könnern/Baggersee.. die letzten Jahre immer gerne 2 Nächte, direkt am See, ich liebte den Platz und Silvia und Helmut kamen mich immer besuchen.
Auch diesmal wartete ich auf die Zwei, da ertönte plötzlich über Lautsprecher eine Ansage: Das Wohnmobil das soeben das Firmengelände befahren hat, soll unverzüglich den Platz verlassen. Zur Info: es hat kein Fahrverbot, keine Campingverbote und dafür etliche Badeplätze, Feuerstellen und Parknischen.
Da mich Silvia und Helmut vor Jahren schon mal mit der Ansage begrüssten: Hier ist das Ordnungsamt! Dachte ich zuerst, sie machen wieder einen Spass mit mir.
Aber nein, der Lautsprecher tönte in Abständen weiter.
Helmut begab sich dann auf Erkundungstour und erfuhr von einem ansässigen Bekannten, dass auf dem Kiesbagger/Kran eine Videokamera und Lautsprecher installiert sind, und die Aufnahmen am Wochenende der Aufsicht ins Haus übertragen wird.
Somit WAR dies ein Lieblingsplätzchen, zwar hätte es eine der Kamera nicht einsichtige Parkmöglichkeit gehabt, aber meine Freude an dem schönen Ort war vorbei.
Meine zwei Freunde machten mit mir eine Stadtführung in Bernburg, zeigten mir einen schönen Platz an der Saale, wo ich ruhig und direkt am Ufer stehen konnte. Sogar paar Schiffchen konnte ich beobachten.
Am andern Tag holten sie mich ab und luden mich in ein feines Restaurant zum leckeren Essen ein.. UND juppieeee was ich schon lange vermisste..

Ja und nun bin ich auch vom „verwaisten“ Platz bei Kallinchen weiter gefahren.. so ohne Tina und Klaus macht’s dort nicht wirklich Spass.


Also holpere ich mit der Monschterburg über die welligen Landstrassen Richtung Berlin in den Spreewald, den hab ich nur mal mit dem Ausflugsschiff vom Wasser aus gesehen.
Ein schöner Wander- und Badeparkplatz der Nachts sicher noch ruhiger ist. Schöne Spaziermöglichkeiten, glückliche Hunde und viele Mäuse für Castello.
Vielleicht bleib ich hier doch mal paar Tage ?? Wer weiss? Sonntags kommt vielleicht Martin.. mein lieber Kumpel vom Peloponnes.. würd mich freuen.

Liebi Grüessli us de Monschterburg von den Vier Wilden

Immer was los…

Mein grosser Service mit Generalüberholung ist am Laufen, nach Hausarzt und Labor bin ich in Moutier und St.Imier bei Handspezialist und Rheumatologen gewesen.
Nochmalige Untersuchung und OP stehen bevor. Augenarzttermin musste ich wegen Covid Impftermin verschieben.
Die Zeit in Moutier haben wir bei Noun verbracht. Tolle Hundewanderungen über Jura Alpweiden. Dyna konnte mit ihrer kleinen Cousine Dylaila spielen, die zwei Plattnasen waren unermüdlich!
Abends haben wir es genossen.. die Restaurants haben wieder offen.. wenigstens auf den Terassen draussen, war eingekleidet mit Zwiebelsystem wars gut auszuhalten. Und es hat super geschmeckt!🤗
Gestern bin ich noch auf den Münsterberg gefahren, mit etwas Heimweh mein ehemaliges Häuschen beguckt und bei Richard um Quartier (Stellplatz) gebeten für nach der OP, da bin ich ja eingeschränkt mit meiner Hand und auf dem Berg ist es dann einfacher dort oben.

Nicht zu glauben… nachdem ich die längste Zeit eine LPG Tankstelle gesucht habe, bin ich bei der Autobahnraststätte Deitingen fündig geworden, angekoppelt und dann… kurz pffff und aus wars. Ich rein reklamierte und die Kassiererin meinte ich hätte für 17 Rappen getankt und müsse das bezahlen. Schöne Verarschung, sie neunte es sei Pech das das Gas gerade jetzt leer sei. Hab dann den Chef verlangt, nach dem Telefon erliess sie mir die 17 Rappen „grosszügig“.. eugentlich hötte ich ja Entschädigung für Zeit und sinnlos verfahrenen Diesel stelken sollen! Hab bei den Kommentaren gelesen, das kommt anscheinend dort öfters vor! Danach versuchte ich es bei der Feuerwehrstelle in Biel, leider hatten sie nur GNL, waren aber sehr nett und suchten mir die nächsten Tankstellen.. leider auch Leerlauf, die welche Lpg hatte war zu, nur Diesel ider Benzin mit Kreditkarte zu bezahlen LPG nur wenn offen oder mit Vorauskasse Batch. So bezogen wir wieder mal den Immer wieder wunderschönen, idyllischen Platz am Baggersee. Dafür hatten wir eine schöne Ausfahrt durch traumhafte Gegend mit herrlichen Bauernhäuser lm Emmental und sind nach paar unbefriedigenden Stellplatzsuchen bei Aarau an der Aare gelandet. Hier gefällts uns prima, Castello ist noch im Schilf unterwegs und Hundis freuen sich über vorbei laufende Hunde und Menschen! Ich werde mir gleich was z‘Nacht machen… hab ja wieder Gas🤗👍.“>http://Nicht zu glauben… nachdem ich die längste Zeit eine LPG Tankstelle gesucht habe, bin ich bei der Autobahnraststätte Deitingen fündig geworden, angekoppelt und dann… kurz pffff und aus wars. Ich rein reklamierte und die Kassiererin meinte ich hätte für 17 Rappen getankt und müsse das bezahlen. Schöne Verarschung, sie neunte es sei Pech das das Gas gerade jetzt leer sei. Hab dann den Chef verlangt, nach dem Telefon erliess sue mur due 17 Rappen „grosszügig“.. eugentlich hötte ich ja Entschädigung für Zeit und sinnlos verfahrenen Diesel stelken sollen! Hab bei den Kommentaren gelesen, das kommt anscheinend dort öfters vor! Danach versuchte ich es bei der Feuerwehrstelle in Biel, leider hatten sie nur GNL, waren aber sehr nett und suchten mir die nächsten Tankstellen.. leider auch Leerlauf, die welche Lpg hatte war zu, nur Diesel ider Benzin mit Kreditkarte zu bezahlen LPG nur wenn offen oder mit Vorauskasse Batch. So bezogen wir wieder mal den Immer wieder wunderschönen, idyllischen Platz am Baggersee. Dafür hatten wir eine schöne Ausfahrt durch traumhafte Gegend mit herrlichen Bauernhäuser lm Emmental und sind nach paar unbefriedigenden Stellplatzsuchen bei Aarau an der Aare gelandet. Hier gefällts uns prima, Castello ist noch im Schilf unterwegs und Hundis freuen sich über vorbei laufende Hunde und Menschen! Ich werde mir gleich was z‘Nacht machen… hab ja wieder Gas🤗👍.
Euch allen Liebi Grüessli us de Monschterburg und ein schönes Wochenende!😘👍🍀

Der Frühling kommt…

Das mit dem Internetangebot von Vodafone CU war leider nix.. merkte ich am nächsten Tag, bin dann nochmal in den Laden und wurde aufgeklärt.. das war eine Weihnachtsaktion für 1 Monat.. nun waren es nur 3 GB🤨, dann kauf ich lieber nochmals von Sunrise die Travel Option!

Die OP meiner Mädels ist prima verlaufen, die Tierärztin und ihre Assistentin haben super Arbeit geleistet, diese Methode ist viel angenehmer für Patient wie Hundehalter.. keine äusserlich sichtbaren Fäden, kleinster Schnitt, sauber fast nicht zu sehen. Die Hunde lecken erstaunlicherweise nicht und brauchen somit keinen Kragen oder Body!

Drei Tage verbrachten wir noch beim Neochori, dann zog es mich endgültig fort. Natürlich wieder kleine Strassen und Berge.

Es wird immer mehr Frühling und Mandelbäume blühen.

In Kopanaki mache ich einen kurzen Halt und schlendere durch den Bauernmarkt, macht mir aber weniger Spass als sonst, Corona macht sich auch dabei bemerkbar. Mit der Maske behindert mir das immer die Sicht und dauernd aufpassen niemandem zu nahe zu kommen macht den Marktbesuch auch nicht gemütlich. Im letzten Moment entdecke ich an einem kleinen Stand noch Kumquat… oh Freude, welch ein Glück! Die kleinen Früchtchen liebe ich doch so als Snacke und besonders als gesunden Zeitvertreib am Steuer sind die vitaminreichen Leckereien geeignet.

Ich fahre den Paralia Kokkinia an, da sollten Tina und Klaus stehen. Zwei Nächte blieb ich dort, es zog mich aber weiter , war etwas “kuschelig“ dort und Zuviel Betrieb. Nächster Halt bei Agiou Andrea, der nette kleine Fischerhafen mit fröhlichen, netten Einwohnern und lustiger, hungriger  Streunerfamilie, die sich natürlich gerne mit Futter bestechen liessen und satt von dannen zogen, nur die neugierigen, frechen Welpen fanden es auch noch toll bei uns, als sie schon kugelrund satt waren.

Beim einst so geliebten „Junes‘s Strand“ machten wir nur einen kurzen Besuch am symbolischen Grab von June wo ja auch ein Teil von Janosch’s Asche liegt. In Nafplio war Mark und ein erschreckendes Menschengewühl, nein da werde ich nicht aussteigen und auch auf Lidl und Co. verzichtete ich. Einzig beim nun wieder geöffneten CBD Öl Shop machte ich einen kurzen Einkaufsstopp um mir nochmals diese Tropfen zu kaufen. Es schüttelt mich zwar immer angewidert wenn ich mir die 3 Tröpfchen unter die Zunge gebe… aber es hat wirklich gegen meine Schmerzen geholfen.

Dann fuhren wir weiter zum nächsten Besuch bei Barbara und Hans in Drepano. Mit Barbara und ihren Hunden machen wir Spaziergänge durch die Mandarinenplantagen, die Hunde haben ihren Spass!

Am nächsten Morgen gehts weiter, nachdem ich wieder meine Obstnetze mit saftig, süssen Orangen, Zitronen und Grapefruits füllen durfte. Da spürt frau die frischen Vitamine und herrliches Aroma durch Sonnenreifung !

Danke Barbara und Hans , denke täglich beim Frühstück an euch, wenn ich den frisch gepressten Saft trinke!

Auf dem Weg fahre ich dieses Mal zum Einkauf, Wasser bunkern, fülle den Gasvorrat auf, diesmal wollte ich Salanti länger geniessen.

Dann endlich den ersehnten Anblick von oben auf den so traumhaften Salanti Beach,die Spannung wächst.. ist mein Plätzchen frei? … Und JAAAA… obwohl 15 Womos auf dem Gelände verteilt stehen, ist MEIN Plätzchen frei! Bin ja so glücklich drüber!

Sogar einige Schweizer Fahrzeuge waren dabei.. und Material für meine Träume, alte Laster, Pickup mit Aufbaukabine und ach so tolle Expeditionsfahrzeuge❤️😍 ,ein Riesen Concorde mit Smart in der Heckgarage war sogar da, das reizt mich jedoch überhaupt nicht, genau so wenig wie ich mir wieder mal ein normales Haus oder Wohnung vorstellen könnte. Das Leben mit Minimalstem, einfach, mit viel Natur schwebt mir für später immer noch vor. Die Hoffnung irgendwann auf ein geeignetes Grundstück zu stossen, ev. mit einem schon bestehenden kleinen Häuschen drauf.. Platz für Mobilheim, Tiny, Bau-oder Zirkuswagen.. ohne direkte Nachbarn, jedoch mit Zufahrt, Wasser ev.sogar Strom!?  Also liebe Blogleser, Freunde, Famile und Bekannte.. auch Unbekannte: Wenn ihr so was anzubieten habt.. jemanden kennt oder jemanden kennt der jemand kennt, denkt an uns, ich würde mich freuen! Sollte aber entweder in der Schweiz oder grenznah ( bis 300 km ) zur Heimat liegen. Möchte ja gerne auch im Alter meine Lieben besuchen oder Besuche empfangen 😉🤗

Für die nächste Zeit hoffe ich aber noch auf paar nomadenmässige Jahre geniessen zu dürfen! Es gibt noch so viel zu entdecken und erleben!

Zwei Wochen verbrachten wir am Salantibeach, ich freute mich täglich an den vorbei ziehenden,  bunten, ruhigen Schaf- und Ziegenherden. Immer wieder erstaunt wie ruhig und gelassen die Tiere mit ihrem fröhlich grüssenden Hirten an den Womos und Hunden vorbei liefen, hier arbeiten die Hirten ohne Hunde, ich staune immer wieder wie harmonisch ruhig das geht, mit nur zwischendurch paar Rufen und Pfiffen der Hirten.

Schön wars auch Anja,Jochen mit Alma wieder zu treffen und die Hunde verstehen sich so gut. wir werden uns sicher wieder treffen.

Nun will ich weiter zur Lieblingsbucht, dem “Silvesterstrand”.

Und jaaa.. es hat genug Platz hier., nur ein Van steht hier. Ich stelle mich ans andere Ende der Bucht, lasse den erwartungsvoll wartenden Castello ab der Leine und öffne ihm die Tür.. ein Blick und ein Satz.. hier kenn ich mich aus.. und verschwand glücklich im Gebüsch. Ob der Van im Moment unbemannt war? Fenster und Türen waren geschlossen, nichts war zu sehen oder zu hören.

Doch leider weit gefehlt.. es kam ein Mann auf mich zu, quatschte mich gleich in einem Tempo auf Englisch an, ob das meine Katze sei. Ich soll sie einsperren, denn er habe einen Hund. Ich meinte dann das sei kein Problem, Castello kenne Hunde und weiss sich zu wehren oder kann auf Bäume flüchten. Tja ER dann zurück: Mein Hund ist ein Jagdhund und tötet eine Katze blitzschnell mit einem gezielten Biss (auf Morden gedrillt!😡)

Auf meine Erwiderung dass er seinen Hund einsperren oder Anbinden soll und es nicht normal und gefährlich sei solche Hunde laufen zu lassen, meinte er nur, er hätte es mir gesagt und sein Hund töte Castello. Meine Antwort.. dann ruf ich sofort die Polizei.

diesen Abend sah ich weder den Hund noch den Mann wieder!

meine Freude über mein idyllisches Plätzchen war leider damit getrübt, die Angst um Castello im Vordergrund, band ich ihn sicherheitshalber an die Flexi und sperrte ihn ins Womo. Ungewohnt ruhig, fast verständnisvoll ergab sich Castello ohne zu murren seinem Schicksal und legte sich auf den Fahrersitz. Auf meinen Beitrag auf FB darüber, meldeten sich Anja und Jochen gleich, sie eilen morgen zur Verstärkung mit ihrem Oskar (unterwegs)zur Monschterburg. Ich freu mich schon auf die lieben Nachbarn!

und hier eine Ladung Fotos zur Entspannung vom Lesen:

Am anderen Morgen, sobald die Sonne wärmend kam, wanderten wir Vier (Castello angeleint) zum Kappellchen auf den Hügel hoch, dort konnten die Vierbeiner ungebremst rum tollen und ich mich in die Sonne setzen. ich hatte auch vorgesorgt, Leckerlis und Wasser für Hund und Kater dabei, für mich Früchte, Trockenfeigen und Wasser. Eine wunderbare Traumsicht, eine Ruhe und ein herrlicher Duft von Blüten und Kräutern. Nach ca. 3 Std. sind wir dann wieder runter. Der miese Typ kam mit seinem Hund an der Leine, fragte ob meine Hunde frindly seien und wollte auf meine Bejahung den Killerköter von der Leine lassen. Ich sagte ihm betont scharf NEIN

er: sein Hund beisst nur Katzen keine Hunde. Ich nochmals scharf Nein, meine Hunde sind Freunde und Familie für mich und den Kater, ich liebe meine Tiere und die spielen nicht mit mordenden Hunden! Später fuhren dann Anja und Jochen auf den Platz, die ich freudig winkend begrüsste. Sie stellten sich am Buchtende erst mal hin und schauten wie sie sich stellen wollten. Und dann…. Freude herrscht..  zog es der unangenehme Typ vor die Bucht zu verlassen.

Nun geniessen wir  3 Zweibeiner und die 4 Vierpfoter diese friedliche wunderschöne Bucht!

Während ich im Hängesessel (dieses Mal an einem stärkeren Ast😉😂) am Blog tippe, hat Anja ein leckeres Mittagsmahl gekocht, wozu ich eingeladen wurde. Danke ihr zwei Lieben es war super fein und war schön wieder mal in Gesellschaft zu speisen!

Auch hab ich es sehr genossen wieder mit netter Zweibeiner Gesellschaft wandern zu gehen… und das ist hier so wunderschön abwechslungsreich und mit toller Fernsicht.

Anja und Jochen hatten sogar das Glück, Delfine zu sehen!

Liebe Grüessli aus der Monschterburg…. Lisi und Fellnasen

Für all meine Freunde und Bekannte..

 

Die uns nicht auf Facebook verfolgen konnten..

Sorry für meine Vernachlässigung meines Blogs🙄

Im Anhang einfach eine grössere Fotogalerie der letzten Zeit…

viel schreiben werd ich aber doch nicht, viel zu berichten gibt es eigentlich auch nicht. Die Coronazeit mit ihrem nun recht langen Lockdown schränkt uns ja alle ein und zwischendurch bleib ich auch, für mich ungewöhnliche lange, an den gleichen Plätzen. Finde aber dann doch immer wieder “dringende” Gründe weiter zu reisen und die Präfekturgrenzen zu überfahren… aber immerhin mit braven ausfüllen des Bewilligungs Formular.

Und wenn ich dann wieder am Steuer sitze, über Berge, durch urig, wilde Landschaften und nette Dörfchen fahre, dann hüpft mein leicht deprimiertes Herz und Gemüt wieder, mein Blick erfreut sich über viele Kleingkeiten und dank dem fast nicht vorhandenen Verkehr kann ich mir erlauben gemütlich vor mich hin zu tuckern, links und rechts zu schauen und sogar öfters mal das iPhone zum fotografieren zücken.

Oft komme ich mir vor wie im falschen Film, trotz der guten Verbindungsstrassen die ich benutze, kilometerweise kein Auto zu erblicken, die durchfahrenen Dörfer menschenleer, so ungewohnt ruhig und unbelebt, wie ausgestorben.

Bin ich in einem Katastrophen/ Sciencefictionspielfilm?? Einzige Überlebende? Ein recht mulmiges, unheimliches Gefühl manchmal, das mich dann wieder etwas bedrückt.

Ich fahre mir vertraute Traumbuchten an die mich erfeuen, leider sind gerade diese meistens ohne Internet/Mobileempfang und auch kein Wasser, sodass ich es da höchstens 2-3 Tage aushalte. Schön ist es immer wieder neue Womofahrer kennen zu lernen und oft auch schon längeren Bekannten zu begegnen.

So bin ich nun wieder bei Neochori gestrandet und schon wieder 11 Tage hier. Diesmal mit Grund… Akina und Dyna sollen kastriert werden und zwar bei der netten, jungen Tierärztin in Kyparissia.. da sie mir erst einen Termin am 27.1. hat, bleib ich halt nun hier.

Die Hunden findens toll, auch Katerchen ist zufrieden und ich hab auch wieder, zufällig, Freunde getroffen. Man/Frau sieht sich immer wieder!

Leider brennt die Sonne täglich nur kurze Zeit und wärmt dann herrlich, sonst weht ein recht eisiger Wind, gestern hatten wir sogar Bodenfrost am frühen Morgen!

Auch meine Solaranlage kommt dadurch etwas an ihre Grenzen, einmal ist mir der Strom auch wieder ausgegangen. Na ja, bin ja schon selber schuld. Wegem Wetter hockt frau halt vermehrt im geschützten Womo, gegen die Einsamkeit rattert der TV vor sich hin und beschallt mich, mal ein Nespresso mehr als üblich und kuschelig warm ist eben auch ganz nett!😂😏.

Hab dann mal das gemacht was mich auf mehr besetzten Stellplätzen oft nervt… liess 1/2 Stunde den Ducato Motor laufen, koppelte die nicht dringend zu benützenden Stromfresser ab und schon hatte sich meine Lipo Batterie wieder erholt!  Ja ich weiss, da bin ich immer noch etwas verschwenderisch und bequem, brauche zu viel Wasser und Strom

und geniesse halt gerne „Family Apple, Nespresso, Truma und Co.“ 😜

Gestern bin ich auch nach Kyparissia rein gefahren um mir eine SIM Karte für mein Huawei Internet Router zu kaufen, auch hier bin ich manchmal zu verschwenderisch. Da gibt es aber ein supergünstiges Angebot von Vodafone CU.  .. hat mir Martin empfohlen, der das nun schon den zweiten Monat erfolgreich benützt. Bin gespannt! Der Verkauf, Inbetriebnahme und Support hat jedenfalls bestens und noch nie so schnell und unkompliziert geklappt. 15 Euro/1 Monat !

Auf dem Parkplatz beim alten Bahnhof sprach mich auch eine Schweizerin an… genauer.. sie hat meine LU Autonummer gesehen und gewendet und wieder hier her gefahren. Sie kommt auch aus dem Kanton. Sie lebt schon viele Jahr mit ihrer Tochter und vielen Findelkatzen auf Peloponnes. Wir verstanden und gleich gut, sind etwas durchs Städtchen gebummelt und sie hat mir den Weg zu Vodafone gezeigt und Übersetzungsdienste angeboten. Gut zu wissen, meinen Arztbesuch habe ich wegen Sprachproblemen bis jetzt immer hinaus geschoben.

So nun hab ich euch wieder mal genug vollgelabbert, wünsche euch eine gute Zeit, bleibt gesund!

Hoffen wir, dass wir die belastende Pandemie bald überstanden haben und wieder Normalität in unseren Lebensablauf kommt.

In der Hoffnung im Frühling unbeschränkt Reisen zu können und Besuche in der Schweiz und Deutschland/Österreich  machen zu können verbleibe ich…

mit lieben Grüssen Lisi und Monschterburg Team.

 

Yessss.. trotz Lockdown wieder mal auf Räder unterwegs…

Die Zeit in Neohori ist abgelaufen.. alle ziehen nächstens weiter.  Es war schön dort, doch immer wieder zieht es mich auf die Strasse, das  Gefühl zu lange „sesshaft „ zu sein kommt auf.

Meine Reise führt zwar über „unerlaubte“ Distrikte aber es waren ja dringende Gründe . Ich hab brav mein SMS gesendet, mit der Erklärung, dass ich wichtige Medikamente abholen muss.

Mein Collagile Pulver , für meine verschleissten Gelenke und ein weiteres Paket sind nach „unendlicher“ Reise in Drepano angekommen. So habe ich Barbara und Hans und die zwei ehemaligen Strandfunde, Luna und Sunny, wiedermal besucht .

Kaum war ich in Drepano , bekam ich die Nachricht von Campershop Zampetas, Thesaloniki, dass meine Fenster nun angekommen sind und am Freitag beim Camperservice Bakalaros, in Patras montiert werden können. So war mein Besuch kurz aber schön, ich und die Hundis genossen die Spaziergänge mit Babara und ihren Hunden durch die Orangen- und Mandarinenplantagen bis zur Kapelle. Eine herrliche Aussicht! Natürlich steht die hübsche Kapelle wie immer, an bester Lage, das wär ein Traumhäuschen! Meine zwei „Hot Dog  Lady‘s“  fandens toll, endlich wieder mal ohne Leine zu rennen . Keine verliebten Streuner die uns verfolgten!


Mensch bin ich froh wenn die lästige, gefährliche Zeit endlich vorbei ist und Normalität in die Monschterburg zurück kehrt und wenn die Wartefrist vorbei ist kommen sie schnellstens zur Kastration !

 

Dann sitze ich wieder am Steuer, froh und fröhlich.. der Radio plärrt laut vor sich hin, ich singe laut und falsch dazu und hoppse auf dem Fahrersitz  im Takt mit😂.
Seit meiner letzten Fahrt durch die Gegend hat sich einiges verändert, auch hier sind die grünen Farben goldenen, rot-braunen Herbsttönen gewichen.
Ich geniesse auch die entspannte Fahrt auf den fast leeren Autofreien Strassen, während einer halben Stunde hab ich nur 10 Autos gezählt!

 

Diesmal hab ich mit Hilfe von Maren, die mir auf Griechisch drauf geschrieben hat, dass die Monschterburg dringend Ersatzfenster braucht, da ja grosser Regen im Anzug ist, das Ausgangs Bewilligungs Formular ausgefüllt.

Kontrolliert wurde ich zwar noch kein einziges Mal.. ich glaube bald, auch Polizisten machen Home Office!😂👍

Tja so rasselte ich also nochmals „schnell“ die 200 km durch, meine eingegebene Route über die Berge ignorierte Tante Garmin eigenwillig und ich merkte dies in meiner Vertrauensseligkeit zu spät… aber die mir bestens bekannte Strecke durchs Korinther Wein/Hinterland hat ja auch seine Reize aber auch tückische Strassen 😂.

Sicherheitshalber füllte ich vorher noch Diesel/LPG Gas und Kühlschrank auf, es dunkelte schon als ich den Hügel hinter Patras hochfuhr, fröhlich erwartungsvoll.. bis jetzt sieht’s aus dass mich ein Plätzchen nach meinem Geschmack erwartet.. nur war der (Leidens)Weg dahin im Dunkeln nicht ganz einfach. Durch mein Lärm der durchdrehenden Reifen im Matsch war ein Mann aufmerksam geworden, der versuchte mir dann zu erklären, ich müsse zurück auf die Strasse und dann mit neuem Anlauf den Weg gerade aus nehmen.. ja und dort stoppte mich ein alter Mann, meinte nein hier geht das nicht durch, sprach hartnäckig griechisch auf mich ein und half mir in seiner Einfahrt zu wenden. Dann sass ich genau in einem Funkloch und das Telefongespräch mit Sandra Bakalaos brach immerwieder unverständlich ab, mein Standort.. dank Googlemapps konnte ich noch schicken. So fuhr ich wieder gegen Patras wo mich Sandra kreuzte und mich dann zur Werkstatt lotste… die war 200Meter nach meinem Wendemanöver🤣🥺.

Inzwischen ist mein neues Schiebe/Küchenfenster drin.. das falsch gelieferte, vertauschte Ersatz Dachfenster darf nach Thesaloniki zurück und das  Richtige hat Antonnio Zampetas mit dem Linienbus nach Patras geschickt, mit etwas Glück bekomm ich das morgen auch eingebaut.

 

Der Regen will nämlich nicht aufhören und es bildet sich ein feuchter Fleck auf meinem Bett😩

Not macht erfinderisch, ich bin fündig geworden.. das Serviertablett tut glaub seine Zwecke🤣👍.

Der Platz ist hier schön, voll in der Pampa.. im Rebberg und Olivenhain. Ich hab Strom, Wasser, WLAN. Leckeren griechischen Kaffe von Christos gebraut genossen und wenn’s nicht so matschig, lehmig und nass wäre würden die Hundewalks noch viel mehr Spass machen!

Bin ganz alleine da.. bis auf die neue zugelaufene Hündin von Bakalaros, die zwischendurch lautstark ihr Bellkonzert neben dem Womo vorführt.. ob sie um Einlass bettelt oder sich in ihrem „neuen“ Reich gestört fühlt?? keine Ahnung.. ihr gehts jedenfalls gut, sie darf frei herum laufen, hat sogar ein Häuschen, wird gefüttert und gestreichelt.

 

„ Petrus mach die Schleusen zu!“

Ich bin eingeschlafen… und er hat mich erhört.. kein Prasseln mehr aufs Womofach… herrlich!!

Guet Nacht !

Coronazeit bedingt… kein Reisebericht.. einfach schlaflose Gedanken…und Fotos

  • Puhhh.. erst 3 Uhr früh und ich liege wach im Bett! Das schon lange verlorene Dachfenster, mit Plastikfolie und.. wie könnt es anders sein… mit Panzertape verklebte Dachfenster über dem Bett, flattert laut im Sturm. Aber es hält immer noch Stand… wie lange noch?
  • Eigentlich sollte das bestellte nun endlich geliefert werden…
  • Mensch … das nervt!
  • Das andere Übel, welches mir das zu Bett gehen verwehrte, ist zum Glück beseitigt. Der ungebetene Gast in der Monschterburg ging in die Falle und piepste kläglich in der „Garage“ und somit unter meinem Bett🐀🥺😩. Einige von euch wissen ja wie ich mich von diesen, eigentlich putzigen, kleinen Biester fürchte und ekle! Mein Retter in der Not… ich klopfte bei meinem netten Nachbarn Vasili ans Womo und er befreite mich von dem „Ungeheuer“Danke!
  • Ich hoffe sehr, Sie war ein ER.. und auch Single Womomitfahrer! Wird sich in nächster Zeit zeigen, die Falle liegt jedenfalls noch eine Zeit in der leeren Garage bereit! Nein .. ich will keine zusätzlichen Haustiere in die Monschterburg aufnehmen!
  • Ja so kann Frau die Coronazeit einigermassen ertragen. Es ist schön mit lieben Mitleider.. Nachbarn zu sein, den Zusammenhalt zu erleben, nicht ganz alleine zu sein!
  • Wir haben es uns recht gemütlich gemacht, sitzen auf der geschützen Terrasse der geschlossenen Strandtaverne, essen und trinken zusammen, kochen abwechselnd was leckeres und erzählen von unseren Reisen und Erlebten.
  • Toll auch hat Vasili, der Grieche, bei der Tavernenbesitzer Familie um Erlaubnis gefragt, Strom beziehen zu dürfen. Der Situations bedingte, erhöhte Stromkonsum und gleichzeitig, wegen vermindertem Fahren und kürzeren Sonnenbestrahlungen verkleinerten Solar- und Ladeertrag, zwang meine Batterien wieder mal zu Boden. Naja die Flimmerkiste und Radio beschallt mich ziemlich ununterbrochen, damit es nicht so still um mich ist… FB und Apfel Geräte lassen mich in Verbindung mit Familie und Freunden in der Ferne,die dementsprechenden Akkus wollen geladen werden, die Nespressomaschine saugt auch paar kW .. weil Ich vielleicht paar Kaffes mehr trinke 🤣🥺.
  • Meinen Viebeinigen Monschterli gehts auch gut hier, auch sie freuen sich immer wieder über Besuch und neue Freunde, besonders die kleine süsse und freche wilde Eleni, ein 9 wöchiges Hundemädchen, haben sich ins Herz meiner zwei.🐶.. manchmal auch drei😸 Fellnasen geschlichen und sie tollen verspielt durch den Sand. Nur muss ich immer wachsam sein wegen den zwar lieben, sympathischen Streunerbesuchern.. jedoch leider unkastrierten Rüden… meine Dyna wird erwachsen.. ist läufig .. hmm NEIN!! so süss sie auch wären.. ich möchte keine Welpen im Womo. Somit werden meine Hundedamen in nächster Zeit dann kastriert!

So nun versuch ich doch nochmals eine Mütze Schlaf zu kriegen.. Liebi Grüessli in die kalte Ferne, bleibt gesund und hebt euch Sorg!

Tag 6 Lockdown ROBINSONA CRUSOE sucht FREI DIA…

Es ist fast gespenstig… seit 7 Uhr auf, über 3km Strandspaziergang mit Hundis, „mein Hausgärtchen“ (umgefahrenes Baumstämmchen) mit Steinen umkreist und noch etwas begrünt, damit das Ästchen nicht so einsam ist😂) wenn es während der Lockdownzeit nicht spriesst werd ich es durch meinen Oleander von der Sizilienreise ersetzen.
Nun ist schon 11Uhr 30 und ich habe noch keine Menschenseele gesehen.. nicht mal ein Streuner zeigt sich heut. Kein Fischer, nicht mal ein Boot! Gut hab ich Radio SRF1 so weiss ich das die Welt draussen noch existiert!🤣🍀👍

Aus meinem Corona Domizil…

Liebe Grüsse von meinem Corona Lockdown Domizil!

So, nun hab ich mich einigermassen eingerichtet und „ meine“ paar Quadratmeter Platz entmüllt, Hunde gefüttert und mich vom Stress/Schreck erholt. Esse mein restliches Beefsteaki von gestern Abend mit etwas Vitamine Beilage. Dyna muss natürlich auch gleich auf meine Bank😂. ( hab ich aus dem Müllhaufen gerettet und provisorisch zusammen gesetzt) Momentan sind wir nur noch zu dritt.. Castello hat es vorgezogen bei Andrea zu bleiben, genauer in Nachbars Garten. Wenn ihn der Hunger treibt wird er schon den Weg zurück zu Andrea finden.

Ich bin am Strand.. verlassener Dauer-oder Sommercamper Platz, sehr schön riesig mit Sand und schönem Steinchenstrand und Tamarisken👍🤗😄… keine Pinien in der Nähe🍀👍!

Jetzt muss ich mir mal Zeit nehmen und mich durchs Internet wälzen um die genauen Vorschriften zu erfahren, was ich tun muss ums „Haus“ zu verlassen. Ob das vom CH Handy über SMS geht, oder ich das Formular selber schreiben kann. Tja wird komplizierter als beim letzten Lockdown in der Schweiz 🇨🇭… dafür wärmer… falls mich niemand vertreibt👍🍀

Schön wärs jetzt noch nicht alleine hier zu sitzen ( die Hundis können leider immer noch nicht die Menschensprache), dann könnte frau fast die widrigen  Umstände der Isolation vergessen. Heute hab ich ja doch schon drei Spaziergänger und nun drei Fischer gesehen.. nimmt mich Wunder ob die ab morgen auch kommen.. sind alle ganz freundlich👍😍.

Jedenfalls hätt ich hier genug Sonne für Strom, Bäume für Schatten und HÄNGESESSEL💚

Traumstrand, Meer und Flüsschen, Ruhe, Spaziermöglichkeit und wenn denn meine Schulter/Rückenprobleme wieder weg sind kann ich endlich wieder Schwimmen!

Liebi Grüessli us de Monschterburg.. bleibt gesund und hebt euch Sorg 🍀👍😷🍀😘

Schöne Begegnungen…

Mein Kleiderschrank ist wieder voll und auch die Bettwäsche frisch gewaschen, der Service der Laundry in Korinth wie immer super und günstig. Nun zog’s mich wieder weiter, tja und wo landete ich?? .. am Karathonastrand, ich wollte endlich mal zur Kapelle an der Küste nach dem Strand wandern, hat sich gelohnt und auch der Spaziergang den Hügel rauf durchs alte „Neubau“Strassennetz war erfreulich, entdeckte ich doch einen wilden Feigenbaum der noch schönen Ertrag abwarf, zwar kleine Feigen aber herrlich reife, süsse🤗😁.

Gestern bin ich dann schon wieder weiter.. und bin schliesslich an June‘s Strand gelandet. Wir haben das Gedenkplätzchen besucht, Castello hatte vorläufig Leinenzwang, ich wollte auch nicht hier bleiben, auch wenn der Platz immer noch fantastisch ist, aber nein , ich will nichts herausfordern!

Also fuhr ich doch wieder mal zum Hafen Agious Andrea, wo ich noch nie stehen wollte.. und diesmal gefiel’s mir plötzlich gut, es war eine sympathische Stimmung, die obere Fisch Taverne mit Terrasse direkt über dem Meer war offen, mit sehr leckerem Essen verwöhnt und aussergewöhnlich, netter Bedienung und Köchin. Da werde ich nun öfters mal sein!

 

Tja und dann durfte ich noch was schönes erleben.. Eve Barmettler hat mir von einem Gangpferdegestüt Gestüt geschrieben, wo sie öfters ist.( www.ktimakourmpelis.gr ) Sie hatte auf meinen Fotos gesehen das ich ganz in der Nähe war. Also versuchte ich das mal zu finden, hat sich recht schwierig herausgestellt, obwohl mir schon einige Wegweisungen erteilt wurden. Tja halt griechisch mit Hand und Fuss und so ich landete paar mal in kleinsten Feldwegen in Olivenhainen. Ich fragte dann einen Bauern, ich musste ganz in der Nähe sein, nur wie komm ich da hin? Erdwälle, Zäune und Tore versperrten mir den Weg. Ein Netter Mann fuhr mir dann mit dem Moped vor und bis zum verschlossenen Tor, rief den Gestütbesitzer an.  Er erklärte sich bereit , .. dank „Vitamin B“, mir den Betrieb und seine Pferde  zu zeigen. Obwohl viel beschäftig, nahm sich Konstantin die Zeit, zeigte mir seine Pferde und Hof und ritt mir sein neues Pferd vor. Toll wie es ruhig und sicher unter dem Sattel ging und taktklar seine Gänge zeigte… tja nicht nur Isi‘s können tölten und Pass! … werden aber trotzdem immer meine Herzenspferde bleiben!

 

Diese griechischen Gangpferde sind zwar auch klein, aber elegant und zierlich .. aber rassig, kräftig und SCHNELL!

Aber tja… nicht knuddelig

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Es war sehr lieb dass ich diesen Besuch machen durfte, denn Konstantinos war auf dem Sprung.. erst gerade von Kreta heimgekommen musste er auch gleich los in die Schweiz, wo er zeitweise arbeitet. Er ist Tierarzt, spezialisiert auf Reproduktionsmedizin beim Pferd.

Freundlicher weise hat er mir angeboten jederzeit auf seinem Gelände zu stehen und mich an ihn zu wenden falls ich mal Hilfe brauche. Schön zu wissen! Danke Konstantinos!

Ja , so verliess ich die Gegend mit offenem Ziel, genoss die traumhafte Küstengegend und bald war mir klar wohin es mich zog.. brauchte ja schliesslich Wasser und gegen eine leckere Mahlzeit vom netten Wirt bei Fokiano hatte ich auch nichts einzuwenden😉.

Das hat sich in den Jahren wohl rum gesprochen, war direkt schwer noch ein nettes Plätzchen zu ergattern!

Nach dem Hundemarsch zum Fischerhafen, sass ich dann in der Taverne, endlich… die besten Calemaris vom Peloponnes!

Und plötzlich hörte ich .. hallo Lisi! Wie schon oft gesagt.. Peloponnes ist ein Dorf und man sieht sich immer wieder! Habe ein nettes Paar wieder getroffen, die ich noch auf dem Festland kennen lernte.

In der Nacht schrien auch hier die Goldschakale, Castello hat nun Nacht -Ausgangssperre!

Nun liege ich zuhinterst, ganz alleine mit Hunden an dem einsamen Buchtende, geniesse die Ruhe, Sonne und sanfte Plätschern der Wellen.

Schreibe den Blog Bericht mit der Hoffnung, dass das Wifi der Taverne genug „Saft“ bietet um ihn ins „All“ zu schicken, denn ein Wermuthstropfen muss ja jedes Traumplätzchen haben… hier versagt jegliche Verbindung mit der Aussenwelt 🤣😉!

Ich glaube fast… auch ohne Internet.. werd ich noch eine Nacht bleiben. Hunde müssen sich mit Trockenfutter begnügen und kriegen dann bald vom Metzger in Monemvasia die guten Fleischwürste für Hunde!

inzwischen paar Stunden später, hab ich meinen Magen gefüllt 😁 und den Beitrag schliesslich doch fertig gekriegt… das Internet harkt hier halt doch recht stark und brauch Geduld und Nerven!

Die meissten Camper sind weg gefahren, dafür sind mehrere Tagesgäste hier… und es wird laut bei der Taverne, im Hintergrund das BlaBla …Bla einer deutschen Tourisgruppe .. ich zieh mich an mein gemütliches Strandplätzchen und meinen Hunde zurück.

 

Liebi Grüessli😘

… und wieder mal mehr Meer Korinthos…

Uff… erhole mich mit den Hundis und Kater ausserhalb des Stadtgewühls, am Strand. Castello sicherheitshalber an der langen Leine, will nicht hier übernachten!🥵😸🤣  Nachdem die Hunde gebadet hatten, geniessen wir den Schatten einer Tamariske und den angenehmen Wind vom Meer.

 

Eigentlich hatte ich nur die Schmutzwäsche in die Laundry

gebracht und danach wollte ich ein Eisenwarengeschäft suchen, da ich dringend paar Sachen brauche, haben sich paar Reparaturen angehäuft🤣.

Abends fahr ich wohl zur Burg rauf für die Nacht, die Wäsche kann ich erst morgen abholen und dann ziehst mich wieder weiter.

Ja und so hab ich mich doch saublöd in das Parkingareal beim Hafengebiet reinmanövriert, dass ich erst mal ein Spiegel abrasierte (der Besitzer des Wagens kam nach einer Weile, blieb cool und wollte nur 30€, sehr gnädig!) und dann hoffnungslos zwischen den parkierten Autos verkeilt war, aus der ersten misslichen Lage dirigierte mich dann ein netter Grieche raus, zurück war unmöglich und so musste er mich weiter lotsen. Er machte es gut und geduldig.. ich war auf ihn konzentriert, gleichzeitig mit Blick in Rückspiegel und Kamera.  Wo keine Autos im Weg waren , steckten Eisenpfosten und Absperrungen im Asphalt. Milimeterarbeit war angesagt, der Mann schwitzte wie verrückt und dann wurdens immer mehr, jeder wusste besser wie, ein Gezetter wie bei Waschweibern, ich versuchte mich nur auf „meinen“  Helfer zu konzentrieren,  der eine ältere Herr meinte ich soll ihn fahren lassen, da hatte ich aber gar kein Vertrauen und er war sauer. Sogar eine alte Frau kam an mein Fenster und redete auf mich ein… tja ich kann ja fliessend griechisch😜🤣🥺!?Dann hoben zwei Männer das in der Kurve parkierte Auto mit paar mal hohruck mit dem „Arsch“ zur Seite.

Schade , aber zum noch Fotos schiessen war es zu stressig, hatte die Hände mit Lenken und Schalten voll ausgelastet! Man stelle sich dies in der Schweiz oder DE mal vor!

Ausschnauf.. und ich war befreit… nie wieder werde ich diesen Teil Korinths befahren!!

Hier am Strand  hab ich Riesenameisen beobachtet, wie sie mega Brotkrümel von A nach B transportierten… da hat sie es doch schon einen Meter geschafft und dann liegt ein fast unüberwindbares, oranges Monsterteil von Leine im Weg, mir wurde geholfen… also bin ich auch hilfsbereit 😇☺️

Für die wo kein FB lesen.. letzte  Nacht haben wir wieder mal „Andra“ besucht, ihre Ruhestätte ist in Ordnung! Ich hab wohl nich nie so häufig Gräber auf Friedhöfen besucht,  wie hier die von unseren Hunden.
Der Schlafplatz dort am Isthmus ist immer wieder schön, mit seinen vorbei gezogenen Schiffe.
Auch die Streunerhunde haben uns kurz aufgesucht und zogen nach einer grossen Portion Trockenfutter zufrieden ab.

 

 

Bis zum nächsten Mal.. Grüessli us de Monschterburg 😘

Gestern haben mir, das nette Nachbarn Päärchen vom Feuerwehrwomo ein tolles Erlebnis geschenkt.

Schon so viele Male war ich jetzt schon in dieser idyllischen Bucht, jedesmal fasziniert von der kleinen Frogg Island. So gerne wäre ich dort mal drauf. Schwimmen traute ich mich nie, schon gar nicht alleine. Ein Schlauchboot, Kanu oder Luftmatratze besitze ich nicht.

Nun durfte ich mit den jungen Leuten mitfahren… Danke ihr Zwei, damit habt ihr mir eine Riesenfreude und ein unvergessliches Erlebnis geschenkt.

Wie Robinson kam ich mir vor… na ja … Robinson im „Rentenalter“ Hab mich oft gefragt ob man da einfach drauf kann und wie es da aussieht. Ein paar Mauernreste  und rumfliegende Vögel konnte ich mit dem Feldstecher schon beobachten.

Ja und so paddelten sie wacker mit mir rüber, wir kletterten die glitschigen Uferfelsen hoch und streiften durch die Büsche. Der Boden war über und über mit Löchern… was da wohl hausen wird? Ratten, Mäuse ? Keine Ahnung, ausser paar Vögel in den Klippen war kein Lebewesen zu sehen. Wieder an Bord umpaddelten sie noch die Insel, damit ich sie rundum bewundern konnte.

Heute ist reger Betrieb in „unserer“ Bucht, grosse Charter Motorsegler, Segelboote und Motor Jachten  kommen und gehen, ankern für eine Badepause und einige gehen auch mit Gummiboot oder SUF aufs Inselchen. Ausflugsschiffe und grosse Katamarane und protzige Motorjachten flitzen vorbei und hinterlassen ein aufgewühltes Meer.

Meine anderen Nachbarn machen einen Ausflug nach Hydra, sie haben ein Motorboot dabei. Bin gespannt was sie Abends zu erzählen haben, ob sich das lohnt..? war ich auch noch nie rüber.

Nun bin ich schon wieder 4 Tage hier, werde ja fast sesshaft, lerne es geniessen, nichts oder fast nichts zu tun, im Hängesessel abzuhängen und einfach zu geniessen. Natürlich auch immer wieder schwimmen zu gehen!

Tja und mit dem ungewohnten längeren Stehen an abgelegenen Traumbuchten lernt frau dann hoffentlich auch mal Wasser sparen und vernünftig einkaufen… denn wieder mal wird das Wasser knapp und die Futtervorräte mickrig! Habe nun in Küche und Bad je eine Flasche mit Meerwasser hingestellt zum Händewaschen, beim Abwasch erst auch mit Meerwasser und dann Klarspülen mit heissem Wasser aus dem Kocher, Meerwasser zum Hundeschüsseln ausspülen, das Wasser aus dem Tank sparen für Hundetrinkwasser.. Vikos Flaschenwasser hab ich zum Glück immer genug auf Vorrat.

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch und schick Liebi Grüessli…😘😎☀️