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Mostelberg/Hochstuckli -Brunnen Vierwaldstättersee

Hängebrücke beim Mostelberg
Hängebrücke beim Mostelberg
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Reisefertig, die Hecktüre, welche sich nicht schliessen lassen will, ist provisorisch geflickt, starten wir unsere nächste Reise.
Erst mal gehts über Biel zu Action Sports wo wir unsere Fahrräder abholen.. Sigi’s neues E Bike und ich meines vom 1.Service.
Am Zugersee bei der Chollermühle machen wir Hundespazierhalt. Janosch springt aus dem Bus beim Parkplatz Schützenhaus, erkennt sofort ganz freudig aufgeregt seinen früheren Spazierweg zu „seinem“ Hundestrand. Schön zu sehen wie er wie ein Junghund rum hüpft, seine Rute hoch gestreckt wedelt und sich fast nicht einrenken kann vor Freude, am liebsten wäre er gleich voraus losgestürmt, natürlich konnte er dann nicht genug kriegen vom Stöckli werfen und fand sogar noch einen Tennisball.
Dann weiter nach Zug, über Allenwinden, Ägerisee auf Sattel, wo es dann die schmale, steile Bergstrasse hoch hing. Wiedermal ein tolles Panorama für meine Frau, die sich an den Bergen ja nie satt sehen kann. Beim Mostelberg auf dem Hochstuckli kam uns Doris dann entgegen, um uns auf den Parkplatz ein zu weisen. Das Gepäck, das wir brauchten, Grillfleisch und Hundezaun wurde aufgebuckelt, June erst mal an die Leine genommen, und dann begannen wir den Aufstieg zu Doris und Verenas Ferienhaus, welches ihr Vater vor 50 Jahren mit Frau, Freunden und „Kinderarbeit“ eigenhändig aufgebaut hatte. Für den Materialtransport hatte er eine Seilbahn mit altem VW Motor und Getriebe gebaut. Ein Traumhaus, mit Liebe jedes Detail gemacht und einer herrlichen Aussicht!
Da der Wetterbericht auf den 1.August Regen angesagt hatte, zogen wir unseren 1.Augustfeier-Grillabend vor. Ein gemütlicher Abend mit noch zwei Freundinnen der beiden Gastgeberinnen. Die Hundis brav in ihrem Zaun und June streunte zufrieden ums Haus herum.
Spät, mit Vollmond Beleuchtung, machten wir uns auf den Abstieg zu unserem eigenen „Hotel“ am rauschenden Bach. Alle schliefen gut!
Am Morgen nahmen wir ein erfrischendes Bad im Bach und liefen mit Hunde- und Katzen-Gefolge zum Frühstück hoch. June fühlt sich schon wieder voll im Element und als grosser Hund unseres Rudels und läuft fleissig mit.
Mit feinem Zmorge gestärkt brechen wir, von Doris geführt, zu einer Rundwanderung um den Mostelberg auf. June mit hochaufgerichtetem Schwanz natürlich auch dabei. Auf halber Strecke machen wir kurz Rast, bei einem Bauernhof trinken wir frischen Kaffemilchdrink, June wird langsam müde und setzt sich für eine Weile in den Rucksack, hier hat sie ja noch die bessere Aussicht. Hier lässt sich über Ägeri- , Vierwaldstädter- und Lauerzersee blicken.. wieder eine herrliche Aussicht!
Zum Abschluss über die Fussgänger Hängebrücke, ein eindrückliches Gefühl über den Baumwipfeln, auf wackeliger Brücke die Schlucht zu überwinden.
Wieder im Haus oben angelangt erfrischten wir uns mit einer Dusche vom Gartenschlauch.
Nach einer Jassrunde zauberte Verena ein feines Teigwaren Gratin auf den Tisch. Draussen regnete es und Nebel umhüllte die Berge. Keine Höhenfeuer, kein Feuerwerk, nur ein paar vereinzelte Böller! Ohne Mondscheinbeleuchtung erreichten wir dann auch wieder unsere Monschterburg zum Schlafen.

2.8.15 Zum Frühstück im Nebel wieder zum Haus rauf, Frühstücken, Zaun abbrechen und uns von unseren lieben Freundinnen verabschieden.
Am Ägerisee schon erster Halt, 2 Tage wären vorgesehen, ein netter kleiner Campingplatz. Die Betreiberin meinte, wir müssen etwas warten bis die paar kleinen Kastenwagen und Aufstelldächer weg wären, so wanderten mit den Hunden am Seeweg entlang, genossen ein herrliches Bad im grün-klaren See. Die Enttäuschung folgte, die Betreiberin des Camping meinte plötzlich, die andern bieben bis morgen und sie hätte kein Platz mehr. Der nächste kleine Camping fand 4 Hunde zuviel, also nochmal nichts. Also fuhren wir an den Vierwaldstättersee, etwas Touriführung für angeheiratete Deutsche .. Geschichtsprächtige Route von Morgartenschlacht, Hohle Gasse etc.
In Brunnen fanden wir einen schönen, jedoch sackteuren Platz direkt am Ufer… Dachten wir bis diesen Moment.. Jetzt, nachdem wir seit 4 Stunden hier stehen, inzwischen gegrillt und gegessen haben, den Hundezaun installiert und wir es uns grad so gemütlich gemacht haben, kommt doch die Frau von der Anmeldung und verlangt, wir müssten den Platz wechseln, weil wir auf der Seite für Zelte stehen würden, dabei stehn hier noch andere Busse und Autos und nun gleich noch ein Laika. Eigentlich hab ich ja auf der richtigen Seite unser Auto angemeldet, Sigi wartete auf dem Platz bis ich die Monschterburg geholt hatte, und als ich kam, hat sich doch so ein arroganter Brite mit grossem Womo und Ferrari auf dem Hänger in die Lücke gequetscht. Ich hab ihr noch gesagt: Ok. dann verreisen wir, aber umziehen und neu aufbauen tun wir nicht, doch die 55 Franken wollen wir zurück.. War sie aber nicht einverstanden.. Nun warten wir ab!!
Inzwischen ist es 21.18 Uhr, wir stehen immer noch und fahren morgen früh, nach dem Frühstück, gleich weiter.

brrr.. im garten auf dem monschterberg

brr.. nicht besonders warm, aber wir geniessen es! 15 Grad im Schatten des Baumes und kräftiger Wind. Während wir so die Ruhe und Natur geniessen freuen wir uns schon auf den Kurztripp über die 1. August Feiertage (Übersetzung für unsere deutschen Freunde: Schweizer Nationalfeiertag, Rütlischwur, Willhelm Tell) auf dem Hochstuckli bei Doris und Verena, verbunden mit (Touri)Fahrt in der Innerschweiz.
Anfangs September gehts voraussichtlich wieder los, Richtung Nordsee.
Dazwischen erwarten wir lieben Besuch aus Sigi’s alter Heimat Heidelberg. Helga kommt und später Tim mit Jeannine!
Bis zum Nächsten.. grüssen LiSigi und Co.

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Rhein – Mosel .. langsam wieder Richtung Schweiz

Wir haben super geschlafen, wieder mal mit Fahrzeugtüren offen. Janosch und Rulo fandens draussen schöner. Am Morgen gemütliches Zmörgele, danach Hundespazier, wobei wir fast Micky verloren hatten, der ewige Entenjäger kapierts einfach nie, dass er beim Enten nach „fliegen“ keine Chance hat. Beim Rhein zog es ihn dann gründlich Rheinabwärts und das in der Mitte, als er dann um die nächste Biegung entschwand, fürchteten wir schon, ihn am Meer in Empfang nehmen zu müssen. Wir waren froh als er dann doch durchs Gestrüpp am Ufer und auf der Strasse den Weg zu uns zurück fand!
Die Sanitären Anlagen, Ent-und Versorgung war wirklich vorbildlich auf diesem Platz in Neuwied und ihren Preis wert, nur 7 Euro die Nacht alles inkl.! Auch die Verköstigung unserer Katze, sie brachte einige fette Mäuse heim und zogs vor, die Nacht auf Jagd zu bleiben und heute den Tag im WoMo zu verpennen.
Die heutige Reise führte uns den Rhein entlang, wobei wir vom Rhein nur wenig zu sehen bekamen. Beim Moseleinfluss wollten wir eigentlich Touri-Besichtigung machen, fanden aber in dem überfüllten Deutschen Eck in Koblenz keinen Parkplatz und die Gehsteige ähnelten Volksmärschen, so zogen wir erneut der Mosel nach, bestaunten die Weinberge an den steilen Felshängen über der Mosel.. Die Wümmer müssten hier wohl Steinböcke sein.. wie Bergheuen in der Schweiz!
Den super Stellplatz fand Sigi heute in Pünderich, nur durch Gebüsch und Schilf von der Mosel entfernt, das Dorf und Strasse von einem Rebberg abgeschirmt, unseren Platz wählten wir zu hinderst weit ab der anderen Mobile. So haben unsere Viechli einen gemütlichen Abend und müssen nicht so brav ruhig sein am Morgen.
Jetzt gehen wir noch etwas mit dem Velo am schönen Moselradweg entlang und werden uns anschliessend ins Wasser stürzen, Sigi hat, während ich blogge, ein idyllisches Strändchen gefunden.
Nun kommt es regnen, das Vorzelt haben wir für eine Nacht nicht aufgestellt, mit ein bisschen Improvisationsgeist ist aus dem Thermo-Hunde-Hitzeschutz ein Regenschutz gebaut ;-)). Der Znacht brutzelt.. Mhhh…

Auf Fotos müsst ihr noch warten, wir werden dann aus der Schweiz den Blog mit Foto Galerie vervollständigen!

Ãœbrigens .. Uns 7 Wilden gefällts, wir freuen uns schon sehr bis es wirklich soweit ist und unsere „grosse“ Monschterburg unser Zuhause wird!

von der Vulkaneifel an den Rhein

Heute verliessen wir unseren süssen Campingplatz am Pulvermaar, man merkt, es ist Wochenende und Ferienbeginn, der Platz füllt sich und es ist fröhlicher Betrieb. Wir frühstücken erst mal gemütlich und gehen mit den Viechern am See spazieren, Janosch und Micky können ein letztes Mal im Pulvermaar schwimmen, June verdrückt sich wieder mal, was uns nicht weiter aufregt. Das Vorzelt und der Zaun werden abgebaut und das Fahrzeug gut beladen. Dann schwimmen auch wir nochmals im erfrischenden Nass. Bis auf die Katze wären wir startklar, ich schwing mich aufs Fahrrad und fahre zum Hundebadeplatz, kontrolliere auf dem Tracker, ob June noch dort ist, und ja: der rote Kreis von June deckt sich mit meinem Standort, ein paar mal rufen und sie stolziert mir mit erhobenem Schwanz entgegen. Die Prozedur mit in den Rucksack stecken lässt sie schon viel gelassener geschehen und verhält sich brav ruhig auf der Rückfahrt.
Wir fahren durch herrliche Landschaften, weite Getreidefelder und Heugras, die Halme biegen sich im Wind und leuchten von goldgelb bis rötlich. Der doppelte Boosersee war ein schöner, kleiner Natursee, doch war es schon wieder zu heiss, um vom oberen Parkplatz den Rundweg zu machen. Auf dem Parkplatz stand ein grosser Mercedes .. Wir fuhren aber weiter.
Beim Schalkenmeerener Maar war es uns viel zu voll und touristisch und auch beim Waldseelein war die Autokolonne riesig. Nachdem auch beim Laachersee die ganze Hauptstrasse am Ufer nach voll geparkt war, entschlossen wir uns, über Andernach auf den Yachthafen Stellplatz Neuwied zu fahren und morgen dann den Rhein runter und nochmals an die Mosel zu gehen. Guter Entscheid.. Ein günstiger Stellplatz mit Schattenplätzchen.

Fussmarsch zum Immerather Maar

Zum Immerather Maar..
sind wir heute zu Fuss aufgebrochen. June wollte unbedingt auch mit, also liessen wir sie. Beim grossen Campingplatz oben an der Hauptstrasse musste sie dann ein Stück in den Rucksack, zwischendurch auch mal an die Leine, wenn sie meinte, lieber ins Feld zum Mäusejagen verschwinden zu müssen. Auch wurde es ihr warm und sie war müde.
Am Vulkansee machten wir Rast, alle Hunde tranken durstig, Janosch und Micky badeten und June schlug sich endlich in die Büsche zum Mausen und verschmähte ihr Reiseproviantbüchsli aus dem Rucksack.
Das Vulkanseelein ist wie alle unter Naturschutz. Das Ufer mit viel Schilf und das Wasser voll Algen und Grünzeug, was es uns nicht allzu schwer machte, das Badeverbot für heute mal einzuhalten und uns bis zu „unserem“ Pulvermaar zu gedulden. Zum Rückweg stellte sich June dann auch wieder ein, mit dem Tractive GPS wussten wir ja, in welcher Richtung sie ist. Steil kletterten wir eine abgefressene Ziegenweide und dann einen Trampelpfad durch Dickicht hoch, June fand, das sei nochmals eine Gelegenheit zum Ruhen und Sigi musste ein Stück zurück und sie hochtragen. Nun war sie zickig, wollte nicht mehr an der Leine laufen und ohne nur dorthin wo sie hin wollte, so musste sie nochmals in den Rucksack, worauf sie endgültig wütend war und beim Hundebadehalt am Pulvermaar das Weite suchte.
Wir sind nach HundisBad müde zum WoMo zurück und genossen nun endlich selber unser verdientes Schwimmvergnügen. June hab ich dann gegen Abend mit dem Fahrrad und Rucksack abgeholt, wie erwartet war sie noch am Hundebadestrand und kam auf mein Rufen gleich. Als sie den Rucksack sah, war sie gar nicht begeistert. Wir haben feine Gorgonzola Pasta à la Sigi zum Znacht verdrückt, die Hundis ihre Schüsseln Hundefutter hungrig leer geleckt und June ärgert uns, indem sie unterm Baum sitzt und der Amsel drauf ein lästiges Gezetter entlockt. Die Hunde liegen wie nach einem Atomangriff rum und pennen tief, nachdem wir sie entzeckt und entklettet haben.
Wir geniessen den letzten Abend hier.. morgen gehts weiter und wir hoffen dann bald endlich wieder mal anständiges Wlan zu kriegen um den Blog fortzusetzen.
Bis dann..
Lisigi und die restlichen 5 Wilden von der Monschterburg

Velotour ans Holzmaar

Nach dem nächtlichen kräftigen Regenguss hat unser Vorzelt den Härtetest mit Bravur bestanden. Die Morgensonne wärmte nur kurz, was für unser Vorhaben nur von Nutzen war.. Wir fuhren mit den Rädernn inkl. Hunden zum Holzmaar, ein kleineres Vulkanseelein. Die Hundis liefen gut mit und sogar Andra schafte die ca. 12 km hin und zurück.. jetzt schnarcht sie im WoMo. Sigi kocht uns Tortellini.
June konnte leider nicht mit, wir haben noch kein Fahrradkörbchen oder Katzenrucksack und zum Laufen wär das für sie zu weit und zu gefährlich gewesen.

Vom Schloss Dhaun nach Daun in der Vulkaneifel

Vom Schloss Dhaun über die Weingegend der Mosel nach Daun..
An der Mosel hatten wir den hintersten Stellplatz, direkt an der Mosel und im Schatten. Endlich Wasser zum Schwimmen, Spaziergang mit Hund und Katz, und dann … kam der Regen, nass vom Schwimmen waren wir ja schon, June fand das erfrischende Nass von oben nicht so toll und flüchtete in ein Gebüsch unter einem Baum. In der Nähe sahen wir die Reklametafel eines Restaurants leuchten. Also schnell mal los, diesmal dürfen die zwei älteren „Hundeherren“ mit, wir haben Glück.. Die Wirtsleute wollten eben schliessen, kochten uns aber doch noch ein feines Znacht. Sogar WiFi kriegten wir, leider aber soo langsames und zudem wollten die Wirtsleute auch noch mit uns plaudern, so wurde wieder nicht viel mit Blog schreiben.

Gestern fuhren wir dann weiter der Mosel nach durch die wunderschöne Landschaft und reizende Dörfer. Am frühen Nachmittag waren wir schon in der Vulkaneifel. Der erste Camping am Pulvermaar hatte uns nicht besonders angesprochen, wir lieben ja eher das kleinere, einfachere. Nur ein kleines Stück weiter um den Vulkansee und wir fanden das ideale Plätzchen, gestern sogar recht „kühl“ immerhin im offenen Bus und eben im fast ganztägigen Schatten nur 23 Grad. Wir genossen es! Im Gegensatz zum ersten grossen Platz ist „unser“ Plätzchen direkt am See mit eigenem kleinen Seeeinstieg.
Beim Velofahren um den See mit den Hunden haben die übermütigen zwei, Rulo und Micky, Sigi samt Fahrrad umgerissen. Mit Zerrungen, Prellungen und Schürfungen muss meine arme Frau nun leiden. Trotzdem waren wir heute Morgen nach 7 Uhr mit den Vieren um den See gefahren mit einer schönen Schwimmpause. Der See war ganz klar in einem Petrolgrün, der Boden mal nicht schlammig sondern mit Vulkangestein.
Fotos werden wir dann später mal als Sammelwerk in den Blog bringen.. wenn wir endlich wieder Mal vernünftiges Internet bekommen!

Und das Gewitter kam, damit kühlender Regen! Wir sind froh um unser Vorzelt, gibt uns doch gleich ein bisschen mehr Wohnraum und wir konnten noch bei einem Jass draussen sitzen. Auf dem steilen Weg zum Sanitärgebäude trafen wir auf ein Berner Paar mit grossen Motorrädern und winzigem Zelt. Wir quatschten noch ein wenig mit den Zweien, sie sind auf der Durchfahrt Richtung Dänemark, Schweden.

Ein kühler Morgen 15 Grad, ausser dem Vogelkonzert nur Stille, wir laufen mit den Hunden an die hübsche Badestelle, die wir gestern entdeckt haben, Janosch und Micky natürlich drauflos. Andra schwamm auch paar Minirunden an der langen Leine, langsam kommt sie auf den Geschmack. Das Wasser ist im Gegensatz zur Luft angenehm warm, ganz samtig und still. June streift am Ufer herum, nimmt uns nur Wunder, wann sie uns mal nachschwimmt.
Beim Zurücklaufen hat sie anscheinend den Anschluss verloren, wird wohl auch ihr Frühstück suchen.. Und Mäuse hats hier genug.
Unser Frühstück mit frischen Brötchen war wie immer lecker.. Nun kommt der Abwasch. Meine Liebste übernimmt ihn liebenswürdigerweise und ich darf noch weiter schreiben. Es wird dunkler, der nächste Guss kommt gleich.
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Bad Kreuznach – Bad Sobernheim

Das Internet mit o2 und Huawei klappt nicht so richtig.. ich hab meine Mühe mit Blog schreiben, tja muss halt alles gelernt sein…

30.6.15 Morgens geht es los, zusammenpacken und die Kompressor-Kühlbox bei Fritz Berger holen. Wir hatten sie am Samstag gekauft, da die bei Obelink bestellte Box nicht funktionierte. Dann zu Tim, die Obelinkbox verpacken und in Sandhausen über DPD zurückschicken.

Wieder zurückfahren in Utes Garten: June gefiel es hier zu gut, sie wollte am Morgen nicht mit uns mitkommen, so holten wir sie unter vielen Mühen vom Nachbardach herunter, während Ute uns amüsiert zuschaute.

Unser erster Versuch, an diesem Tag einen Stellplatz zu finden, führte uns nach Hirschhorn am Neckar. Zu sonnig, keine Bäume. Gleiches Spiel in Ladenburg. Also fuhren wir über Mannheim auf die Autobahn und über die Landstrasse nach Bad Kreuznach.

 Der Abendspaziergang führte uns alle sieben an den Salinen vorbei.  
 Der Stellplatz war sehr schön, Dusche und Toilette gabs auch, aber am nächsten Morgen teilte uns der Platzwart mit, das mit dem Hundezaun ginge hier nicht, die Hunde müssten an die Leine sonst gäbs Ärger mit der Stadt.

Wir bauten ab und fuhren zu Obi, kauften einen 3m Balken und steuerten den nächsten Stellplatz an.

1.7.15
Über kleinere rumpelige Strassen, aber durch reizvolle Gegend, sind wir in Sobernheim angelangt, nebst den Stellplätzen auf festem Grund und fast ohne Schatten hat es auf der Wiese, mit genügend Schatten spendenden Bäumen und Hecken, viele freie Plätze. Wir stellen erst mal auf, damit die Hunde ihr Revier haben.. June geht sofort auf Entdeckungsreise. Die Anmeldung im Cafe hat erst ab 14 Uhr geöffnet, später haben wir uns einen Flammkuchen und ein kühles Getränk genehmigt.
Im Obi haben wir auf der Hinfahrt einen 3 Meter Balken gekauft um unser Bett 10 cm höher zu stellen, damit der Kompressor von der Kühlbox genug Luft kriegt. Obwohl Sigi unseren Nachbarn sagte, dass wir dringende Arbeiten am WoMo machen müssten und ihnen die Sachlage erklärte, beklagten sie sich über den Lärm und Umtrieb. Tja meine Auswahl an Werkzeugen war bescheiden, wir mussten mit kleinem Handsägelchen, Ersatzblatt vom Metallsägelein und Stechbeitel die Balken zersägen und ein Stück aus der Schaltafel entfernen, die Balkenstücke unterlegen und das Bett wieder zusammen basteln, nun sollte die Kühlbox drunter passen.
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Dann an die Nahe mit den Hundis laufen und baden, sogar Andra fand es heute nicht so Furcht erregend und ging am langen Strick selbst ins Wasser. June hat sich wohl ein Schattenplätzchen gesucht und wird schlafen. Es ist brütend heiss und wir haben heute nur die Duschsack Dusche.
Die Nahe ist zum Baden eher nur für Hunde gut.

Heinz-Dieters 50. Geburri

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Ein tolles Feuer, feine Grillarden und leckere Salate an Heinz-Dieters Geburtstag in Utes Garten. Eine nette Runde mit Sigis Söhnen, deren Vater, Partnerin mit Sohn, Eltern, Bruder mit Familie und unseren Schwiegertöchtern in Spe!
Die Pavillons brauchten wir übrigens nicht mehr.. das Wetter war uns hold!

Ãœbrigens der Huawei funkt.. yuppieee habs geschaft und nun sind wir auf Tour auch online!
bis bald .. eure 7 wilden

Etappe Heidelberg

image26.6.15
Nach Lucas Geburtstagsfeier bei uns im Garten gestern, haben wir gemütlich zusammen mit Carmen und Luca gefrühstückt. Unsere Monschterburg war schon voll beladen, nur noch die vier Hunde, June und wir passten so knapp rein. Bei glühender Hitze fuhren wir Richtung Heidelberg. Auf der Autobahn hatte es so viele Idioten, die rechts überholten und danach wieder auf die Überholspur drängten, dichter Verkehr! So entschlossen wir uns, auf die B3 zu wechseln und über Land zu fahren. Leider war der Baggersee, wo wir mit Hund und Katz spazieren wollten, total eingezäunt. June fands total blöd an der Leine zu laufen.. aber die grosse Strasse war in der Nähe.
Diesmal kamen wir ziemlich ko, durstig und verschwitzt in Heidelberg an. Nun mussten wir erst mit Tim nach Mannheim-Friedrichsfeld fahren um den grossen antiken Bauernkleiderschrank und den Sessel abzuladen, dann zur Fechthalle, wo Sigis Rucksack mit Mittelalterzeugs von Eva und Eric abgeholt wird. Zurück in HD die erwartete Post abholen.. die SIM Karte für den Huawei WiFiRouter, Kompressorkühlbox von Obelink und leichtgewichtige Kochtöpfe. Mit den Hundis erst noch zur Hundewiese laufen, die brauchen endlich etwas Auslauf. Bis wir dann vor Ute’s Garten unsere Monschterburg geparkt hatten, Hundezaun aufgestellt hatten und eingerichtet waren, wurde es schon dunkel. Die Hunde und Katze genossen den Garten, kriegten ihr Fressen und wir Resteessen vom gestrigen Geburtstagessen.
Die Nacht verschliefen wir Alle gut!

27.6.15
Es grollt und regnet in Strömen, zum Glück aber warm. June geniesst Utes Garten, nachdem wir sie aus Nachbars Garten „gerettet“ haben. Die Hundis kriegen nun ihr eigenes Haus.. wir stellen das Vorzelt beim Nussbaum auf. … Dann kommt wieder die Sonne !
So und nun endlich für uns was.. eine erfrischende Dusche mit Gartenschlauch.
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Dann müssen wir einkaufen fahren fürs abendliche Grill-Geburtstagsfest von Heinz-Dieter.

Vom Tipihof zurück zum Monschterberg

Vom Gebiet Hohenlohe über die Schäbische Alb ..
Über diesmal die Idyllischen Strassen, welche romantischer waren als die Romantischen Strassen von Deutschland. Ca. 300 km bergauf und bergab, fast wie die Bergstrassen in der Schweiz. Auch die Felspartien mit Höhlen und Strassentunnel in Fels gehauen ähnelten diesen vom Jura.
Der im Stellplatzführer gefundene Camping mit Naturbad, erwies sich als moderne, ungemütlich sterile Anlage mit überfülltem Schwimmplatz und Stellplatz in der prallen Sonne ohne Bäume und alle WoMos brav in Reih und Glied.. Nicht unser Geschmack und der der Hundis. Sigi fand natürlich auf der Karte bald ein neuer Platz, auf dem Tipihof bei Sauldorf.. Ein gemütlicher Camping mit Tipidorf für Gruppen, Wanderreiter,Schulklassen und sonstige Übernachtungsgäste.. den WoMo, und Zeltplatz, wovon eine Seite der Timbertown besetzte.
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Alles Wohnwagen mit Wildwestfassaden verkleidet. Gestern war die „Stadt“ noch von „Cowboys“ belebt, am Lagerfeuer wurde gelacht und gequatscht, alles freundliche, hilfsbereite Frauen und Typen. Der eine erbarmte sich unser, wo wir vergeblich unsere Holzkohlen in der Schale zum Glühen bringen wollten, er brachte uns gespaltenes Holz und selbstgemachte Wachs/Karton Zünder. Sonntagabend war es fast eine „Geisterstadt“ .. die Meissten waren nach Hause gereist.

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Ein Gewitter braute sich zusammen und mit Stürmen begann der Regen. Wir setzten uns noch etwas zu der netten Platzbesitzerin Annette und Karl, der mit seinem gelben LasterWoMo zeitweise auf dem Tipihof lebt und arbeitet, auf die Bank vor dem Saloon. Gemütliche Gespräche, Karl spielte Gitarre und Annette offerierte uns eine super leckere Westernpizza. Danke!! Es war wunderschön auf dem Tipihof, wir durften liebe Menschen kennen lernen und werden bestimmt wieder kommen!
Am Montagmorgen hatte der Tippihof doch „Badeseen“ .. der Regen hatte einige Felder überflutet . Wir brachen unsere Zelte ab, im Bus war inzwischen alles recht schmutzig, nass und ungemütlich. Also entschlossen wir uns langsam über Landstrassen Richtung Monschterberg zu fahren. Die Strassen führen uns wieder Hügel auf und ab, an unzähligen Umleitungen vorbei, die oft in Sackgassen von Einfamilienhäuser Siedlungen endeten. Ein Abstecher zu Claudia auf dem Isländerhof Fjallaborg in Ãœhlingen-Birkendorf .. Doch leider war sie nicht zu Hause. June begrüsste die Gelegenheit und machte einen kurzen Entspannungs- und Entdeckungsspaziergang auf dem Hof.. Mhh wieder mal Pferdeduft schnuppern . Ich verdrückte paar Tränen .. Sie fehlen halt immer noch und werden immer weiter fehlen.. Meine Isi’s ❤️!
Bei Koblenz über die Grenze in die alte Heimat, der Aare nach durch Dörfer dann bei der Teufelsschlucht vorbei Richtung Balsthal und nochmals über den Scheltenpass nach Moutier.. Weils ja letztes Mal schon soo schön war.
Nun haben wir schon das ganze Auto ausgeräumt, Sigi hat gewaschen und das Provi WoMo wird schon wieder zurecht gemacht für die nächste Reise. Kaum angekommen freuen wir uns aufs Abfahren, die Ferne ruft.
Bis zum nächsten Bericht.. Grüssen Euch die 7 Wilden von der Monschterburg

Rhön -Romantische Strasse

Die Empfehlung war gut, der Stellplatz am Neuenhainer See war leer, hatte Strom, Wasser, Entsorgung und Wifi und das für 16 Euro/2 Nächte.. günstiger Preis.

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Den Badesee benutzten wir nicht, in der Umgebung hatte es noch drei traumhafte, kleine Seelein, wo auch die Hunde schwimmen konnten, Micky jagte natürlich wieder mal den Enten und Libellen nach, versank dabei oft tief im schwarzen oder roten Schlamm am Ufer.. Andra eiferte dem Freund fleissig nach, so dass wir öfters mal zwei farbige und stinkende Hundemonsterli hatten, die dann auch mal Flugstunden Kopf voran ins Wasser von mir kriegten; schliesslich ist unser Schlafraum recht eng begrenzt und so Schlammhunde riechen nicht besonders angenehm.
Durch die Schleichpfade erreichten wir idyllische Plätzchen, traurig dass es immer Menschen gibt, denen es zu schwer ist, ihren Abfall wieder mitzunehmen und korrekt zu entsorgen, ständig stossen wir auf Lagerplätze mit Unrat, Flaschen, Büchsen, Scherben und sogar Spritzen. So ist es nicht verwunderlich, wenn man immer öfters Verbotschilder antrifft. Schade!!
Beim einen Fahrradausflug um die Seelein haben wir uns total verlaufen, erst durch einen Dornengeflechttunnel und kleine Waldpfade, rauf und runter.. über Feldwege und Wiesen.. der Mann, den wir dann endlich fragen konnten, meinte, wir seien komplett verkehrt, so mussten wir nochmals ein rechtes Stück zurück. Micky fand einen riesen Misthaufen auf dem Feld und fand das ganz toll zum sich wälzen… igitt.. zum Glück kam der nächste Teich bald!

11.6.15 Nun fahren wir durch die Rhön auf die Wasserkuppe, es geht immerhin auf fast 1000 m.ü.NN und es sieht fast etwas wie Alpweiden aus, oben hats eine Aussichtsplattform um eine Kugel, komische Teerstrassen und ein Kasernenartiges Areal und Gebäude. Eine schöne Aussicht über die hügeligen Berge der Rhön, auch eine Segelflugschule war da. Den angekündigten neu erstellten Stellplatz beim Camping Gerstfeld-Schachen fanden wir leer vor, er ist über 3 Terassen am Hang unterhalb der Strasse angelegt und bietet ca. 24 Wohnmobilen Platz und Strom, bei der Einfahrt hat es eine Wasserstelle und eine Entsorgungsstelle. Duschen und WC hatte es beim Stellplatz nicht. Beim Gasthof Zur Schönen Aussicht unterhalb des Platzes gabs ein schmackhaftes Hirschgulasch mit Spätzle, das Gastpasswort fürs Wlan sei aber nur für Übernachtungsgäste zu haben. Darauf meinte ich beim Bezahlen, dass wir ja gerne noch Kaffee und Dessert bestellt hätten, jedoch nur mit Wlan und so der Linie was Gutes taten und drauf verzichteten.. auch unser Frühstück holten wir morgens bei REWE und nicht wie geplant in diesem Lokal!
Wir hatten nach dem Dorf- und Weidespaziergang mit
Hunden und Katze (was wieder einmal mehr für die Leute eine Attraktion war) dafür Nachbarn mit grossem neuen WoMo bekommen, Micky konnte mit deren jungem Hund rumspielen und wir plauderten bei einem Bier noch ein Weilchen mit dem netten Paar Heike und Florian.
Am anderen Morgen war schnell zusammengepackt und wir fuhren weiter, bei Hammelburg wäre ein Standplatz gewesen, mit Hunden für uns aber nicht interessant, in Tauberbischofsheim machten wir einen kurzen Stadtbummel mit Eiskaffe, folgten danach aber nicht mehr der unromantisch.. romantischen Strasse.. Sigi fand viel nettere Wege durch hübschere Dörfer. Die Fachwerkstrasse vorher mit den niedlichen Riegelhäusern gefiel uns viel besser!
Am Nachmittag entdeckte Sigi dafür den Waldcamping am Hollenbacher See, da noch keine Saison ist, sind die meissten Plätze frei, nur im hinteren Teil hats viele Dauercamper. Alles versteckt sich aber zwischen Bäumen und Hecken. Ein toller Kinderspielplatz bietet den Kleinen Spass, rund um den See hat es gemähten Rasen und Einstiegstellen, der See ist nicht tief und teilweise mit Betongrund. Weil niemand am Baden ist, dürfen wir mit den Hunden schwimmen, langsam findets Andra auch schön. Hier bleiben wir 2-3 Nächte, auch die Sanitäranlage und Abfallentsorgung ist voll in Ordnung, die Besitzer sehr nett und das Kneiplein werden wir heute ausprobieren.
Wir sind aber immer noch von der Aussenwelt (Internet) abgeschnitten, beim zukünftigen Zuhause werden wir wohl doch eine Sat-Schüssel brauchen.
Ãœbrigens, frieren tun wir nun nicht mehr, die Hunde liegen unterm Auto, wir suchen Schatten, es ist 30 Grad.

Wir haben die Hunde an der Hundedusche abgekühlt und sind in den schattigen Wald laufen gegangen, nach kurzer Zeit kam uns ein unfreundlicher, erzürnter Förster entgegen und massregelte uns übel, keine unserer Einwände und Antworten liess er gelten, obwohl unsere 3 freilaufenden Hunde auf dem Weg blieben. Das war der erste unfreundliche Mensch, dem wir auf unserer Fahrt begegnet sind, und er vermieste damit unseren Aufenthalt, sodass wir uns für morgen zum Weiterfahren entschlossen haben. Schade, der Camping ist wirklich wunderschön und liebevoll gestaltet.. übrigens.. Kinder muss man hier nicht an die Leine nehmen!
nun Tschüss bis zum nächsten Bericht, Fotos folgen ..der wifi heute will nicht so wie ich!

Auf Tour.. Endlich wieder mal WiFi

Montagmorgen, 1.6.15, sind wir wieder los.. Zwei Wochen im Steinhaus und schon fällt uns die Decke auf den Kopf und es zieht uns hinaus. Für die nächsten zwei Wochen erkunden wir Deutschland. Eigentlich war der Plan, durch Frankreich rauf zu fahren, die vielen Negativmeldungen in FB verunsicherte uns aber zu sehr. Gehört unsere „Kampfschmuserin“ Andra nun zu den Listenhunde Gruppe 1 und sind total verboten, würden dann sogar beschlagnahmt oder gar getötet, oder wird da zu sehr Panik ausgelöst?! Uns ist es jedenfalls zu unsicher und wir verzichten vorläufig auf Frankreich. SCHADE !
Bis Rastatt fahren wir auf der Autobahn, müssen da in den Fressnapf für June ein Brustgeschirrli kaufen, um sie auf Reise an zu leinen und den GPS Tracker zu befestigen. Nun wird auch sie, wie Rulo, auf Reisen überwacht.

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Bei Wohnmobilcenter Ernst schauen wir noch für ein Vorzelt, das würde uns doch etwas mehr Platz, Schatten und Regenschutz geben. Werden leider nicht fündig.
Dann gehts weiter über Land, hübsche Dörfer und Gegend. Bei Illingen fahren wir durch Mangrovenlandschaften vom Altrhein an ein herziges Baggerseelein, June hat ihren ersten Leinenspaziergang, am See spielt sie an der langen Leine rum und Sigi schwimmt.

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Dann beim Auto.. Oh Schreck.. schlüpft sie aus dem Geschirr.. Nichts geschehen, sie räkelt und wälzt sich auf der Strasse und ist zufrieden.
Weiter nach Neuburgweiher und mit der Fähre über den Rhein.
Durch den Pfälzerwald fahren wir nach Silz zu einem kleinen, netten Stellplatz an einem kleinen See. Wir sind ganz alleine auf dem Platz, für Stromanschluss und bezahlen rufen wir die angeschriebene Nummer an und in kurzer Zeit kam ein netter junger Mann. Eine Frau hielt noch kurz an zum Plaudern, wobei heraus kam, dass sie Isländer hat und nur wenig die Strasse weiter sei ein Isländerhof. Auf einen Besuch verzichteten wir aber, glaube, hätte bei mir zuviel aufgewühlt.
Mit feuchtem Holz, Zünder und Brennschale machten wir ein schönes Feuerchen.

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Die Hunde lagen müde herum und June genoss ihren nächtlichen Streunergang, wobei sie brav in einem nicht zu grossen Umkreis blieb. Wir haben ganz gut geschlafen, es war herrlich ruhig. Am Morgen einen Hundespazier um den See und weiter rollte es durch den Pfälzerwald ins Saarland und wir fanden auf dem Campingplatz Schwarzwälder Hochwald einen Platz zum übernachten. Da wars ganz gut was Duschen und WC anbelangte, von Romantik und Gemütlichkeit aber keine Spur, dafür gesalzene Preise, viel teurer als im Internet beschrieben.
Mittwoch nach Friedberg, da wartete bei Caravan Engel unser bestellter Fahrradträger, war etwas umständlich, täglich die Fahrräder vom Bett runter zu heben und am Morgen wieder rauf. Zudem hofften wir beim Berger Shop endlich ein Vorzelt für den Bus zu finden. Haben wir auch ! Und dann unser riesen Glück.. Der Werkstattchef von Engel.. war ein Engel, hatte Erbarmen mit uns „hilflosen“ Frauen, zog einen Mechaniker ab und wir bekamen so unseren Träger noch vor Feierabend und Feiertag montiert. Weiter sahen wir uns zwei Stellplätze an, die uns aber nicht zusagten, und wir somit weiter fuhren, mit der Stellplatzführer App einen privaten Stellplatz in der Nähe fanden und vom netten Besitzer herzlich begrüsst wurden. Da sein Mäher kaputt war, konnte er den Platz nicht mähen, bot uns deshalb den Platz kostenlos an. Am hintersten Teil gegen das Wäldchen und plätschernden Bächlein bauten wir unsere „Monschterburg“ auf.

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Tat mir zwar als Ex Bergbauer und Pferdebesitzerin im Herzen weh, das schöne Gras zu verfahren und zu zertrampeln. Gedanken an Léttir und Sinir !
Donnerstag über die deutschen Märchenstrassen und Fachwerkstrassen, Hügelchen rauf und runter und Kurve um Kurve durch schnuggelige Dörfer mit süssen, schmucken Häusern. Überall ist alles sehr gepflegt und sauber! Unterwegs sehen wir uns noch den Campingstellplatz am Twistesee an, war uns etwas zu unpersönlich und überfüllt mit ganz Grossen, unser orangener Kleiner wäre sicher rot geworden zwischen denen!
Dann wuchs die Spannung, der Axelsee kam näher.. Was uns da erwartete übertraf all unsere Erwartungen.. Ein gemütlicher, ruhiger Campingplatz, überall viel Grün und zwischen Bäumen Nischen auf Wiese zum Stellen.

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Und das Ganze am traumhaften, idyllischen Axelsee! Herzlich wurden wir von Sigrid, Sabine und anderen Frauen der WoMo Frauen begrüsst, uns unser Platz zugewiesen. Hände geschüttelt und viele neue Namen und Gesichter.. Eine tolle Gruppe, wo wir uns sehr wohl fühlen.

Dann erstmal der Aufbau vom Vorzelt.. Die Gebrauchsanleitung fehlte und es war ein Puzzle, die Teile richtig zu zu ordnen, der Schweiss lief nur so, es ist heiss! Wir schafften auch das und danach den Hundezaun um alles rum.. Unsere kleine Monschterburg! Dann hielt uns nichts mehr, wir stürtzten uns in die Fluten, ins angenehm kühle Nass!

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June geniesst ihren Freigang, die vielen streichelnden Hände und Knie zum drauf liegen. Sie hat überhaupt keine Scheu und stolziert durchs
Lager, wie wenn sie das schon immer so getan hätte. Für Einlass in unseren „Burggarten“ findet sich immer eine gute Seele, die sie über den Zaun hebt.

Am Abend werden die Tische in der Mitte zusammen gestellt und gemütlich geplaudert. Es sind so um die 50 Frauen da aus allen Teilen Deutschlands. Viele Geschichten, Erfahrungen und Spässe werden gewechselt und es wird viel gelacht.

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Sehr gut haben wir geschlafen, am Morgen schnell ein Kaffee, paar Schritte mit Hunden und dann in den noch morgentlichen kalten See. Gemütliches, gemeinsames Frühstück, ein Fahrrad Ausflug zum Rewe und ein Hundespazier um die Hälfte des Sees. Micky, der Strick, musste natürlich wieder mal Enten jagen, schwamm ihnen bis fast zur Erschöpfung nach und wollte es erst noch gegen Schwäne versuchen. Er kam dann aber doch k.o. aber unbeschadet zurück. Rulo dafür war super, durfte ohne Leine einen Spurt hinlegen und kam danach brav zurück. Andra zwang ich auch ins Wasser, was sie nach anfänglichem Sträuben doch genoss.
Den Nachmittag verbrachten fast alle im Schatten und flohen der prallen Hitze, mein iPad zeigt Ãœberhitzung an und braucht Pause… Wir auch.. der See ruft!!
Gemeinsames Grillen und Essen dann wieder in der Mitte der WoMo Burg. Fein die verschiedenen Salate auszutauschen und zu probieren. Wieder eine nette Runde mit interessanten Gesprächen. Vor dem Zubettgehen kleine Hunderunde und herrlichen Mitternachtsschwimm im See. Sternenhimmel überm Wasser, Frosch Gequake und Wellenrauschen.. So schön!

6. Juni
Das nächtliche Gewitter hat die 33 Grad von gestern etwas abgekühlt. Unser Vorzelt war zum Glück gut abgespannt und die „Schotten“ dicht, nur Rulo und Janosch waren wegen dem Donnergrollen unruhig und Sigi musste unser Wölfchen beruhigen, dafür lagen wir morgens etwas länger in unserer Burg. Mit den braven Hundis kleiner Spazier, wobei Rulo wieder frei laufen durfte, dann Kaffee und Morgenschwimm vor dem Frühstück. Die Wolken wechseln die Sonne ab, der leichte Wind gibt etwas Kühlung, wir schwingen uns auf die Räder, um nochmals einzukaufen.
Der See ist fast menschenleer und verleitet uns immer wieder ins gefühlte kühle Nass, dabei soll es ganze 22 Grad haben.
Die Hunde liegen die meisste Zeit ums Fahrzeug im Schatten oder ziehen sich ins Vorzelt oder Auto zurück, June räkelt sich glücklich und zufrieden auf dem Bett.

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Heute Abend gibts gemeinsames Essen im Camping Restaurant, der Wirt hat Tische und Bänke bereitgestellt.
Toll, Sabine hat das Treffen organisiert und einen Gruppenpreis ausgemacht, der uns das Campen hier viel günstiger macht.
Nach den Essen haben Sigi und ich Feuerholz gesucht und ein grosses Lagerfeuer gemacht, eine grosse Frauengruppe setzte sich darum und Kathrin sang tolle, alte Lieder zur Gitarre. Unser Nachmitternachtsschwimm war wieder herrlich, die Sterne glitzerten im Wasser.

Sonntag Morgen.. Brav wie ich bin, hab ich meine Frau mit frischem Kaffee geweckt, so konnte ich sie aus dem Bett locken und danach mit den Hunden eine Velorunde um den See starten, solange es noch angenehm kühl und schattig auf der anderen Seeseite war. Dann noch eine Runde schwimmen vor dem Frühstück, wo wieder gemütlich Erfahrungen und besonders schöne oder günstige Stellplätze ausgetauscht wurden. So langsam verabschiedeten sich die Ersten und der Platz leerte sich . Wir haben nach 2 Stunden unser Vorzelt und Zaun abgebaut, Velo auf Träger festgezurrt und alles verstaut.. Mit den Hunden nochmals paar Schritte und letzen Schwimm im See. Auch Andra hat inzwischen begriffen, dass dies gut tut ! Jetzt haben wir eine erfrischende Dusche verdient und danach sollte es losgehen.

Die Zwangspause ( Kiosk für Duschmarke, Kühlakku abholen und Ausfahrtsschranke ist bis 15 Uhr geschlossen) verhalf mir den Blog weiter zu schreiben. Mal sehen was uns heute erwartet, paar Empfehlungen für Plätze und Routen haben wir schon.

7.6.15 Ca. 17.45 Uhr sind wir auf dem kostenfreien Stellplatz in Treffurt an der Werra angekommen, der Platz ist auf einer Wiese mit vielen Bäumen, wir stehen direkt am Werraufer. Zwar kein Gewässer für uns zum Baden, doch eine nette Aussicht auf natürliches Flüsschen und herziges Städtchen und Burg, und Janosch und Micky freuen sich trotz den Algen über die Möglichkeit zu schwimmen.
Es sind noch paar weitere WoMofahrer/innen da und es wird wieder geplaudert. Wie immer werden unsere Tiere bestaunt und die Nachbarn sind erstaunt über unsere freilaufende Katze. Für Morgen haben wir eine gute Adresse.. Und wie erzählt sogar mit kostenlosem Wifi und Badesee!
Inzwischen haben wir gegessen und geniessen die Abendsonne.

Leider klappt es nicht richtig mit dem Fotoübertrag aufs iPhone, ich muss später mehr Fotos einstellen.. Bis bald auf dieser Seite.. Grüssen euch die 7 Wilden

Huwiler-Racing-Fest

Toll wars !! Das Fest bei unserem Sohn Tom und Schwiegertochter Denise.  4 WoMo’s, 7 Camperbüsli, 1 Zelt und unser Hundezwinger wurde auf dem Grundstück plaziert.

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Vor und in der Garage waren Festbänke und Tische aufgestellt, überfüllt mit feinen Sachen , der neue High Tech Gasgrill war angeschmissen, die Getränkebar hatte für jeden Durst oder  Gelust das Richtige da. Für die Vorstellung von Tom’s  Formeli hatte Cornelia den passenden,feinen Kuchen gebacken . Formeli wurde ausgiebig bestaunt und probegesessen, Toms und Denise’s Augen strahlten wie Sternli. Lustig wars und es wurde bis in die Morgenstunden gefachsimpelt, gegessen und gefeiert. Wir haben gut geschlafen und am Morgen war das Buffet schon wieder voll, feiner Speckzopf von Daniela, auch Tom’s berühmte Crêpes..und der Grill, für jede Geschmacksrichtung war was da. Auch den Kleinen hats geschmeckt! In der Garage dröhnte Franky’s Motor, die Männer hatten ihr liebstes Spielzeug.. Windschutzscheibe sollte rein, Scheibenwischer wäre auch nicht schlecht und Motor wär auch nicht schlecht wenn er rund laufen würde. Als unser Büsli nicht mehr eingemauert war und alles verstaut war, verabschiedeten wir uns (mit einem neuen Aufkleber am Büsli)

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(Nun sind wir auch wieder mit dem Provi WoMo im Fan Club )

und machten uns auf den Heimweg. Eigentlich wäre unser Plan, mit Hunden am Hallwilersee zu schwimmen. Die “ Volkswanderungen“ am Seeufer liessen uns aber.. zum Glück! Plan B aufrufen, statt Autobahn nahmen wir Nebenstrassen und fanden bei Dulliken eine schöne, menschenleere Stelle an der Aare, wo die Hundi’s ins Wasser konnten.

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Weiter Landstrasse über Olten , Oensingen …und überhaupt… was zieht uns schon nach Hause ?. . Machten wir den traumhaften Umweg über den Scheltenpass und dann noch Rebevélier. Der brave Movano brummte brav die Bergsträsschen hoch, herrliche Aussicht und wenig Verkehr.. Wir genossen die Fahrt!

 

 

Vom Krîfonlager am Mittelalter Spectaculum in Worms … zurück in der digitalen Welt

 

Nach einer Woche fast ohne „Äpfel“ und Internet melden wir uns zurück! …

Vor einer Woche sind wir mit unserem Provi WoMo, voll beladen für’s Krîfonlager, ans Mittelalter Spectaculum in Worms gereist.

Erster Stellplatz für eine Nacht im Hof der WG in Heidelberg.  Wir laden den Bus aus und gehen mit den Hunden am Neckar laufen, Sigi schwimmen! Rulo konnte zum ersten Mal  unterwegs frei laufen, dank GPS und Tractive.. Er und wir fandens Klasse und freuten uns sehr!

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Am zweiten Abend Grillieren in Ute’s Garten wo wir unseren Bus auch für die Nacht am Zaun parken durften. Die Hunde hatten ihren Elektro-Schafnetz-Zwinger und wir den Gartenschlauch für eine erfrischende Morgendusche und Frühstück im Garten.

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Mittwoch ging es dann nach Rauenberg zu Eva und Eric, um den Transporter mit dem Lagermaterial zu beladen.  Während wir arbeiteten genossen die Hunde den tollen Garten, wie immer im Zwinger.  Nochmals einen ganz herzlichen Dank an Eva und Eric für die liebe Gastfreundschaft.. Wir wurden in ihrem traumhaften  (Burg)- Haus herzlich bewirtet, durften Dusche und WC benutzen und ihren Parkplatz als Stellplatz belegen.

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Donnerstag ging die Fahrt dann nach Worms auf die grüne Wiese, die sich im Laufe des Tages mit massenhaft vielen Lagerern, Schaustellern und Händlern füllte. Zuerst erstellten wir für die Hunde ihr Reich, mit Sonnensegel und später einem Sichtschutz aus Jute ( sollte ja einigermassen authentisch aussehen ).

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Beim Kanu Camping am Rhein stand nach dem Entladen unser WoMo Büssli für’s Nachtlager der Hunde und mir bereit. Den Weg dorthin legten wir mit dem Fahrrad zurück, Sigi begleitete mich .. Und kehrte dann ins Lager zurück. So legten wir die ca. 2,5 km Strecke zurück, Rulo und Andra an der Leine. Meine Fahrradzeiten liegen schon ziemlich in der Vergangenheit und die zusätzlichen Gleichgewichtsstörungen machten die Fahrten, vor allem Nachts im Dunkeln, nicht gerade einfach. Aber Andra lernt schnell und es geht immer besser !

Eine warme Dusche und bequemes WC  ist nicht zu verachten, drum blieb Sigi die nächsten Nächte auch gleich auf dem Camping .. Frau ist halt auch keine 20ig mehr.. und ja.. ist auch kuscheliger zu zweit! Nächstes Jahr werden wir hoffentlich unser richtiges „WoMo Zu Hause“  dabei haben!

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Tim, der angehende Fechtlehrer für historische Fechtkunst, Lehrling in der Fechtschule Krîfon, überwachte  die Schwertkampfübungen von Sigi und Jeannine.

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Unsere Köchin Eva mit ihren Gehülfen sorgte von früh bis spät für’s leibliche Wohl und verwöhnte uns mit leckerer Kochkunst. Nebenbei hatte sie ja auch noch ihre häuslichen Mutterpflichten.. Der kleine Sammi ist ja ein Sonnenkind mit „fast“ immer strahlendem Lächeln. Auch Ömer, Lisa, Henry, Clara und Erik waren süss und ergänzten das Bild vom Lagerleben, wie wenn sie schon immer so gelebt hätten.

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Auch das Wetter hat gnädig mit gespielt und bis auf die erste regnerisch – stürmische Nacht, wo das eine Sonnensegel der Arena eingestürzt war, sonnig und warm blieb.

Sonntags ab 18 Uhr… schon ist das Fest vorbei.. die Zelte, Mobiliar und Material wird abgebaut und verstaut und gegen 21 Uhr sind alle Krîfoner ausser uns abgefahren, die grosse Wiese ist fast leer, unser WoMo und Hundezwinger stehen alleine drauf. Weiter hinten hat es noch einige Zelte und Wagen, welche die letzte Nacht noch hier verbringen.

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Am Morgen nehmen wir die Campingausrüstung raus und geniessen den Kaffe und Frühstück, die Hunde spielen, ein letzter Hundespaziergang, das Auto voll gepackt und dann gehts los. Nochmals über Rauenberg, wo noch Sachen von Sigi stehn, verabschieden wir uns von Eric und Familie.

Die Heimfahrt war heiss und die Pause mit kurzem Spaziergang und Bad im idyllischen Baggersee unterwegs tat allen Vier- und Zweibeinern gut. Dabei haben wir uns mit Bernd, einer netten Facebookbekanntschaft, zum ersten Mal getroffen, der uns dieses Plätzchen zeigte.

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Müde aber zufrieden und gut sind wir zu Hause angekommen, das Haus ist eisig ( hab vor Abfahrt die Heizung abgeschaltet, im Glauben auch hier kommt Sommer ) , June unsere eine Katze begrüsst uns und besonders die Hunde freudig. Das Haus ist viel zu gross ..wir freuen uns wenn’s endlich ernst wird und wir auf Rädern unterwegs, zuhause sind! Bis zum nächsten Mal.. Eure

 

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Die Hunde sind müde, besonders Andra.. Sie geniesst das Sofa und die Katzenmassage..

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Hochzeitsreise… mit ProviWoMo

Nachdem am Montag die letzten Gäste abgereist waren und wir bis in die Nacht aufräumten und dadurch langsam wieder Überblick und Ordnung hatten, konnten wir uns ans Kofferpacken und WoMo einräumen machen.

Am Dienstag Morgen fuhren wir dann los.. erst nach Altwis (unsere zukünftige „Briefkasten“Adresse) zu Denise und Tom.. die Fest-Zeltheizungen retour zu bringen, dann weiter über Obfelden, Elektro Blum, uns für die ausgeliehenen Kabel zu bedanken und sie ebenfalls retour zu geben.

Jetzt konnte es endlich losgehen, das Wetter war strahlend und unsere Laune auch !

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Mittagshalt an der Sihl, herrliches Wetter, gute Verpflegung, Hundis haben Spass am Wasser und auf dem Rückweg zum Autoparkplatz noch ein erstes Abenteuer: da wir auf der ca. 500m langen Strecke zum Auto uns verlaufen (!) haben, gings querfeldein hoch, einen Acker entlang, runter und übern Bach. Mit drei Hunden an der Leine eine echte Herausforderung!

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Richtung Chur, Lenzerheide, Julierpass ins Engadin. Sigi konnte sich an den gewaltigen Bergen nicht satt sehen, mich freute es, meiner Frau die Schönheit meiner Heimat und die herrlichen Erinnerungen an die Orte meiner Kindheit zu zeigen.  War ich doch mit meinen Eltern als Kind und Jugendliche so oft im Engadin Campieren und Wandern. Leider hatte der Campingplatz Punt Muragl noch Winterpause, wäre schön gewesen für den ersten Übernachtungshalt.

 

Nun mussten wir uns endgültig für die Richtung entscheiden.. wie geplant über den Bernina Richtung Poschiavo oder doch  über den Ofenpass durchs Münstertal (auch dort erinnerte ich mich gerne an Ferien bei „Geissenpeter“ und den Ziegen). Da eine dort lebende Freundin telefonisch leider nicht so spontan erreichbar war, entschieden wir uns für den Bernina. image

Ãœberall standen Schilder mit Parkverboten für WoMo’s , als wir endlich ein Plätzchen ohne Schild gefunden hatten, war es aber so eisig kalt,dass wir lieber weiter fuhren und somit den ersten herrlichen Campingplatz  in Le Prese, nach Poschiavo, fanden.

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Nur paar Gehminuten vom wunderschönen See entfernt. Es erwartete uns ein sehr nettes Platzwartpaar, tiptop saubere Sanitäreinrichtungen und ein gemütliches Plätzchen für unser Gefährt. Wir durften auch den Elektrozaun für die Hunde ums Fahrzeug aufstellen und die Hunde somit frei im Gehege laufen lassen.

 

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Wir entschlossen uns gleich zwei Nächte zu bleiben um uns etwas zu erholen. Beim Spaziergang mit den Hunden, der eigentlich um den See geplant war, wegen der Zuglinie und Autostrasse auf der einen Seite uns aber nur für die eine Seite entschieden, entdeckten wir eine tolle Grillstelle für den Abend.  Ein Traum für die Hunde und uns, glücklicher Janosch und Micky die im eiskalten Wasser schwammen und auch Rulo und Andra genossen das Wasser. Am Abend zogen wir dann wieder dort hin, mit Grillgut, welches wir bei der Erkundungstour durch Poschiavo eingekauft hatten. Brennholz lag schon bereit, die Würste und Koteletten waren lecker, dazu noch ein Bierchen aus unserer Hochzeitskiste der Cyno .

Donnerstag gegen 10 Uhr abfahrbereit, nach kurzer Fahrt erst mal Hundespazier über schönes Waldpfädchen, dann weiter bei Tirano Proviant eingekauft und über den Passo Aprica, über kleine Landstrassen, an den Lago d’Iseo.  Über eine uhh holperige Strasse erreichten wir den Strand .. und standen vor verschlossenem Gittertor. Durch einen verdreckten Schilfpfad kamen wir zwar an den See, doch war das Ufer so morastig und dreckig, dass wir umkehrten. Mit einem gefundenen Ball durfte Janosch sich über den verpassten Schwimm trösten und ja.. in einem unbeachteten Moment entwischten unsere zwei Jungspunts Micky und Andra, erst kam Micky mit schwarzen Beinen  zurück und dann.. oh ist das Andra ?? ein niedergeschlagener schwarzer Hund: sah nicht nur aus wie ein Otter, stank auch genauso!

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Wir waren glücklich kam sie wenigstens wieder aus dem Schlamm raus, der Wasserkanister aus dem Soeurvival-Geschenkspaket von Susanna und Veronique kam sofort in Einsatz und der ganze Wasservorrat in Flaschen wurde aufgebraucht.. Andra’s eigentliche Farbe kam wieder etwas zum Vorschein, wir steuerten aber schnellstens ein anderes Steil/Stein Ufer an, wo unsere Monsterprinzessin eine kalte Reinigungsprozedur über sich ergehen lassen musste.  Obwohl Sigi nicht im Schlamm war, konnte sie einem ersten Schwimmen im See nicht widerstehen: brrrr, eisekalt aber tooooollll!!!!!!

 

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Auf der anderen Seeseite, in Sulzano, fanden wir den empfohlenen Stellplatz Gerolo. Sehr nette Betreiber, gemütlich, sauber, ruhig bis auf das Kirchenglockengebimmel und sehr günstig. Auch da konnten wir problemlos unseren Hundezaun aufstellen.  Unsere Hundi’s gewöhnen sich ans Camperleben und sind wirklich sehr brav und ruhig, sie wissen inzwischen, dass noch andere Leute auf dem Platz sein dürfen, und bellen nur, wenn jemand zu nahe an ihr Territorium kommt.. unsere Wachhundis !!

Am nächsten Morgen fahren wir über viele kleinere Landstrassen, vorbei an herrlichen Landschaften, gegen Westen und erreichen gegen Abend schon den Lago Maggiore, wo uns vom Stellplatzführer, in Oggebbio, ein hübscher Platz empfohlen wurde. Auch wenn da steht : sehr steile Auffahrt.. für schweizer Verhältnisse nun wirklich kein Problem 😉  Die Anlage ist sehr schön, mit Liebe angelegt. Jeder Wagen hat seinen Platz und ein eigenes Rasen-Terrässchen, welches über eine Treppe erreicht wird. Eine tolle Aussicht über den See. Oberhalb ein herziges Dörfchen, bei der Kirche schwirrte ein Fledermäusepaar um die Laternen. Auch hier haben wir gut geschlafen, es war ruhig und sauber. Den Platzbesitzer haben wir nicht gesehen, da wohl noch nicht viele WoMos hier vorbei kommen, wird er nicht täglich da sein, den Betrag konnten wir in den Briefkasten werfen. Ausser uns war nur noch ein Paar da.

Leider regnet es in der Nacht und am nächsten Morgen und wir entschliessen uns Richtung Schweiz.. wahrscheinlich auch nach Hause zu fahren, da wir Sonntags ja zum Mittagessen in Zürich eingeladen sind. Meine Tante hatte den 90. Geburi und hatte im Restaurant Waid eingeladen, wir (der Sohn, mein Cousin, die Enkelinnen, Urenkel, Sigi und ich) genossen ein feines Essen mit herrlicher Aussicht über Zürich und in die Alpen.  Jetzt hab ich vorgegriffen, denn nach dem ach so grässlichen Gotthardtunnel empfing uns recht gutes Wetter, wir waren hin und her gerissen ob wir wirklich nach Hause fahren sollten.

Im Stellplatzführer fand ich, 1000m vor der Autobahnteilung, den tollen Campingplatz  www.fischers-fritz.ch,  direkt am Zürichsee mit Sicht auf Witikon auf der anderen Seeseite, dort war ich ja in meiner Kindheit aufgewachsen. Der Stellplatz aus Kies grenzte ans Uferwieschen und der lustige, nette Platzwart erlaubte uns auch hier den Zaun aufzustellen. Die Hunde hatten Liveprogramm, im kleinen Hafen und im Rasen vor dem Zaun watschelten und schwammen Enten und Taucherli umher, welch brave Hundchen ! nix Bellen!!  Auch hier waren alle, ausser unserem mürrischen, verbitterten, alleinreisenden, aargauer Nachbarn, der sich beschwerte, es sei kein Platz zum Durchlaufen neben dem Haag und dies sei eine Zumutung, sich jedoch nur im WoMo aufhielt, sehr nett , freuten sich sogar über die Hunde, die auf dem Campingplatz ausdrücklich erlaubt und willkommen waren und auch  im See baden durften.

Beim Abendspaziergang haben wir zuhinterst auf dem Platz noch diesen lustigen Wohnwagen entdeckt:image

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Guet Z’Mörgelet mit Schinken und Ei, Hunde Gassi geführt und alles sauber zusammen gepackt.. das zuvor beschriebene Mittagessen genossen, traten wir die Heimfahrt an und erreichten gut unser Zuhause.. in unserer Hofeinfahrt parkierten zwei Autos.. ein Franzose ?? Ob sich’s da Touristen gemütlich gemacht haben oder gar Einbrecher am Werk sind ?  Sicherheitshalber parkierten wir gleich unser Büsschen vor das Tor um den Fluchtweg zu blockieren. 😉  Aber nein.. es waren natürlich nur Noun , Régine mit Peggy und einer Freundin, die liebenswürdiger Weise nach unseren Katzen schauen, wenn wir auf Reise sind! Auch da unseren herzlichen Dank!

Schön war’s und wir fiebern schon der nächsten Reise entgegen!

Die kommt bestimmt!!

 

 

 

 

 

 

 

Hochzeitsvorbereitungen und Hochzeitfest

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Wir sind am Räumen und Putzen, die Terrasse wird mit Hochdruckreiniger gewaschen.. soll die Tanzfläche fürs Fest werden.

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Im hinteren Teil des Gartens zäunen wir für die Hunde ab und ziehen eine Blache als Regenschutz für Hunde und Raucher über einen Ast. Danach weihen wir die Feuerstelle dort gleich mit gebratenen Servelats ein.

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Am 16.4.2015 kamen unsere Jungs aus Heidelberg um uns bei den Vorbereitungen und dem Zeltaufbau zum Hochzeitsfest zu helfen.    Abends steht das Zelt und es beginnt zu regnen.  Am Freitag wird fleissig Tisch und Bänke eingeräumt und dekoriert. Jeannine kommt mit dem Zug an und hilft mit.

 

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Dann kommen noch Ute und Heinz-Dieter, Eva und Eric mit Sam und Christiane und Christian. Alle helfen mit, es gibt viel zu tun bis alles am richtigen Ort steht und wir es uns gemütlich im Zelt machen. Die elektrische Bauheizung von Tom mit dem geliehenen Kabel und der Schalttafel von Christian Blum, Obfelden, heizt das Zelt angenehm auf, draussen regnets inzwischen in Strömen und das Wasser läuft im Eingangsbereich ins Zelt, der Boden beginnt zu matschen und die saubere Terasse wird verdreckt. Dann wird es plötzlich dunkel, die elektrische Versorgung des Hauses hat den Geist aufgegeben.  Schnell werden Kerzen zusammen gesucht und ein paar Taschenlampen. Helga und Ida kommen  nach langer Fahrt spät an. Alle müssen ihre Zimmer und Schlafräume mit Kerzenlicht oder Batterielampe beziehen,  Christiane und Christian schlafen im kalten Auto ohne die Elektroheizung.

Am Samstagmorgen kommt zum Glück der Elektriker von Moutier, es war zum Glück nur die Hauptsicherung im Zuleitungskasten in der Garage.  Die Heizung frisst auf Dauer doch etwas zu viel Strom für die alten Leitungen.

Das Haus ist nun voll, 11 Personen und Sam, 5 1/2 Monate alt, schlafen hier, wir im Wohnzimmer auf dem Sofa. Eva und Eric hatten zwar ein Hotelzimmer in Delémont gebucht, fanden aber, als Deutsche Flachländer, unsere Monschterbergstrasse doch zu steil um mitten in der Nacht runter und morgens wieder rauf zu  fahren, somit wurde die Hochzeitsnacht vertagt 🙂

Samstags noch Tische überziehen, decken und der letzte Schliff. Um 13.30 kamen Mischa, Gabi, Tim und Elox .. Fotoshooting war angesagt und als Überraschung stellten sie noch den berühmten und begehrten  Photobooth von Foto-Huwi auf. Da  konnten sich die Gäste dann ablichten lassen und die Bilder wurden gleich von der Maschine ausgespuckt. Inzwischen trudeln langsam die Gäste ein,  Mischa macht von uns Fotos, von Jeannine als Assisentin begleitet und  von Janice als Juniorfotografin tatkräftig unterstützt.

Wie immer konnten wir auf  www.foto-huwi.ch ganz tolle, spezielle Fotos betrachten, eine  schöne Erinnerung an unseren grossen Tag.. und erst noch ohne Gewicht.. DIGITAL !

Um vier Uhr wurde es dann ernst, auf der Terasse sassen wir mit unseren Brautsträusschen in den Händen auf den Stühlen und lauschten der Trauzeremonie und Rede, die unser Sohn Mischa für uns machte.. und er machte seine Sache sehr gut, nicht nur uns lockte er damit einige Tränchen aus den Augen! DANKE Sohnemann.

Und dann kamen noch die beiden Eheversprechen: zittrig und klar haben wir uns verbunden miteinander, fürs restliche Leben, besiegelt mit den Ringen, die Gabi extra noch frisch graviert hatte!

 

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Herzlichen Dank an alle lieben Gäste für die  lieben Glückwünsche und herzlichen Umarmungen beim  anschliessenden  Anstossen!

Die Hochzeitstänze haben wir glaub ganz passabel hingekriegt, obwohl wir eben wegen meines Unfalls den Tanzkurs abbrechen mussten… dabei hatte ich ja mal den Ehrgeiz, Mischa und Gabi’s Hochzeitstanz zu übertreffen.  Tja damit müssen wir wohl auf den silbernen Hochzeitstag warten.

Inzwischen hatte Souade  ihr feines lybanesisches Buffet, mit Hilfe von Regine und Noun, aufgebaut und es konnte eröffnet werden. Nun konnte das Schlemmen losgehen.    Auch für die vielen tollen, feinen Torten, die die lieben Gästefrauen und -männer mit Liebe und Phantasie gebacken und  mitgebracht haben, bedanken wir uns herzlich!

 

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Die vielen, originellen und lieben Geschenke, die wir auspacken durften und die lieben Karten zulesen machte uns und wohl auch Euch allen viel Freude und Spass, es wurde jedenfall viel dabei gelacht.  Unser herzliches DANKE an all unsere Freunde, Familie, Bekannte und Helfer.. ihr wart toll!!!! Es war ein herrliches, unvergessliches Fest.

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Schliesslich gruppierten sich die einen ums Lagerfeuer, andere sassen im Zelt beieinander und spät verliessen die Gäste das Fest und  verteilten sich auf die verschiedenen  Schlafmöglichkeiten.

Sonntag ab 9.30 stand das Brunchbuffet bereit, welches sich bis in den Nachmittag hin zog. Die einen reisten schon Sonntags nach Hause und am Montag Nachmittag war das Haus ganz ruhig und leer.

Für die, welche mehr Fotos schauen möchten.. sie sind auf Mischa’s Webseite online.

http://foto-huwi.ch/2015/04/21/lisi-und-sigi-die-total-andere-hochzeit/

www.foto-huwi.ch

Es grüsst euch als glückliches Paar Sigi und Lisi

 

Wandergesellen

Gestern Abend  hatten wir eine nette Begegnung die sich dann bis in den heutigen Vormittag streckte.  Die Hausglocke  läutete und am Einfahrtstor stand eine Gruppe junger Männer, beim genauer Hinsehen entpuppten sie sich als eine Wandergesellengruppe von 10 Wanderbrüdern, einer Frau und einem Hund. Eigentlich wollten sie fragen wo sie sich befinden und nach dem Weg nach Moutier. Spontan luden wir sie auf ein Bier ein, worauf es dann nicht beim einen blieb. Wir boten ihnen dann ein Nachtlager an, denn die Nächte hier sind noch eisig. Zuvor aber gesellten wir uns noch zur Gruppe, die an unserer Feuerstelle ein Lagerfeuer entfachte.  Das Feuer wärmte schön und wir freuten uns an den Liedern die sie zum Besten gaben und den spannenden Erzählungen über die Bräuche und Sitten der Wanderschaft.  Erstaunlich wie ruhig, gesittet und ordentlich der Abend und die Nacht verlief.  Nach dem Frühstück schnürten sie ihre Beutel und zogen fröhlich von dannen .. Richtung Moutier, ein langer Weg steht bevor, der „Jüngste“ hat seine Lehrzeit begonnen und muss innert einer Woche den Bannkreis von 50 km Luftlinie verlassen haben.

Eine nette Begegnung welche die Hoffnung auf  unsere Reise nochmals mehr verstärkte.image

In einer Stunde kommen die nächsten Kandidaten für den Hauskauf, drückt uns alle die Daumen.. der eine Wandergeselle meinte unser  Karma sei gut 😉

Zu unserer Erinnerung haben wir tolle Fotos gemacht, die wir aber nicht online veröffentlichen weil wir die Tradition der Wandergesellen respektieren möchten, lieber persönlich als im Netz präsent zu sein.

 

 

Sonnwendfeier Feuerwerk in Oensingen

Nur alle drei Jahre.. aber dann  WIE !!

Durch’s Chaos in Oensingen dann ab in die Pampa, einen “ Logenplatz“ ergattert auf einem Feldweg. Mit Kaffe haben wir uns die Zeit des Wartens gemütlich im ProviWoMo versüsst und verkürzt.

Dann gings los , zwei Gruppen duellierten sich mit fantastischem Feuerwerk. Eine Stunde lang überboten sie sich mit immer tolleren Darbietungen. Einfach super!

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Meine Frau strahlte.. Leuchtende Augen wie Feuerwerk ! 😍

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